D5100 -> D7100 oder D610 oder D750

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wuzhanamal

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Guten Morgen allerseits,

bin noch ein frischling hier im Forum :fahne:

Mir brennt es zurzeit in den Fingern eine D7100, D610 oder D750 zu kaufen.
Ich fotografie nun seit fast einem Jahr hauptsächlich Autos mit meiner D5100, meist bei Nacht.

Ich habe jetzt einen DIN A3 Kalender anfertigen lassen und mir ist aufgefallen dass die Bilder doch etwas "matschig" "verpixelt" eben nicht so detailiert sind, wie auf dem Display :D

Meine Vermutung liegt darin, dass die 16MP meiner D5100 nicht ganz ausreichen.
Möchte nächstes Jahr größere Poster erstellen.

Nun spiel ich mit dem gedanken eine
- D7100 (weil mehr MegaPixel, z.Z. sehr günstig zu haben)
- D610 (bessere freistellungsmöglichkeiten? andere Bildwirkung wegen FX?)
- D750 (siehe D610, einfach die neuere Technik aber für mich doch etwas zu teuer)
zukaufen.

Zu meinem Objektivpark:
Nikkor 18-55 vr2
Nikkor 50 f1,8g
Nikkor 85 f1,8g

geplant:
Sigma 18-35 f1,8
Nikkor 70-200 f4

Würe man die Bildwirkung merklich wahr nehmen zwischen DX und FX?

Gruß
Jakob
 
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Matschig bei was?
Das muss nicht am Sensor liegen.
War es recht dunkel?
Kannste mal ein Bild zeigen, das jetzt matschig ist?
Wenn Kohle keine Rolle spielt, würde ich die D750 nehmen.
Aber ob es Dein Problem loest???

Gruß
Jürgen
 
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Wenn Kohle keine Rolle spielt, würde ich eine Phase One nehmen. :) Nur die Bilder werden wohl kaum besser werden. Wenn man sich Voll- oder Mittelformat holt, sollte man auch wissen, warum. Aber wenn man schon fragen muss...
 
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Ich habe jetzt einen DIN A3 Kalender anfertigen lassen und mir ist aufgefallen dass die Bilder doch etwas "matschig" "verpixelt" eben nicht so detailiert sind, wie auf dem Display :D

Das kann durchaus auch am Dienstleister liegen, wenn dieser nicht Pixelgenau druckt und das Bild nochmals intern umskaliert, nachschärft oder sonstwie bearbeitet, was heutzutage fast die meisten Massenanbieter per Default machen :eek:.

Meine Vermutung liegt darin, dass die 16MP meiner D5100 nicht ganz ausreichen.

Nö, 16MP reichen dafür völlig aus ...
 
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Wenn Du die Bilder nicht schon ewig gecropt hast,
liegts nicht an der Kamera.
Lass das naechste Mal vorher ein Testbild machen.

Und bei 601072 haette ich das Gemüse vorher plattgetrampelt.
 
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Die Bilder als solche sehen zumindest bei 3Mpx scharf aus.

Ich tippe auch auf einen unkontrollierten Druckprozess als Fehlerursache.

Suche Dir einen Provider der Pixelgenau druckt.
 
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Kann auch gut sein, dass es an Deinem Druck-Dienstleister liegt.

Ich habe ein Fotobuch für die kranke Schwiegermama drucken lassen in der größten, teuersten und besten Variante, die blurb zu bieten hatte und hab es da richtig krachen lassen. Dabei waren auch Vorlagen, entsprungen dem Minisensor einer Lumix FZ-38. Na gut, die ISO war 100 oder so, aber diese Fotos sind in dieser Größe (etwas mehr als 30x30) durchaus ansehnlich (die gescannten Negative aus der F4 und den Mittelformatkameras sehen natürlich besser aus, aber die Lumix-Bilder fallen in dem Fotoband nicht negativ auf. Selbst alte Druckhasen aus dem Verlagsgewerbe entdecken keinen Makel.

Die Lumix FZ-38 kann vom Sensor der D5100 nur träumen, ich habe die Nikon vor vier Wochen für 240 Euro im Bestzustand gebraucht gekauft und bräuchte erst einmal nichts anderes für private Zwecke. Schon gar nicht für Fotokalender oder 30x40-Ausbelichtungen. Was ich bräuchte wäre ein zuverlässiger, blitzschneller Autofokus (jedenfalls schneller als meine Kinder) und bessere Videofunktionen (dahingehend war die D5100 schlichtweg ein Griff in die Mülltonne, aber gut, die Df hat gar kein Video). Hat sie nicht, aber wurscht, ich komme gut klar, denn mein Kaufargument war der Sensor.

Fazit: Matschige Druckergebnisse können viele Ursachen haben. Ich zum Beispiel kann Photoshop, und zwar so, dass ich gute technische Vorlagen erstellen kann oder Bilder so pimpe, dass sie für einen Anbieter wie blurb brauchbar sind.

Manche braucht man auch einfach nur ein ganz kleines bisschen aufhellen oder entsättigen. Je nach dem. Vielleicht hast Du ja schon was an den Bildern gemacht (und gepfuscht, ich habe die jetzt aber nicht gesehen) und/oder der Monitor gibt sie Dir anders wieder, als sie eigentlich sind. Oder Du kennst sie nur so, wie Dein Monitor oder Dein Tablet oder was immer Du nimmst sie Dir zeigt. Wenn ich meine Bilder im Büro mit Profi-Equipment betrachte, sehe ich auch andere Dinge als zu Hause.

Mit rohen und unbehandelten Bildern bräuchtest Du einen Dienstleister, der zumindest ein wenig nachhilft, müsste sowas wie ein Großlabor (Stichwort Drogeriemarkt) aber ohnehin automatisch draufhaben, weil das ja dessen Markt ist. Für mich wäre das aber nichts, weil ich die Bilder lieber selbst bearbeite.

Mag aber auch sein, dass Du nur ein Argument zum Kaufen eines besseren Bodys suchst.
 
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Ich habe die Erfahrung gemacht, dass große, dunkle, strukturlose Flächen im Druck schlecht wiedergegeben wurden.
Im Nachhinein sehe ich den Grund dafür darin, dass in den dunklen Tonwerten eh weniger Information steckt und die jpg-Kompression auch ihren Anteil an der Misere hat. Achte einmal darauf, wie groß die Datei nach der Umwandlung in jpg ist. Es kann auch ein Weg sein, Rauschen hinzuzufügen (~0.3 - 0.5%), damit werden große Flächen nicht so stark komprimiert...

LG
Quincy
 
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Ich habe jetzt einen DIN A3 Kalender anfertigen lassen und mir ist aufgefallen dass die Bilder doch etwas "matschig" "verpixelt" eben nicht so detailiert sind, wie auf dem Display

Ich lasse jedes Jahr einen A3 quer Kalender mit 13 Motiven in 10 Exemplaren für die Familie anfertigen. Seit 2010 sind das also 65 Aufnahmen gewesen, davon genau drei mit einer D610 (24 MP), 46 mit einer D90 (12 MP) und 14 mit einer wasserdichten Canon D10 (12 MP). Einige Bilder wurden heftig "gecroppt" (nur ein Ausschnitt herausvergrössert) - aber alle, bis auf ein einziges, sind perfekt farbtreu gedruckt worden.

Für eine Kantenlänge von 40 cm (entspricht +/- der langen Seite bei A3) braucht man bei allerbester Druckauflösung eine Datei mit linear 160 Pixeln pro Zoll. Auf +/-A3 und unseren 3/2 Bildschnitt gerechnet bedeutet dies rund 2500 * 1650 Pixel (rund 4,2 MP). Das ist wirklich hochwertigster Kalenderdruck, und mehr MP erhöhen die Qualität nicht weiter. Um ein immer noch so eben erträgliches Druckbild zu bewahren, ist die Untergrenze irgendwo bei 100 bis 120 px/in, also grob gerechnet bei 1800 * 1200 px (rund 2,2 MP). Zwischen diesen beiden Extremen spielt sich A3 Druck ab, und mit "gut 3 MP" bist du stets auf der sicheren Seite.

Sollten deine 18 MP Bilder also nicht die notwendige Qualität für A3 Ausdrucke liefern, so liegt der Fehler garantiert nicht bei einer zu geringen Auflösung, sondern mit 99%iger Wahrscheinlichkeit bei mangelnder handwerklicher Sorgfalt während der Aufnahme. "Pixelgenaues" Drucken, wie hier im Thread bereits vorgeschlagen, geht nur, wenn du die Vorlage in der genauen, höchstmöglichen Pixelzahl lieferst, die der Drucker im jeweiligen Format liefern kann. Dass diese Zahl meist gar nicht bekannt gegeben wird, hat damit zu tun, dass die meisten Druckverfahren sich überhaupt nicht an unserer Pixellogik orientieren.

tldr: drei bis vier MP reichen allemal für hervorragenden A3 Druck.
 
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Hej Shovelhead,

haste für die A3 Kalender mal einen Tipp, ein Anbieter, der sich bewährt hat?
 
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tldr: drei bis vier MP reichen allemal für hervorragenden A3 Druck.

Danke, sehe ich auch so. Als die D100 noch state of the art war (6MP), für mich also bis vor 2 Jahren :), haben wir traditionell mit den wenigen Pixel sogar auf DIN A0 gedruckt und keiner hat sich beschwert, gekümmert hatte sich unsere Grafikerin, die das max. geleistet hat. Aber vielleicht waren es auch einfach nur die Motive, sodass Pixelpipser da so genau gar nicht hinschauen wollten (Verweis: palatinum arts, Akt zb) :) Wenn man weit genug vor so einem Druck steht, passt das.
 
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haste für die A3 Kalender mal einen Tipp, ein Anbieter, der sich bewährt hat?

Ich bestelle bei Pixum, die offensichtlich bei CeWe drucken lassen (oder eine andere Vertriebsmarke von CeWe sind). Die online-Gestaltung ist leicht verständlich und schnell, der Preis mit rund 20.- Euro für den A3 quer Kalender mit schwarzem Hintergrund völlig OK. Da rund die Hälfte der Bilder S/W sind, ist mir eine satte, wie auch fein abgestufte Widergabe der dunklen Töne wichtig, und da bin ich seit dem ersten Tag von diesem Anbieter begeistert.

Als ich einmal einen Druck bemängelt habe (weil auf einem Bild ein Farbe deutlich übersteuert war) habe ich auf meine nächste Bestellung 30% bekommen. Ungefragt. Noch schöner wäre gewesen, die Farbe hätte gleich gepasst, aber Fehler macht halt Jeder mal. Das íst aber auch Jahre her (2011?) und seitdem nie wieder aufgetaucht.
 
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Heute Nacht hatte ich Freude an diesem Link hier, wo die D5100 mit SWW mit einer D800 und SWW verglichen wird. Ich finde das Video prima.

Ja, ist hier ja ein recht bekanntes Video. Allerdings zeigt es nicht den Unterschied zwischen D5100 und D800 oder gar DX zu FX, sondern lediglich den Vergleich zweier Objektive (10-24 vs. 16-35). Und das ist genau der Grund, weshalb ich das 14-24 genommen habe.

schau auch hier:

http://gwegner.de/review/endlich-ein-filterhalter-fuer-das-nikon-14-24-f2-8/

http://gwegner.de/review/das-nikon-...4-nikkor-10-24-dx-und-nikkor-10-5-dx-fisheye/

Da sieht man auch sehr schön, daß das 16-35 mit Gegenlichblende sogar das größere/längere Objektiv ist, ggü. dem 14-24er.
 
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Ja, ist hier ja ein recht bekanntes Video. Allerdings zeigt es nicht den Unterschied zwischen D5100 und D800 oder gar DX zu FX, sondern lediglich den Vergleich zweier Objektive (10-24 vs. 16-35).

Oh pardon, wusste nicht, dass dieses Video schon so bekannt war hier. Bin ja auch erst seit einigen Tagen hier wieder dabei.

Zum Vergleichs-Thema: Der Mann positioniert sich ja eindeutig in den ersten sieben Minuten und sagt, was den Unterschied von DX und FX für ihn ausmacht und dass er glaubt, man würde vor allem, hüstel, Wertigkeit bezahlen. Und dass er nicht versteht, dass sich die Diskussionen um Sensorleistung und Linienpaare dreht und Auflösung.

Bei den Bildervergleichen ist aber auch offenbar, dass sich ein DX-Sensor mit starker Optik vornedran nicht groß verstecken muss, wenn man die Resultate vergleicht, die man mit nach Hause nimmt nach dem Ablichten dieses Sees.
 
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Oh pardon, wusste nicht, dass dieses Video schon so bekannt war hier. Bin ja auch erst seit einigen Tagen hier wieder dabei.

Zum Vergleichs-Thema: Der Mann positioniert sich ja eindeutig in den ersten sieben Minuten und sagt, was den Unterschied von DX und FX für ihn ausmacht und dass er glaubt, man würde vor allem, hüstel, Wertigkeit bezahlen. Und dass er nicht versteht, dass sich die Diskussionen um Sensorleistung und Linienpaare dreht und Auflösung.

Bei den Bildervergleichen ist aber auch offenbar, dass sich ein DX-Sensor mit starker Optik vornedran nicht groß verstecken muss, wenn man die Resultate vergleicht, die man mit nach Hause nimmt nach dem Ablichten dieses Sees.

Schon richtig. Ich will auch niemenden von einer DX-Ausrüstung abbringen. Die Kombination D5300 mit dem 10-24 Objektiv ist tatsächlich ziemlich gut. Ich meinte nur, daß der Vergleich dieser beiden Objektive (10-24 vs. 16-35) nicht auf andere Objektive mit den gleichen Kameras übertragbar ist. Mehr nicht.

Bei mir stellte sich die Frage DX oder FX gar nicht, weil ich die D800 da schon hatte. Bei mir ging es nur noch um 16-35 oder 14-24.
 
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Danke erstmal für die Antworten.

Ich liebäugel doch schon auf die D610 und schaue mir fast in jeder freien Minute Bilder an, die aus der Kamera kommen.

Mir ist jetzt ein User in Flickr aufgefallen, der mit seiner D610 recht scharfe Hintergründe hin zaubert mit einer Blende 3.5
https://www.flickr.com/photos/erikmarroquin/8566939483/ (das ist das Bild)
Er hat auch andere Bilder wo er nur mit einer Blende von 1.4 fotografiert und die Fahrzeuge trotz der Schräglage durchgehend scharf sind?

Bin gerade etwas verwirrt, hat er zuerst ein Bild mit 1.4 geschossen und dan eins mit f4? Aber wie geht sowas bei einem Bewegenden Objekt wie im obigen Beispiel?
 
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