D300 RAW vs. JPEG

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Bei schwierigen Bedingungen ist JPG vom Potential her einfach bald an der Grenze und man muss einfach über NEF (14bit) gehen. Dann arbeite ich gern mit ACR/PS. Es ist schnell und ich bin es halt gewohnt. Nur das Rauschen muss ich noch in den Griff bekommen. Wie schon gesagt, versuche ich es jetzt mal mit NoiseNinja.

In der aktuellen c't sind "Rauschgifte" besprochen (seite 163 bis 166). Noise Ninja kann sich dabei gegen die Konkurrenz nicht behaupten.

Laut c't-Redakteur André Kramer ist "Noiseware Professional 4.1" ( http://www.imagenomic.com/index.aspx ) die derzeit amtliche Lösung. "Dfine" entfernt zwar auch Farbrauschen und Helligkeitsrauschen, erzeugt dabei aber sichtbare Artefakte und verbummet Details. Der Rest der Progamme inklusive Neat und Ninja ist weit abgeschlagen.

Frank
 
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Hallo,
danke für Eurer Gedanken zum Thema.

Sehr interessant finde ich die unterschiedlichen Ansätze und Vorgehensweisen, die jeder Einzelne für sich entwickelt hat. Allen gemeinsam ist jedoch, dass bei wichtigen Aufnahmen die JPEG Datei alleine, zu riskant ist.

Die Diskussion, welcher RAW Konverter der bessere ist, wird so schnell nicht zu einem Ergebnis führen. Es sei denn, Adobe kauft Nikon.

Ich werde in nächster Zeit folgendes probieren:

Die meisten Aufnahmen in JPEG

Alle wichtigen und aufwendigen Aufnahmen in RAW

Alle Daten in Lightroom verwalten, bearbeiten und präsentieren.

Komplexe Bearbeitungen in Photoshop Elements (eher die Ausnahme)

Und sollte ich irgendwann mal „das Foto“ machen, werde ich es in CNX entwickeln.

Wahrscheinlich werde ich mir dann jedoch in den Hintern beißen, weil „das Foto“ in JPEG aufgenommen wurde.:eek:
 
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Wahrscheinlich werde ich mir dann jedoch in den Hintern beißen, weil „das Foto“ in JPEG aufgenommen wurde.:eek:

Schau Dir doch mal die Bilder vom "World Press Photo Award" an.
Kaum ein Bild ist scharf, Vignettierung, Verzeichnung, abgesoffene Schatten, ausgefressene Lichter, Rauschen ohne Ende....

Soll heissen, wenn es "das" Bild ist, was Du geschossen hast, dann wegen dem Inhalt. Wenn Du beim fotografieren schon sehen würdest, das es "das" Bild werden könnte, dann hast Du mit zwei Tastendrücken auf RAW umgeschaltet.

jan.
 
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Schau Dir doch mal die Bilder vom "World Press Photo Award" an.
Kaum ein Bild ist scharf, Vignettierung, Verzeichnung, abgesoffene Schatten, ausgefressene Lichter, Rauschen ohne Ende....


jan.

Dort geht das bzw. kann bewusst die Aussage des Bildes verstärken. Versuch aber mal, mit einem unscharfen Bild von einem Adler (mit ausgefressenen Lichtern, abgesoffenen Schatten, endlosem Rauschen etc. etc.) einen Naturfoto-Award zu gewinnen... da wirst du deutlich mehr Mühe haben.
Je nach Disziplin ist die technische Ausführung anders zu bewerten.
Markus
 
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Versuch aber mal, mit einem unscharfen Bild von einem Adler (mit ausgefressenen Lichtern, abgesoffenen Schatten, endlosem Rauschen etc. etc.) einen Naturfoto-Award zu gewinnen... da wirst du deutlich mehr Mühe haben.

Das ist ja logisch.
In dem Moment wird ja wohl keiner auf die Idee kommen, mit verdreckten Linsen, Einstellungen an der Kamera, die eben grad mal noch so vom letzten Karneval drin sind etc. loszu ziehen.

Das was ich meine, ist vielmehr, das es unsinnig ist, ALLE Bilder in RAW aufzunehmen, weil dann, viell. Jahre später es sich evtl. herausstellen könnte, das genau das Bild der Hammer ist.


jan.
 
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Hallo,
angeregt durch David`s Thread „Was passiert genau beim Weißabgleich“, habe ich heute versucht eine komplette Bilderserie so aufzunehmen, dass die aufgenommenen Daten optimal für den RAW Workflow geeignet sind.

Sprich: Die Bilder so hell wie möglich aufzunehmen, um sie anschließend im RAW Konverter abzudunkeln.

hey zusammen,

um nochmal auf das Thema RAW-Workflow zu kommen. Ich hab mich etwas gewundert, dass du alle Fotos so hell wie möglich aufnimmst.
In der Literatur, z.B. "Die Kunst der RAW-Konvertierung von Steinmüller/Gublins" wird beschrieben, dass es sicherer ist, leicht unterzubelichten als durch Überbelichtung die Zeichnung in den Lichtern zu verlieren. Das ist natürlich kein Allheilmittel.

Also würde mich mal interessieren, warum genau umgekehrt als in Büchern beschrieben.
Ich belichte bei hellem Licht gerne mal knapper, die Farben erscheinen dann auch etwas satter.

Gruss von...Jens
 
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hey zusammen,
...
Also würde mich mal interessieren, warum genau umgekehrt als in Büchern beschrieben.
Ich belichte bei hellem Licht gerne mal knapper, die Farben erscheinen dann auch etwas satter.

Gruss von...Jens

Also wenn ich mal stellvertretend antworten darf ...
Es ist zwar, aus den bekannten Gründen, einfacher Bilder aufzuhellen als abzudunkeln, beim Aufhellen entsteht in den dunklen Bereichen jedoch oft heftiges Rauschen.
 
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Also wenn ich mal stellvertretend antworten darf ...
Es ist zwar, aus den bekannten Gründen, einfacher Bilder aufzuhellen als abzudunkeln, beim Aufhellen entsteht in den dunklen Bereichen jedoch oft heftiges Rauschen.

jooo..das ist schon richtig, davor warnen die Autoren ja auch ausdrücklich, trotzdem bevorzugen sie die Unterbelichtung....

Ich denke, man muss viele Parameter berücksichtigen, trotzdem bleibt ein gewisser Widerspruch.

Gruss
 
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jooo..das ist schon richtig, davor warnen die Autoren ja auch ausdrücklich, trotzdem bevorzugen sie die Unterbelichtung....

Ich denke, man muss viele Parameter berücksichtigen, trotzdem bleibt ein gewisser Widerspruch.

Gruss


Hallo,

er belichtet ja nur so hell, das die Lichter noch nicht ausfressen. Das macht also schon Sinn. Unter Umständen wären ja auch bei einem richtig belichteten Bild schon die Lichter ausgefressen gewesen. Also immer knapp bis ran an die Lichter und das Histogramm beachten, so versuche ich es momentan auch. Ich hab bis vor kurzem auch immer etwas unterbelichtet und hab mir dadurch manchmal ganz schönes Rauschen eingefangen. Vor allem im High-ISO Bereich. Wenn man da etwas heller belichtet ist alles nicht so wild.

Viele Grüße, Markus.
 
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Da muss jeder selber den eigenen Workflow finden...

Da ich High-ISO vermeide, hab ich da natürlich eine andere Sichtweise...

Wenn ich mal wenig Licht habe, dann benutze ich lieber einen Blitz oder Stativ, wenn das möglich ist. Ich hab da mit dem SB800 die besten Erfahrungen gemacht, vor allem, wenn man die Blitzleistung drosselt.

Gruss
 
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