Hallo Andy,
vielen Dank - das Warten hat sich gelohnt ! ( tut mir leid, daß ich nicht warten kann )
Sag' mal, hieß Dein Camp früher mal Mara Buffalo Camp vom African Safari Club ?
Leider keine Ahnung wie das Camp früher hieß.
[War der Preis ein Paket ?
MMn, ja. Ich ging einfach zum Travel Desk in der Hotellobby in Nairobi, bestellte den Trip und unterschrieb. Beim Auschecken in Nairobi war alles auf einer Rechnung. Ich kann Dir nicht sagen, wie es über ein Reisebüro geht.
Konntest Du oin Ruhe ein Motiv entwickeln oder schrien nach 5 Minuten alle anderen Mitfahrer ?
Ja konnte ich. Die anderen hatten kleine P&S Kameras mit. Meine "Taktik" in diesem Fall ist, den anderen so bald wie möglich ein paar der schöneren Bilder zu zeigen und ihnen meine Pbase Addresse zum Download meiner Bilder anzubieten. In 100% aller Fälle nehmen das die anderen Teilnehmer gerne an und lassen mich dann in Ruhe fotografieren. Bei den Löwenbabies sind wir fast 2 Stunden geblieben.
Gab es ein Programm, daß der Fahrer abgefahren hat oder konntet Ihr individuell pro Wagen sagen, wie lange Ihr bei einem Motiv bleiben wolltet ?
Außer, daß um 6:30 und 15:30 Abfahrt ist, gab es keinen Plan. Geht auch kaum, da man nie weiß wo die Tiere sind. Was wirklich toll war, daß sie auf die Wünsche eingegangen sind. Eine Teilnehmerin wollte unbedingt vor ihrer Abfahrt einen Elefanten sehen und der Fahrer gab sich redlich Mühe diesen Wunsch zu erfüllen. Mit einer Stunde Verspätung kamen wir zum Mittagessen, aber den Elefanten (viele Elefanten), den haben wir gefunden.
Für die Löwenbabies sind wir fast 50km vom Camp weggefahren und waren deshalb auch die einzigen Menschen in der ganzen Gegend.
Konntet Ihr die Wagen zum Fotografieren richtig vor das Motiv dirigieren ?
Der Fahrer hatte ein fotografiesches Grundverständnis. Hier kommt ein Vorteil der digitalen Kameras zum Tragen. Ich zeige ihm die Fotos, wie seine Position die Bildkomposition beeinflußt und ab dann entsteht ein lockerer Dialog, indem ich ihm erzähle, wie ich die Szene sehe und warum eine bestimmte Position besser ist als eine Andere. Ich denke, es kommt auf den Ton an. Außerdem wünschte sich der Fahrer ein paar schöne Bilder. Diesem Wunsch komme ich immer gerne nach (gebrannte CD oder USB Stick).
Das besondere an diesem Gebiet ist, daß die Fahrzeuge die Wege verlassen dürfen, was üblicherweise in offentlichen National Parks verboten ist. Damit konnten wir meistens sehr Nahe an die Tiere heranfahren (ohne ihnen zu dicht auf die Pelle zu rücken).
Waren die Mitfahrer auch Hobbyfotografen oder mehr Touries, die einfach alles mitnehmen wollten, was möglich war ?
Laut Aussage der Mitarbeiter kommen die meisten Gäste zwischen 2-4 Tage. Selten länger. Mit meiner D300 und AFS 300mm/4 war ich schon am oberen Ende der Equipmentskala.
LG, Andy