D300 + active D-Lightning -> Lightroom Probleme

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dirkb1

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Hallo!

habe bemerkt, dass Lightroom mit den Raws der D300 mit active D-Lightning irgendwie nicht zurecht kommt.
Lightroom entwickelt diese Bilder per default immer mit extremen Kontrasterhöhungen die ich dann immer brave zurückschrauben kann.

Hat irgendwer ähnliche Erfahrungen gemacht?

liebe Grüsse, Dirk
 
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Das Verhalten von LR ist normal. LR ignoriert genau wie ACR, Capture One und z. B. auch Bibble die von der Kamera in die NEF-Datei eingebetteten Zusatzinformationen. Lediglich Nikon Capture NX erkennt, dass du mit active D-Lighting fotografiert hast und berücksichtigt es bei der Verarbeitung.
 
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Hallo!

habe bemerkt, dass Lightroom mit den Raws der D300 mit active D-Lightning irgendwie nicht zurecht kommt.
Lightroom entwickelt diese Bilder per default immer mit extremen Kontrasterhöhungen die ich dann immer brave zurückschrauben kann.

Hat irgendwer ähnliche Erfahrungen gemacht?

liebe Grüsse, Dirk

Nein, ich habe damit keine Erfahrung.

Aber RAW, aktives D-Lighting und Lightroom oder irgendein andere Konverter außer CNX kann nicht funktioniern.

Bei aktivem D-Lighting wird ein unterbelichtetes RAW erzeugt, dass von der JPEG - Engine der Kamera oder von CNX nach einer speziellen Gradationskurve entwickelt wird. Da Lightroom von dieser Funktion nichts weiß, behandelt es die Datei wie jede andere RAW Datei.

Wenn du die Funktion ohne CNX nutzen möchtest, musst du auf JPEG zurückgreifen.
 
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Das RAW-file zeigt bei mir außer dass es ca. 1/3 Stop unterbelichtet scheint keinen Unterschied zwischen mit/ohne D-Lightning.

LR kann das sowieso nicht erkennen und wenn du nur RAW schießt und mit LR (und nicht CNX) konvertierst kannst du D-Lightning wohl vergessen.
 
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Ich dachte LR erkennt ab Version 1.3. die .NEFs der D300?

Das Active D-Lighting wirkt sich auf das RAW nur als kleine Belichtungskorrektur aus, der Rest ist dann später Nachbearbeitung. In der RAW Datei sind unbearbeitete Rohdaten und eine kleines Datenfeld, daß Nikon Capture anweist, die D-Lighting Nachbearbeitung einzuschalten. Die andreen RAW-Konverter kennen D-Lighting nicht und ignorieren das einfach. Ergebnis: die normalen RAW Daten, nur mit geringer Belichtungskorrektur, die schon in der Kamera aktiv war.
 
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Tut es auch. Aber alle Konverter außer CNX ignorieren die Einstellungen der Kamera.
ACR und Lightroom kommen aber wohl mit den NEFs der D300 (noch) nicht so ganz klar. Viele berichten über schlechte Ergebnisse vor allem beim Rauschen.

Ich dachte LR erkennt ab Version 1.3. die .NEFs der D300?
 
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Um vielleicht meine Sicht der Dinge nochmal Kund zu tun:

IMHO ist ja active Lightning ein anheben der dunklen Bereiche bereits im RAW. Ich rede nicht von D-Lighnting des jpegs oder so.
D.h. für mich: die Raw-Datei als solche wird, wie bei der D200, ohne verschlüsselte Informationen von LR ausgelesen und das Anheben der "gedlighten" Partien ist bereits in den Pixeln berechnet. Es ist IMHO ja keine Subinformation für den Konverter, sondern ein "vorbearbeitetes" RAW.
Im Normalfall entwickelt LR dann erstmal grundsätzlich nach seinen Vorstellungen diese Bild "vor" und ich reguliere dieses dann nach (Ausnahme: ich habe eigene Presets erstellt).
Nun war ich bisher im Groben ganz zufrieden mit der Vorarbeit von LR. Dieses hat sich mit der D300 bei 14bit und active Lightning geändert.
Ich habe den Eindruck, dass LR dieses Bilder tw. extrem verschlimmbessert, insbesondere heb es die Kontraste viel zu stark an.

Nun fehlen mir zur Zeit noch die Erfahrungen, da ich die D300 erst seit 2 Tagen haben, wollte aber mal die Erfahrungen von anderen Useren hören.
Alternativ NX zu nutzen kommt für mich nicht in Frage, da ich mit dem Workflow von NX nun garnix anfangen kann und schon mal Sessions mit 600 oder 800 Bildern zu bearbeiten habe wo mich NX behindern würde.

liebe Grüsse, Dirk
 
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Im RAW bewirkt das Active DLighting nur eine etwas dunklere Belichtung. Im RAW selber sind die Schatten definitiv noch nicht angehoben.
Die automatische Tonwertkorrektur die ACR und auch Lightroom auf die Dateien standardmäßig anwendet war für mich einer der Hauptgründe ACR und Lightroom nicht zu benutzen.

Um vielleicht meine Sicht der Dinge nochmal Kund zu tun:

IMHO ist ja active Lightning ein anheben der dunklen Bereiche bereits im RAW. Ich rede nicht von D-Lighnting des jpegs oder so.
D.h. für mich: die Raw-Datei als solche wird, wie bei der D200, ohne verschlüsselte Informationen von LR ausgelesen und das Anheben der "gedlighten" Partien ist bereits in den Pixeln berechnet. Es ist IMHO ja keine Subinformation für den Konverter, sondern ein "vorbearbeitetes" RAW.
Im Normalfall entwickelt LR dann erstmal grundsätzlich nach seinen Vorstellungen diese Bild "vor" und ich reguliere dieses dann nach (Ausnahme: ich habe eigene Presets erstellt).
Nun war ich bisher im Groben ganz zufrieden mit der Vorarbeit von LR. Dieses hat sich mit der D300 bei 14bit und active Lightning geändert.
Ich habe den Eindruck, dass LR dieses Bilder tw. extrem verschlimmbessert, insbesondere heb es die Kontraste viel zu stark an.

Nun fehlen mir zur Zeit noch die Erfahrungen, da ich die D300 erst seit 2 Tagen haben, wollte aber mal die Erfahrungen von anderen Useren hören.
Alternativ NX zu nutzen kommt für mich nicht in Frage, da ich mit dem Workflow von NX nun garnix anfangen kann und schon mal Sessions mit 600 oder 800 Bildern zu bearbeiten habe wo mich NX behindern würde.

liebe Grüsse, Dirk
 
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Es ist IMHO ja keine Subinformation für den Konverter, sondern ein "vorbearbeitetes" RAW.

Dirk, das ist eben nicht so. Rohdaten sind Rohdaten sind Rohdaten. Darauf sind noch gar keine Kameraeinstellungen angewendet worden, weder Kontrast noch Farbeinstellungen noch D-Lighting.

Der einzige direkte Effekt, den das Active D-Lighting bei RAW bereits in der Kamera hat und der sich auf die Rohdaten auswirkt, das ist eine leichte Veränderung der Belichtung.
 
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Hallo!

lieber Volkem, Deine Aussage "Rohdaten sind Rohdaten sind Rohdaten" kann ich leider nach einigen Versuchen nicht (mehr) zustimmen.
Fakt ist, wenn ich mit der D300 ein Bild in RAW mache und dieses nachträglich in der Kamera via D-Lightning bearbeite ist (bei Nullstellung in Lightroom!) das entsprechende RAW in den dunklen Bereichen aufgezogen.
Ich war bis vor kurzem ja auch Deiner Meinung, aber die D300 scheint tatsächlich die Dateninformation der RAW-Dateien zu verändern, nicht nur irgendwelche Infos im Head des Files!
Komischerweise aber nur bei einer nachträglichen Bearbeitung. setze ich "active D-Lightning" ein, so hast Du recht, dann sind beide Files in Nullstellung des Konverters identisch.
Probierts aus!

liebe Grüsse, Dirk
 
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Fakt ist, wenn ich mit der D300 ein Bild in RAW mache und dieses nachträglich in der Kamera via D-Lightning bearbeite ist (bei Nullstellung in Lightroom!) das entsprechende RAW in den dunklen Bereichen aufgezogen.

Das ist ja auch kein raw image mehr, wenn Du es bearbeitet hast. Das ist zwar eine Datei im NEF-Format, aber enthält nicht mehr die Rohdaten vom Sensor. Wen wundert's?

Man kann auch mit anderen Kameras (D200) Mehrfachbelichtungen in NEF machen. Selbstverständlich sind dann auch keine rohen Sensordaten da drin, sondern von der Kamera zusammengerechnete. Darum ging's aber nicht.

Maik
 
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Meine D300 kann keine NEFs in der Kamera nachbearbeiten. :eek:

Hallo!

lieber Volkem, Deine Aussage "Rohdaten sind Rohdaten sind Rohdaten" kann ich leider nach einigen Versuchen nicht (mehr) zustimmen.
Fakt ist, wenn ich mit der D300 ein Bild in RAW mache und dieses nachträglich in der Kamera via D-Lightning bearbeite ist (bei Nullstellung in Lightroom!) das entsprechende RAW in den dunklen Bereichen aufgezogen.
Ich war bis vor kurzem ja auch Deiner Meinung, aber die D300 scheint tatsächlich die Dateninformation der RAW-Dateien zu verändern, nicht nur irgendwelche Infos im Head des Files!
Komischerweise aber nur bei einer nachträglichen Bearbeitung. setze ich "active D-Lightning" ein, so hast Du recht, dann sind beide Files in Nullstellung des Konverters identisch.
Probierts aus!

liebe Grüsse, Dirk
 
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Hallo,

Fakt ist, wenn ich mit der D300 ein Bild in RAW mache und dieses nachträglich in der Kamera via D-Lightning bearbeite ist (bei Nullstellung in Lightroom!) das entsprechende RAW in den dunklen Bereichen aufgezogen.
Ich war bis vor kurzem ja auch Deiner Meinung, aber die D300 scheint tatsächlich die Dateninformation der RAW-Dateien zu verändern, nicht nur irgendwelche Infos im Head des Files!
Komischerweise aber nur bei einer nachträglichen Bearbeitung. setze ich "active D-Lightning" ein, so hast Du recht, dann sind beide Files in Nullstellung des Konverters identisch.

ich kann Deinem Argument warum Du Volker widersprichst nicht folgen.

1) D-Lighting ist eine nachträgliche Bearbeitung und nach der Anwendung hast Du keine Rohdaten mehr. Wenn Du das in der Kamera ausführst, wird das Bild als JPG abgespeichert (D300 Handbuch S.333) -> Keine Rohdaten

2) Active D-Lighting kann in Capture NX für ein NEF-Datei an und abgeschaltet werden (so wie in der Kamera). D.h. das in der NEF-Datei Anweisungen hinterlegt werden, ob es anzuwenden ist, oder auch nicht. Lightroom ignoriert solche Anweisungen (wie Du auch selbst schreibst)

Viele Grüsse,
Ralf

PS: Maik & Michel waren scheller
 
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Der einzige direkte Effekt, den das Active D-Lighting bei RAW bereits in der Kamera hat und der sich auf die Rohdaten auswirkt, das ist eine leichte Veränderung der Belichtung.


So isses.

Allerdings kann je nach Einstellung die Belichtungsveränderung auch durchaus heftig ausfallen ( bis 1 1/2 Stufen auf High :eek: ) und manchmal auch dann, wenn eine solch deutliche Unterbelichtung gar nicht nötig gewesen wäre.

Cheers,
Bernd
 
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Asche auf mein Haupt und ich behaupte ab sofort das Gegenteil!
Hatte ganz vergessen das Lightroom ja auch die jpegs importiert und war davon ausgegangen das ich 2 raws hätte.
Ne, mnachmal steht man vor der Wand und sieht sie nicht.

:fahne:

liebe Grüsse, Dirk
 
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