Ich fotografiere seit über 40 Jahren , bis vor kurzem analog mit Nikon F 4, Mittelformat und habe seit 8 Jahren eine Okympus E 10 für Fotos fürs Internet und werde mir voraussichtlich im Februar 09 die D 700 zulegen.
Für meine Tochter habe ich zu Weihnachten die D 40 mit dem einfanen Kit 18-55 mm gekauft, und natürlich auch selber getestet.
Meine persönliche Meinung:
1. sehr schön leicht und kompakt, keine Schlepperei:up:
2. Keine Kamera für outdoor-Extremsituationen, da aus Kunstoff´, dafür ist sie auch nicht gedacht.
3. Auch ein kleineres Kind oder die im Fotografieren unbedarftere Ehefrau oder der anwesende Bekannte kann damit im Automatikmodus sehr schöne verwertbare Fotos machen, dh. große Chancen auch mal selbst mit auf dem Bild zu sein. (sonst fragt später mal die Tochter: " wo war denn immer der Papa ?") IMHO ein zuweilen nicht unbedeutender Nebenaspekt, wenn man Familie hat):up:
4. Autofokus stellt präzise scharf. Wer bisher nur einen Messpunkt in der Mitte gewohnt war , wundert sich anfangs bei der werksseitigen A-Stellung, dass das ganz in der Ferne angepeilte Objekt nicht scharf ist, sondern davor liegende Äste-Bäume etc..
In der 3-Feld-A-Messung wird immer auf die Kamera nächsten Objekte scharf gestellt, was aber nicht immer Sinn macht. Bei statischen Motoiven oder Portraits ist die S-Stellung zu empfehlen, mit der man den gewünschten Schärfepunkten selber am besten bestimmen kann.
Sehr schön: bei Dunkelheit das AF-Ziellicht, eine große Hilfe für den AF-Sensor.:up:
5. Billig-Kit ist vor allem im mittleren Blendenbereich besser, als ich dachte, auch im Ergebnis besser als die wesentlich wertigere Linse meiner
Olympus E 10, die nur eine deutlich höhere Lichtstärke hat.:up:
Allerdings sehr stark stürzende Linien im unteren WW-Bereich, die ich so bei 24 mm im KB-Format nicht gewohnt war, insbesondere wenn man die in der WW-Fotografie beliebten diagonalen Aufnahmewinkel nimmt.:down:
Ergebnisse kann man mit CNX 2 auf leichte Weise abmildern:
Irgendwann bekommt die Kamera das optisch bessere und wertigere 18 - 200 VR von Nikon für round about 700,- € verpasst und dann dürfte sie für ihre Zwecke der Allerweltsfotografie optimal konfektioniert sein.
6. Macht - wie hinlänglich bekannt, ohne vorherige Belichtungskorrektur - im Matrix-Belichtungsmodus - oft überbelichtete Aufnahmen, bei Schnee im Sonnenlicht nicht (weil man da gewöhnlich auch überbelichten sollte.)
7. JEPEG-output sehr gut, zuweilen bei manchen Motiven bei blauem Himmel und heller Sonne können die Farben etwas knallig werden, aber dann kann man nachträglich die Farbsättigung mittels jeden Bearbeitungsprogramms herausnehmen.
Generell empfiehlt es sich, die JEPEGS unbeschadet ihrer Güte einer kurzen Nachbearbeitung im PS oder CNX2 von Nikon, was ich lieben gelernt habe, nachzubearbeiten, wenn man die internen Kameraeinstellungen auf "normal" belassen hat.
Ein bischen Nachschärfen ist oft angesagt, hi und da eine leichte Kontrasterhöhung und bei einem großen Kontrastumfang wie Schnee,Sonne und Schatten oder in den Tropen bedarf es meist auch bei richtiger Belichtung einer separaten Aufhellung der Schatten und Reduzierung der zu hellen Partien, was in CNX2 sehr fein geht. Auch die Reduzierung der Farbsättigung oder einer Korrektur des Weißabgleichs und des "Farbstichs" sind zuweilen empfehlenswert, was mit CNX2 sehr einfach geht.
8. Sehr leises Auslösegeräusch +:up:
9. Der Sucher, kleiner, als ich bisher gewohnt war, aber man kommt damit zurecht und die Größe entspricht dieser Klasse und korrespondiert mit dem kompakten Body.
10. Was mich nervt, ist das Menue. Es soll nachdem, was ich hier zuweilen gelesen habe, einfach sein, aber mir erschließt sich die Logik nicht, auch nicht nach mehrmaligen Studium der Bedienungsanleitung.
:down:
Ich bin grds. Erfahren mit solchen Menues, habe auch eine hochwertige digitale Videokamera, aber so einfach funzt das, je nachdem, wo ich mich im Menue befinde, nicht, wenn ich z.B.die Ausschaltzeiten verändern oder den Belichtungsmodus ändern will .
Da ist meine Olympus bei gleich viel Einstellmöglichkeiten wesentlich bedienerfreundlicher und übersichtlicher ausgestattet.
So irre ich oft lange durchs Menue hin und her bis ich dann zufällig dort bin,
wo ich Einstellungen auch ändern und nicht nur sehen kann. (geht nicht immer, wenn man dann, den re Kurser drückt)
So wichtige schnell benötigte Wechsel z.B. von Matrix zu Spot-Messung oder vom A-AF zum S oder C-AF müssten ratz fatz per Knopfdruck und Einstellrad gehen. Gut den Nachführ AF kriegt man schnell über die Sport-Motivprogrammeinstellung, aber das ist ein Notbehelf.
Ich hoffe, die D 700 wird da - was die wesentlichen ad hoc Einstellungen für diverse Aufnahmesituationen angeht, einfacher und schneller zu bedienen sein.
Scheint mir - wie im Videobereich - eine Krankheit von Konsumer-Modellen zu sein, den Nutzer mit verschachtelten Unter- und Obermenues auszubremsen, weil man nicht zu viel Bedienknöpfe am Gehäuse anbringen will. Profimodelle sind da wesentlich komfortabler.
Nach meiner bisherigen Einschätzung sind blitzschnelle Wechsel diverser Einstellungen mit der D 40 nicht möglich.
11. Das werkseitig eingestellte störende Aufleuchten des Displays
bei jedem Berühren des Auslösers wusste ich auch erst auf Nachfrage hier im Forum abzustellen.Erschließt sich nur indirekt aus der Bedienungsanleitung, wenn mans weiss.
Fazit: Eine sehr gute und sehr kompakte Familienkamera, die man bequem überall mitnehmen und die auch Mammi und der Nachwuchs bedienen kann, mit sehr gutem JPEG output, rauschfreien Bildern und deren sehr gute Resultate mit der Kit-Linse man noch deutlich steigern kann, wenn man ihr eine hochwertige Optik verpasst und sich auch das CNX2 gönnt.:up:
Bei Allerweltsfotos und gutem unproblematischem Licht braucht man kein RAW, aber dieses kann man, wenn die jeweilige Aufnahme es sinnvoll erscheinen läßt, jederzeit und zwischendurch ja auch wählen.
Schwächen, wenn man mittendrin in schnellen Actionsituationen schnell und präzise reagieren und Einstellungen verändern muss.:down:
Insg. :up::up::up::up: und :down: fürs Menue
Justin
Für meine Tochter habe ich zu Weihnachten die D 40 mit dem einfanen Kit 18-55 mm gekauft, und natürlich auch selber getestet.
Meine persönliche Meinung:
1. sehr schön leicht und kompakt, keine Schlepperei:up:
2. Keine Kamera für outdoor-Extremsituationen, da aus Kunstoff´, dafür ist sie auch nicht gedacht.
3. Auch ein kleineres Kind oder die im Fotografieren unbedarftere Ehefrau oder der anwesende Bekannte kann damit im Automatikmodus sehr schöne verwertbare Fotos machen, dh. große Chancen auch mal selbst mit auf dem Bild zu sein. (sonst fragt später mal die Tochter: " wo war denn immer der Papa ?") IMHO ein zuweilen nicht unbedeutender Nebenaspekt, wenn man Familie hat):up:
4. Autofokus stellt präzise scharf. Wer bisher nur einen Messpunkt in der Mitte gewohnt war , wundert sich anfangs bei der werksseitigen A-Stellung, dass das ganz in der Ferne angepeilte Objekt nicht scharf ist, sondern davor liegende Äste-Bäume etc..
In der 3-Feld-A-Messung wird immer auf die Kamera nächsten Objekte scharf gestellt, was aber nicht immer Sinn macht. Bei statischen Motoiven oder Portraits ist die S-Stellung zu empfehlen, mit der man den gewünschten Schärfepunkten selber am besten bestimmen kann.
Sehr schön: bei Dunkelheit das AF-Ziellicht, eine große Hilfe für den AF-Sensor.:up:
5. Billig-Kit ist vor allem im mittleren Blendenbereich besser, als ich dachte, auch im Ergebnis besser als die wesentlich wertigere Linse meiner
Olympus E 10, die nur eine deutlich höhere Lichtstärke hat.:up:
Allerdings sehr stark stürzende Linien im unteren WW-Bereich, die ich so bei 24 mm im KB-Format nicht gewohnt war, insbesondere wenn man die in der WW-Fotografie beliebten diagonalen Aufnahmewinkel nimmt.:down:
Ergebnisse kann man mit CNX 2 auf leichte Weise abmildern:

Irgendwann bekommt die Kamera das optisch bessere und wertigere 18 - 200 VR von Nikon für round about 700,- € verpasst und dann dürfte sie für ihre Zwecke der Allerweltsfotografie optimal konfektioniert sein.
6. Macht - wie hinlänglich bekannt, ohne vorherige Belichtungskorrektur - im Matrix-Belichtungsmodus - oft überbelichtete Aufnahmen, bei Schnee im Sonnenlicht nicht (weil man da gewöhnlich auch überbelichten sollte.)
7. JEPEG-output sehr gut, zuweilen bei manchen Motiven bei blauem Himmel und heller Sonne können die Farben etwas knallig werden, aber dann kann man nachträglich die Farbsättigung mittels jeden Bearbeitungsprogramms herausnehmen.
Generell empfiehlt es sich, die JEPEGS unbeschadet ihrer Güte einer kurzen Nachbearbeitung im PS oder CNX2 von Nikon, was ich lieben gelernt habe, nachzubearbeiten, wenn man die internen Kameraeinstellungen auf "normal" belassen hat.
Ein bischen Nachschärfen ist oft angesagt, hi und da eine leichte Kontrasterhöhung und bei einem großen Kontrastumfang wie Schnee,Sonne und Schatten oder in den Tropen bedarf es meist auch bei richtiger Belichtung einer separaten Aufhellung der Schatten und Reduzierung der zu hellen Partien, was in CNX2 sehr fein geht. Auch die Reduzierung der Farbsättigung oder einer Korrektur des Weißabgleichs und des "Farbstichs" sind zuweilen empfehlenswert, was mit CNX2 sehr einfach geht.
8. Sehr leises Auslösegeräusch +:up:
9. Der Sucher, kleiner, als ich bisher gewohnt war, aber man kommt damit zurecht und die Größe entspricht dieser Klasse und korrespondiert mit dem kompakten Body.
10. Was mich nervt, ist das Menue. Es soll nachdem, was ich hier zuweilen gelesen habe, einfach sein, aber mir erschließt sich die Logik nicht, auch nicht nach mehrmaligen Studium der Bedienungsanleitung.
Ich bin grds. Erfahren mit solchen Menues, habe auch eine hochwertige digitale Videokamera, aber so einfach funzt das, je nachdem, wo ich mich im Menue befinde, nicht, wenn ich z.B.die Ausschaltzeiten verändern oder den Belichtungsmodus ändern will .
Da ist meine Olympus bei gleich viel Einstellmöglichkeiten wesentlich bedienerfreundlicher und übersichtlicher ausgestattet.
So irre ich oft lange durchs Menue hin und her bis ich dann zufällig dort bin,
wo ich Einstellungen auch ändern und nicht nur sehen kann. (geht nicht immer, wenn man dann, den re Kurser drückt)
So wichtige schnell benötigte Wechsel z.B. von Matrix zu Spot-Messung oder vom A-AF zum S oder C-AF müssten ratz fatz per Knopfdruck und Einstellrad gehen. Gut den Nachführ AF kriegt man schnell über die Sport-Motivprogrammeinstellung, aber das ist ein Notbehelf.

Ich hoffe, die D 700 wird da - was die wesentlichen ad hoc Einstellungen für diverse Aufnahmesituationen angeht, einfacher und schneller zu bedienen sein.
Scheint mir - wie im Videobereich - eine Krankheit von Konsumer-Modellen zu sein, den Nutzer mit verschachtelten Unter- und Obermenues auszubremsen, weil man nicht zu viel Bedienknöpfe am Gehäuse anbringen will. Profimodelle sind da wesentlich komfortabler.
Nach meiner bisherigen Einschätzung sind blitzschnelle Wechsel diverser Einstellungen mit der D 40 nicht möglich.
11. Das werkseitig eingestellte störende Aufleuchten des Displays
Fazit: Eine sehr gute und sehr kompakte Familienkamera, die man bequem überall mitnehmen und die auch Mammi und der Nachwuchs bedienen kann, mit sehr gutem JPEG output, rauschfreien Bildern und deren sehr gute Resultate mit der Kit-Linse man noch deutlich steigern kann, wenn man ihr eine hochwertige Optik verpasst und sich auch das CNX2 gönnt.:up:
Bei Allerweltsfotos und gutem unproblematischem Licht braucht man kein RAW, aber dieses kann man, wenn die jeweilige Aufnahme es sinnvoll erscheinen läßt, jederzeit und zwischendurch ja auch wählen.
Schwächen, wenn man mittendrin in schnellen Actionsituationen schnell und präzise reagieren und Einstellungen verändern muss.:down:
Insg. :up::up::up::up: und :down: fürs Menue
Justin
