Crop-Faktor

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Horaschke

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Macht sich der Crop-Faktor auch dann bemerkbar, wenn ich ein DX-Nikkor an einer Kamera mit DX-Sensor verwende?

Verlängert sich also auch hier die angegebene Brennweite um den Faktor 1,5 oder ist zum Beispiel der Bildausschnitt eines 50er DX an einer DX-Nikon genauso groß wie der eines Non-DX-Objektivs an einer Vollformatkamera?
 
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Was ihr bisher verdrängt habt, ist die Tatsache, dass nur durch kleine Chips die Digitalfotografie in den Konsumerbereich Einzug hat halten können. Die Chips zu vergrößern ist kein Problem, die Mehrkosten würden sich in ein paar Jahren auch relativieren. Das Problem sind die Gläser! Und die werden nicht billiger! Auch in zehn Jahren kann sich keine DSLR im Einsteigerbereich mit FX-Sensor festsetzen, weil allein ein Objektiv dafür zu Teuer in der Herstellung sein wird.

Daniel
 
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Das Problem sind die Gläser! Und die werden nicht billiger! Auch in zehn Jahren kann sich keine DSLR im Einsteigerbereich mit FX-Sensor festsetzen, weil allein ein Objektiv dafür zu Teuer in der Herstellung sein wird.

Zu Zeiten des KB-Films und auch heute noch gab/gibt es doch auch preiswerte Einsteigerlinsen. Warum sollte es die für den FX-Sensor nicht auch geben?
 
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Zu Zeiten des KB-Films gab es doch auch preiswerte Einsteigerlinsen. Warum sollte es die für den FX-Sensor nicht auch geben?

Weil sie den Qualitätsvorsprung, den ein größerer Sensor bringen würde, mehr als zunichte machen würden.

Meine These - ok, ab jetzt beginnt der gewagte Teil - wäre sogar, dass noch kleinere Chipformate von Bridges nach oben Richtung DSLR rücken könnten. Denn am Glas kann man Unmengen einsparen, an Chips kaum noch.
 
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Meine These - ok, ab jetzt beginnt der gewagte Teil - wäre sogar, dass noch kleinere Chipformate von Bridges nach oben Richtung DSLR rücken könnten. Denn am Glas kann man Unmengen einsparen, an Chips kaum noch.

Den Spruch würde sich Olympus vermutlich gerne übers Bett nageln.... :D

Gruß
Dirk
 
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Weil sie den Qualitätsvorsprung, den ein größerer Sensor bringen würde, mehr als zunichte machen würden.

Meine These - ok, ab jetzt beginnt der gewagte Teil - wäre sogar, dass noch kleinere Chipformate von Bridges nach oben Richtung DSLR rücken könnten. Denn am Glas kann man Unmengen einsparen, an Chips kaum noch.

Glas ist als mechanisches Bauteil teuer, unbestritten. Was es allerdings teuer macht, ist vor allem die Präzision und die Qualität des Glases, mit der es geschliffen wird. Davon abhängig ist später die maximale Auflösung, die ein Objektiv bringen kann. Ist sie kleiner als die Pixeldichte des Sensor, so kann der Sensor sein volle Auflösung nicht vollständig ausnutzen.

Das Chipformat gibt deshalb nicht die Qualität einer Linse vor, um eine bestimmte Abbildungsleistung x zu erbringen. Sondern die Pixeldichte, die schlussendlich kleiner sein muss als die Auflösung des Objektives. Andernfalls wird die Leistung der Kamera durch das Glas begrenzt. Kleinere Sensoren sind also auch kein Ausweg, um sich vor teurem Glas zu retten.
 
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Sind kleine Linsen nicht bei gleicher Verarbeitungspräzision und Glasqualität billiger? Von weniger Vignettierung bei DX ganz zu schweigen.
Was natürlich stimmt, ist, dass man die Physik nicht außer acht lassen kann und die Auflösungen in unsinnige Höhen treiben, so dass Gläser nicht mehr nachkommen. Das Problem gibt's aber bei FX auch, wenn vielleicht auch erst ein paar MPixel später. Hier ist die frage halt, wielange sich der Megapixelwahn noch Vermarkten lässt...

Daniel
 
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hallo zusammen! :)
ich bin völlig neu hier und hätte mal eine frage..
ich habe vor kurzem eine nikon D5000 bestellt mit dem tamron objektiv 18-200mm
und ich weiß auch, dass die nikon einen cropfaktor von 1,5 besitzt...
als ich mich erkundigt hatte ab wann es sich um weitwinkel handelt, bin ich auf eine antwort eines users gestoßen, der meinte, dass seiner meinung nach <20mm ultraweitwinkel sind und <35mm weitwinkel..
nund hab ihc ja 18mm als minimum bei meinem tamron... was seiner meinung nach ultraweitwinkel wäre... mit dem entsprechenden crop faktor käme ich aber auf 27mm und das wäre "nur" noch weitwinkel...
nun meine fragen:

1. wozu brauche ich diesen cropfaktor überhaupt?
2. was ist jetz weitwinkel und was nicht?
3. beziehen sich solche allgemeinen äußerungen ("<20mm ist ultraweitwinkel") immer auf die objektivbrennweite + eigenen cropfaktor?

ich bin da ein wenig hilflos und dankbar für jede antwort! :)

liebe grüße,
kess :)
 
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1. wozu brauche ich diesen cropfaktor überhaupt?
Den braucht man nicht, den hat ein bestimmtes Format einfach. Die Bezugsgröße ist dabei das Kleinbildformat 24x36 mm, das sich auch bei FX-Kameras findet. Cropfaktor dort also 1. Bei Kameras mit kleinerem Sensor wird vom Bildkreis des Objektivs nur ein kleinerer Ausschnitt auf dem Sensor aufgenommen (="Crop"), was vom Bildwinkel her den gleichen Effekt hat wie eine längere Brennweite auf einer Vollformat(=KB=FX-)Kamera. Der Faktor, um den diese Brennweite an der Vollformatkamera gegenüber der Bezugskamera mit kleinerem Sensor länger sein muss, ist der Cropfaktor.
Konkret: wenn ich an eine D5000 ein 50mm-Objektiv setze, muss ich für den gleichen Bildwinkel an eine FX- bzw. KB-Kamera ein 75mm-Objektiv setzen. 75/50 = 1,5

2. was ist jetz weitwinkel und was nicht?
Als "Weitwinkel" bezeichnet man üblicherweise an Kleinbild den Bereich zwischen ca. 24 und 35 mm - an DX-Kameras also ca. 16-24 mm. Darunter nennt man das "Superweitwinkel", aber über die genaue Grenze kann man seitenlang diskutieren. Die Zahlen mögen also nur als Orientierungswert dienen... :rolleyes:


3. beziehen sich solche allgemeinen äußerungen ("<20mm ist ultraweitwinkel") immer auf die objektivbrennweite + eigenen cropfaktor?
Brennweite ist eine physikalische Größe des Objektivs und die ist immer gleich. 20 mm an einer Vollformatkamera sind auch 20 mm an der Halbformatkamera. Der Unterschied liegt in der Bildwirkung, bestimmt durch den auf dem Sensor abgebildeten Bildwinkel. Somit wirkt(!) ein 20mm-Objektiv an Halbformat/DX wie ein 35mm-Objektiv an Vollformat/FX/KB.

CB
 
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danke! :)
dann noch eine letzte abschließende Frage meinerseits:
wäre mein objektiv bei den werten von 18mm als weitwinkel zu betrachten oder nicht? (rein gefühlsmäßig ;) )

liebe grüße,
kess :)
 
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danke! :)
dann noch eine letzte abschließende Frage meinerseits:
wäre mein objektiv bei den werten von 18mm als weitwinkel zu betrachten oder nicht? (rein gefühlsmäßig ;) )

liebe grüße,
kess :)

...18+9mm=27mm, also gemässigter Weitwinkel an der Cropkamera.

Bei einer D3 z. B. schon Ultraweit.

Gruß

Peter
 
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Ja! Wieso denn +9mm? Ich dachte man muss mit 1,5 malnehmen....

Richtig, aber so ist es einfacher zu rechnen: Ausgangsbrennweite halbieren und dazuaddieren, so mach ich das auch immer.

foxmulder schrieb:
Ist das Tamron denn FX-tauglich?

Muss wirklich immer jedes Wort auf die Goldwaage gelegt werden? Wir wissen alle ganz genau, dass es nur um den Vergleich der Brennweite ging und nicht um die Aussage, dass das 18-200 an die D3 gehört.

Politisch korrekt hätte er wahrscheinlich schreiben sollen: "Wenn das 18-200 ein FX-Objektiv wäre, dann wäre es an der D3 ein Superweitwinkel ..."

jan.
 
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