Coronavirus (war: CP+ 2020 wegen Coronavirus abgesagt)

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Alles halb so schlimm? Wäre ja (fast) lustig, sozusagen ein Missverständnis mit gravierenden Folgen... vielleicht kann das mal jemand von Euch einordnen, also jemand, der ein bisschen Ahnung hat (ich gehöre nicht dazu).

Im Video spricht der Lungenfacharzt Wolfgang Wodarg.

 
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Hier ist was los. Jeder, der sich auf Arbeit räuspert, wird von den Arbeitgebern aus dem Büro gejagt, und soll sich beim Arzt vorstellen.

Wenn Menschen im Büro, in geschlossenen Räumen also, noch immer keine Masken tragen, um so ihre Sekrettröpfchen in die Zellulose, oder Baumwolle zu prusten, und nicht ihren Schlabber wild in die Office-Luft blasen, dann muss man sie wegschicken. Ich kann das schon nachvollziehen. Ab zum Onkel Doktor ist immer gut!

Der 2 Meter Mindestabstand ist nicht immer einzuhalten, in schlecht gelüfteten Räumen stehen Sekretwolken minutenlang in der Luft, wenn nicht bald der Mundschutz in der Öffentlichkeit angeordnet wird, kann man die anderen Infektions-Verlangsamungs-Maßnahmen auch in die Tonne treten.

Breitflächiges Testen und striktes Aussortieren der Infizierten ist der 1. Schritt,
und Schritt 2) ist dann, das Verhindern von Sekretwolken in der Luft von öffentlichen Räumen, also Maskenzwang.

Da Schritt 1 und Schritt 2, bei diesem tollen Krisenmanagement, aus Politik und RKI nicht durchgesetzt werden, ist alles Weitere nur operatives Rumrappeln, ohne große Wirkung.
 
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Sorry, da stand jetzt 20 Minuten das falsche Video, ich meinte dieses hier:

 
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Alles halb so schlimm?
Nee. Der einzige, der schlimm ist, ist Wodarg. Schon die frontal21-Sendung mit ihm vom (ich glaube) 10.3. war ganz schlechter Journalismus und sehr einseitig recherchiert und publiziert.

Herr Wodarg hat meiner Meinung nach ein Problem: er war lange Jahre ein anerkannter Fachmann. Und dann ist er in der Weiterbildung schlicht stehengeblieben. Und das ist bereits sehr lange her. Weswegen er auch längst nicht mehr in den Positionen ist, die er zu Beginn seiner Ausführungen grundsätzlich als Referenz für seine Fachkenntnis anführt. Das war in den 1980er- und 1990er-Jahren. Wodarg war übrigens auch ein Gegner der Impfung gegen die Schweinegrippe, aber das nur am Rande. Was er sagt, ist NICHT Stand der Wissenschaft. So hätte man in den 80ern reagiert und damals wäre das ok gewesen. Aber die Welt hat sich weitergedreht, nur leider ohne Herrn Wodarg.

Er redet über Coronaviren, als wären sie alle eins. Ist aber, wie wir längst wissen, nicht so. Ein positives Testergebnis hat keine klinische Bedeutung? Das soll er mal den Angehörigen der Beatmungspatienten und Verstorbenen erklären.

Auch aus meiner Berufserfahrung mit klinischen Studien und Medikamentenzulassungen heraus (liegt auch schon länger zurück, aber den Namen kannte ich schon damals und er war nicht positiv besetzt) krieg ich hier so echten Brechreiz. Sorry, wenn ich das so deutlich schreibe, aber dem Mann darf man meiner Meinung nach schlicht nicht zuhören.
 
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Alles halb so schlimm?

Ich habe etwas reingehört, aber der Plauderonkel ist nur schwer zu ertragen. Nein er steht nicht im Thema, und das Thema heißt auch nicht irgendwelche Viren und allgemeine Lungenerkrankungen, sondern Covid-19. - Gut er ist "nur" Mediziner und sein Studium liegt schon lange zurück, aber mit solchen Statements hätte ich vor 35 Jahren ein Vordiplom im "Biochemie" nicht bestanden.
 
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Na, wie schön, dass ich hier fragen kann.
 
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Na, wie schön, dass ich hier fragen kann.
Wer fragt, kriegt Antwort - war schon immer mein Prinzip Deine Meinung musst Du Dir trotzdem selbst bilden, ich hab nur meine kundgetan. Das brauch ich Dir nicht zu erzählen, ich weiß. Gilt aber grundsätzlich für uns alle. Ich habe die Weisheit auch nicht mit Löffeln gegessen
 
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Es geht um den R0, also um die Ansteckungsrate.
Sind etwa 60-70% einer Population immun gegen einen Erreger, dann kann ein Neuerkrankter nur recht selten weitere Menschen anstecken, weil nur noch ein Drittel der Bevölkerung infiziert werden können,
Herdenimmunität und Durchseuchung ist üblicher Epidemie-Sprech, da hat bisher die allgegenwärtige Sprachpolizei noch nicht eingegriffen.
Hoffen wir mal, dass das Wuhan Virus nicht zu stark mutiert und eine erworbene Immunität lange aktiv bleibt.
Lieber Freund, danke für deine Antwort, aber all das wissen alle, die den Thread bis jetzt gelesen haben, bereits. Da ist aber keine Antwort auf meine Fragen dabei. Die Frage war nicht "Was ist Herdenimmunität?"

Die Hauptfrage war, falls ich das nicht deutlich genug ausgedrückt haben sollte: "Was geschieht mit den Risikogruppen, wenn die Herdenimmunität von 60-70% Durchseuchung erreicht wurde? Werden die jetzt plötzlich nicht mehr angesteckt?" Die Antwort kann ich mir jetzt auch noch ausrechnen: "Natürlich werden die weiterhin angesteckt, wenn sie nicht isoliert werden können. Denn auch jeder Immune ist weiterhin potentiell Ansteckender, auch wenn es ihn selbst nicht(?) mehr erwischt."

Dann naturgemäß die nächste Frage: "Müssen die Risikogruppen weiterhin isoliert bleiben?"

Darüber hinaus? Wie hilft Herdenimmunität den Risikogruppen bzw. den Erkrankten mit schwerem Verlauf, abgesehen davon, dass bei "nur mehr" 30% Kranken eher, aber doch weit nicht genug, Beatmungsgeräte und Personal zu Verfügung stehen. Damit "Ruhe" ist, bräuchten wir in Wahrheit 90-100% Durchsechung, wenn nach einer Erkrankung Immunität eintritt. (Wenn nicht, schaut es natürlich ganz schlimm aus.) Dazu müssen wir aber die Erkrankten mit schwerem Verlauf auch erst mal durch den Krankheitsprozess jagen. Und wie überstehen die Alten mit Vorerkrankung diese Durchseuchung?
 
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Zitat br.de:

Die Deutsche Krankenhausgesellschaft erwartet, dass sich die Zahl der Corona-Patienten in den Kliniken in den nächsten Tagen verdreifacht. „Wenn wir Ende der Woche 20.000 bestätigte Infektionsfälle in Deutschland haben, müssen wir davon ausgehen, dass dann auch bis zu 1.500 Infizierte in den Krankenhäusern behandelt werden müssen“, sagte der Präsident der Krankenhausgesellschaft, Gerald Gaß. Zurzeit werden laut Krankenhausgesellschaft rund 500 Menschen mit einer Corona-Infektion in deutschen Kliniken behandelt.
 
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Wenn ich mir Fotos und Videos aus Südkorea anschaue, dann sehe ich in weiße Schutzanzüge gekleidete Trupps von Personen, die in großem Umfang öffentliche Gebäude, Fahrzeuge, sogar Straßenpflaster aus langen "Rohren" mit Desinfektionsmittel besprühen.

Und ich frage mich: Weshalb wird das bei uns in Deutschland nicht gemacht?

Könnte man nicht z. B. öffentliche Verkehrsmittel jeweils in der Nacht, wenn sie nicht in Betrieb sind, auf diese Weise desinfizieren?
Damit wäre schon eine der möglichen Infektionsquellen für diejenigen, die täglich bei der Fahrt zur Arbeit auf öffentliche Verkehrsmittel angewiesen sind, stark reduziert.

Das Gleiche könnte man auch täglich machen, wenn die Restaurants, Cafés, Bars nach 18.00 Uhr geschlossen haben, oder in Supermärkten, Wartezimmern von Arztpraxen usf.

Gruß
Hans
 
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Die Hauptfrage war, …

Bei einem Urteil zum Wertverlust von Dieselfahrzeugen durch "krude" Umweltvorschriften, hat ein Gericht geurteilt "Verluste sind hinzunehmen...." so ähnlich ist es hier auch.

Wenn Risikogruppen nicht zum Selbstschutz in Dauer-Quarantäne/Isolation leben, bis 90/100% der Bevölkerung durchseucht (oder immunisiert) sind, besteht bei ihnen ein hohes Risiko. Und während des Durchseuchungsprozesses werden viele Risikopatienten dem Risiko erliegen. - Quasi nach dem Motto "Verluste sind hinzunehmen". Nicht schön, aber wohl die Realität.



Denn auch jeder Immune ist weiterhin potentiell Ansteckender, auch wenn es ihn selbst nicht(?) mehr erwischt."

Davon ist nicht auszugehen. Infiziert sich ein Mensch mit bestehender Immunität neu, so werden die Viren recht schnell von der Immunantwort abgefangen, können nicht "vermehrt" werden und die Virenlast ist in diesen Personen so gering, dass sie nicht mehr infektiös sind.
 
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Und ich frage mich: Weshalb wird das bei uns in Deutschland nicht gemacht?
Weil, wenn ich den vorliegenden Informationen glauben darf, nicht mal annähernd ausreichend Schutzkleidung für das unmittelbar betroffene Kranken(haus)-Personal zur Verfügung stehen.

Ich schrieb weit oben: "Erfahrung kann man nie wirklich aufholen." In Südkorea bzw auch in anderen Gegenden Asiens hat man Erfahrung mit SARS gesammelt. Bereits für nicht ganz zwanzig Jahren. Da konnten Vorsichtsmaßnahmen für ähnliche Fälle entwickelt und notwendige Bestände an Schutzkleidung, medizinischem Gerät und vor allem Ausbildung von Personal und eindringliche Information der Bevölkerung aufgebaut werden. Und da hilft heute sehr. Die Akzeptanz für rigorose Maßnahmen ist dort weit größer, die Menschen nehmen sowohl ihren Schutz als auch den der Umgebenden wesentlich ernster als es bei uns der Fall ist.
 
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Davon ist nicht auszugehen.
Deine Antwort geht in weiterer Folge an meiner Feststellung vorbei. Immune Menschen werden selbst nicht oder nur leicht erkranken. Ich aber schrieb von ÜBERTRAGEN durch unmittelbaren Kontakt. Denn dieses Virus hält sich an einem Immunen bzw. an dessen Hand genauso gut fest wie am Griff eines Einkaufswagerls, einer Bierdose (solange sie nicht gekühlt ist , man erlaube mir auch mal einen Scherz) oder eines Wasserglases.
 
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Das Gleiche könnte man auch täglich machen, wenn die Restaurants, Cafés, Bars nach 18.00 Uhr geschlossen haben, oder in Supermärkten, Arztpraxen usf.

Ich denke, dass dazu wenig kommuniziert wird. In dem Betrieb unseres Sohnes (großes Sportgeschäft) wird nach dem Schließen jetzt alles gründlich gereinigt und desinfiziert und soweit möglich vorbereitet für eine Neueröffnung, damit man irgendwann einfach wieder aufschließen kann. Während der Schließung kommt dann keiner rein.

Weil, wenn ich den vorliegenden Informationen glauben darf, nicht mal annähernd ausreichend Schutzkleidung für das unmittelbar betroffene Kranken(haus)-Personal zur Verfügung stehen.

Das wird gerade besser. In dieser Woche werden in D weitere Schutzausrüstungen, Masken etc ausgeliefert, produziert im Land.

Immune Menschen werden selbst nicht oder nur leicht erkranken. Ich aber schrieb von ÜBERTRAGEN durch unmittelbaren Kontakt.

Ist es für den Infizierten aus der Risikogruppe nicht egal, ob der Überträger bereits immun ist oder nicht?
 
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Bisher haben viele vieles noch nicht kapiert. Meine Frau war soeben für die nächste Zeit das letzte mal einkaufen. Die Kinder dürfen nicht zur Schule oder in die Kita - also schleppen sie die Mütter mit zum Supermarkt, d.h. stark vermehrt sind Jungmütter mit Überträgern gesichtet.
 
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Das wird gerade besser. In dieser Woche werden in D weitere Schutzausrüstungen, Masken etc ausgeliefert, produziert im Land.

Als ich das schon vorher wichtig fand, wurde ich als beklopft eingestuft. Inzwischen hat auch beim medizinischen Personal der Virus zugegriffen.
In Peking wirken die Schutzmasken auch bei der Bevölkerung - hier nicht!? Außerdem gibt es die, die nur schützen, wenn ... - auch die gibt es nicht.
 
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Deine Antwort geht in weiterer Folge an meiner Feststellung vorbei.

Nein, Du hast meine Antwort nicht verstanden.

Damit ein Mensch einen anderen infizieren kann, braucht er eine entsprechende Virenlast im Körper. Diese wird jedoch bei einer Person, die bereits immun ist, nicht mehr erreicht, weil die körpereigene Immunantwort die "Vermehrung" der Viren verhindert.

Einfach ausgedrückt, die Person mit Immunität kann nicht mehr zur Virenschleuder werden. (Es gibt wenige Ausnahmen zu dieser Regel, hoffen wir mal dass Covid-19 sich "normal" verhält.)

Nachtrag: Ok, nun verstehe ich auch Deine Frage, Du machst den Immunen quasi zur Schaufensterpuppe. Ja, jeder Gegenstand an dem infektiöse Viren kleben, können jemanden, der sich diese Viren an seine Schleimhäute schmiert, infizieren. Da helfen dann der Risikogruppe nur noch der Ganzkörperkondom in Kombination mit der totalen Selbstisolation.
 
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