Coronavirus (war: CP+ 2020 wegen Coronavirus abgesagt)

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AnjaC kommentierte
Ja. Paxlovid ist eine Kombination aus Nirmatrelvir und Ritonavir und hat in den USA am 23.12.2021 eine Notfallzulassung erhalten. Soweit ich weiß, muss mit der Einnahme allerdings innerhalb der ersten 5 Tage nach Symptombeginn begonnen werden, sonst bringt das nichts. Also auch eine logistische Herausforderung.

In der EU läuft seit dem 13.12.2021 ein sog. Rolling Review (wir kennen das von der Impfstoffzulassung), die EMA hat allerdings am 16.12. schon ein "Advice" herausgegeben, falls das Medikament in einigen EU-Ländern notfallmäßig schon zum Einsatz kommen soll, bevor die Zulassung erteilt ist. Quelle:

Zitat daraus (übersetzt):
Wie das Medikament wirken soll
Paxlovid ist ein orales antivirales Arzneimittel, das die Fähigkeit von SARS-CoV-2 (dem Virus, das COVID-19 verursacht), sich im Körper zu vermehren, verringert. Der Wirkstoff PF-07321332 blockiert die Aktivität eines Enzyms, das das Virus zur Vermehrung benötigt. Paxlovid enthält außerdem eine niedrige Dosis Ritonavir (einen Proteasehemmer), der den Abbau von PF-07321332 verlangsamt, so dass der Wirkstoff länger im Körper verbleiben kann, und zwar in einer Konzentration, die das Virus beeinträchtigt. Paxlovid soll die Notwendigkeit eines Krankenhausaufenthalts bei Patienten mit COVID-19 verringern.

Deutschland hat eine Millionen Dosen bestellt, die noch im Januar geliefert werden sollen.

Deutsche Quellen dazu:
Podcast der Zeit (hab ich noch nicht selbst gehört):

Beim NDR:

Außerdem vielleicht interessant: Therapieübersicht bei COVID-19 vom RKI, aktualisiert am 07.01.2022, PDF
 
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Ohne Schranke lesbar:
https://www.deutschlandfunk.de/coronavirus-medikamente-paxlovid-molnupiravir-lagevrio-100.html

https://www.focus.de/gesundheit/new...nd-wer-sie-ab-januar-bekommt_id_31915542.html

Essenz des DLF-Artikels:
Welche Nachteile haben die Anti-Corona-Pillen?
Sowohl Paxlovid als auch Molnupiravir müssen in den ersten drei bis fünf Tagen nach dem Auftreten erster Covid-Symptome eingenommen werden. Allerdings gehen die meisten Infizierten nicht zeitnah zum Arzt, sondern erst, wenn es ihnen richtig schlecht geht. Dann sei es aber möglicherweise schon zu spät für den Einsatz antiviraler Tabletten, so die Einschätzung von Salzberger. Paxlovid werde nicht helfen, einen Patienten zu retten, der schon auf der Intensivstation liegt.


BTW, ich kann den verlinkten Zeit-Artikel ohne Schranke lesen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Wuxi kommentierte
Immer wenn ich (scheußlich!) Zigarettenrauch oder (fein!) Parfumduft in die Nase kriege denke ich: OK, das könnte es jetzt gewesen sein.
 
häuschen kommentierte
Mir wurde schon öfter mal angemerkt, dass ich nie gedient habe und ja, mich würden solche Gedanken extrem unfrei machen.
Manche sagen es helfe, sich mal mit dem (eigenen) Tod zu beschäftigen, egal wie fern er noch zu sein scheint.
Je schmaler die letzte Wiese wird, desto wichtiger wird das.
 
Kurt Raabe kommentierte

Mir wurde schon öfter mal angemerkt, dass ich nie gedient habe
Albert da kann ich dich diesbezüglich beruhigen,
ich war auch nicht bei dem Verein und doch haben wir
bei einigen Dingen eine unterschiedliche Sicht
 
VisualPursuit kommentierte
In der Dienststelle meiner Frau ist es jetzt auch fast angekommen.
Schnelltests vor Dienstbeginn haben dafür gesorgt daß die Mitarbeiterin
das nicht ins Büro trägt. Es ist nicht mehr die Frage ob, sondern nur noch
wann. Und wie heftig.

Ich persönlich würde das gerne bis nach dem Omikron-Booster von
Biontech aufschieben.... meine Frau hat aber schon Vorräte für eine
eventuelle Quarantäne angelegt.
 
VisualPursuit kommentierte
Manche sagen es helfe, sich mal mit dem (eigenen) Tod zu beschäftigen, egal wie fern er noch zu sein scheint.
Das hatte ich mit 20 schon durch.
Die eigene Endlichkeit zu akzeptieren heisst aber nicht daß man
nicht entspannt dafür sorgen kann daß es länger dauert.
 
Leute, mir reicht es jetzt. Kriegt euch mal wieder ein und hört auf, aufeinander rumzuhacken.
Ich versteh ja, dass die Geduld zu Ende und manches auf die Nerven geht. Das ist bei mir nicht anders und von der Tagesform abhängig. Aber wenn ihr Dampf ablassen müsst, dann sucht euch was Unbelebtes, auf das ihr einschlagen könnt, geht joggen, hebt Gewichte oder macht sonstwas Unschädliches, worüber ihr Frust abbauen könnt. Und wenn ihr meint, ihr müsst persönlich werden, dann tut das in einer Unterhaltung. Dieser Thread ist nicht dafür da.
Eigentlich selbst verständlich, aber ich schreib es nochmal:
Wenn ihr andere Meinungen nicht teilt und auch nicht akzeptieren könnt, dann argumentiert sachlich dagegen. Alles, was kein Argument UND sachlich ist, gehört nicht hierher.
Geht respektvoll mit den Menschen am anderen Ende der "Threadstrippe" um. Wenn ihr das nicht könnt, schreibt nichts.


Der nächste mit einer Bemerkung, die meinen Blutdruck in dieser Hinsicht hoch treibt, fliegt aus dem Thread - ganz egal, welcher angeblichen "Seite" er oder sie angehört. Ich hab beiderlei Vertreter im Visier.
 
Kommentar
Sehenswert:


Impfpflicht Diskussion Bundespräsident 12.1.2022
 
1 Kommentar
Wuxi kommentierte
Das kostet zu viel Lebenszeit.
Wann genau sollte man D.M.n. hingucken?
 
falconeye kommentierte

Könnte der Geruch vielleicht bei der Problemlösung helfen?
Ja, wenn die Forscher sich ein wenig mehr Mühe geben würden.

Hundenasen können seit ca. 25 Jahren von gleich-empfindlichen elektronischen Nasen ersetzt werden, die u.a. einen Gaschromatographen einsetzen. Damit würden sich konkret die Moleküle identifizieren lassen, die ein Hund riecht. Die Klassifikation selbst (Covid ja/nein) muss durch eine KI erfolgen. Die Studie selbst hilft so eher wenig ...
 
Kurt Raabe kommentierte

da könnte man doch glatt sagen Corona stinkt zum Himmel
 
Kay kommentierte
Hab mal unseren Hund gefragt, aber die Antwort nicht verstanden ...
 
VisualPursuit kommentierte

"Gaschromatograph" war mein erster Gedanke - hab ich aber verworfen
weil mir nicht klar war daß das mobil möglich ist. Ich hatte Schrankgröße
und Hochtemperaturvakuum im Hinterkopf.

Danke für das Update!
 
falconeye kommentierte

Die Berichte, die ich darüber gelesen habe, binden die flüchtigen Moleküle erst irgendwie, z.B. mit einer Harzschicht o.ä. Untersucht wird dann zuhause im Labor Kommerzielle elektronische Nasen sehen anders aus und sind wohl auch mobil. Aber ich glaube nicht, dass diese es mit einer Hundenase aufnehmen können.
 
Zuletzt bearbeitet:
Während Delta lag die CFR zuletzt bei ca. 0.385% (Deutschland: 0.60%), mit Omikron scheint sich CFR nun auf ca. 0.165% einzupendeln, das ist 3/7 des Wertes.

Update:

Die CFR in UK steigt leider wieder etwas an, vermutlich waren zunächst vor allem Jüngere von Omikron betroffen.
Aktuell liegt die CFR in UK bei 0.180%, das ist 6/13 des Wertes vor Omikron. Gerundet nähern wir uns also 1/2.
 
Zuletzt bearbeitet:
Kommentar
Ausnahmsweise als Antwort in einem neuen Post, weil ich es für interessant genug halte.

“In der Dienststelle meiner Frau ist es jetzt auch fast angekommen.
Schnelltests vor Dienstbeginn haben dafür gesorgt daß die Mitarbeiterin
das nicht ins Büro trägt...“


Ich habe in den letzten Tagen das Vertrauen in Schnelltests komplett verloren.

Unsere gesamte Familie ist doppelt geimpft und wurde Anfang Dezember geboostert.
Zu Silvester war meine Tochter leicht verschnupft, der Schnelltest war negativ. 3 Tage später war auch meine Frau verschnupft, beide haben Schnelltests gemacht und beide waren negativ.
Bevor meine Tochter am 4.1. zu ihrem Freund fuhr, um dessen Geburtstag zu feiern, testete sie sich erneut, negativ.
Am 6. kam die Schwester meiner Frau zum Essen zu uns, alle Familienmitglieder testeten sich vorher - negativ.
(Die Schwester hatte 3 Tage später auch Schnupfen, absolvierte einen PCR-Test und ist positiv.)
Am 8. wollte meine Tochter zurück in die Uni + Zahnklinik und testete sich vor der Abreise selbst: positiv.
Der PCR-Test (nachdem sie 3 Stunden in München nach einem Testcenter mit freiem Termin gesucht hatte, aber das ist eine andere Geschichte) war ebenfalls positiv sie begab sich in Isolation.
Der Rest der Familie testete sich sofort selbst, alle waren negativ, auch meine verschnupfte Frau. Am 9. ebenfalls, wieder mit negativem Ergebnis.
Am 10. wäre der erste Arbeitstag meiner Frau in der Praxis gewesen, sie ließ sich morgens vor der Sprechstunde einen PCR-Test abnehmen und fuhr wieder nach Hause.
Mittags machten wir beide noch einmal einen Schnelltest, weil die andere Tochter eigentlich abends kommen wollte, beide waren negativ.
Spätnachmittag war das Ergebnis des PCR-Tests meiner Frau da - positiv! (Zur Erinnerung: der Selbsttest 5 Stunden später war negativ!)

Die verwendeten Schnelltests sind alle vom PEI geprüft und in der offiziellen Liste des Gesundheitsministeriums gelistet.
Meine Tochter hat letztes und vorletztes Jahr mehrfach in Test- und Impfzentren gearbeitet, meine Frau testet und impft in der Praxis täglich. Ich gehe also davon aus, dass die Abstriche alle korrekt genommen wurden.

Mindestens 2 der vorgenommenen Schnelltests waren also definitiv und nachweislich falsch negativ (sehr wahrscheinlich waren es viel mehr).
Wir gehen davon aus, dass durch unseren Impfstatus (2 + 1) trotz bereits seit mehreren Tagen eingetretener Symptome die Virenlast so niedrig war, dass die Infektion nicht erkannt wurde.

Weder der Geburtstag vom Freund meiner Tochter noch das Abendessen am 6. hätten stattgefunden, wenn die Selbsttests richtig angezeigt hätten. Meine Schwägerin wäre nicht infiziert worden. Meine Tochter war schon eine knappe Woche vor meiner Frau verschnupft, auch meine Frau hätte sich wahrscheinlich nicht angesteckt, wenn die Tests verlässlich gewesen wären. Unsere jüngere Tochter und ich hatten offenbar das bessere Immunsystem, wir sind dem Virus entwischt...

Meine Frau und meine Schwägerin wurden laut Befund beide mit Omikron infiziert, meine Tochter seltsamerweise “weder Delta noch Omikron“ (sehr unwahrscheinlich).
Meine Tochter wurde am 8. PCR-getestet und erhielt das Ergebnis erst am 11.
Das Münchener Gesundheitsamt hat sich bisher weder bei meiner Frau noch bei meiner Tochter gemeldet.
Meine Schwägerin, die am Ammersee wohnt, erhielt den Anruf noch am selben Nachmittag wie das Egebnis.

Insgesamt hinterlässt das alles einen ziemlich chaotischen Gesamteindruck bei uns.
Und das, obwohl wir mit den ganzen Selbsttests alles menschenmögliche getan haben, um sowas zu vermeiden.

Den 3 Infizierten geht es soweit gut, eine ist wieder symptomfrei, eine verschnupft mit leichtem Husten und eine hat einen grippalen Infekt mit mittelstarken Gliederschmerzen - hätte schlimmer kommen können...

Meine beiden Medizinfrauen empfehlen seither, auch bei Selbsttests einen “tiefen Rachenabstrich“ vorzunehmen, um die Zuverlässigkeit der Tests zu erhöhen.
 
falconeye kommentierte
luckyshot kommentierte

...Wir wollten es einfach selbst sehen
 
C
Christian B. kommentierte
Ja, das ist doch auch etwas ganz anderes und natürlich schon jetzt strafbar.
 
VisualPursuit kommentierte

Bis vor kurzem war das nicht strafbar, und blöderweise riskiert man als Apotheker (noch)
selbst juristische Probleme, wenn man mutmaßliche Fälschungen zur Anzeige bringt.
 
ernst.w kommentierte
Interessant. Gott sei Dank bleibt uns dieser Weg erspart. Bei uns ist z.B. Kindergarten eine Pflichtveranstaltung.

Ansonsten bin ich der Meinung, die @falconeye bereits formuliert hat.
 
Uni-Klinikum Erlangen: Nasenspray als infektionsprävention:

Meldung kam über einen Kumpel rein, der bereits eine Reihe von Apotheken abgeklappert hat.
Das Zeug boomt anscheinend, ist überall ausverkauft.
 
falconeye kommentierte
So nen Nasenspray gibts bei Amazon & Co. problemlos auf Lager. Markenname Algovir, einfach googeln.

Hier giubt es nen Artikel 3 Monate nach dem Hype -> https://www.focus.de/gesundheit/new...erten-zum-nasenspray-algovir_id_13288211.html
Der ist noch moderat positiv.

Dort steht, die Wirkung bei Covid sei nicht nachgewiesen, deshalb dürfe damit auch nicht geworben werden. Nur damit, dass es bei Erkältungskrankheiten "helfe". Was ja jedes Nasenspray irgendwie tut ...

Inzwischen wäre Zeit genug für Hermes gewesen, die Wirkung bei Covid zu belegen und nun auch damit werben zu dürfen. Das tut Hersteller Hermes aber noch immer nicht, zumindest nicht auf der Amazon Artikelseite oder auf https://www.algovir.de . Ich vermute, dieser Nachweis gelingt nicht und damit kann man die Sache dann auch vergessen ...

Derselben Meinung ist dieser Faktencheck -> https://www.medizin-transparent.at/carrageen-nasenspray-corona/
Oder dieser -> https://www.arznei-telegramm.de/html/2020_10/2010080_02.html
Wir raten angesichts fehlender Nutzenbelege generell von ALGOVIR Erkältungsspray ab
 
Zuletzt bearbeitet:
VisualPursuit kommentierte
Algovir ist das Präparat das er gesucht hat.
Zu Hause bleiben finde ich viel effektiver......
 
falconeye kommentierte

Zu Hause bleiben finde ich viel effektiver......
Wenn ich eine Lebenserwartung von 10.000 Jahren hätte (ich arbeite daran), würde ich diese Option auch in Erwägung ziehen
 
luckyshot kommentierte
VisualPursuit kommentierte
Erschreckenderweise hat er das von seinem Hausarzt.
 
Omikron: Es gibt einen nutzbaren neuen RKI Bericht

-> https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ...bericht_2022-01-13.pdf?__blob=publicationFile

Vorwoche:

Omikron KW 47: 0.2%
Omikron KW 48: 0.7%
Omikron KW 49: 2.4%
Omikron KW 50: 9.1%
Omikron KW 51: 19.4%
Omikron KW 52: 40.2%
Omikron KW 01+: >>50% (meine Hochrechnung für jetzt)
(RKI in blau, meine Hochrechnungen in orange)

Die Zahlen entsprechen meiner Hochrechnung letzter Woche gut genug. Es bleibt dabei, dass Omikron bereits seit letzter Woche in D dominant ist. Sicher mehr im Norden als im Süden, mehr in den Großstädten als auf dem Lande.

Es macht epidemiologisch keinen Sinn, zwischen z.B. 70% und 99% unterscheiden zu wollen, da die Omikron-Variante dann die Fallzahlen so oder so treibt. Daher werde ich die Betrachtung der konkret gemessenen Omikron-Verbreitung hiermit einstellen.
 
Kommentar
Moin
eine ganz profane Beobachtung von heute Morgen
ich nutze gerne die Zeit ab 7:00Uhr um die notwendigen Einkäufe im Supermarkt zu erledigen.
Auf dem Weg dort hin komme ich an einer Gesamtschule vorbei.
Auf dem Rückweg "hing ich hinter einer Straßenbahn fest"
Haltestelle vor der Gesamtschule:
es machte blub und eine homogene Schülermasse quoll aus der Bahn,
keine Masken kein Abstand ......
ich dachte oh hat unser Herr Wüst die Regeln für Bus und Bahn abgeändert
also keine Masken mehr ?? das mit dem Abstand ist ja relativ
für Rechenschwache sind ein paar Zentimeter evtl. so viel wie 1,5 Meter
 
3 Kommentare
AnjaC kommentierte
Hm. Das mit dem Abstand halten in der Rush hour geht wohl schlicht nicht. Wenn die beim Aussteigen alle auf 1,5 m Abstand achten, steht die Bahn mittags noch da Ich weiß nicht, wie die Bestimmungen in NRW im ÖPNV sind. In die Straßenbahn kann man glaub ich ohne Fahrkartenkontrolle beim Fahrer einsteigen, oder? Dann wundert mich das nicht.
 
Kurt Raabe kommentierte

Anja auch in NRW gilt im ÖPNV Maskenpflicht
es war ja nicht nur das Aussteigen, die Bahn war so voll das keiner umfallen konnte
auf dem Weg zur Schule war Kuschelnähe angesagt
 
gannet kommentierte
und täglich grüßt das Murmeltier...
 
Eine sehr unaufgeregte Sendung aus der „Lügenpresse“ (ZDF) - ich fühle Entspannung:


Ganz normale Menschen schließen sich den Spaziergängern an und es ist ihnen
egal, dass sie auch mit sogenannten Rechtsextremen zusammen demonstrieren.

Meines Erachtens nach die richtige Einstellung, denn es stellt sich ja auch
die Frage: Hätten sie überhaupt die Möglichkeit, diese Gesellen aus ihren
Protesten auszuschließen? Ich denke nicht.
 
häuschen kommentierte


Als Jemand, der keinen Grund zum Protest siehst, hast Du es da auch leicht dich zu distanzieren.
Was würdest Du tun, wenn Du gegen die Impfpflicht wärest? Nen Beitrag im Nikon-Forum schreiben?
 
häuschen kommentierte
Kay
Ich verstehe nicht.
 
häuschen kommentierte
Kay


Du hast Dir den Beitrag nicht angesehen, stimmts? Ich wollte darauf hinweisen, dass das ZDF sehr neutral berichtet und die Demonstranten nicht alle über einen Kamm schert. Darum war meine Ironie in diesem Fall auch nicht grenzwertig, sondern ein eindeutiger Hinweis darauf, dass das ZDF in diesem zeigt nicht Lügenpresse zu sein.

Zum Thema Mitläufer: Der kleine Mann steht gegen die Impfpflicht auf und hat eigentlich keine Möglichkeit dazu, ohne mit Rechten in einen Topf geworfen zu werden.
 
häuschen kommentierte
Kay


Verstehe ich. Hier genügen die ersten 10 Minuten. Es handelt sich um eine Live-Berichterstattung auf der Straße,
in der eine junge ZDF-Reporterin schildert, wer da demonstriert und was die Leute zu ihr gesagt haben.
 
AnjaC kommentierte
Es hat ja nichts mit dem Demothema zu tun. Wenn ich für oder gegen etwas demonstrieren möchte und es mischen sich oben beschriebene Gestalten darunter, tu ich das, was ich dort geschrieben habe. Ist manchmal bissel schwierig, mit Rollator schnell genug Abstand zu nehmen, geht aber. Im allgemeinen muss man nur laut genug den Mund aufmachen, damit andere auch aufmerksam werden.
 
Und jetzt, da Omikron langsam die Oberhand gewinnt, stellen Impfgegner immer wieder die Frage,
ob die Dringlichkeit der Impfpflicht sich nicht langsam erledigt hat.

@falconeye

Deine Theorie zur Impfpflicht stammt ja auch noch aus der Delta-Zeit. Wie siehst Du die Entwicklung
von Omikron diesbezüglich? Kann man schon genug darüber sagen, ob die Impfpflicht noch eine
haltbare Forderung ist?
Oder wissen wir noch nicht genug über die Entwicklung dieser Variante, um dazu Aussagen treffen zu können?

Und meine Frage richtet sich explizit nicht! an die Windböenausweicherfraktion.
 
häuschen kommentierte


Aber der Zug ist doch deswegen abgefahren, weil wir zu spät dran sind.
 
Kurt Raabe kommentierte

sehe ich genauso
und warum wir zu spät dran sind könnte man tagelang diskutieren
aber das machen wir ja nicht
 
VisualPursuit kommentierte
Deine Theorie zur Impfpflicht stammt ja auch noch aus der Delta-Zeit.
Die Praxis daß Impfung plus Boosterung schwere oder tödliche Verläufe
auch für Omikron drastisch reduziert hat sich nicht verändert.

Ja, eine Impfplicht kommt für einen Großteil der Impfverweigerer zu spät,
zur Freude der Bestattungsunternehmer und der Pharmaindustrie.
Für den Umsatz den ein Intensivpatient macht, muss eine alte
Pharmavertreter-Oma verdammt viele Impfungen verkaufen.

Ich rechne damit, daß wir bis Mitte/Ende des Jahres 200.000 Tote erreichen
und dann ist die Chose vorbei, weil bis dahin der Omikron-Impfstoff
flächendeckend verimpft sein wird. Vorausgesetzt es gibt keine weitere
böse Variantenüberraschung.
 
falconeye kommentierte
die Frage, ob die Dringlichkeit der Impfpflicht sich nicht langsam erledigt hat.
Diese Frage ist komplexer, da melde ich mich später noch mal zu zurück.

Einfach ist meine Richtschnur, an der ich solche Fragen messe: Was ist erforderderlich, damit die Gesellschaft möglichst schnell zu einem Leben Vor-Corona zurückfinden kann? Clubs, Großevents, Kongresse, Messen, Konzerte, ohne Masken, Tests und 2G Kontrollen ... Das Leben darf doch nicht 2020 geendet haben!

Interessanterweise (meiner Einschätzung nach) würden vor allem auch Impfgegner möglichst bald ihr altes Leben zurückhaben wollen. D.h., Ziele und Forderungen sind nicht automatisch kongruent (für Nicht-Mathematiker: deckungsgleich).

Zur Frage, ob die Impfpflicht hier zukünftig einen Beitrag leisten kann: wie gesagt, später mehr dazu.
 
Zuletzt bearbeitet:
falconeye kommentierte

Vorausgesetzt es gibt keine weitere böse Variantenüberraschung.
Leider setze ich hier gar nichts mehr voraus,

Der Ursprung von SARS-CoV-1 ist völlig ungeklärt. Ein so gut auf den Menschen angepasstes Virus hätte eigentlich nicht existieren dürfen.

Der Ursprung von Omikron ist völlig ungeklärt, es handelt sich um keine Mutation der in der Menschheit zirkulierenden Viruspopuluation.

Das Aufkommen weiterer Virus-Mutationen ist für mich völlig unberechenbar. Mit 30% Tödlichkeit von MERS kann da noch eine echte Apokalypse drohen. Das beeinflusst übrigens auch meine Meinung zur Impfpflicht, zu der ich mich noch getrennt äussern werde.
 
die Frage, ob die Dringlichkeit der Impfpflicht sich nicht langsam erledigt hat.
Diese Frage ist komplexer, da melde ich mich später noch mal zu zurück.

Die Frage ist gut, denn tatsächlich mehren sich die Anzeichen, dass die Politik beginnt, bzgl. einer allg. Impfpflicht zurückzurudern.

Persönlich fand ich die Diskussion immer schon nicht konkret genug. Meint man Ü18, Ü50, Ü60. Meint man Wildtyp-Impfstoff-doppelt? Soll die Impfpflicht jährlich erneuert werden oder gilt die Impfpflicht mit Boosterung als lebenslang erfüllt? Und ist eine Impfpflicht verfassungsrechtlich überhaupt angemessen, wenn dann zum Zeitpunkt der Einführung kaum jemand infiziert und der Wildtyp gar nicht mehr prävalent ist? Mir ist absolut unverständlich, warum inzwischen kein konkreter Vorschlag auf dem Tisch liegt. Und in Anbetracht dessen, warum alte Hasen der Politik aus dem Boot aussteigen

Deswegen kann ich hier nur den Vorschlag kommentieren, den ich auf den Tisch gelegt hätte ...

Danach wäre die Impfpflicht noch im Januar zu verabschieden, mit z.B. folgender Ausgestaltung:
  1. Eine allgemeine SARS-Corona Impfpflicht wird erlassen, für alle über 18J.
  2. Diese Impfpflicht wird wieder aufgehoben, sobald das SARS-Corona-Virus endemisch ist, und ggfs. durch eine Impfpflicht Ü60 ersetzt.
  3. Es wird ein datengeschützter Impfvermerk bei den Einwohnermeldeämtern gepflegt und nach Aufheben der Impfpflicht wieder gelöscht. Ein allgemeines Impfregister, also für beliebige Impfungen, wird nicht erstellt. Die Einwohnermeldeämter schreiben die Bürger mit Bitte um Impfnachweis an und verhängen ggfs. ein Bußgeld.
  4. Das BMG gestaltet die Impfpflicht konkret aus bzgl.:
    1. zugelassene Impfstoffe.
    2. zulässige letzte Zeitpunkte der Impfung, bzw. Auffrischung, bzw. Anpassung des Impfstoffes.
    3. Eine Infektion mit, oder Impfung mit einem Impfstoff gegen den, Wildtyp oder Delta, zwei Dosen im Abstand von 6 Wochen, ist auf jeden Fall erforderlich.
    4. Maßgabe für eine Anpassung der Impfordnung des BMG ist, dass absehbar ist, dass diese sowohl wirksam als auch unerlässlich zur Verhinderung einer Überlastung des Gesundheitssystems oder der Infrastruktur ist. Belastungen im Rahmen einer schweren Grippewelle rechtfertigen keine Anpassung der Impfordnung, d.h., erneute Impfung.
    5. Für diese Anpassung ist kein eigenes Gesetz erforderlich, aber der Bundestag kann die Impfpflicht natürlich jederzeit aufheben.
  5. Die Impfpflicht gilt für alle SARS Corona Viren, nicht nur SARS-CoV-2, also ggfs. zukünftige Varianten, die sich noch mehr als Omikron von Vorgänger-Varianten unterscheiden.
  6. Nicht nur durch die EMA (bedingt) zugelassene Impfstoffe stehen zur Verfügung, sondern auch im Rahmen eines nationalen Feldtestes erprobte Impfstoffe. Hierfür gelten erschwerte Hürden, wie eine drohende hohe Gesamtmortalität in der Bevölkerung (aktuell ist dies zum Glück nicht der Fall). Begründung: Uns könnte zukünftig eine aggressive Mutante überrennen und uns keine Zeit für lange Impfpflichtdiskussionen lassen ... Punkt #6 ist natürlich nirgends Teil der öffentlichen Diskussion ...
Unter dieser Annahme, meine Antwort auf die Frage:

Ja, die Frage der Impfpflicht bleibt dringlich. Aus zwei Gründen:
  1. Das Thema Impfpflicht muß jetzt gesellschaftlich hinter uns gelassen werden. Und hat erst jeder seinen Pieks und gemerkt, dass es nicht das Ende der Welt bedeutet, kann in diesem Punkt auch wieder Normalität einkehren. Wir dürfen nicht vergessen, dass die meisten Impfgegner einfach Angst vor der Impfung haben, wie ein Kind vor dem Zahnarzt. Diese Angst geht erst danach weg. Aufschieben hilft hier gar nichts.
  2. Ausnahme: Eine Impfpflicht wäre überhaupt nicht mehr relevant, im weiteren Verlaufe der Pandemie. Aber davon gehe ich leider nicht aus. Denn dafür müssten wir fest davon ausgehen, dass im nächsten Winter ohne weitere Impfungen mit hoher Impfquote oder sonstigen Einschnitte keine Überlastungen mehr drohen, bei ggfs. dann wieder neuen Varianten. Davon gehe ich nicht aus. Und wir können die Diskussion zur Impfpflicht nicht regelmäßig mit Beginn einer Welle beginnen und bei Erreichen des Peaks dann ad acta legen. Das ergibt muMn keinen Sinn.
Allerdings habe ich aktuell den Eindruck, dass diese, meine Überlegung komplexer ist, als es die Medien oder Politik vermitteln können.

Das ist schade. Denn eine Impfpflicht ist muMn ein kleinerer Eingriff in die Grundrechte (körperliche Unversehrtheit bei einer Rate schwerer Impfnebenwirkungen im Bereich von 1:100.000) als die NPI-Eingriffe (Beschneidung der Lebensgestaltung, Recht auf Bewegungsfreiheit, der Berufsausübung etc.). Es geht schlicht überhaupt nicht um Grundrechte. Sondern um eine diffus empfundene Angst Einiger. Und diese zu überwinden erachte weiterhin ich als dringend und das Fenster dafür schliesst sich gerade.

Der Vollständigkeit halber sei aber auch gesagt: Ich kann mich irren (ich hoffe dies), und Omikron führt zur Grundimmunisierung aller bis zum nächsten Herbst, auch gegen künftige Varianten, und eine Impfpflicht hätte sich tatsächlich erledigt. Aber wozu wetten?
 
Zuletzt bearbeitet:
Kurt Raabe kommentierte
häuschen kommentierte


Um Verschwörungstheorie ging es doch gar nicht.
 
Kurt Raabe kommentierte

du fragtest was ist ein VTLer
ich habe nur Deine Frage beantwortet
 
häuschen kommentierte
frimp kommentierte
Als Hamburger kennt man das ja vom G20-Gipfel noch…
 
Die "Kalifornien-Studie" -- meine Meinung

Seit ein paar Tagen macht in Fachkreisen die folgende Studie die Runde
-> Clinical outcomes among patients infected with Omicron in southern California

Die Studie erschien vor 4 Tagen und seitdem hadere ich damit Deswegen habe ich bisher dazu auch nichts gesagt. Inzwischen habe ich eine Art "inneren Konsens" entwickelt, den ich hier mitteile.

Diese Studie wird demnächst sicher die Medien fluten und als Indiz fungieren, dass Omikron intrinsisch (also unabhängig vom Immunstatus) viel weniger pathogen als Delta ist, um Faktoren weniger, nicht nur wenige Prozent weniger.

Die Studie ist schwierig zu lesen, aber inzwischen kann ich die Tabellen (hoffentlich) korrekt interpretieren. Die Daten kommen von einem kalifornischen Krankenversicherer, die Auswertung aus Berkeley. Das Papier ist ein Preview.

Meine Meinung:
  1. Die meisten der ins Krankenhaus eingelieferten Omikron-Fälle sind doppelt geimpft, die meisten Delta-Fälle sind ungeimpft. Das heißt, die Autoren haben es versäumt, eine multivariate Analyse durchzuführen, wofür man natürlich einiges an Arbeit und Wissen benötigt.
    [ übersetzter Kommentar vom medrxiv-Server, der meine Meinung ausdrückt ]
  2. Ich habe diese multivariate Analyse Pi-mal-Daumen angestellt. Dafür nutze ich aus, dass in Absolutzahlen zwar 52k Omikron 17k Delta-Fällen gegenüberstanden, aber "nur" 14k ungeimpfte Omikron 8.5k ungeimpften Delta-Fällen. Zusätzlich sind in der Omikron-Gruppe deutlich mehr in der Gruppe 20-39 (prozentual). Ich habe also einfach mal angenommen, die relevanten Gruppen (ungeimpft Ü40) waren absolut etwa gleich groß - und habe nurAbsolutwerte verglichen -- Alle Vergleiche Omikron / Delta:
    1. ICU-Admission: 7 / 23
    2. Beatmung: 0 / 11
    3. Tod: 1 / 14
    4. Hospitalisierung 40-64J: 71 / 104
    5. Hospitalisierung Ü65: 25 / 55
  3. Die Zahlen sind falsch, die betrachteten Zeiträume waren zu kurz:
    1. Studie: CFR Omikron / Delta: 0.002 / 0.1 % -- 0.002% sind absurd lächerlich falsch
    2. UK gemäß eigener Analyse: CFR Omikron / Delta: 0.18 / 0.39 %
  4. Dieses Papier wird so nicht die Review-Phase passieren und sollte in der öffentl. Diskussion ignoriert werden.
Ich denke aber dennoch, dass die Studie einen ersten belastbaren Hinweis liefert, dass Omikron intrinsisch weniger pathogen ist. Vielleicht um diesen Faktor 71 / 104 der Hospitalisierungsinzidenz weniger, bzw. -30% weniger. Darüberhinausgehende Claims, die es sicher geben wird, kann ich aus der Studie aktuell so (noch) nicht ableiten. Vielleicht erscheint hier noch ein Zahlenupdate und eine multivariate Analyse.

In meinen eigenen Abschätzungen arbeite ich aktuell weiter mit dem aus den UK-Daten gewonnenen Prediktor 1/2 für die Schätzung der Todesrate pro Inzidenz.
 
Kommentar
Statusupdate 15. Januar 2022

JSON:
Corona situation report for Germany at 2022-01-15:
Incidence:    530.15
Today x7:     644.78
Death Incid.:   1.994
Undetect/CFR:   0.90 x/%
Rt:             1.43 (1.25 7-day avg)
Alert level:    2.25 out of control
Trend Incid: 1310.66  (x2.5)
Trend Deaths:  11.784 (x5.9)


Zur Lage letzte Woche -> https://www.nikon-fotografie.de/com...egen-coronavirus-abgesagt.295040/post-2839176

Wir befinden uns weiterhin in der 5. oder "Omikron"-Welle. Der Alertlevel ist jedoch gegenüber letzter Woche nicht mehr weiter gestiegen. Wenn es dabei bliebe - oder der Alertlevel wieder sinkt, wird die Inzidenz nicht über den von mir geschätzten kritischen Punkt von '1300' anwachsen und wir kämen gerade noch so durch diese Welle. Das BMG scheint das ähnlich zu analysieren und hält weitergehende Maßnahmen zum jetzigen Zeitpunkt für nicht erforderlich. Ich teile diese Einschätzung.

Wie Drosten in der PK aber auch anmerkte: es öffnen jetzt die Schulen wieder und wir müssen das genau beobachten.

Vor allem positiv (weshalb auch der Alertlevel nicht weiter stieg) ist, dass der Anstieg von Rt gestoppt scheint, ja, Rt sogar bereits rückläufig scheint. Aktuell liegt Rt bei ca. 1.3. In 1-2 Wochen könnte der Peak aber bereits erreicht sein, wenn es so weiter geht. So lange werde ich noch wöchentlich berichten. Omikron ist bereits dominant, von dieser Seite kommt also keine Verschärfung der Zahlen mehr.

Dass sich Rt so früh begrenzt und in D eben keine Werte um 2 zu erreichen scheint, führe ich auf die in D schon länger wirksamen Maßnahmen zur Kontaktbeschränkung zurück. Auch verhalten sich Ungeimpfte und Vulnerable natürlich weiterhin (teilweise zwangsweise) vorsichtiger -- so dass nun der Erzgebirgskreis die niedrigste, und Bremen die höchste Inzidenz hat (so zumindest meine Lesart).

Ein Abschätzen der CFR und damit der Belastung der Intensivmedizin ist aktuell für D nicht möglich, die aktuelle CFR für Deutschland (0.90%) spiegelt weiterhin den Endpoint der aktuell langwierigen Deltainfektionen wieder. Die CFR in UK liegt gegenüber vergangener Woche leicht erhöht bei 0.18%.
 
falconeye kommentierte
JSON:
Corona situation report for Switzerland at 2022-01-15:
Incidence:   2117.12
Today x7:    2603.01
Death Incid.:   1.444
Undetect/CFR:   0.17 x/%
Rt:             1.04 (1.19 7-day avg)
Alert level:    2.35 out of control
Trend Incid: 3861.70  (x1.8)
Trend Deaths:   6.467 (x4.5)

Der Alertlevel ist auch in CH nicht weiter gestiegen. Es droht zwar eine hohe Inzidenz, aber dank einer nidriegen CFR (vermutlich geringere Dunkelziffer -- oder was besser wäre: steigende Impfquote bei Ü50) könnte diese verkraftbar sein. Dennoch grenzwertig.

Insgesamt sehe ich die Schweiz in einer etwas besseren, und Österreich in einer etwas schlechteren Lage als Deutschland zum aktuellen Zeitpunkt.
 
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falconeye kommentierte
Nachtrag, der Omikron-Status der zuvor analysierten Länder:
  • Mitten in der Omikron-Welle, A 'out of control':
    • Deutschland (ca. 10 Tage vor Peak)
    • Österreich (ca. 14 Tage vor Peak)
    • Rumänien (ca. 7 Tage vor Peak)
    • Ungarn (ca. 5 Tage vor Peak)
    • Tschechien (noch ansteigende Dynamik)
    • Japan (ca. 10 Tage vor Peak, aber noch hohes Rt>2)
    • Dänemark (stagniert)
  • Omikron hat 'gezündet':
    • Südkorea
    • Polen
  • Omikron kurz vor Zündung:
    • China (kämpft ...)
  • Keine Spur einer Omikron-Welle:
  • Auf dem Peak (oder ≤3 Tage davor):
    • Schweiz
    • Australia
    • Bulgarien
    • Frankreich
    • Italien
    • Spanien
    • Luxemburg
    • Niederlande
    • Belgien
    • Schweden
    • Indien
    • Israel
    • USA
  • Hinter der Welle:
    • Südafrika
    • UK
    • Thailand
Es ist bemerkenswert, wie schnell Omikron in den einzelnen Ländern den Peak erreicht hat. Darum habe ich diese Liste noch einmal aktualisiert.

Ich sehe für diese, bei Omikron andere Infektionsdynamik, 2 Gründe:
  1. Das Serienintervall hat sich auf 2 Tage nahezu halbiert, d.h., Kontaktbeschränkungen wirken doppelt so effektiv (bei gleichem Rt).
  2. Der initiale Infektionsschub kommt von genesenen und/oder geimpften, sozial sehr aktiven Menschen, die sich wegen Omikron nicht einschränken. Dieser Pool ist schnell "aufgebraucht" und stand bei Delta nicht zur Verfügung, da dort die Impfung besser schützte.
 
AnjaC kommentierte
Hatte Österreich nicht deutlich früher gezündet als Deutschland oder habe ich das falsch im Kopf? Bisher war es meist so, dass AT uns zeitlich immer etwas voraus ist. Dennoch kommt nach deiner Schätzung dort der Peak erst in 14 Tagen und bei uns in 10. Woran liegt das?
 
falconeye kommentierte

Die Omikron-Welle in Österreich scheint deutlich ausgeprägter zu verlaufen, als in Deutschland oder der Schweiz. Das kann eigentlich nur daran liegen, dass die Österreicher ihre Kontakte weniger eingeschränkt haben, was vielleicht auch daran liegt, dass der Lockdown bis Mitte Dezember zuvor härter war.

Im übrigen ist meine Schätzung ja spekulativ. Rt geht in beiden Ländern zurück und ist in D niedriger. Alles weitere ist eine Schätzung.
 
AnjaC kommentierte
Du spekulierst immer ziemlich treffsicher
 
Als "ganz normaler Mensch" würde ich mich entweder von jeder Demo fernhalten, auf der Rechtsextreme, Neonazis u. ä. Leute unterwegs sind. Oder ich würde durch viel Lautstärke - lautes "Nazis raus"-Rufen und gezieltes Ansprechen auch der Nicht-Nazi-Mitdemonstranten wirken da "Wunder" - versuchen, solche Leute aus den Reihen der Mitdemonstranten fernzuhalten bzw. auszuschließen. Solche Leute diskreditieren nämlich von Beginn an jedes noch so seriöse oder berechtigte Anliegen. Wem es egal ist, dass er zusammen mit Rechtsextremisten, Neonazis und Verschwörungsgläubigen gemeinsam marschiert, der sollte wirklich mal mit der gebotenen Ernsthaftigkeit überprüfen, in welche Richtung der eigene moralische und politische Kompass weist.

"Entspannung" ist übrigens das letzte, was ich angesichts solcher "Veranstaltungen" verspüre.
 
1 Kommentar
häuschen kommentierte
Mein Statement galt der Berichterstattung, nicht den Geschehnissen im Hintergrund.
Gewissermaßen ein Lob fürs ZDF - aus meiner, wohl nicht aus Deiner Sicht.
 
häuschen kommentierte


Für meine Leute in der Firma habe ich etwas länger recherchiert und mich letztendlich für die Tests von Roche entschieden,
die seinerzeit natürlich an Delta geprüft wurden.
Wie weit sind denn die Prüfungen bzgl. Omikron gediehen, mal abgesehen von der bisherigen Erkenntnis, dass die Rachen-
variante sicherer zu sein scheint? Ich habe noch einen Mitarbeiter, der nicht vollständig geimpft ist und die gekauften Tests
gehen langsam zur Neige. Auch fürchte ich, dass der Selbsttest unter Beobachtung im Rachenraum nicht regelmäßig
vernünftig gemacht wird.
 
falconeye kommentierte

Ich glaube, der Unterschied zwischen Rachen- und Mundraum ist bei Omikron weniger signifikant.

Das PEI veröffentlich hier eine Liste -> https://antigentest.bfarm.de/ords/f...ENDUNG-DURCH-LAIEN:8684160108802:::::&tz=1:00

Das PEI und BMG arbeitet an einem Update bzgl. Omikron, aber dieses ist wohl noch nicht erschienen. Aber es gibt ein Statement dazu hier -> https://www.pei.de/DE/newsroom/hp-m...9134AE2E3804FB1F41D66EE.intranet211?nn=169730

Wann das Update aber nun erscheint, weiss ich leider auch nicht.
 
Zuletzt bearbeitet:
häuschen kommentierte
Ups … meiner ist gar nicht dabei. Hat mich meine Erinnerung wohl getäuscht.
 
falconeye kommentierte

Die Liste hat 589 Einträge, da musst Du ggfs. blättern oder filtern.
 
häuschen kommentierte
Gefunden. Roche übernimmt wohl nur den Vertrieb, darum war er nicht so schnell auffindbar.
 
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