Coronavirus (war: CP+ 2020 wegen Coronavirus abgesagt)

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Dass ich mich in der Sache hier nicht äußern werde, bedeutet nicht, dass mir dazu nichts einfallen würde. Was ich aber nicht unwidersprochen lassen will, sind Berichte über verheerende Impfnebenwirkungen (teilweise ist in skurrilen Publikationen von hunderttausenden Toten die Rede), während doch die Krankheit nur eine leichte Grippe sei.

Ja, ich kenne/kannte Personen aus meinem unmittelbaren Bekanntenkreis, welche an CoViD-19 gestorben sind oder an schweren Nachwirkungen leiden.
  • Ehemaliger Bürgermeister meiner Gemeinde und deren erster Coronatoter. Mitte Fünfzig, nach monatelangem Krankenhausaufenthalt elend zugrunde gegangen. Er hatte eigentlich das Virus bereits überwunden, aber die Schäden an mehreren Organen waren zu schwerwiegend. Eine schwere Belastung auch für seinen Sohn, welcher aus dem Schiurlaub in Tirol das Virus mitgebracht hatte.
  • Vater eines ehemaligen Klassenkameraden. Hier hatte die Tochter das Virus aus dem Schiurlaub eingeschleppt. Altersbedingt ging es hier sehr schnell zu Ende.
  • Ehefrau eines angeheirateten Verwandten. Sie war in den Vierzigern, hatte aber Vorerkrankungen. Wenig Kontakt, keine weiteren Details.
  • Nachbar und ehemaliger Gemeindearzt. Gesund, sportlich, Körndlfresser, Nichtraucher. Dazu ein fanatischer Coronaleugner und Impfgegner. Er hatte bei Bedarf seinen Nachfolger vertreten und dabei Patienten nachdrücklich vor der Impfung gewarnt. Eine Friseurin wurde zur Heldin, als sie ihn wegen Verstoßes gegen die Maskenpflicht trotz seiner wütenden Proteste aus dem Geschäft wies. Das muss man sich erst einmal getrauen, als kleine Angestellte gegen den hochangesehenen Herrn Doktor, in einem Kaff wie dem unseren. Nach einer Coronainfektion durch seine schulpflichtigen Kinder versuchte er die Erkrankung durch irgendwelche Tees zu bekämpfen, bis der Krankenhausaufenthalt unumgänglich wurde. Nach monatelangem Ringen mit den Tod ist er heute in einem so schlechten Zustand, dass eine Wiederherstellung ausgeschlossen ist. Er wird ein schwerer Pflegefall bleiben. Ein ortsansässiges Pflegeheim, dessen ärztlicher Leiter er einst war, würde ihn aufnehmen. Er ist aber laut Aussage seiner Ärzte nicht transportfähig und würde die Überstellung vermutlich nicht überleben. Meine Frau hatte seine beinahe schon Witwe darauf angesprochen, aber die war so in Tränen aufgelöst, dass sie nicht weiter fragen wollte.
  • Dazu kommen einige Fälle im Umfeld vertrauenswürdiger Personen wie Freunden und Kollegen. Darunter des Fall eines 19-jährigen Mädchens, welches nach einer leichten und gut überstandenen Erkrankung plötzlich in eine Art Halbwachzustand verfiel. Es sind nicht die bekannten Long-CoViD Symptome. Nach Aussage der Ärzte sind Teile ihres Gehirns in einem Schlafzustand, während andere aktiv sind. Nach letzten Informationen macht sie langsame Genesungsfortschritte.
Ah ja, und jetzt die Impftoten. Mehrere Leute in meinem Verwandten- und Bekanntenkreis haben nach Astra Zeneca Impfungen für zwei bis drei Tage über Fieber und andere Symptome geklagt. Empfänger von BioNTech und Moderna hatten am Tag danach Rötungen und ein leichtes Ziehen an der Einstichstelle. Der einzige Patient mit schwereren Verlauf, den ich kenne, bin ich selbst. Beim ersten Stich mit BioNTech ohne Befund, die zweite Impfung schlug massiv auf die Nieren. Kein Fieber, aber starker Schwindel und radikale Entwässerung mit einem Flüssigkeitsverlust von über 5kg in zwei Tagen. Ich habe allerdings eine bunte Liste an Vorerkrankungen. Am Tag 5 war der Spuk übrigens vorbei. Das war nicht angenehm, aber ich ziehe selbst solche Symptome einer Coronaerkrankung vor.

An dieser Stelle schöne Grüße an meinen guten Freund W., Coronaleugner und Impfgegner der ersten Stunde, mit dem ich viele hitzige Diskussionen über dieses Thema führen durfte. Mittlerweile bereitet es sich auf die dritte Impfung vor.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
häuschen kommentierte


Wenn man weiß, dass ein Virus kam um zu bleiben, erkauft man sich mit schärferen Lockdowns und strengerer Einhaltung von Maßnahmen doch im Grunde eben nicht das Ende der Pandemie. Die Impfungen, die uns bislang zur Verfügung stehen, haben leider nicht die gewünschte Wirkung erzielt, nämlich die, dass man danach eben weder erkranken wird, noch infektiös ist.

Wir haben durch unsere Maßnahmen das Leid gemindert, das durch Corona entstanden wäre und anderes Leid erzeugt, das ist unbestritten, denke ich. Ich finde es anmaßend von beiden Seiten, diesbezüglich eine Bewertung anzustellen. Wie immer im Leben ist es an uns Allen, das rechte Maß abzuwägen und eine vernünftige Mischkalkulation zu finden.
Die Wege, die jeder Einzelne dabei geht, sind ebenso unterschiedlich, wie die Prioritäten, die sich ein Jeder setzt. Den Finger auf das Verhalten des Einzelnen zu richten und zu urteilen, war mEn niemals der richtige Weg.

Ein nicht Geimpfter kann achtsam sein und weder sich selbst, noch jemand Anderen infizieren. Die Sprüche, dass sich im kommenden Winter alle nicht Immunisierten infizieren werden, sind mEn totaler Humbug. 18 Monate sind vergangen, 5% waren infiziert, 65% sind geimpft ... wie wild müssen die Orgien sein, die wir feiern, damit wir in 6 Monaten auf 100% kommen?

Nicht jeder, der Angst vor der Impfung hat, ist ein Rechter, oder einer, der achtlos auf die restliche Bevölkerung losgeht. Sich impfen zu lassen bedeutet, das Risiko der Nebenwirkungen zu 100% einzugehen. Sowas hemmt und es nutzt mEn nichts, solche Menschen zu bestrafen und zu verurteilen, nur weil sie Zahlen nicht richtig ins Verhältnis setzen können und weil sie sich selbst am nahesten sind, denn das sind die Meisten von uns.
 
peterkdos kommentierte
...ich glaube, Du machts Dir sehr einfach.

Die, die ängstlich sind, sind bei vernünftigen Argumenten i. d. R. auch bereit sich zu Impfen. Das hat mit Verweigern nichts zu tun, die Angst muss man abbauen.

Habe dazu auch sehr positive Erlebnisse in meinem Umfeld.

Leider wird durch die notorischen Verweigerer sehr viel in die Desinformation und Lügen investiert, um genau diese Zustände zu erzeugen.

Ja, der Virus wird in irgendeiner Form bleiben. Das bedeutet aber das wir auch die „Erfrischungsimpfungen“ benötigen werden. Oder er mutier zu einem Husten, nicht sehr wahrscheinlich.

Das herumreiten auf die Herdenimmunität setzt auch das Zugeständnis der weiteren starken Krankheitsfälle voraus, auch mit allen u. U. nachträglichen Folgen für die Gesundheit.

Und nochmals ja, diese Maßnahmen muss man weltweit sehen und sie bekämpfen.

Die notorischen auch politisch Motivierten, Verweigerer und Leugner müssen bekämpft werden.

Wo das hinführen kann, hat man in meiner Nähe gesehen.

Da wurde ein Man nur deshalb erschossen, weil er auf die Einhaltung der gesetzlichen Corona-Regeln bestand.

Sowas darf nie wieder passieren!

Abgedroschen; aber: Währet den Anfängen!
 
häuschen kommentierte
Wo das hinführen kann, hat man in meiner Nähe gesehen.

Da wurde ein Man nur deshalb erschossen, weil er auf die Einhaltung der gesetzlichen Corona-Regeln bestand.

Diesen Irren kann man sowohl für die eine, wie auch die andere Seite instrumentalisieren, wenn man es für notwendig hält.
Sollte man aber nicht, oder?

Bei Dir fällt mir immer auf, dass Du Deine Empörung daraus schöpfst, dass Deine Tochter an der Quelle des Leids arbeitet, wohl einer Intensivstation. Es scheint aber auch Menschen zu geben, die sehr unter den Maßnahmen leiden, oder gar den Wirkungen der Impfungen.

Mir fiel grad auf, dass eine solche Stimme hier grad mal wieder moderiert ..., äh ... gelöscht wurde.


p.s. Wie komm ich denn plötzlich wieder hier in den Corona-Fred? Das wollte ich doch gar nicht.
 
Zuletzt bearbeitet:
peterkdos kommentierte


nicht ablenken. Er ist eindeutig der Querdenkerszene zugeordnet.

Dafür hat sich diese Person freiwillig entschieden, trotz vielfältiger Berichte über die Pandemie.

Aber, das kam alles von der Mainstreammedien und nich aus irgendwelchen Streams.

Nun ja.
 
markusm1000 kommentierte
Es scheint aber auch Menschen zu geben, die sehr unter den Maßnahmen leiden, oder gar den Wirkungen der Impfungen.
Und jetzt stell' Dir vor, diese Menschen hätten durch die Seuche auch noch ihre Familien und Freunde verloren.
 
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Sieht so aus, als wäre ich jetzt doch mitten in einer Diskussion. Na wie dem auch sei.

Wir werden uns daran gewöhnen müssen, dass Begriffe wie "so wie damals" oder "noch nie" in unserer heutigen Zeit nicht mehr anwendbar sind. CoViD-19 ist weder mit der Spanischen Grippe, noch mit den Pestepedemien des Mittelalters zu vergleichen. Der massive Unterschied liegt in unserer mobilen und weltweit vernetzten Gesellschaft. Wir erinnern uns: Die erste Ausbruchswelle war durch die Urform des Virus verursacht. Man hätte sie die "Chinesische Variante" nennen können, denn sie brach in Wunan aus und wurde von chinesischen Textilarbeitern nach Norditalien exportiert. Von dort gelangte sie nach Mitteleuropa und vor allem über den Supercluster Ischgl bis in die letzten Winkel des Kontinents. Erst in dieser Phase wurde sie als Problem in der breiten Öffentlichkeit wahrgenommen. Da zeitgleich auch an vielen anderen Orten der Welt Cluster auftraten und das Virus schnell weiter verbreiteten, wurden die lokalen Epedemien zur Pandemie hochgestuft. Das ging binnen weniger Monate. Die weiteren Mutationen Alpha (Großbritannien), Beta (Südafrika), Gamma (Brasilien) und Delta (Indien) konnten jeweils bereits zum Zeitpunkt des Erstnachweises ein begrenztes, aber schnell wachsendes Verbreitungsgebiet vorweisen.

Die Pest war damit den Handelsschiffen des Mittelalters deutlich länger unterwegs gewesen und sobald die Grundlagen der Verbreitung verstanden wurden, gab es mit der Einführung der Quarantäne für Schiffe aus Risikoländern ein einigermaßen taugliches Abwehrmittel. Die Spanische Grippe wurde vorwiegend durch Truppenbewegungen am Ende des Ersten Weltkrieges verbreitet, aber auch hier waren mit den Atlantikhäfen die Einfallstore überschaubar. Das ist 100 Jahre später völlig anders. Wer Landschaftsaufnahmen ohne Kondensstreifen machen will, dem kann man
Tristan da Cunha ans Herz legen. Eine der letzten Destinationen der Welt, welche nicht mit dem Flugzeug erreichbar ist. CoViD war trotzdem schon dort, vier Fälle sind dokumentiert. Aktuell liegt die 7-Tage Inzidenz bei Null.

Und wenn wir schon über das Hinken der Vergleiche diskutieren: CoViD-19 hat in den USA bereits mehr Todesopfer gefordert als die Spanische Grippe 100 Jahre zuvor. Trotz einer modernen Intensivmedizin, von der man damals noch nicht einmal träumen konnte. Trotz einer Vielzahl von verfügbaren Impfstoffen, welche das Infektionsrisiko massiv reduzieren. Trotz einer breiten Palette von Maßnahmen zur Verminderung des Infektionsrisikos. Trotz Behandlungsmethoden, welche zwar die immer wieder geschürten Hoffnungen auf ein Heilmittel nicht erfüllen, aber doch den einen oder anderen Heilungsverlauf positiv beeinflussen. Und blicken wir nicht auf abschließende Statistiken. Das Ende der Pandemie ist noch lange nicht in Sicht. Die neue Supermutation, welche den Impfschutz völlig aushebelt, ist noch nicht aufgetreten, aber wenn sie kommen sollte, dann wird ihr die Menschheit erst einmal nichts entgegen setzen können. Die Bevölkerung wird keinen weiteren Totallockdown mitmachen. Die Wirtschaft wird keine weiteren Aussperrungen überleben. Die Pharmaindustrie, welche vollmundig meinte, die Impfstoffe kurzfristig an neue Mutationen anpassen zu können, hat dies noch bei keiner Variante getan. "Hilft eh das alte Vakzin noch ein bisschen".

Ich werde vermutlich keine 100 Jahre alt werden. Aber interessant wäre es schon. Einfach um zu sehen, wie es weiter geht.
 
peterkdos kommentierte


...das tat ich und meine Tochter und mein Sohn auch. Durcharbeiten, ohne Homeoffice.

Aber Deine Aussage ist nur vorgeschoben. Oder, wäre es besser gewesen nichts zu tun?

Schweden lässt grüßen.

Natürlich soll die Wirtschaft weiterlaufen, die Renten sind sowieso sicher...oder?

Wenn die Querschläger nicht gewesen wären, wären wir auch nicht so lange in Lockdown gewesen.
 
ernst.w kommentierte

So ein Kommentar musste schließlich auch noch kommen. :-(

Was ein Lockdown ist, würden dir einige hundertausend Chinesen, allesamt keine Rentner, erklären können.

Nein, muss ich nicht haben, entbehrliche Kommentare wie deinen aber auch nicht.
 
Fraenker kommentierte

Da kann man mal wieder sehen, wie unterschiedlich diese Pandemie abhängig von der eigenen Lebenssituation beurteilt wird.
Ich bin seit langem Nichtraucher und bisher ist es mir gelungen, kein militanter Nichtraucher zu werden.
Wenn ich in ein paar Jahren Rentner bin, hoffe ich, dass ich die Lebenssituation der Nochnichtrentner nicht aus den Augen verliere.
 
kommentierte
Ich maße mir nicht an, alle Probleme der Menschheit lösen zu können. Ich habe darauf nur verwiesen, dass wir in einer besonders herausfordernden Zeit leben. In früheren Jahrhunderten spielte sich für die meisten Menschen das Leben in bäuerlichen, handwerklichen und kleinbürgerlichen Strukturen ab. Massive Durchmischung großer Menschenmassen gab es allenfalls durch Krieg oder Flucht vor Hungersnöten. Heute haben wir eine weltweite Mobilität und eine ganz andere Massenkultur bei Sportveranstaltungen oder Festivals, zuzüglich eine Partykultur, welche für viele Zeitgenossen so selbstverständlich ist wie für ihre Urahnen das Abendgebet. Da genügen einige Wenige, um massive Infektionsketten in Gang zu setzen.
 
frimp kommentierte
Naja, wer weiß wie ich in meiner Studentenzeit in den 80ern das alles hingenommen hätte. Auf die Partykultur zu schimpfen ist sicher kein Lösungsansatz. Mir tun die jungen Leute durchaus leid, wenn sie dann auch oftmals unreflektiert als Infektionstreiber dargestellt werden.
 
Reaktionen: Kay
Lockdowns hat es in unseren Breiten noch keine gegeben

Da hat sich wieder einer ne Definition gebastelt, die natürlich Unsinn ist. Warum wird Sowas über Wochen herumgeschleppt, wenn es doch eindeutig falsch ist?
Nur weil die Chinesen ihre Leute im Lockdown eingesperrt haben, sind die Schließungen sämtlicher Läden (außer Rewe und Aldi), sowie die Ausgangsbeschränkungen bei uns kein Lockdown gewesen? Gibt es eine eindeutige Definition?

Diese Aussage ist genauso falsch, wie die, dass sich im kommenden Winter alle “Ungeimpften“ infizieren werden.
 
ernst.w kommentierte
..
 
ernst.w kommentierte

Du übersetzt ein englisches Wort ins Deutsche und leitest dann aus dem deutschen Wortlaut ab, dass dieser „vollständig„ erfüllt sein muss, um die Übersetzung zu rechtfertigen.
Nein, ich habe nachgeschlagen. Ich hätte mich auch irren können. Selbst der Duden meint zur Bedeutung klar: "Ausgangssperre; Abriegelung". Auch ein Wortklauber?

Der Begriff und seine Anwendung kam früher eher im "militärischen" Bereich der Terrorbekämpfung oder was so manches Regime dafür ausgegeben hat, zur Anwendung. Und ich habe auch in meinem Ausgangsposting ziemlich deutlich geschrieben, was ich warum mein(t)e. Aber du kennst das ja selbst: Im Kontext ergibt sich Sinn, der sich aus dem herausgenommen Begriff nicht gleich erschließt.

Und anderer Meinung zu sein, gestehe ich jedem zu. Mir aber krampfhafte Begriffs-Bastelei zu unterstellen, ist wirklich nicht nötig.

P.S.:
Stimme ich dir durchaus zu.
 
C
Christian B. kommentierte
Wo steht im Duden das Wort „vollständig“?

Ausgangssperren werden häufig zeitlich begrenzt. So geschehen in Flensburg im Januar / Februar 2021: Ab 22:00 Uhr bis 06:00 Ausgangssperre für jedermann - bestimmte Personkreise wie Ärzte etc ausgenommen - aufgrund Allgemeinverfügung der Gesundheitsbehörde der Stadt Flensburg.

Wie würdest Du diese Ausgangssperre ins Englische übersetzen? Ich würde sagen : lockdown. Du?

Und der Duden gibt auch eine zweite Übersetzungsmöglichkeit: Abriegelung. Wenn alle Sportstätten in Deutschland geschlossen werden, scheint mir auch das mit „lockdown“ gut übersetzt.

(P.S, in der Sache sind wir vermutlich einer Meinung.)
 
Lichtschachtsucher kommentierte
Ca. 25% der Deutschen sind Rentner, ca. 17% arbeiteten im homeoffice, bleiben 68% die im täglichenTrott die ganze Pandemie lang zur Arbeit, Schule oder sonstwohin mussten.
In manchen Betrieben wurde das Weihnachtsgeld durch die Coronahilfe ersetzt und den Arbeitnehmern als Wohltat präsentiert. Ging mir genau so. Dass jetzt viele die Nase einfach voll haben von Lockdowns und sonstigen geistigen Ergüssen der Elite kann ich nachvollziehen. Noch ein Lockdown will keiner und daher ist wohl die einzige Alternative die Impfpflicht oder der Ausschluss der mutwillig ungeimpften vom öffentlichen Leben oder dass man ihnen an den Geldbeutel geht, das versteht jeder. Wortklaubereien und Rücksichtnahme auf die Befindlichkeiten einer Minderheit nützen ja doch nichts.
 
falconeye kommentierte
Ein Lockdown ist immer eine große Show mit Abriegelung aller Türen und Kommunikation.
Im Aussenbereich mit militärischen Sperren, gestaffelten Zäunen, schweren Waffen und Schiessbefehl.
Es wird auch schon mal ein Nest mit Infizierten genuked.
Das gehört doch zur Allgemeinbildung
 
Natürlich soll die Wirtschaft weiterlaufen, die Renten sind sowieso sicher...oder?
Solange die arbeitende Bevölkerung weiter zur Arbeit laufen darf, einigermaßen...
Aber Deine Aussage ist nur vorgeschoben. Oder, wäre es besser gewesen nichts zu tun?

Schweden lässt grüßen.
Deine Schlußfolgerung ist tendenziös und sehr weit hergeholt.
Ich bezog mich lediglich auf die Aussage, bei uns wäre nur ein "halbherziger" Lockdown gemacht worden.
 
1 Kommentar
peterkdos kommentierte
Na dann, bitte lasst Euch alle, die keine medizinischen Einwände haben, impfen.

Auch die Verweigerer, und das freiwillig.

Dann kann die Wirtschaft wieder brummen.
 
Na dann, bitte lasst Euch alle, die keine medizinischen Einwände haben, impfen.
Deine Anrede "Euch" schließt mich in deine Bitte ein. Nun gut, ich habe mich sofort impfen lassen, als es mir möglich war.
Aber immerhin man kann nun gut erkennen, wie du so tickst. Jeder, dessen Meinung differenziert ist, ist also ein Verweigerer.
Alles klar .
 
Kommentar
Impfverweigerer= Verstandverweigerer. Die sollten sich mal die Mühe machen die Beipackzettel der Medikamente die sie sonst, und sei es nur nach einem Saufgelage einnehmen zu lesen , da würde sich denen der Magen lupfen.
Wenn sie dann in exotische Länder in Urlaub fahren/ fliegen ist jede Impflicht im Einreiseland natürlich kein Problem., aber bei einer Corona Impfung machen sie sich in die Hosen.
Impflicht wäre normaler Weise Pflicht, genauso wie andere Schutzimpfungen für Schüler Pflicht waren oder sind und mit denen man einige Krankheiten so gut wie ausgerottet hat.
Aber gegen Verbohrtheit kommt man nicht an, vielleicht würde denen mal eine kräftige Blutvergiftung die Augen öffnen, oder eine schöne Influenza mit über 40° Fieber, oder eine Zahn OP ohne Spritze.
Wenn Verstand gegen Trotz ersetzt wird hilft wohl nur noch Pflicht.
 
Kommentar
Die Impfungen, die uns bislang zur Verfügung stehen, haben leider nicht die gewünschte Wirkung erzielt, nämlich die, dass man danach eben weder erkranken wird, noch infektiös ist.
Das ist doch - ja wie sag ich das jetzt höflich?

JEDE zugelassene Impfung (gegen egal was) bringt Schutz. KEINE Impfung bringt 100% Schutz gegen alles. Das ist doch nicht neu. Eine Grippe-Impfung schützt z.B. zwischen 20 und im Idealfall sogar bis 80%, bei älteren Personen und/oder Vorerkrankten auch weniger. Eine Impfung gegen Gürtelrose schützt zu etwa 50%. Auch die seinerzeit üblichen Pockenimpfstoffe führten nicht zu hundertprozentigem Schutz. Da liegen wir mit den bei uns hauptverwendeten Impfstoffen gegen Covid19 mit deutlich über 90% (bis zu 97%) recht gut. Nur eine Impfung gegen Gelbfieber schützt zu nahezu 100% - aber eben nur gegen Gelbfieber.

Ich formuliere mal ganz einfach, was andere, Gescheitere, hier bereits mehrmals geschrieben haben: Je schlechter die Durchimpfungsrate (betrifft auch andere Krankheiten), desto größere Chancen hat das Virus, zu mutieren - und irgendwann dann auch der Wirkung derzeit erhältlicher Impfstoffe auszuweichen. Liegt nicht an der Impfung oder am Impfstoff, sondern an den Menschen, die nicht zur Durchimpfung beitragen wollen; die, die nicht können, sind hier nicht gemeint.
 
4 Kommentare
häuschen kommentierte
Mein Statement war eine Antwort auf die sich ständig wiederholende Behauptung, dass das Virus bereits Geschichte wäre, wenn sich alle an die Maßnahmen gehalten hätten. Dass die Impfung nicht 100%ig wirkt, ist nur ein Aspekt von Vielen, die gegen diese Aussage sprechen.
Die Erwartungen, die an die Impfung geknüpft waren, waren allerdings doch wohl eindeutig höher, oder nicht?
Bitte denk nicht, dass ich hier Impfgegner-Sprüche klopfe.
 
Kay kommentierte


"Bitte denk nicht, dass ich hier Impfgegner-Sprüche klopfe."

Würden wir doch nie - wie kommst Du nur auf solche Gedanken?
 
VisualPursuit kommentierte
Mein Statement war eine Antwort auf die sich ständig wiederholende Behauptung, dass das Virus bereits Geschichte wäre, wenn sich alle an die Maßnahmen gehalten hätten.
Nun, das ist ja auch so. Wenn alle sich dran gehalten hätten, hätte es
deutlich weniger Cluster-Events gegeben, und ohne Cluster-Events
bricht die Virus-Population zusammen.

Aber es ist zu spät, über verschüttete Milch zu jammern.
Große Teile des Volks sind halt zu blöd.
 
peterkdos kommentierte
...zu 100% auch meine Meinung.
 
Du kennst den Hätti-War-i“? Hätten wir vor wenigen Monaten weltweit 90% Geimpfte gehabt, wäre uns Delta höchstwahrscheinlich erspart geblieben. UND diese Pandemie wäre gegessen - die nächste kommt ohnehin.
 
2 Kommentare
häuschen kommentierte
die nächste kommt ohnehin.

Na, dann können wir die Maßnahmen ja bis dahin aufrecht erhalten. Gut fürs Klima und die ganzen Autos hier, wenn Borussia Dortmund gespielt hat, gingen mir bisobiso immer auf den Sack.

90% weltweit ... dass ich nicht lache. Hier wird doch lieber geboostert, anstatt geteilt. Bevor die Impfungen in Afrika angekommen sind, haben wir das 1.5-Grad-Ziel erreicht.
 
ernst.w kommentierte

Du hast den Sarkasmus meines Posting offensichtlich nicht verstanden. Wenn man einmal anfangen muss, sein Weg m Gee es Menübefehle jeden Witz zu erklären…
 
Von correctiv.org erhielt ich eben einen sehr interessanten Artikel zu der Behauptung der Partei "Die Basis" (ist gegen Corona-Maßnahmen und Impfungen), Geimpfte seien genauso ansteckend wie Ungeimpfte.
Leser dieses Threads wissen schon einiges zu diesem Thema.
Dieser Artikel stellt umfassend die Zusammenhänge zwischen Viruslast und Ansteckungsgefahr sowohl bei Geimpften und Ungeimpften allgemeinverständlich dar und belegt diese mit Links zu Studien.
Hier gehts zum Artikel
 
3 Kommentare
VisualPursuit kommentierte
Die Köpfe der "Basis" sind bekannte Quer"denker".
Meine erste Assoziation wäre ja "Rattenfänger".

Die lassen sich vom Geld der Doofen die Nudel vergolden.
 
häuschen kommentierte
In einem seriösen Forum würden Verlinkungen aufs correctiv moderiert, womit ich hier mal gelöscht meine.
Als ich noch jung und Kommunist war, hätten wir Leute, die sich „correktiv“ nennen, für bekloppt erklärt.
 
VisualPursuit kommentierte

Der Artikel zitiert zahlreiche wissenschaftliche Primärquellen,
verlinkt auf die Originalquellen für jedermann zum Nachlesen.
Was genau findest Du daran unseriös?
 
Impfdurchbrüche Update RKI Wochenbericht

Datum 30.9.:
Datum 23.9. (Vorwoche):
Die Werte sind also um 2 - 6 Prozentpunkte gesunken. Besonders das Restrisiko für Hospitalisierung Ü60 hat sich von 5% auf 11% mehr als verdoppelt.

Bitte helft mit "Impfpflicht Ü60" !!
 
2 Kommentare
D
dimetos kommentierte
Ich komme argumentativ nicht ganz mit - die Zahlen belegen, dass die Impfwirkung nachlässt, besonders Ü60. Daraus kann man ableiten, dass dem entgegengewirkt werden sollte, z.B. durch ein dritte Impfung.

Über die Ungeimpften oder den Unterschied zwischen Geimpften und Ungeimpften machen die Zahlen aber überhaupt keine Aussage - wie also unterstützen die Zahlen eine Impfpflicht?
 
falconeye kommentierte

Direkt gar nicht. Nur insofern, als uns die Zeit davonläuft, der Impfschutz nachlässt, und uns die Ungeimpften, muMn vor allem Ü60, aufhalten.
 
Update 1. Oktober 2021

Dies ist der Moment für mein regelmäßiges Update.

Ich habe mich aber schweren Herzens entschlossen, diese regelmäßige Auswertung des Geschehens bis auf Widerruf zu beenden.
Der Hauptgrund sind unerwartete Softwareprobleme bei Erreichen der Marke von 600 Tagen, die ärgerlich, aber ausserhalb meines Einflusses stehen. Ich müsste meine Verarbeitungspipeline umstellen, was dann vermutlich NumPy wäre. Das würde ich auch gerne tun, aber macht für mich in der aktuellen Phase der Pandemie wenig Sinn. Es wird noch eine Exit-Welle geben, und dann ist das erst einmal Geschichte. Wenn nicht, gibt es hierzu bis zum Frühjahr noch mal ein Update

Einige Eckparameter kann ich inzwischen fast im Kopf berechnen. So ist der Wert von Rt in D heute 1.05, die Inzidenz 68.0 - etwas mehr als die 64.4 des RKI. Der Wert von Rt schwankt weniger als die Angaben des RKI und steigt von 0.90 seit ca. 10 Tagen stetig an, auf nun Werte über 1.
Ich vermute, Rt wird bis mindestens ca. 1.2 weiter steigen, danach ist es eine Sache der Gegenmaßnahmen. Bei Rt=1.2 steigt die Inzidenz innerhalb von 12 Wochen um den Faktor 46, das wäre eine Inzidenz von 3000. Gegenmaßnahmen werden also kommen. Ein Wert von Rt=1.1 wäre hingegen für ca. 12 Wochen durchzuhalten.

Wie stark Gegenmaßnahmen ausfallen werden, wie hoch die Inzidenz sein wird, die die Politik zulässt, und entspr. wie lange es dauert, bis eine Bevölkerungsimmunität einsetzt, das alles kann ich natürlich ohnehin nicht hellsehen.

Ich werde mich hier weiterhin unregelmäßig zur epidemiologischen Lage nach meiner Einschätzung äussern. Aber erst einmal nicht länger so systematisch, wie bisher.
 
4 Kommentare
AnjaC kommentierte
Schade, eine beruhigend stabile Komponente weniger... Ich hab klar Verständnis, hoffe aber, dass unregelmäßig nicht zwingend weniger häufig bedeutet
 
VisualPursuit kommentierte
Thanks for all the fish so far.....
 
Wuxi kommentierte
Danke Falk!
 
Ernie62 kommentierte
Dank auch von mir für deine Mühen. Deine sachlichen Zahlen und Einschätzungen haben mich beeindruck und hatten nichts mit einem Blick in die Glaskugel gemeinsam. Wahrsager hatten wir in der Pandemie reichlich - braucht kein Mensch.
Also von mir
 
"Ich werde mich hier weiterhin unregelmäßig zur epidemiologischen Lage nach meiner Einschätzung äussern."

Es brachte / bringt / wird hoffentlich weiterhin bringen: eine gewisse Stabilität in diese verworrene Zeit mit ansonsten unklaren Ansagen!

 
Kommentar
2 Kommentare
ernst.w kommentierte
...was auch immer das bedeuten mag.

Liegt es daran, dass ich mit Twitter keine Erfahrung habe oder daran, dass ich kein Virologe bin?
 
Wenn ich das richtig verstehe, bedeutet der vergebene Code eine offizielle Anerkennung als eigenständige Krankheit.
 
3 Kommentare
VisualPursuit kommentierte
Exakt das, ja.
 
gelenkpfanne kommentierte
Die KBV hat das im November 2020 bekanntgeben. Die Diagnoseschlüssel sind seit Januar 2021 anzuwenden.

So richtig trennscharf ist eine NNB-Diagnose (nicht näher bezeichnete Symptomatik wie „U09.9: Post-COVID-19-Zustand, nicht näher bezeichnet“) leider immer noch nicht.
 
frimp kommentierte
Laut Hausarzt spielt das in einer Liga wie CFS und anderen Erschöpfungskrankheiten, schwer zu erkennen oder zu behandeln. Wenigstens wird man nicht mehr als Psycho abgestempelt. Ein Anfang.
 
Entgegen der Behauptung der FPÖ-Politikerin Dagmar Belakowitsch sind Schlaganfälle keine "ganz häufige Nebenwirkung" von Corona-Impfungen.
Hier gehts zum Artikel.

 
2 Kommentare
ernst.w kommentierte
Es ist leider so, dass die gesamte FPÖ-Riege dermaßen heftig am rechten Rand und bei „Querdenkern“, Reichsbürgern etc. nach Wählern fischt, dass es auf Wahrheit oder Fakten nicht mehr ankommt.
 
falconeye kommentierte
Wir müssen hier nicht Kenntnis von jeder Falschaussage jedes Idioten erhalten.

Im konkreten Fall stösst mir aber auch der Faktencheck von correctiv unangenehm auf.
Eine spezielle Form des Schlaganfalls, die Sinusvenenthrombose, tritt sehr selten auf.
Eine Sinusvenenthrombose ist nämlich kein Schlaganfall, sondern nur mögliche Ursache eines solchen. Eine Sinusvenenthrombose behindert den Abfluss des Bluts aus dem Gehirn, was zum Schlaganfall führen kann.

Ansonsten -> https://www.pei.de/SharedDocs/Downl...2-bis-31-08-21.pdf?__blob=publicationFile&v=6 zur Klärung aller Fragen.

Insb. BioNTech:
- Schlaganfall (erfasst unter zerebraler Infarkt): 0.08% von 1.1% = ~1 / 100.000
- Sinusvenenthrombose (erfasst unter Thrombozytopenie/ ITP): 0.25% von 1.1% = ~3 / 100.000

Die Schlaganfallquote in der Bevölkerung ist recht hoch, 1 / 100.000 liegt nahe der normalen Rate über 1 Woche in der Bevölkerung [1/100.000/Woche = 4% über eine Lebenserwartung]; Bevölkerung: 3%.
 
Zuletzt bearbeitet:
GRIPPESCHUTZIMPFUNG


Wie ist eigentlich hierzu die Meinung bzw. die Faktenlage:

Sollte man in Zeiten von Corona
- eher Grippeschutzimpfen, oder
- eher nicht Grippeschutzimpfen, oder
- unverändert wie man es vorher gehalten hat?

(Ich z.B. hatte noch nie eine GSI und, ich glaube ich hatte auch noch nie Grippe.)
 
falconeye kommentierte

Danke, Anja.
Wir erfahren hier, dass die B/Yamagata Influenzalinie ausgestorben ist. In den empfohlenen 4-valenten Impfstoffen ist er hingegen noch enthalten. Aber auch die 3 verbleibenden Linien sehen ganz schön gebeutelt aus, ich würde sagen, die Virenpopulation ist um mehr als den Faktor 10 ausgedünnt (EDIT: eher Faktor 100).
Ich habe die Quelle der Grafik gefunden -> https://assets.researchsquare.com/files/rs-850533/v1_covered.pdf?c=1631878870

Der Text des Artikels macht den dramatischen Rückgang besinders deutlich:
Die Fallzahl (PCR Nachweise) auf der Nordhalbkugel ist von 50.000/Woche auf 100! eingebrochen. Und hat sich nur auf max. 200-400 in 2021 erholt. Auf der Südhalbkugel liegt die „Erholung“ bei max. 11 Fällen!
Es wird zwar vor einer Influenzawelle aufgrund verminderter Immunität besonders von Kleinkindern gewarnt. Aber aktuell ist 99.8% der weltweiten Influenza Population erst mal vernichtet worden. Davon muss sich das Virus auch erst mal erholen …

Simple Mathematik: Solange es keine Bevölkerungsimmunität gegen Covid gibt, verbreitet sich Covid um Größenordnungen schneller als Influenza und dann kann die Gesellschaft Influenza nicht zulassen, denn dann bekämen erst mal alle Covid …
 
Zuletzt bearbeitet:
AnjaC kommentierte
Danke für den Link. Ich übersetze mal für alle den letzten Absatz aus dem Paper mit den Strategievorschlägen der Autoren für die Influenza-Saison:
 
falconeye kommentierte

Danke. Allerdings sollten wir zur Kenntnis nehmen, dass die aktuelle Impfempfehlung aus dem Hause Spahn einer anderen Überlegung folgt:

Demnach droht ggfs. eine Überlastung der Intensivstationen im Winter. Dann sollten so wenig wie möglich auch noch Influenzafälle dazukommen. Wirklich gerechnet, ob hier wirklich mit einem Effekt zu rechnen ist, hat, das behaupte ich mal, niemand ... (*)

Die Strategievorschläge des Papers sind ja eher naiv und betrachten nicht die Situation 21/22 und die Interaktion mit den NPI gegen Covid. Für die Frage hier ("Sollte man in Zeiten von Corona [...] Grippeschutzimpfen") hat das keine Relevanz.

___
(*) Denn, droht tatsächlich eine Überlastung der Intensivstationen, so werden NPIs in Kraft treten, die Influenza vermutlich saisonal ausrotten. Es gibt natürlich eine Grauzone, aber die sehe ich ggfs. in UK oder DK, nicht bei uns in D.

NPI = Non-Pharmaceutical Intervention (hier im Forum auch gerne mal "Lockdown" genannt )
 
Zuletzt bearbeitet:
Kay kommentierte
peterkdos kommentierte
...für meinen Teil ist es erledigt. Haken dahinter!

Ich muss nicht bei meiner Tochter als Patient aufkreuzen, da gibt es andere Möglichkeiten.

Gruß
Peter
 
Das bayerische Kabinett hat die Infektionsschutzverordnung erneut angepasst.

Ab 19. Oktober 2021 müssen da, wo 3G, 3G plus oder 2G gelten, auch Betreiber, Beschäftigte und Ehrenamtliche mit Kundenkontakt diese Voraussetzungen erfüllen. Nachweisen müssen sie das nur zweimal pro Woche (wobei das bei Impfnachweis oder Genesenennachweis Blödsinn ist – in der Praxis notiert sich der Kontroletti-Beauftragte wohl, wie lange die Bescheinigung gilt und gut ist. Wer sowas nicht hat, muss halt 2mal pro Woche einen frischen Test vorlegen)

Ab 15. Oktober 2021 wird die Kontaktdatenerfassung nur noch in Bereichen mit hohem Risiko (mögliche spreader events) durchgeführt. Laut Definition sind das:

Quelle: Bericht aus der heutigen Kabinettssitzung (PDF)

https://www.bayern.de/wp-content/uploads/2021/10/211012-Ministerrat.pdf
 
4 Kommentare
falconeye kommentierte
Bordelle und vergleichbare Freizeiteinrichtungen
Sehr schöne Formulierung
Und bloß nicht Verwechseln mit "körpernahe Dienstleistungen"
 
Wuxi kommentierte
Höchste Zeit für die Selbstverständlichkeit!

Neulich war ich beim Friseur mit CovidPass und Maske.
Um nach der Behandlung zu erfahren dass er selber nicht geimpft ist.
 
AnjaC kommentierte
Eigentlich müsste man sich bei solchen Sachen wie dem Friseurbesuch gegenseitig die jeweiligen Zertifikate zeigen. Hat mich immer schon gewundert, dass die Kunden da nicht auch mal nachgefragt haben.

Die Nachweispflicht für Beschäftigte kollidierte wohl auch mit der Diskussion darüber, ob der Arbeitgeber (egal welche Branche) wissen darf, ob man geimpft ist. Ich höre gerade im Morgenmagazin aus Italien, dass dort ab heute jeder Arbeitnehmer nur noch geimpft, genesen oder getestet am Arbeitsplatz erscheinen darf. Da gibts einen "grünen Pass" dafür.
 
Kay kommentierte

Hier werden die Vorschriften z.T. eigenwillig (im Wortsinn) ausgelegt:
Beim Wurststand auf dem Wochenmarkt wird überprüft, ob man mit Luca eingeschäggt ist, wenn man freiluft seine Wurst isst.
Beim Restaurantbesuch N. wird der Impfnachweis gefordert (drinnen), beim Restaurant I. (drinnen) interessiert niemanden gar nichts (ich weiß),
im Wartezimmer Maskenpflicht.
- Eine behördliche Kontrolle wurde neu eingesetzt - hier im Viertel - übrigens, um Fragen vorzubeugen,
für bessere Parkraumüberwachung,
nicht für die Überwachung der Einhaltung der Coronaschutzmaßnahmen
 
Zuletzt bearbeitet:
hätte da was:

Gruß
Peter
 
2 Kommentare
EvaK kommentierte
War da nicht schon ein gewisser Wendler, der (fast) allen Geimpften das Ableben bis Ende September verkündigte? Lebe ich jetzt also noch, oder bin ich schon Teil der Zombiekalypse?
 
frimp kommentierte
Du bist schon längst in der Matrix. Wach auf!
 
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