Coronavirus (war: CP+ 2020 wegen Coronavirus abgesagt)

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Ich hab ne Frage:

Ein Bauunternehmer, 62 Jahre alt, wurde vor zweieinhalb Wochen positiv getestet und war auch einige Tage krank. Inzwischen geht es ihm wieder gut und er wurde am Donnerstag nochmals getestet. Zwei Wochen nach dem ersten positiven Test ist auch der letzte Test wieder positiv ausgefallen und er soll nun weitere 2 Wochen in Quarantäne bleiben.

Meines Wissens nach sollte ein positv Getesteter nur einige Tage infektiös sein. Wie kann es sein, dass jemand 4 Wochen lang in Quarantäne muss? Wie kommt es zu solchen Ergebnissen der Tests und was ist, wenn er in zwei Wochen abermals positiv getestet wird? Kriegt er dann ochmals zwei Wochen Stubenarrest?
 
falconeye kommentierte
Hallo @häuschen
Die Viruslast schwankt zwischen Ansteckung und vollständiger Ausheilung massiv, um mehrere Größenordnungen.

Die PCR-Tests sind gut genug, um ab ca. 2 Tagen nach Ansteckung die Infektion nachzuweisen.

Die Viruslast hat im statistischen Durchschnitt nach ca. 4 Tagen ein maximum - da ist man dann am ansteckendsten. Symptome treten im Schnitt nach 5 Tagen auf, gemeinerweise 1 Tag später, davon lebt SARS-CoV-2. Die Antigen Schnelltests sind meist nur bei hoher Viruslast positiv.

Soweit ist dir das vermutlich alles klar.

Individuell kann das Maximum der grössten Ansteckung aber in einem Zeitraum von 2 Tagen bis 14 Tagen liegen, es wurden auch Ansteckungen danach berichtet. Für einen konkreten Fall kann man es nicht wissen. Man müsste die Viruslast täglich messen, extrapolieren und einen Tag berechnen, ab dem jemand ungefährlich ist. Das macht man aber nicht.

Stattdessen steckt man jemanden so lange in Isolation (nicht Quarantäne), bis sein Test negativ ist. Fällt ein Test nach 14 Tagen positiv aus, würde ich aber nach 1 Woche nochmal testen. Die Infektionskurve verläuft im Alter allgemein etwas flacher, das ist also normal. Ich wäre froh, dass die Symptome mild waren und die Isolation akzeptieren.

Ein PCR-Test enthält eine Zahl "Ct", die Anzahl der nötigen Amplifikationen. Mein Test hatte folgende Legende:

Negativ: Ct > 42 or Ct > 39
Invalid: 39 < Ct ≤ 42
Positive: Ct ≤ 39

Man kann ma Ct-Wert also ablesen, wie knapp vorm Negativsein man steht.

Befindet sich eine Person mit positivem PCR-Test über längere Zeit in einem geschlossenen Raum, den auch andere Personen betreten, besteht durchaus Infektionsgefahr auch bei geringer Viruslast. Ich könnte es mit meinem Gewissen nicht vereinbaren, andere diesem Risiko auszusetzen. Was anderes ist es, einfach nur draussen rumzulaufen, ggfs. mit Maske.

Übrigens sind auch 6 Wochen Isolation absolut keine Seltenheit ...
 
häuschen kommentierte
Wow ... das hätte ich so nicht erwartet. Verhält es sich mit anderen Viruserkrankungen ebenso, dass man über Wochen infektiös sein kann? Bei der Grippe zum Beispiel?
 
falconeye kommentierte

Das weiss ich nicht. Wir haben ja alle eine Grundimmunität gegen die Grippe, da brauchts vermutlich eine höhere Infektionsdosis und ein Grippekranker ist nicht so lange ein Problem. Zukünftig mit Corona vermutlich auch nicht. Aber 2021 sind die meisten gegenüber diesem Virus halt noch völlig schutzlos.

Es gibt natürlich noch viel fiesere Viren, Herpes z.B. ...
 
AnjaC kommentierte
Ich wünsche dem Bauunternehmer baldige Genesung, Virenfreiheit und die Geduld, die notwendige Isolation zu ertragen.
 
häuschen kommentierte


Ich bin es nicht
Und genesen ist er schon länger, wie gesagt. Sein Laden ist groß genug, der läuft auch mal ne Zeit ohne ihn. Aber was da so aufläuft, in den 4-6 Wochen, kann eigentlich kein Mensch mehr abarbeiten, hat man doch auch ohne Stubenarrest schon eine 6.5-Tage-Woche.
 
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Impffortschritt 27.3.2021



Die Eckdaten pendeln aktuell gerade wieder zurück zu den Werten vor dem AZ Debakel.

Bei aktueller Progression (Beschleunigung des Impftempos) wären Mitte Oktober 2/3 erstgeimpft.
 
Kommentar
Israel 27.3.2021



Israel
New Cases 26.03.2021: 538
Weekly average: 682
7 day incidence: 53,7
Rt: 0,61 (0,54 - 0,69) | 0,65 (7-day avg)
Forecast 23.04: 20 (8 - 51)
Alert Value A: 0,09 moderate risk

Ich denke, zur Ermutigung sollten wir uns alle auch einmal Israel ansehen. So sieht das dann aus, wenn wirklich einmal ein signifikanter Anteil der Bevölkerung geimpft ist (56% aktuell haben mindestens 1 Dosis). Zwar noch längst keine Herdenimmunität. Dennoch ausreichend, um Gastronomie etc. wieder zu öffnen und trotzdem das Virus über die nächsten wenigen Wochen fast vollständig zu eradizieren.

Ich denke, damit ist auch klar, dass Geimpfte andere nicht mehr anstecken.

Dies ist ein Vorgeschmack auf September
Also, Kopf hoch, Frühjahr und Sommer ist doch die schönste Zeit im Jahr

Das ist mein vorgezogener Ostergruß an meine lieben Forenfreunde
 
Zuletzt bearbeitet:
Georgie1956 kommentierte

Genau dieses Vesrtändnisproblem habe ich schon lange und bisher keine vernünftige Erklärung gelesen. Deshalb habe ich immer noch Vorbehalte gegen AZ. Da kreist so eine Zahl von 70% Wirksamkeit herum, bei anderen Vakzinen über 90%. Was genau bedeutet das?
 
hansolo22 kommentierte

Moin Georgie,
Die Studien laufen doppel blind.
Es werden Gesunde definierter Altergruppen und idealerweise Ethnik ausgesucht
Weder der Arzt noch der Proband weiss ob geimpft wurde oder nur Kochsalzloesung in der Spritze.

Nun kann man aber als Ueberpruefung die Probanden nicht gezielt infizieren - sondern jeder lebt weiter wie bisher.
Da ist schon mal die erste Unschaerfe denn wo lebt der Proband - wie hoch ist die Inzidenz und wie verhaelt er sich.

Dann wird geschaut wieviele haben sich infiziert - Symptome - PCR Test etc. und am Ende wird dann der Status der Probanden gelueftet.

Das bedeutet - jeder PCR Nachweis und jedes dazu passende Symptom von COVID bei einem Probanden wird als "Versagen" betreffs der "Wirksamkeit" der Impfung betrachtet - denn er hat sich infiziert.

AstraZeneca hat ist zwar weniger wirksam nach dieser Methode - verhindert aber laut Hersteller zu 100% schwere Verläufe und alleine das wuerde mir persoenlich reichen.

Jeder Impfstoff der einigermassen korrekt entwickelt ist stimuliert das Immunsystem und am Ende muss die angestossene Kaskade des Immunsystems das Virus eliminieren.

Pfizer scheint initial mehr neutralisierende Antikoerper zu produzieren - nur die bleiben nicht ewig im Serum - danach entscheiden die aufgrund der Impfung gebildeten Gedaechtnis T-Zellen ueber den Langzeitschutz.
Die springen auch nach Jahren oder lebenslang [je nach Virus und Impfung] noch an und schuetzen dann immer noch zuverlaessig.

Wie sich der Impfstoff von Pfizer in einigen Jahren verhaelt betreffs des Schutzes im Vergleich zu AstraZeneca ist derzeit unbekannt - verstaendlicherweise.

Wenn sich AstraZeneca in Grossbritannien mit der dortigen Mutante und der damals extrem hohen Inzidenz bewaehrt hat dann vertraue ich dem Schutz - in der Praxis.

Klar ist es angenehmer wenn du nach einer Impfung zu 95% keinerlei Symptome entwickelst - statt zu 15% leichte.

Wieviele Autoimmunerkrankungen allerdings in zehn Jahren - in aller Regel die Latenzzeit - durch die Impfungen [wie auch bei den Infektionen] auftreten und ob Biontech da besser ist als andere steht ebenfalls in den Sternen.

Das diese Pandemie in zehn Jahren eine Welle von Autoimmunerkrankungen erzeugen wird davon gehe ich allerdings fest aus - denn auf diesem Gebiet arbeite ich seit dreissig Jahren und Viren sind die Hauptausloesefaktoren bei genetisch vorbelasteten Individuen.

Beste Gruesse Bernd
 
Georgie1956 kommentierte

Ok, Bernd, das war verständlich dargestellt. Danke dafür.
 
falconeye kommentierte

Bernd, sind da die verschiedenen Viren nicht sehr unterschiedliche Auslösefaktoren? Glaubst Du, dass der neue Coronavirus sich da tatsächlich so stark bemerkbar macht? SARS-CoV-2 scheint sich nicht langfristig im Körper einnisten zu können, das ist doch schon mal gut, oder? Und ein mRNA-Impfstoff hat ja ausser den Gedaechtnis T-Zellen eigentlich auch keine Langzeitwirkung, die Antikörper werden ja wieder abgebaut, die RNA sowieso.

Trotzdem gehst Du fest von einer solchen Welle aus. Das finde ich interessant. Magst Du ein paar Worte mehr dazu sagen? Hat es etwas mit Long Covid zu tun?
 
hansolo22 kommentierte

Gerne Falk,
Ob ein Virus ein Trigger fuer spaetere Autoimmunkrankheiten sein kann haengt vor allem davon ab welches Antikoerperspektrum bei einer Infektion erzeugt wird aufgrund der Proteinstruktur des Virus und wie stark er das Immunsystem anregt.

Werden dabei Antikoerper erzeugt die auch auf humane Proteinstrukturen passen dann ist das fuer Personen mit einer genetischen Disposition ein Problem aufgrund der mangelnden Clearance dieser "falschen" T-Zellen im Thymus.

Solche autoreaktiven Vorgaenge passieren vermutlich staendig bei jedem von uns aber sie werden bei Gesunden eben auch staendig repariert.

Bekannte Verdaechtige als Autoimmuntrigger sind z.B. EBV oder auch Hepatitis Viren - und ganz klar auch Impfungen gegen diese Viren besonders wenn Boostersubstanzen eingesetzt werden.

Und es ist gesichert - ohne Ausloeser gibt es auch bei genetischer Disposition keine Krankheit.
Es ist wie bei einer geladenen Pistole so lange niemand den Ausloeser bedient passiert nichts.

Das Problem ist das die Autoantikoerper weit vor den ersten Symptomen auftauchen ohne das der Patient dies bemerken wuerde.
Es gibt beeindruckende Studien die klar zeigen das mindestens 10 Jahre vor dem Auftreten der Symptome die entsprechenden Autoantikoerper bereits vorhanden waren.

Wir sehen ja heute schon das die schwersten Verläufe oft Autoimmunreaktionen sind, daher werden auch erfolgreich entsprechende Medikamente eingesetzt.

Auch die schweren Nebenwirkungen des AstraZeneca Impfstoffs mit Thrombosen die sehr selten auftreten sind wohl eine Autoimmunreaktion soweit ich es verstanden habe.

In Folge der Grippepandemie gab es zehn Jahre spaeter wohl eine Häufung von Hirnthrombosen, Schlaganfaelle, vorzeitige Demenz etc.

Von daher glaube ich das wir in ca. zehn Jahren eine Welle sehen werden weil die Infektion ja im Gegensatz zu anderen Infektionen zeitgleich auftrat und einen hohen Prozentsatz der Weltbevoelkerung betraf - die dann recht zeitgleich Symptome entwickeln werden - so meine Theorie.


Beste Gruesse Bernd
 
Moin Much5,
Das ist jetzt nicht gegen dich gerichtet aber ich finde den Post schon erhellend.

Statistik - immer wieder Statistik - das ist was heute verbreitet wird - zu jedem Thema.
Und das ist das Ergebnis was dann ankommt beim geneigten Leser dieser Zahlen.

Wenn AstraZeneca so schlecht gegen Mutanten wirken wuerde - besonders gegen die Britische - dann frage ich mich warum er in UK so gut funktioniert.

Betreffs Mutanten - viele unsere selbst ernannten Experten uebersehen eine Tatsache - das Immunsystem ist auch nach einer Impfung mit dem "falschen" Impfstoff immer noch in der Lage selbst neue passende Antikoerper zu erzeugen.
Deswegen heisst dieser Teil des Immunsystems auch "adaptiv"

Spekulationen um "Escape Mutanten" und was sie theoretisch bewirken koennen sind aus meiner Sicht schlicht unrealistische Doomsday Szenarien.
Wenn Viren per Mutante bei der Mehrheit der Bevoelkerung unser Immunsystem umgehen koennten dann haette die Menschheit - die letzten Pandemien nicht ueberlebt oder nur sehr dezimiert.

Macht nix - wenn sie mehr wissen wollen - gehen sie auf unsere Webseite und holen sie sich - nein keinen Virus - sondern ein paar Tracking Cookies ab.

Beste Gruesse Bernd
 
5 Kommentare
falconeye kommentierte
viele unsere selbst ernannten Experten uebersehen eine Tatsache
Drosten (der aber auch nicht selbsternannter Experte ist) sieht das so wie Du und hat das in seinem (glaub ich) letzten Podcast thematisiert.

Übrigens hatte er einen weiteren interessanten Gedanken: Die beobachteten Mutationen von SARS-CoV-2 sind konvergent, also parallel entwickelte Punktmutationen. Daher könne es sein, dass dem Virus gar kein so grosser Mutationsspielraum mehr verbleibt und die vorhandene Impfung wegen des adaptiven immunsystems auch längerfristig schützen könnte.
 
Much5 kommentierte
Kern meines Komentars war, das ich befürchte das israelisch Studien nicht 1zu 1 mit uns zu vergleichen sind (leider) und das sich mehrere Faktoren, Impfstoff, Impfgeschwindigkeit, sich negativ auswirkt um herdenimmunität zu erreichen.

Trotzdem können nach meinem Wissen alle Impfstoff die schweren Verläufe stark reduzieren,und das genügt ja eigentlich auch.


Über doomsday Szenarien hab ich nichts geschrieben.
 
falconeye kommentierte

Nur der Vollständigkeit halber ... auch Israel hat noch längst keine Herdenimmunität erreicht.
 
hansolo22 kommentierte

Moin Much,
Israel und UK zeigen das mit zwei unterschiedlichen Impfstoffen das Gleiche erreicht wird - die Infektionszahlen sinken und auch die Einweisung in die Kliniken.

Das sind sehr gute Nachrichten - und auch wir werden da irgendwann ankommen - nur halt spaeter.

Beste Gruesse Bernd
 
hansolo22 kommentierte

Je nach Anteil der ultraorthodoxen in der Bevoelkerung koennte das auch schwer werden.
Ca. 20% definieren sich selbst als ultra- oder orthodox, die vermutlich eine Impfung ablehnen.

Beste Gruesse Bernd
 
Ein mE recht nüchterne und lesenswerte Betrachtung von Lockdown-Maßnahmen.

Edit: Achtung, Bezahlschranke!

 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
VisualPursuit kommentierte
Das bunte Heftchen ist verdammt teures Altpapier.
Von der BG kamen die Handlungsempfehlungen, von der IHK
kam eine Rechnung über die Zwangsabgabe. Danke für nichts.
 
C
Christian B. kommentierte
Dass Hygienekonzepte nicht verpflichtend sind, stimmt einfach nicht, nach wie vor. Es gibt bundesweite Regeln zur Arbeitssicherheit, und für Firmen mit Kundenverkehr (wie meiner) gibt es auch verpflichtende Regelungen in den Corona-Verordnungen der Länder, die wir bereits überfüllt hatten, als sie Gesetz wurden. Testungen von Mitarbeitern lehne ich nicht ab. Ich habe darauf hingewiesen, dass es dafür keine Rechtsgrundlage gibt. Es geht also nur freiwillig. Und Test ist nicht gleich Test und je nach größe des Betriebes auch unterschiedlich schwierig zu organisieren.
 
bernhard64 kommentierte


Eigentlich ist da alles gesagt. Man müsste nur kontrollieren. Die Mißachtung war früher auch schon Bußgeldbewehrt.


Arbeitsschutzgesetz

§ 3 Grundpflichten des Arbeitgebers

(1) Der Arbeitgeber ist verpflichtet, die erforderlichen Maßnahmen des Arbeitsschutzes unter Berücksichtigung der Umstände zu treffen, die Sicherheit und Gesundheit der Beschäftigten bei der Arbeit beeinflussen. Er hat die Maßnahmen auf ihre Wirksamkeit zu überprüfen und erforderlichenfalls sich ändernden Gegebenheiten anzupassen. Dabei hat er eine Verbesserung von Sicherheit und Gesundheitsschutz der Beschäftigten anzustreben.
(2) Zur Planung und Durchführung der Maßnahmen nach Absatz 1 hat der Arbeitgeber unter Berücksichtigung der Art der Tätigkeiten und der Zahl der Beschäftigten
1. für eine geeignete Organisation zu sorgen und die erforderlichen Mittel bereitzustellen sowie
2. Vorkehrungen zu treffen, daß die Maßnahmen erforderlichenfalls bei allen Tätigkeiten und eingebunden in die betrieblichen Führungsstrukturen beachtet werden und die Beschäftigten ihren Mitwirkungspflichten nachkommen können.
 
hansolo22 kommentierte

Sorry aber bei diesen Posts kann ich nur mit dem Kopf schuetteln.

Test ist nicht gleich Test
Schwierig zu organisieren

Ich lese da am Ende - lass uns in Ruhe wir wissen schon was wir machen.
Hoffen wir es mal.

Beste Gruesse Bernd
 
hansolo22 kommentierte

Moin Bernhard,
Ich fuerchte im Streitfall bezieht sich das auf die Betriebsgefahr und nicht auf das Risiko von einem Kollegen angesteckt zu werden.

Beste Gruesse Bernd
 
Nach EINEM Jahr Pandemie hat man NICHTS aber auch nichts gelernt in unserem Land.

Beste Gruesse Bernd
Da muss ich Dir leider recht geben, aber es ist halt viel bequemer in alte Muster zu verfallen wie etwas neues zu versuchen...
 
Fraenker kommentierte

Jetzt schon und im Anschluss der Pandemie wird man Beschlüsse durchsetzen können, die zuvor so nicht möglich waren.
Zustimmung! Auch zum angeblichen OT.
 
Kurt Raabe kommentierte

"und im Anschluss der Pandemie wird man Beschlüsse durchsetzen können, die zuvor so nicht möglich waren"
könntest Du da etwas konkreter werden, welche Beschlüsse du explizit meinst ??
jetzt schon werden doch die Beschlüsse der MK nicht von allen Bundesländern umgesetzt,
da kochen doch ein paar MP ihr eigenes Süppchen.... um es mit dem Worten eines bekannten
"Schraubers vom DMAX" zu sagen NRW - Katastrophe
 
C
Christian B. kommentierte
Die verfassungsmäßige Schuldenbremse wird ausgehebelt. Die verfassungswidrige Vergemeinschaftung der Schulden der EU-Staaten wird durchgedrückt. Staatliche Versorgungsbereiche werden kostenmässig stark ausgeweitet (ohne effektiver zu werden). Eigenverantwortung und eigenes Risiko werden durch massive Steuererhöhungen bestraft. Die Vermögen von Bürgern und Unternehmen werden durch Niedrig- und Negativzinsen, Inflation und Substanzsteuern konfisziert. Alles z.T. schon am Laufen oder in konkreten Wahlprogrammen aussichtsreicher Parteien enthalten. Aber sorry, das ist hier natürlich off topic.
 
AnjaC kommentierte
Leute, bleibt beim Thema!
 
HaDiDi kommentierte


Ja, so ähnlich hatte ich es auch formuliert, dazu noch Bestrebungen digitales Geld durch die EZB durchzudrücken. Und die Corona-Lockdown-Erfahrungen könnten als Blaupause für einen "grünen Lockdown" dienen.

Ich denke auch, es steht in einem engen Zusammenhang mit der Corona-Pandemie und ist damit "eigentlich" nicht OT.
 
In Israel wurde ein Nasenspray zugelassen, welches vor SARS2 schützen soll. Wirkstoff ist NO Stickstoffmonooxid. Die desinfizierende Wirkung von NO ist lange bekannt:



Das Nasenspray könnte durchaus ein wichtiger Baustein beim Schutz vor SARS2 werden. - War ich z.B. einkaufen und im Geschäft ging es ziemlich eng zu und einige Menschen haben im Laden gehustet (möglicherweise Aerosol mit Viren), dann könnte es durchaus hilfreich sein, nach dem Einkaufen sofort das Nasenspray zu benutzen und damit Viren an der Nasenschleimhaut zu inaktivieren. Und damit die Infektionsgefahr über Reduzierung der Virendosis zu verringern. Angeblich besteht aber in der EU keine Eile bei der Prüfung und Zulassung dieses Sprays.

Kleiner Joke.... bei der männlichen Erektion spielt NO als Neurotransmitter eine wichtige Rolle, nicht dass das Nasenspray dann auch noch zu Erektionen führt....
 
Zuletzt bearbeitet:
1 Kommentar
falconeye kommentierte
Angeblich besteht aber in der EU keine Eile bei der Prüfung und Zulassung dieses Sprays
Ist doch schon längst zugelassen, in Form des viel wirksameren CS Gases, das auch die Lunge schützt und aufgrund des hohen Ansteckungsrisikos gerne auf Querdenkerdemos vom Staat kostenlos angeboten wird.
 
Gestern waren die 21 Tage "Zwischenstation" in Dubai rum und mein Sohn konnte nach Hong Kong weiterfliegen.

In Dubai musste er zuvor noch einen PCR-Test machen, das Testteam kam zu ihm in die Hotel-Lobby, 24 Stunden später bekam er das Testergebnis. Er flog mit Emirates, in jeder Sitzreihe saß nur eine Person, Familien konnten zusammensitzen. Er hatte Glück bekam eine vierer Mittelreihe und konnte ganz gut schlafen. In Hong Kong wurde sofort ein PCR Test genommen, danach gab es freies Essen und Getränke vom Flughafen in einem speziellen Warteraum, nach etwa 4 Stunden hatte man die Ergebnisse. Er konnte dann durch die Immigration und sein Gepäck holen und wurde in einem sogenannten Quarantäne-Bus (Toyota-Minbus) von der Flughafeninsel Lantau zu seinem Quarantänehotel auf Hong Kong Island gebracht. Im Hotel gab es einen speziellen Eingang für den CheckIn von Quarantäne-Gästen.

Dort muss er nun 21 Tage in Quarantäne. Am 12. und 19. Tag werden PCR-Tests durchgeführt. Um von London dann wieder in unsere Wohnung in Hong Kong zu kommen, wird er dann insgesamt 6 Wochen unterwegs sein.
 
4 Kommentare
falconeye kommentierte
Auch eine Form der Entschleunigung
 
C
Christian B. kommentierte
Und es geht halt nur, wenn man sich sowas leisten kann.
 
HaDiDi kommentierte
Klar entstehen dadurch zusätzliche Kosten, da mein Sohn aber im Mai schon wieder in Hong Kong sein Studium fortsetzen muss, gab es wenig Alternativen zu dieser komplizierten Rückreise. Geplant war das letztes Jahr im Sommer alles etwas anders, aber da gibt es wohl viele in der Welt, bei denen sich die Planungen durch Corona verändert haben.
 
G
Gianty kommentierte
In 80 Tagen um die Welt - wird wieder Standard
 
Schade das wir in NRW keinen Söder haben
 
Kurt Raabe kommentierte

Amtszeiten von Politikern sind nach wie vor hier nicht das Thema
 
Fraenker kommentierte

Sich häufende Fehlentscheidung können durchaus etwas mit
...können in der Pandemie auch damit zu tun haben, dass zu oft und zu lange wissenschaftliche Sichtweisen
abseits von Epidemiologie/Virologie durch die Exekutive zu OT erklärt wurden, was zu einem sehr engen Blickwinkel geführt hat.
Ich hoffe sehr, dass die Auswirkungen der Pandemie dermaleinst aus einem "bunten" Blickwinkel betrachtet werden.
Ach so, dies ist natürlich meine persönliche Meinung. Hätte ich fast vergessen.
 
falconeye kommentierte

Diesem Artikel wäre höchstens zu entnehmen, dass es die EU Kommission verbockt hat. Meines Wissens gehört Merkel dieser noch nicht an. Wenn Du die EU für einen Fehler hältst, dann sag dies bitte auch so.

Im übrigen finde ich persönlich, dass die EU Kommission bei der Pandemie versagt hat und erst jetzt langsam Biss entwickelt. Das ist bedauerlich und hat hoffentlich Konsequenzen. Für einen Fehler halte ich die EU dennoch nicht.

In letzter Konsequenz müsstest Du übrigens z.B. auch Söder (und 15 weitere MP) dafür kritisieren, dass er Impfstoff für Bayern nicht im Alleingang beschafft hat, sondern dies an den Bund abgetreten hat. Schliesslich ist Gesundheit Ländersache ...
 
HaDiDi kommentierte
Wenn Du die EU für einen Fehler hältst, dann sag dies bitte auch so.

Wenn wir dieses Thema hier ausdiskutieren, dann springt Anja im Dreieck; und es wäre tatsächlich OT.

Nur so viel, ich erinnere mich an ein Dinner 1997 in Shanghai, organisiert von der AHK, es kam Olaf Henkel, damals BDI Präsident. Zig deutsche Unternehmensleiter der chinesischen Niederlassungen waren anwesend, Bayer, BASF, Siemens, VW und viele, viele andere. Abend-Thema war die Euro-Einführung, das EZB Mandat und die Maastricht-Kriterien, die Theo Waigel in den Vertrag hineinverhandelt hatte. Alle waren an dem Abend von EU und Euro begeistert, Europa habe die Chance zu einer wirtschaftlichen Superpower aufzusteigen, der Euro wird vielleicht Weltleitwährung. - Nach gut 20 Jahren Realität ist überall die Begeisterung verflogen, bei mir auch.

Die Impfstoff-Pleite ist da doch nur ein kleines Mosaiksteinchen.
 
AnjaC kommentierte
Wenn wir dieses Thema hier ausdiskutieren, dann springt Anja im Dreieck; und es wäre tatsächlich OT.
Im Quadrat!
Manchmal ist halt eben der beste Kommentar des Tages der, den man sich verkneift (oder privat absetzt)
 
Ein Preprint (University of Oxford) zur Wirksamkeit von Maßnahmen:
Klick
Ein paar Eckdaten: 7 europäische Länder, 114 Regionen, 19.000 Lockdowntage wurden untersucht.
nächtliche Ausgangsbeschränkungen senkten R um über 10% - deutlich mehr als Schulschließungen...
Ein Blick in den Artikel lohnt sich muMn...

Beste Grüße
Hanjo
 
Zuletzt bearbeitet:
1 Kommentar
gannet kommentierte
Ergänzend hier eine Studie für die Zeitphase des ersten Lockdowns mit Ergebnissen aus 41 Ländern:
Versammlungsverbote für Gruppierungen mit mehr als 10 Personen hatten den größten Effekt auf R.
Science Artikel

Beste Grüße
Hanjo
 
Keine Frage, wenn man nicht bald reagiert, werden die Inzidenzen landesweit auf 300 und darüber ansteigen. Da aber schon ein Großteil der Ü80 geimpft wurden, werden die Sterbezahlen nicht mehr im gleichen Verhältnis mitsteigen. Außerdem gibt es derzeit eher eine Untersterblichkeit....

Durch härtere Maßnahmen ließen sich die Inzidenzen recht schnell wieder unter 50 drücken, alles bekannt, alles mehrfach international erfolgreich durchgeführt.

Was ich vermisse, ist dann Mitte April die Öffnungsstrategie, welche Maßnahmen werden parallel organisiert. Gibt es nun endlich genug Schnelltests? Ist die Testnahme organsiert? Wurden die Testnehmer bundesweit bis runter ins letzte Kuhdorf geschult.

Gibt es genug Impfstoff, wird nun endlich die hypermoralische und unsinnige Prioritätenliste in die Tonne getreten und es wird überall 24/7 geimpft bis die Nadeln glühen. Zumindest alle Ü60 Personen sollten in Arztpraxen, bei Betriebsärzten, selbst in der Tierarztpraxis geimpft werden. Zahlt jedem Arzt 30€ pro Vakzin-Spritze zeitnah und unbürokratisch aus und die Jungs impfen 24/7. - Wirtschaftliche Anreize für die Ärzte und mehr Freiheiten an der Basis und man bekommt 15-20 Mio. Personen im Monat locker verimpft.

Jetzt wieder einen Lockdown, ohne Öffnungskonzept ist nicht akzeptabel, weil es dann nicht der letzte Lockdown war.
 
3 Kommentare
Kurt Raabe kommentierte
Gibt es nun endlich genug Schnelltests? Ist die Testnahme organsiert? Wurden die Testnehmer bundesweit bis runter ins letzte Kuhdorf geschult.
Ob es genügend Schnelltest gibt kann ich Dir nicht beantworten,
kann aber für mein "Kuhdorf" sagen, das es augenscheinlich gut organisiert ist.
Hier habe ich die Wahl zwischen ca. 50 Schnelltest-Stationen 6 davon könnte ich in max. 10 Minuten zu Fuß erreichen.
Und ja ich gehe davon aus das es geschultes Personal ist, da diese Test in meinem "Kuhdorf" ausnahmslos von Apotheken oder Arztpraxen
durchgeführt werden.
 
Fraenker kommentierte
Gibt es genug Impfstoff
Das ist doch die alles entscheidende Frage, deren Beantwortung die weiteren Perspektiven vorgibt.
Nützt ja nichts, wenn man nun mit großem Tamtam den Haus-, Betriebs- und Tierärzten und Ärztinnen die Lizenz zum Impfen
erteilt und dann gibts nichts zu verimpfen. Es bleibt spannend, ob die Lieferprognosen für April+ bestätigt werden.
Dann sehen wir, was möglich ist. Besser die Erwartungen nicht zu hoch ansetzen, wenn es dann doch klappt, ist die Erleichterung umso größer. Und wenn doch nicht, ist die Enttäuschung vlt. nicht ganz so groß.
 
luckyshot kommentierte
...Wurden die Testnehmer bundesweit bis runter ins letzte Kuhdorf geschult...
Meine Tochter hat selbst schon einige Monate getestet, daher weiß ich, dass von Beginn an ausnahmslos medizinisch geschultes Personal eingesetzt wurde - Medizinstudenten höherer Semester, Krankenpfleger, Sanitäter, MTA etc... (und natürlich auch ...innen )
 
Da aber schon ein Großteil der Ü80 geimpft wurden, werden die Sterbezahlen nicht mehr im gleichen Verhältnis mitsteigen.
Dem ist leider nicht so.
Gerade im gruenen Laendle z.B. schafft man es nicht diese Gruppe zu impfen - wie ich neulich las.
 
hansolo22 kommentierte

Zitat:
So waren laut Robert Koch-Institut am Mittwoch im Saarland mehr als 73 Prozent der Über-80-Jährigen zumindest einmal geimpft - in Baden-Württemberg und in der NRW-Region Westfalen-Lippe dagegen erst jeweils rund 59 und in Mecklenburg-Vorpommern erst knapp 50 Prozent. In Baden-Württemberg sprach Sozialminister Manne Lucha (Grüne) zuletzt trotzdem von einem „Erfolg“, als er ankündigte, bis Ende März werde die Warteliste der Bürgerinnen und Bürger über 80 und bei denen über 65 Jahren aus bestimmten Berufsgruppen abgearbeitet.
 
luckyshot kommentierte


Das kann man sogar rein rechnerisch verifizieren.
In DE wurden Stand heute 9.209.527 Menschen geimpft (min. einmal, tlw. zweimal).
Davon sind zwischen 50% und 60% ältere / Pflegeheimbewohner – also ca. 5,5 Mio.
Aber 12,9% der Deutschen sind älter als 80 Jahre – also ca. 10,7 Mio...
(Zahlen bpb.de und impfdashboard.de)

Es können also gar nicht alle ü80 geimpft sein.
 
T
Tom.S kommentierte


Ganz so viel Dynamik in der Altersverteilung wie die politisch Verantwortlichen gerne behaupten, gibt es in Wirklichkeit dann doch nicht. In der Gruppe der <50 jährigen ist die Mortalität unter 5% wobei das Großteils vorerkrankte Personen sind. Die Menschen >70 stellen über 70% der an COVID verstorbenen Patienten.
Und die mutierte britische Mutation zeigt bisher nur in Laborversuchen am Antikörpermodell eine geringere Effektivität der Impfung. Da sind noch keine Zahlen bestätigt und wie das ganze im Menschen unter Einbeziehung des gesamten Immunsystems aussieht, ist noch gar nicht erforscht. Allerdings kann man aus den Impferfolgen in GB, wo die mutierte GB-Variante ja noch verbreiteter ist, durchaus annehmen, dass die Impfung auch da wesentliche Vorteile bringt.
 
AnjaC kommentierte
Hab ich auch nicht gesagt. Ich achte nur darauf, dass wir zu jeder Aussage auch eine Quelle haben.
 
luckyshot kommentierte

Ich weiß.
War ja kein Vorwurf an Dich, sondern die Originalquelle statt der WiWo...
 
selbst in der Tierarztpraxis geimpft werden
Die haben genug mit den Tieren zu tun glaub mir - da geht nichts mit zusaetzlich Coronoimpfung - jedenfalls bei den Tierpraxen die ich nutze.
Das ist auch nicht noetig - solange die Impfzentren ueber Ostern zu machen.
Betreffs finanzieller Anreize - mir wurde berichtet das Aerzte die am Impfzentrum hier arbeiten pro Stunde ueber 200 Euro erhalten.
Ich meine das waere Anreiz genug - waehrend die Helfer auf 400 Euro Basis arbeiten.

Beste Gruesse Bernd
 
Kay kommentierte
money makes the world ...
 
HaDiDi kommentierte
Kay
Und diese universelle Regel könnte man nutzen.... dann wird auch 24/7 geimpft (falls genug Impfstoff vorhanden ist).
 
hansolo22 kommentierte

Ooch Anja, bitte - was soll den der VERBAND - anderes sagen als ja wir machen das?
Und es wird sicher den einen oder anderen geben der dafuer auch Zeit findet.
 
häuschen kommentierte
Ich fänd es ja lustig, wenn mein Hündchen und ich im Mai gleichzeitig zur Impfung gingen, da ist Gari nämlich dran und es entstünde nicht einmal groß Mehrarbeit für den Tierarzt, weil wir ja ohnehin schon da wären. Aber mit Astra Zeneca würd ich meinen Hund nicht impfen lassen
 
Reaktionen: Kay
AnjaC kommentierte
Lass mich raten: Gari ist weiblich und unter 60....
 
Dann gibt es bereits eine britische Mutation "mit Zusatz", die sich auch mal gerne an den Impfungen vorbeischummelt...

Virologen oder solche, die es noch werden wollen, mögen mich doch hoffentlich korrigieren.
Naja, ich habe noch von keinem Todesfall gehoert eines Geimpften - nach angemessener Zeit - sagen wir 14 Tage nach dem Impftermin.
Das wuerde mich sehr ueberraschen - besonders bei Juengeren.

Beste Gruesse Bernd
 
Kommentar
Naja, ich habe noch von keinem Todesfall gehoert eines Geimpften - nach angemessener Zeit - sagen wir 14 Tage nach dem Impftermin.
Nun ja, was haben wir in den letzten Monaten schon alles gehört und nicht gehört... 2150 wird man sich wahrscheinlich wundert, dass so wenig Information in so langer Zeit in unseren Generationen verwertet werden konnte...

du wirst vielleicht, wie wir alle, auch noch nicht viel über die Mutation B.1.1.7 mit E484K-Zusatz gehört haben. Obwohl sie seit Jänner in GB und Oregon, USA, bekannt ist, sind jetzt erst signifikante Häufungen in Europa (wieder mal in Tirol, Kufstein bis Schwaz) aufgetreten. Es soll sich um eine Escape-Variante handeln, gegen die, wie ich hörte und las, "aktuelle Impfstoffe nur geringe Wirksamkeit aufweisen könnten". Also alles mehr als knieweich - aber möglich. Angeblich stammt der Zusatz von den südafrikanischen und brasilianischen Mutationen - es lebe die Globalisierung!

 
4 Kommentare
HaDiDi kommentierte
Und wenn man genau hinschauen würde, könnte man wohl weitere "interessante" Mutanten in Pakistan, Indien, Indonesien, Nigeria usw. finden. Das wird wohl auch noch ein paar Jahre so gehen, entsprechend brauchen wir dann 1-2x pro Jahr eine Auffrischimpfung, die die aktuellen Mutanten berücksichtigt.

Mit der Grundimmunisierung wird aber wohl, die wichtigste Hürde genommen sein und schwere Covid-Verläufe werden immer seltener. Covid hat bis Ende 2021 seinen Schrecken verloren, davon bin ich überzeugt.
 
hansolo22 kommentierte
Much5 kommentierte
Da hab ich ne Frage:
Ist es nicht so dass das Problem am Coronavirus ist das es so "neu" für unser Imunsystem ist und keiner Antikörper hat.
Wären di Masern neu und hätte sie keiner gehabt wären unsre Krankenhäuser auch überlastet.

Das heißt ab dem Zeitpunkt X gibt es ausreichend Personen mit Antikörper,
Und unser Gesundheitswesen wird nicht mehr überlastet.
Corona wird wie auch die Grippe weiter mutieren aber es gibt wenig schwere Fälle.

Stimmt das im Groben?
 
hansolo22 kommentierte

Nicht ganz so richtig.
Alle Viren mit denen wir noch keinen Kontakt hatten sind fuer unser Immunsystem - neu.
Ich hab mir in einem Flieger nach Indien vor einigen Jahren Roeteln geholt - hat mich aber nicht umgebracht dauerte aber 8 Wochen.

Wenn wir nicht Masern geimpft waeren - jedenfalls die Juengeren - dann haetten wir genauso Ausbrueche - das passierte z.B. in den USA vor einigen Jahren in Gemeinden von orthodoxen Juden.

Es kaeme aber kaum zu einer Pandemie weil und das ist das entscheidende und fatale bei COVID - der Infizierte bereits etliche Tage vor den Symptomen hoch ansteckend ist und das per Aerosol und Luftuebertragung.

Jeder Mensch erwirbt im Laufe seines Lebens T-Zell Gedaechtniszellen durch Infektion oder Impfung.
Die sind das entscheidende fuer die Immunantwort, die zirkulierenden Antikoerper soweit vorhanden sind nur die erste Abwehrreihe beim Kontakt mit dem Virus - sozusagen die Alarmanlage des Immunsystems.
Wenn noch genug Antikoerper zirkulieren dann reichen die unter Umstaenden bereits aus um die Mehrzahl der Angreifer zu - neutralisieren - in jedem Fall springt dann aber das Immunsystem mittels T-Zellen und Antigen praesentierender Zellen an und dann hat das Virus in aller Regel keine Chance mehr.
Ohne Impfung braucht das Immunsystem besonders bei aelteren Menschen deutlich laenger und diese Zeitspanne kann dem Virus reichen um sich so zu vermehren, dass die Krankheitssymptome erheblich sind bevor unsere Abwehr voll funktionsfaehig ist.

Die Immunantwort und Abwehr per T-Zelle ist etwas anders als die von der Impfung erzeugten Antikoerper.
Bei der Impfung werden spezielle Bestandteile dem Immunsystem praesentiert - die Spike Proteine die dem Virus das andocken ermoeglichen.
Damit dies eben verhindert wird und damit der Ausbruch der Krankheit werden genau solche Antikoerper erzeugt.

Bestimmte Mutanten haben nun modifizierte Spike Proteine auf welche die Impfstoff erzeugten teilweise Antikoerper schlechter passen.

Was bedeutet das?

Es heisst das die T-Zellen nun die Hauptarbeit der Eliminierung uebernehmen muessen was erstmal ein bischen dauert evtl. ein paar Tage und bedeuten kann das der Infizierte dadurch Symptome zeigt.

Der Vorteil der T-Zell Antwort ist jedoch das diese auf ALLE Protein Bestandteile des Virus reagiert.
Das Virus wird von unserm Immunsystem in all seine Bestandteile zerlegt und es werden neue Antikoerper erzeugt.
Damit haben auch Mutanten keine Chance dem Immunsystem zu entkommen.
Deswegen schuetzen Impfungen auch vor Mutanten nur verhindern sie u.U. nicht davor das man gar keine Krankheitssymptome hat.
Aber da wir per Impfung und Gedaechtniszelle unserem Immunsystem einen Vorsprung verschafft haben bei einer Infektion ist das Risiko zu versterben oder ernsthaft zu erkranken extrem gering geworden.

Corona wird den Trend aller Viren folgen und sich mit seinem Wirt zu arrangieren - nur das passiert nicht in Monaten eher in Jahren.
Deswegen wird auf Dauer SARS-COV2 harmloser werden heisst weniger toedlich durch die Mutationen
Bereits jetzt haben wir in Suedafrika eine Mutation die Kreuzreaktivitaet ausloest und vor einer neuen Ansteckung durch andere Mutanten schuetzt.

Heisst - "ich bin Chef im Ring - und lasse mich nicht von anderen Varianten verdraengen"

Das Ziel in der Natur ist sich moeglichst erfolgreich zu vermehren und nicht seine Lebensgrundlage auszurotten.
Das schafft nur der Mensch - ein Virus hat gottseidank weder Hirn noch Ego.

Beste Gruesse Bernd
 
Mal ein paar aufmunternde gute Nachrichten


 
Kommentar
Wie immer sehr empfehlenswert: der gestrige Podcast des NDR mit Christian Drosten.
Inhaltsübersicht:
00:01:31 Neue Variante in Indien
00:08:21 Wie gefährlich ist die P1-Variante in Brasilien?
0007 Müssen wir Varianten erwarten, die gegen Impfstoffe resistent sind?
00:17:25 Welche Maßnahmen sind in Deutschland jetzt sinnvoll?
00:28:25 Argumente der Wissenschaftsleugnung
00:38:35 Modellprojekte zu Lockerungen von Maßnahmen
00:59:38 Hilft ein Schnupfen gegen Covid-19?

Ab ca. Minute 36 zitiere ich mal:
Oder mal auf Trappatoni: "Streeck! Was erlaube Streeck!"

 
5 Kommentare
luckyshot kommentierte
Es ist ja nicht immer nur leugnen, manchmal ist es auch pures Unverständnis.
Ich habe diese Woche ein Interview gehört, in dem die Verantwortliche sagte “Wir gehen jetzt ganz weg von Ansteckungs- und Inzidenzzahlen als Maßstab für unsere Maßnahmen. Wir konzentrieren uns ab sofort ausschließlich darauf, ob die Intensivbetten ausgelastet sind oder nicht“...
Intensivpatienten hat man wann? Ja genau, 14 Tage NACH der Ansteckung!
Erinnert mich an den Werbeaufsteller einer Metzgerei im Bayerischen Wald: “Wir haben das, was unser Land zur Zeit dringend bräuchte: frisches Hirn“
 
falconeye kommentierte
Sorry, hatte Beitrag übersehen, daher hier nochmal, was jetzt unten steht:
 
Kurt Raabe kommentierte

schön das es endlich offen kommuniziert wird,
wobei es jedem der ohne Taschenrechner bis Drei zählen kann
es vorher schon zumindest halbwegs klar war
 
hansolo22 kommentierte
Ich hab ebenfalls Probleme mit dem inflationaeren Einsatz von modernen Begriffen mit denen genauso stigmatisiert wird wie es manchen aelteren Begriffen vorgeworfen wird.

Klar kann man alles was Menschen nicht verstehen und - moderner Begriff - nicht annehmen - als leugnen bezeichnen.
Nur das Fatale an diesem Begriff ist Leugner kann man ja nicht mehr ueberzeugen denn sie glauben ja nicht an diese Dinge und ums Glauben geht es heutzutage sehr oft - vor allem an die Wissenschaft - meistens eine Fraktion - in diesem Fall z.B. die Virologen.

Wenn man Ereignisse hat die man ursächlich nicht mehr verstehen und beurteilen kann weil einem weder Spikeproteine noch Epitope etwas sagen und man weder Drosten noch Lesch heisst dann beurteilt man die Situation - völlig richtig - am Verhalten der Protagonisten - das ist ein korrekter Urinstinkt der uns überleben lässt.

Wenn einer mit einer grossen Keule vor mir steht die ich so noch nie so gesehen habe dann schaue ich was macht der damit und wie verhält er sich.

Und wie war das Verhalten in der Pandemie bis jetzt - kleine Auswahl:

Das Virus ist keine Gefahr fuer Deutschland
Masken sind nicht noetig die bringen nichts, dann Alltagsmaske, dann FFP2 Maske
Frisoere sind geschlossen oder muessen Masken tragen - bei Tonnies arbeitet die Crew ohne und infiziert sich
Schnelltests sind zu ungenau - Schnelltests sind Pflicht
AstraZeneca nur fuer unter 65 - dann fuer alle - jetzt fuer über 60 - bis sich die Fälle von Thrombosen in dieser Altersgruppe vielleicht häufen.

Wer führen will muss zunächst mal Vertrauen schaffen.
Und das wurde verspielt - und zwar gründlich.

Wir leben in einer Zeit in der - nicht nur die Politik - glaubt wenn wir die richtigen angesagten Begriffe verwenden wie z.B. Oeffnungsperspektive, Marathon und aehnliches, dann bessern sich die Probleme - z.B. der Akzeptanz.

Mein Wort zum Mittwoch

Beste Gruesse Bernd
 
Reaktionen: Kay
Fraenker kommentierte
Wie immer sehr empfehlenswert: der gestrige Podcast des NDR mit Christian Drosten.
Ich habe es mir angehört - hat voll und ganz meinen Erwartungen entsprochen.
 
Tübingen

In der Modellstadt mit dem Freitestkonzept für die Innenstadt steigen die Fallzahlen überproportional, zumindest im LK. Auf nun 110/100k und mit einem Rt über 2 Wochen gemittelt von ca. 1,3.

Das ist schade, ich hätte gedacht, es würde besser klappen. Aus irgendeinem Grund klappen die Testkonzepte aktuell noch nicht richtig. Ein Stück weit ist es vielleicht auch verzerrt, da Tübingen aktuell viele Besucher magisch anzieht.

Ich denke, es ist so einfach nicht und der Schlüssel könnte in verpflichtenden Tests in Schulen, Betrieben und vor privaten Treffen liegen. Wenn es denn überhaupt genügend Tests gibt. Testen vor dem Einkaufen hat vielleicht einfach wenig Wirkung.

Ich empfehle übrigens den letzten Drosten Podcast, der hat deutlich mehr Sprengstoff als üblich ... U.a. hält er es für eine “Verleugnung“, wenn weiter behauptet würde, man wisse nicht, wo Ansteckungen stattfänden. Man wisse dies inzwischen sehr wohl, in Bildungseinrichtungen, Schulen, am Arbeitsplatz und bei Privatkontakten.
 
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1 Kommentar
luckyshot kommentierte
ja, ich beobachte das auch und denke mir: Schade!
 
Revision des Impfkonzepts

Aufgrund des neuen Rückschlags bei AZ aufgrund neuer Sinusvenenthrombosen ändert sich gerade die Impfstrategie. Dies ist vielleicht auch für Mitglieder hier im Forum relevant:

Merkel/Spahn: AZ nun für 60+ ab sofort freigegeben -> Hausarzt anrufen und Glück versuchen, falls 60+

Söder: Komplette Betriebe werden nun mit mobilen Teams durchgeimpft, ungeachtet der Impfpriorisierung. Man habe mit „Riegel“ und „Ring“ Impfungen die Ausbreitung aus Tschechien signifikant bremsen können und wolle die Erfahrung nun nutzen. Auch können Hausärzte ab heute impfen.
 
VisualPursuit kommentierte
Hört sich an wie Feuerschneise hacken in der Waldbrandbekämpfung.
Interessanter Ansatz.
 
luckyshot kommentierte
@hansolo22
Ich denke mal, die üben nicht das Impfen ansich, sondern die Abläufe...

In der Praxis meiner Frau planen sie (trotz Urlaub) auch heute, wie sie das angehen.
Nicht weil sie es nicht können, sondern weil möglichst zeit-ergonomisch möglichst viele Menschen geimpft werden sollen.
In der offiziellen Rechnung heißt es, 50.000 Hausärzte könnten 20 Mio Menschen pro Monat impfen...
Pro Hausarztpraxis wären das 20 pro (Werk-)Tag - also: Patienten auswählen und telefonisch einbestellen, Terminvereinbarung, bürokratische Arbeiten (z.B. Datenübermittlung + zur Registrierung), Patienten-Beratung und Beantwortung von Fragen, Impfung und 15 Minuten “Nachsitzen“ zur Beobachtung...
Dies alles zusätzlich zum normalen (also dicht gedrängten Tagesgeschäft)...
 
falconeye kommentierte

Ich denke sie wollen mit "Riegel- und Ringimpfung" Erfahrungen sammeln,
Nein, das haben sie schon.
Interessant, dass solch innovativen Ansätze zum Einsatz kommen. Wo doch niemand unseren Politikern irgendetwas mehr zutraut ...

Und ja, das sind Konzepte aus der Brandbekämpfung

Die Meinung ist übrigens wohl, dass die Ansätze funktioniert hätten. Einige LK an der tschechischen Grenze liegen nun unter 100, während entfernte Brandherde (Ostallgäu) neu entstanden. Der grundsätzliche Ansatz in Bayern scheint mir nun zu sein: Impfstoff gezielt als Waffe einsetzen, dort, wo er epidemiologisch die grösste Wirkung zeigt. In einer fragilen Balance mit den Priorisierungsgruppen ...
 
Zuletzt bearbeitet:
falconeye kommentierte

Die muessen das Impfen ueben
Das glaube ich weniger. Das ist wohl eher der Deckmantel, warum VW-Mitarbeiter gegenüber Mitarbeitern anderer Formen priorisiert geimpft werden.
 
hansolo22 kommentierte
ups müssen die jetzt das Zeugs loswerden ?????
ja ich bin pro Impfen stehe aber dem AZ zur zeit sehr kritisch gegenüber
 
hansolo22 kommentierte

Falk,
Das hat gute Gruende, mir faellt auch Anhieb leider nicht die Quelle ein, ich lese derzeit sehr viel zu Impfungen.
Die schweren AZ Nebenwirkungen sind recht sicher autoimmune Reaktionen und sie werden wohl ausgeloest vom Vektor des AZ Impfstoffs einem Schimpansen Adenovirus und nicht von den exprimierten Covid Spikeproteinen.

Deswegen moegen die mRNA Impfstoffe mit Ausnahme einiger allergischer Reaktionen auf die verwendeten Liposomen vertraeglicher sein.
Das Immunsystem wendet sich dort "nur" gegen die erzeugten COVID Antigene und bildet Varianten dazu.
Beim Vektorimpfstoff von AZ entsteht wohl eine Immunreaktion gegen den Adenovirus und je nach Genetik kommt es zu einer Autoimmunreaktion welches die Thrombosen ausloest.

Nicht jede Impfung hat im uebrigen dasselbe Potential fuer Autoimmunerkrankungen.
Ich haette es vor meiner Hep Impfung eigentlich besser wissen muessen - denn ich wusste das Hepatitis Viren ein hohes Kreuzreaktivitaetspotential haben.
Habe mich aber damals fuer die Impfung entschieden weil mir das Risiko einer Infektion speziell in den Fremdlaboren im Ausland hoeher erschien als das Impfrisiko.

So kann man sich manchmal täuschen - und deswegen werde ich fuer meine Familie auch keinerlei unnoetige Risiken eingehen - auch wenn das manche hier als nicht sozial bezeichnen.

Beste Gruesse Bernd
 
ernst.w kommentierte
Immer dieselbe Leier. Copy & Paste. Wir, die wir hier mitlesen, haben das doch schon hunderte Male gelesen.

Wir wissen daher auch, um wie Vieles klüger doch die Chinesen sind. Wir sind doch nur degenerierte Demokraten, die einzig wahre Regierungsform ist doch der Absolutismus. Mit Zwang kann man Pandemien wesentlich leichter und vor allem schneller bekämpfen. Und man kann sogar die Gesetzgebung viel leichter und schneller unerwünschten Gegebenheiten anpassen. Diese aufmümpfigen Hongkong-Revoluzzer werden wir auch noch kleinkriegen...

Jetzt mal aber ganz anders: Schweden hat fast ein Jahr lang seine Bürger kaum eingeschränkt. Nicht nur, aber auch, um die Wirtschaft zu schützen. Dort gibt es auch riesige Gebiete, die nur sehr dünn besiedelt ist, also braucht es auch keine Babyelefanten.

Ergebnis? Nun, ließ nach! Selbst die damals bestimmenden Experten und Politiker gestehen heute ein, dass der Weg ein falscher war. Viele Tote, der Wirtschaft geht es trotzdem nicht besser als der in Norwegen oder Dänemark, die andere Wege gegangen sind. Blöde Geschichte. Aber wir könnten auch in Europa auf Diktatur umstellen, dann wird alles besser. Wenigstens brauchen bzw. können wir uns dann nicht mehr darum kümmern, möglichst viele Maßnahmen wegzuklagen. Na ja, die Grundrechte, die (auch du) so vehement verteidigst, sind dann eben auch weg, aber immerhin...
 
HaDiDi kommentierte

Ich beschreibe doch nur unterschiedliche Vorgehensweisen und die wahrscheinlichen Konsequenzen.

Welcher Weg der bessere ist, kann doch jeder für sich selbst bewerten. Und Ältere werden häufig wohl zu einem anderen Ergebnis kommen, als Jüngere, die noch 40 Jahre Geldverdienen müssen.
 
ernst.w kommentierte
Ich denke, dass die Ergebnisse nicht sehr verschieden sein werden: Drei Wochen alle strikt zu Hause. ALLE. Vorher einkaufen. Nur mit Hirn, da bräuchte es nicht mal eigene Gesetze.

Systemrelevante Branchen regeln, wie das bei uns z.B. der ORF macht (schon hier beschrieben) und auch andere.

Ergebnis: nix mehr Corona. Danach jeden einzelnes Virus totschlagen.

Leider, ganz abgesehen von Disziplin und Willen: offene Grenzen, der unstillbare Drang nach Lustbarkeiten, (Wieder)Einschleppung etc.
 
T
Tom.S kommentierte


Schweden steht in der Mortalitätsstatistik im Vergleich zu Süd-Korea oder auch Deutschland nicht sehr gut da aber wiederum deutlich besser als Länder die massiv auf Lockdowns gesetzt haben z.B. Ungarn, Tschechien, Slowenien, Slowakei, Frankreich etc. Aus der Statistik lässt sich also nicht ableiten, dass weniger "Demokratie" eine höherer Sterblichkeitsrate produziert.
Es zeigt sich aber recht gut, dass Länder, die sich nicht nur auf das Schließen von Schulen, Einzelhandel und Gastronomie beschränkt haben sondern gewillt waren auch relevant in die produktive Wirtschaft einzugreifen, am erfolgreichsten waren. Und auch in Deutschland oder Österreich war der erste Lockdown deshalb so effizient weil auch Baustellen, tlw. Fabriken etc vorübergehend geschlossen waren. Das traut man sich seither nicht mehr.
 
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