Coronavirus (war: CP+ 2020 wegen Coronavirus abgesagt)

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So etwas wollte ich heute morgen eigentlich nicht lesen, meine Laune hat sich wieder verfinstert. Mir werden sie mit meinen 60 Jahren dieses Mittelchen wohl auch spritzen wollen, irgendwann, in ferner Zukunft. Die Tschechei bekommt jetzt Nachhilfe von Israel, vielleicht erbarmen sie sich und schicken uns auch ein paar kompetente Gesundheitsbeamte.
 
4 Kommentare
Cassie kommentierte
Ich kann dich beruhigen, ihr geht es wieder gut, das Fieber ist weg, die Gliederschmerzen auch. Nur der Arm schmerzt noch etwas.
Wenn das alles ist, was es braucht um gegen Covid geschützt zu sein, dann nehme ich das gerne in Kauf. Ein paar bekannte habe Ich mittlerweile, die das durch haben. Die meisten hatten 10-12 Tage, Zitat: "die schlimmste Grippe ihres Lebens".
 
Kay kommentierte
Freut mich für Euch beiden - weiter alles Gute !
 
hansolo22 kommentierte

12 Tage lang Fieber und Nebenwirkung von der Impfung?

Beste Gruesse Bernd
 
Wuxi kommentierte
Nein 12 Tage Covid19-Infektion
 
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Noch etwas, diese sogenannte Herdenimmunität hat in Schweden auch nicht funktioniert, die belegen den dritten Platz bei den Inzidenzwerten. Ohne Komplette Durchimpfung nützen die ganzen Massnahmen wohl nichts. Mir kommt immer öfter das Wort Propaganda in den Sinn.
 
1 Kommentar
ernst.w kommentierte
Noch etwas, diese sogenannte Herdenimmunität hat in Schweden auch nicht funktioniert,
Es ist mir völlig neu, dass Schweden jemals Herdenimmunität erreicht hätte oder dieser auch nur nahegekommen wäre. Wilde Verbreitung ohne gröbere Maßnahmen hätten vielleicht irgendwann mal auch zur Durchseuchung bis zur Herdenimmunität geführt. Aber auf dem Weg dahin hatte man auch in Schweden schon bemerkt, dass diese Strategie keine erfolgversprechende war. Viele Tote UND wirtschaftliche Schäden in ähnlicher Größenordnung wie in Ländern, die sich um Schadensbegrenzung durch Maßnahmen bemüht hatten.
 
sam25 kommentierte


Danke für den Kommentar. In Bewunderung und Respekt deine Beiträgen gegenüber, schreibe ich nicht mehr. Es würde diesen Rahmen sprengen. Nur als Ergänzung und ganz persönlich: ich bin auch Gesellschaft und ich bin nicht ungeduldig, sondern rat- und hilflos ....
 
Wuxi kommentierte
Ich stelle an mir fest dass sich die rationale Ebene und die emotionale Ebene separieren.
Rational weiß ich worum es geht: um die Kurve im Ganzen und diese flach zu halten wegen Kollaps des Systems, und nicht um die geringe Wahrscheinlichkeit dass mich morgen das Virus dahinrafft.

Aber Emotional fühle ich mich zu Hause eingesperrt und wenn ich draußen bin ertappe ich mich dass ich gerne die Maske aufhabe und um andere einen Bogen mache.
 
häuschen kommentierte
Vielleicht ist es seine Passion zu beobachten?
Ich wäre froh um eine den Rahmen sprengende „Beobachtung“ von Dir, Sam.
Etwas weniger schnöde Fakten täten dem Faden gut.
 
Zuletzt bearbeitet:
Timotheos kommentierte
bernhard64 kommentierte

Ich vermute schon geraume Zeit, dass rationale Typen (um nicht zu sagen, Menschen mit emotionalem Defizit ) leichter durch diese seltsame Zeit kommen. Mir war es immer ein Greuel, dass mir Mitmenschen ungefragt auf die Pelle gerückt sind. Für mich sind das jetzt so gesehen nicht ganz so unangenehme Zeiten. Ich bin da sicher auch nicht alleine.
In dem kleinen Büchlein "Denken - Fühlen - Handeln" wird das ganze schön dargelegt. Eines der drei genannten Felder beherrscht unser Dasein. Aus dieser Falle kommt man raus, indem zB der Denker mit dem Handeln beginnt und so zum Fühlen kommt. Hat bei mir dazu geführt, dass aus dem unglücklichen Diplomkaufmann ein glücklicher Handwerksmeister geworden ist. Der Emotionalere sollte demnach mit dem Denken beginnen und so zum Handeln kommen. Also wäre jetzt für emotional leidende ein möglicher Weg, die Pandemie gedanklich zu verstehen und zu sehen, dass alles jammern nichts hilft. Die "schnöden Fakten" gehen ja nicht weg.
 
Seit rund 10 Monaten weise ich hier auf die völlige Überforderung der Regierungskoalition und das politischen Personals in der Corona-Krise hin. Habe mehrfach auf die mangelnde Qualifikation der "Parteisoldaten" ohne Berufs- und Führungserfahrung im richtigen Wirtschaftsleben hingewiesen. Da Merkel eher zu den schlauen Politikern gehört, die sicherlich überschaut, was sie anrichtet, muss ich ihr "eigene Pläne" in der Krise unterstellen.

Das alles hat mir immer wieder viel Kritik, böse Worte und den streichenden Rotstift eingebracht.....

Heute sehe ich zwei Leitartikel, die mich in meiner monatelangen Einschätzung bestätigen:

Hotels und Gaststätten: „Hier wird eine komplette Branche zerstört“ - WELT


Vom Primus zur Lachnummer: Im Ausland wird deutsche Krisen-Politik bemitleidet - FOCUS Online
 
3 Kommentare
Fraenker kommentierte
@HaDiDi
Das alles hat mir immer wieder viel Kritik, böse Worte und den streichenden Rotstift eingebracht.....
Naja, was hast du erwartet.
Auch ein Forum ist ja am Ende des Tages eine Abbildung der Vorgehensweise in der Gesellschaft.
 
bernhard64 kommentierte
Sind für Ihre Posten minderqualifizierte Politiker (was wäre eigentlich eine aus Deiner Sicht ädäquate AUsbildung: Politologie?) wirklich das Hauptproblem? Die Arbeit wird doch ohnehin in Stäben gemacht. Mangelt es wömöglich eher an einem gemeinsamen Ziel? Außer Wohlstandsmehrung kann ich da wenig finden ...
Und macht nicht jeder, der irgendetwas gut kann eher ne eigene Oneman-Show auf als sich für die Gemeinschaft engagieren? Wo sollte man das auch? Ortsverband? Von meinem Abi-Jahrgang ('83) haben die meisten studiert, viele promoviert aber keiner ist in die Politik. Vielleicht war unser Provinz-Gymnasium einfach zu gut .
Versteh mich nicht falsch, ich bin ja zu etwa 75% bei Dir, ratlos macht mich aber weniger das "Personal" als wie man daran etwas ändern könnte? Es stehen viele Wahlen an und ich sehe wenig Möglichkeiten besseres Personal nach oben zu bringen. Die SPD hat keine Arbeiter mehr, die anderen sind nicht christlich oder eben KEINE ALternative für das Land.
Und bei Merkel fällt mir ein Zitat aus Asterix ein: "Die sind alle so dumm und ich bin ihr Chef." Sie wird oft dasitzen und sich die Haare raufen, denke ich. Die zugrundeliegende Mathematik müsste sich doch jeder mit Abitur aneignen können und daraus die richtigen Maßnahmen ableiten, oder? Kann mich gut an letzten Sommer/Herbst erinnern, wie Lauterbach und Merkel ausgelacht wurden wegen der zweiten Welle. Und jetzt wieder dasselbe. Die haben doch die gleichen Grafiken vor Augen wie wir hier im Forum.
Ich bin schon sehr gespannt auf das neue Buch von Georg Mascolo: Ausbruch.
 
falconeye kommentierte
Der Focus-Artikel ist ein Reprint von https://www.dw.com/en/germanys-covid-management-world-wonders-whats-gone-wrong/a-56844445

Die Wahrnehmung eines Landes im Ausland ist fast ausschliesslich durch die jeweilige Inlandspresse dominiert, die per Korrespondenten zurücktransportiert wird. Das Ausland sieht unsere Selbstkritik. Und diese ist z.Zt. i.d.T. groß.

MuMn sollte aber eher diskutiert werden, warum Deutschland nicht im Alleingang Impfstoff beschafft oder analog den USA, UK, Russland oder China sichert, die einfach den Export der heimischen Impfstoff-Produktion reglementiert haben. Mit der gesamten deutschen BioNTech-Produktion im Lande wäre Deutschland bereits jetzt durchgeimpft. Dass Deutschland dies nicht tut, bzw. getan hat, hat Gründe, die 80 Jahre zurückliegen ... Ich fände es gut, wenn dies wenigstens mal öffentlich diskutiert werden könnte, anstatt zu berichten, mit welcher Häme das Ausland uns noch immer betrachtet.

Vielleicht gelingt dies ja bald doch noch mit der CureVac-Produktion. Die hat das Ausland nicht im Blick und wie es aussieht, könnte Deutschland den Löwenanteild der Produktion im Lande halten. Dass man z.Zt. kaum von CureVac hört, könnte so gewollt sein ...
 
Zuletzt bearbeitet:
Update 13. März 2021

Germany
New Cases 12.03.2021: 12770
Weekly average: 9344
7 day incidence: 78,8
Rt: 1,12 (1,00 - 1,27) | 1,07 (7-day avg)
Forecast 09.04: 17490 (6853 - 44639)
Alert Value A: 1,43 very high risk



Leider scheint die bequeme Talsohle durchschritten, Inzidenz und Alertlevel steigen wieder deutlich. Der Forecast wird wieder deutlich unsicherer. Dies wirkt sich auch auf die Prognose mit dem Verlauf der Mutationen aus, dazu mehr unten. Dies ist eine Entwicklung der letzten 3 Tage. Die Testhäufigkeit ist minimal gesunken, die Positivenrate jedoch gestiegen, auf nun 6.24%. Es wird zu wenig getestet.

Zu den Impfungen hatte ich hier berichtet -> https://www.nikon-fotografie.de/com...egen-coronavirus-abgesagt.295040/post-2797099

Die Zahl der Toten im 7-Tagesschnitt ist weiter gesunken, auf nun 214. Die Inzidenz bei den Ü80 nimmt nun deutlich ab, liegt aber immer noch bei 49/100k, also viel zu hoch.
 
Zuletzt bearbeitet:
HaDiDi kommentierte
Falsch-Positive sind eigentlich kein Problem, wenn die Menschen sich danach vorsichtiger verhalten.... Falsch-Negative geben stattdessen eine "falsche" Sicherheit, die zu Infektionen bei anderen führen kann. Wenn die Tests also so eingestellt sind, dass eher Falsch-Positive, als Falsch-Negative auftreten, führen sie epidemiologisch zu keinen Problemen.
 
C
Christian B. kommentierte
Ich schrieb doch bereits oben, das z.B. bei uns in Kiel erhebliche Anreize für solche Antigen-Schnellteste und entsprechend hohe Testkapazitäten geschaffen wurden und dass diese extrem gut genutzt werden. Da diese offenbar überwiegend negatuv verlaufen, gibt es weniger Grund PCR-Tests zu machen. Wenn Du sagst, in Deutschland würden viel zu wenig PCR-Tests gemacht: wen machst Du dafür verantwortlich? Wer sollte wann wen zu Test schicken? Sollte man zwangsweise - wen? - testen?
 
falconeye kommentierte

Wer sollte wann wen zu Test schicken?
Da fallen mir zuerst die Hochinzidenz-Landkreise an der tschechischen Grenze ein: diese Landkreise könnten einer nach dem anderen flächendeckend mit Zwangs-Pooltests durchgetestet werden. Und das ist nur eine von vielen Möglichkeiten, unsere doch vorhandene PCR Testinfrastruktur auch zu nutzen (bei einer Inzidenz von 200, Dunkelziffer 3x, funktionieren Pooltests gerade noch gut (30er-50er Pools)).
 
bernhard64 kommentierte

Als der Anruf wg. Quarantäne vom hiesigen Gesundheitsamt bei mir ankam, wurde auch nach dem Beruf gefragt. Das könnte - sofern diese Daten gespeichert werden (dürfen) - ein Ansatz sein, Bevölkerungsgruppen ausfindig zu machen, die gefährderter sind. Da könnte man Querschnitttestungen machen.
 
C
Christian B. kommentierte
Danke. Verstande. Die Klarstellung ist wichtig. Es müssen behördlich angeordnete und durchgeführte PCR-Tests in Hochinzidenzgebieten mit dem Ziel sein, möglichst alke Infizierten (durch streng kontrolliert Quarantäne) aus dem Verkehr zu ziehen. Die Antigen-Schnelltests sind Mittel der Freiwilligkeit und durch Anreize zu motivieren, wie z.B. zum Friseur oder in ein Restaurant gehen zu dürfen. Bei uns pendelt die Inzidenz zwischen 25 und 55. 55 in einer Woche, wenn wieder in einem Heim, einer Klinik oder einer Asylbewerberunterkunft etwas passiert, 25 wenn nicht.
 
Update 13. März 2021 -- Variants of Concern (VoC)

Das Update meines Modells für VoC zeigt aufgrund des Inzidenzanstiegs der letzten 3 Tage eine geringe Verschlechterung:



Über Ostern wäre demnach mit einer Inzidenz um 120 zu rechnen. Einen saisonalen Effekt habe ich wie letzte Woche schon mit ±0,18 für ∆R einkalkuliert, den Effekt der VoC berechnet mein Modell aktuell zu ∆R=+0,36. Das "normale" Rt ist zuletzt sogar wieder leicht gefallen, der aktuelle Anstieg der Inzidenz resultiert im Modell ausschliesslich aufgrund der zunehmenden Verbreitung der VoC. Ohne die VoC lägen wir bereits bei einer Inzidenz von nur noch 24/100k, bis Ostern von sogar nur 7/100k

Mein Modell ist immer noch optimistisch und erwartet, dass saisonale Effekte die VoC ab Mai wieder einfangen können. Effekte der Impfungen sind nicht berücksichtigt. Aktuell ist der Effekt der Impfungen mit ∆R ~ -0,04 gering, im Mai schon mit den saisonalen Effekten vergleichbar ~ -0,15 und im Juli addiert sich der volle saisonale Effekt -0,18 und der Impfeffekt von z.Zt. von mir prognostiziert -0,37 auf ∆R ~ -0,55. Dies spricht für eine spürbare Entspannung ab Juni. Die Impfungen müssen natürlich weiter so hochgefahren werden, dass wir das ganze Thema im Herbst abschliessen können ...
 
Zuletzt bearbeitet:
1 Kommentar
falconeye kommentierte
Aufgrund der Diskrepanz meines Modells und dem des RKI (s.u.), d.h., aufgrund der Wichtigkeit des saisonalen Effektes, habe ich meinen willkürlichen Schätzwert von oben: ∆Rt(saisonal) ±0,18 einer Überprüfung unterzogen. Quelle hierfür: https://www.medrxiv.org/content/10.1101/2020.12.16.20248310v1.full.pdf (not yet peer reviewed).

Plausibel dort ist ∆R/K=-1/60, einen ähnlich großen Effekt der absoluten Feuchtigkeit ignoriere ich, da diese mit der Temperatur korreliert. Konkret wird dort ein Rückgang von R0 von 1.9 auf 1.4 berechnet, wenn die Temperatur von 0°C auf 30°C steigt. Es wird sogar abgeschätzt, dass der Effekt nicht-linear besonders um 15°C herum ausgeprägt ist. Diesen möglichen nicht-linearen Effekt ignoriere ich ebenfalls. Ich werte das Ergebnis ferner als ∆-0,5, statt -25%, da R ein logarithmisches Maß ist.

Die Temperaturdifferenz Sommer/Winter in Deutschland ist 19.7K, damit käme man auf ein ∆Rt(saisonal) von 19.7/60 = 0,33 oder ∆Rt(saisonal) = ± 0.164.

Mein Modell verwendet ab nächster Woche diesen etwas konservativeren Schätzwert, obwohl ich aus dem Bauch heraus erstaunlich dicht dran lag

Zur Info: mit ∆Rt(saisonal) = ± 0.164 würde die VoC gerade so noch eingefangen werden können, die Inzidenz stiege aber auf einen Maximalwert von 260 statt 210. Zu Ostern ergäbe sich eine etwas höhere Inzidenz um 130 statt 120. Im RKI-Modell würden die Inzidenzen ohne neuen harten Lockdown ab Juni auf über 2000 steigen.

Sorry für diese penible Korrektur, aber bei Inzidenzen ab 100 geht es um Existenzen ...

Disclaimer: Weder das RKI, noch mein Modell, "sieht" bereits die Effekte der jüngsten Lockerungen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Update 13. März 2021 -- Variants of Concern (VoC)
Das RKI hat eine ähnliche Berechnung angestellt. Die folgende Grafik konnte ich bei WELT auf Youtube finden, kann aber keine Quelle angeben (vermutlich die RKI PK gestern):



Dies ist eine ähnliche Rechnung, wie meine oben. Allerdings ohne saisonalen Effekt (eine Spekulation hierüber steht dem RKI auch nicht zu) und mit einem ∆Rt, den ich nicht kenne.

In diesem Forecast (auch als "RKI Horrorszenario" bezeichnet) ergibt sich in KW15 (Mitte April) eine Inzidenz von 350 (220 - 550). Mein Modell liefert ohne saisonalen Effekt eine Inzidenz von 364. D.h., mein Modell und die RKI-Extrapolation sind kongruent.

Mit saisonalem Effekt (wie oben gezeigt) extrapoliert mein Modell für KW15 eine Inzidenz von 164, die danach aber nicht mehr über 210 steigt.

Man erkennt einfach, wie klein der Spielraum aktuell ist. Schon kleine Effekte bei Rt heute machen für April/Mai Riesen-Unterschiede aus.
 
1 Kommentar
Irgendwie war das (zumindest uns hier) klar:
 
4 Kommentare
Kurt Raabe kommentierte
Moin Bernhard
war doch nicht anders zu erwarten
es wird noch mehr Städte treffen
z.B, Düren 125,8 Duisburg 118,3 Köln 100,8
 
Gianni33 kommentierte

Ich habe mich schon darauf eingestellt, dass ich voraussichtlich bis Ende Juni/Anfang Juli weiterhin mit starken Einschränkungen leben muss - also u. a. auch weiterhin keine Fotoreisen ins Ausland machen kann.
 
bernhard64 kommentierte
Gianni33 kommentierte

Es muss ja nicht gleich eine Fernreise nach Dubai sein...
Ich wäre schon glücklich, wenn ich über die von meiner Wohnung nur 20km entfernte Grenze nach Tirol fahren könnte, um Foto-Wanderungen im Karwendel unternehmen zu können.
 
Im Landkreis Coburg hier redet man sich heraus im Gemeindeblatt das man 10.000 ueber 80jaehrige impfen muesse und das dauere halt - bevor die naechste Gruppe dran ist.
Wenn mein Taschenrechner noch funktioniert sind das gerade mal 200 pro Tag - bei 5 Tage Woche - seit Beginn der Impfungen.
Wenn in den Impfzentren nur VIER Menschen arbeiten waeren das bei 10h am Tag 5 pro Stunde.
Selbst das scheint ausserhalb unserer Moeglichkeiten zu sein in Deutschland

Beste Gruesse Bernd
 
4 Kommentare
luckyshot kommentierte
Ich will es nicht schönreden, aber Du vergisst bei Deiner Rechnung die berufliche Indikation (Heil- und Pflegeberufe), die Menschen mit Vorerkrankung und die Bewohner von Pflegeheimen. Gerade die Impfung der letzteren vor Ort war zeitaufwändig.
Dann hat der Landkreis Coburg nur etwas über 80.000 Einwohner, d.h. ca. 1 Promille der Gesamtbevölkerung.
Laut Impfdashboard des RKI werden Dtl-weit z.Zt. ca 230.000 Menschen täglich (7-Tage-Schnitt) geimpft - umgerechnet also ca 230 im Landkreis Coburg.
Das ist nicht viel, aber es entspricht dem Bundesdurchschnitt...
 
hansolo22 kommentierte
Laut Welt heute morgen verimpfen die USA derzeit FUENF Millionen Dosen PRO TAG.
Dann koennen wir wenigstens hoffen das ab Juli der J+J Impfstoff fuer die EU freigegeben wird zur Lieferung.
Ich bin gespannt wie wir am Jahresende wirtschaftlich da stehen.

230K pro Tag bedeutet bei ZWEI Impfdosen wenn ich richtig rechne das wir in ZWEI Jahren die Bevoelkerung durch geimpft haben.
Und darauf ist man beim Impfdashboard anscheinend stolz.....

Es ist einfach nur laecherlich was in Deutschland abgeht - zumindest hat Corona gezeigt wo das Land wirklich steht im Vergleich zum Rest der Welt.

Beste Gruesse Bernd
 
Zuletzt bearbeitet:
luckyshot kommentierte
Ich sehe bisher leider auch keinen Grund in Begeisterung zu verfallen...
Bliebe es bei 230.000 Dosen täglich, würde es aber nicht 2 Jahre, sondern 74 Wochen dauern, bis 60 Mio 2x geimpft sind.
Aber die Zahl der Lieferungen steigt natürlich, es werden weitere Impfstoffe zugelassen werden, zusätzlich zu den Impfzentren werden Arztpraxen impfen und nicht jeder Impfstoff braucht eine Zweitimpfung.
Selbst mit sehr vorsichtigem Optimismus gerechnet dauert es mMn maximal 1 Jahr, eigentlich müsste es deutlich schneller gehen.
 
Zuletzt bearbeitet:
luckyshot kommentierte
Meine Frau hatte heute ihre 2. Impfung. Sie sagte mir vorhin, das Impfzentrum in München Ost sei in den letzten 3 Wochen seit der 1. Impfung deutlich ausgebaut worden, alle Abläufe seien verbessert und das Personal spürbar aufgestockt worden. Dort rechnet man offenbar damit, dass die Impfzahlen stark steigen...
Allerdings sah sie dort immernoch viele Leute, die älter als 80 J. waren...
 
Deutschland setzt Impfungen mit Astrazeneca aus.

Quelle: Phoenix, Tagesschau
 
bernhard64 kommentierte

" ... wußte aber nicht, wie man das möglichst "genderkomform" formuliert.... "
... hatte auch kurz innegehalten
 
luckyshot kommentierte
Kay

In Hamburg werden unter 80jährige nicht mehr geimpft (Mopo, heute) Übrigens: " mit weder noch ".

Diese sinnverzerrenden Verkürzungen sind wenig hilfreich...
- Mit AstraZeneca Impfstoff?
- Nur diese Woche, oder nie wieder?
- So lange bis alle über 80-jährigen geimpft sind?
- Weil das medizinische Personal schon durchgeimpft ist?
- Weil alle unter 80-jährigen schon durchgeimpft sind?
- Weil Hamburg seine eigene Impfstrategie hat?
- Oder weil sie Dich persönlich ärgern wollen...?
 
Kay kommentierte
wenn ich weder noch schreibe, ist das die Abkürzung von: weder mit dem Impfstoff von der Firma Astra Zeneca, noch mit dem Impfstoff von Biontech, Moderna, JJ - gar nicht.
Die Begründung war - aus dem Gedächnis zitiert - Hamburg hat zur Zeit keinen (passenden) Impfstoff für die Impfgruppe 2.
Die 80+ erhalten wohl noch Reste.
Wann es hier mit 70-80 weitergeht, darüber streiten wohl die Gelehrten - meine Frau hat die Zeitung entsorgt.

Mich will niemand persönlich ärgern, ich hatte mich jedoch allerhöchstpersönlich geärgert und meinen Kommentar mit vielen Worten geschmückt.
Was oben steht, ist die Kurzfassung nach Löschung des Erstbeitrages. --- Lang ist falsch - kurz auch, ...

- Mit AstraZeneca Impfstoff? /// Der ist abgesetzt. Ein Vereinskollege mit Termin wurde nach Hause geschickt.
- Nur diese Woche, oder nie wieder? /// Diese Woche, wie und wann es weitergeht, weiß hier zur Zeit niemand.
- So lange bis alle über 80-jährigen geimpft sind? /// Denen sollen Restbestände verimpft werden, offenbar gibt es noch Biont. für 2.Impfungen
- Weil das medizinische Personal schon durchgeimpft ist? /// Keine Ahnung, ob und wie viele
- Weil alle unter 80-jährigen schon durchgeimpft sind? /// Aus der Mitteilung, dass noch Reste verimpft werden, geht hervor, dass noch nicht alle 80+
- Weil Hamburg seine eigene Impfstrategie hat? /// Die Frage kann ich nicht beantworten, weil ich nicht weiß, ob es eine Strategie gibt
- Oder weil sie Dich persönlich ärgern wollen...? /// Nein, leider nicht. Das könnte ich besser vertragen, weil dann wenigstens irgendein Sinn drin wäre.
 
hansolo22 kommentierte

Einfach Knauf als Vorbild nehmen bei denen sind bereits viele Produkte sprachlich korrekt.
Z.B. Fuellspachtel-innen

Beste Gruesse Bernd
 
falconeye kommentierte

Mit Biontech wurden bisher deutlich mehr Menschen geimpft und es gab noch nicht einen einzigen Todesfall

Die Gesamtzahlen müsste man wissen.
Ich hatte euch hier einen Link und Besprechung gepostet mit dem Impfmonitoring-Bericht des Paul Ehrlich Instituts.
Da steht alles haarklein drin.

Also noch einmal ... -> https://www.nikon-fotografie.de/community/comments/32882/


Und verbreitet nicht so einen Unsinn, bei anderen Impfstoffen gäbe es keine Todesfälle. Natürlich gibt es die, und zwar in ähnlicher Größenordnung.
 
Zitat aus dem CORONA-Live-Ticker der WDR-aktuell-APP von heute morgen (Dienstag, 16.03.2021):
"6.41 Uhr: Viele Verstöße gegen Corona-Regeln in NRW-Betrieben
Rund 40 Prozent von 6.073 kontrollierten Betrieben in Nordrhein-Westfalen haben in den vergangenen Monaten gegen die Corona-Arbeitsschutzverordnung verstoßen. Das geht aus einem Bericht von NRW-Arbeitsminister Karl-Josef-Laumann (CDU) an den Personalausschuss des Düsseldorfer Landtags hervor.
Besonders häufig sei von Beschäftigten kein Mund-Nasen-Schutz getragen worden, heißt es in der Bilanz der vom 27. Januar bis zum 4. März erfolgten Kontrollen. Viele Mängel seien darüber hinaus bei der arbeitsmedizinischen Vorsorge und der Gefährdungsbeurteilung zum betrieblichen Infektionsschutz aufgefallen."
 
4 Kommentare
ernst.w kommentierte
Da sieht es bei uns nicht besser aus. Selbst in Gesundheitseinrichtungen ziehen viele Mitarbeiter erst die Maske hoch, wenn der Kunde vor ihnen steht. Die Kolleginnen und Kollegen vis a vis oder seitwärts sind allen ankommenden Aerosolen tagsüber frei ausgesetzt, solange kein Kunde oder Kontrollor in Schlagdistanz ist.
 
hansolo22 kommentierte
Wundert mich nicht - mich hat weder die IHK noch die Berufsgenossenschaft angeschrieben und mir wenigstens ein paar Tipps gegeben betreffs COVID und Mitarbeiter.
 
ernst.w kommentierte
Na, das mag stimmen. Aber die wichtigsten Verhaltensregeln sind bekannt und auch der Verstand der Mitarbeiter wird doch nicht nur von der Gewerkschaft blockiert.

Braucht denn jeder Mensch wirklich für jeden Handgriff staatliche Anleitung?
 
Georgie1956 kommentierte

Das wäre zwar für die Betriebe wünschenswert gewesen, ist aber irrelevant, da sich die betriebsrelevanten Corona-Regeln direkt an die Betriebe richten und von diesen zu beachten sind.
 
Den Hammer - aus meiner Sicht - brachte Karl Lauterbach gestern abend zu Astra Zeneca.
Gefragt ob er der weiter verimpft werden sollte und an wen:
"Besonders an die ueber 80 jaehrigen denn da ist das Nutzen / Risiko Verhaeltnis am besten"

Nachfrage: ??

"Das Risiko in diesem Alter an Corona zu sterben ist 600x hoeher als an der Nebenwirkung der Impfung zu versterben"

Seit diesem Tag weiss ich mit Sicherheit das Statistik fuer mich keine Grundlage fuer Entscheidungen sein kann.

Beste Gruesse Bernd
 
bernhard64 kommentierte

er ist in jedem Fall eher ein Narziss als ein Goldmund und ich hätte ihn derzeit lieber als Minister als Spahn. Ich kaufe ihm auch ab, dass es ihn wenig interessiert, Everybodies Darling zu sein - auch hier im Gegensatz zu Spahn, der in meinen Augen so ein typischer Politkader ist, die halt gut reden können aber halt vornehmlich dünne Bretter bohren. Aber hätte hätte ...

Bin jedenfalls sehr gespannt auf die Ergebnisse der Impfkommission.
 
falconeye kommentierte

Bitte erst rechnen, bevor man andere Meinungen verunglimpft.
Das Sterberisiko für Impfen im Alter ist ca. 7 auf 100.000 (fragile, terminal kranke Personen ausgenommen), das Sterberisiko bei Corona für 80+ ca. 10.000 auf 100.000. Macht einen Faktor 1400. Mag sein, dass der Faktor bei AZ "nur" 600 ist. Aber die Zahl scheint mir sauber fundiert zu sein.

Natürlich muss man da noch den Faktor multiplizieren, ob man sich überhaupt erst infiziert. Aber wenn sich nur eine Minderheit impfen lässt, ist dieser Faktor nicht kleiner als 0.5 - und darum ging es hier auch nicht.
 
hansolo22 kommentierte

Moin Falk,
Ich finde es interessant das eine andere abweichende Meinung - und mehr war mein Beitrag nicht - Verunglimpfung bedeutet - ein Zug der Zeit.
Evidenz und Statistik scheint die neue Religion zu sein.
Erfahrung - da gabs auch ein modernes Wort dafuer - ist mir aber in meinem Alter bereits wieder entfallen - alte Menschen sind anfaelliger fuer viele Dinge ist nicht mehr relevant.

Schoene neue Welt - gut das ich sie nicht mehr lange erleben muss.

Beste Gruesse Bernd
 
HaDiDi kommentierte
Evidenz und Statistik scheint die neue Religion zu sein.

Naja, Evidenz und Statistik ist zumindest besser, als Bauchgefühl und Ideologie.

Mir hat mal jemand vorgeworfen, dass ich mit Fakten diskriminiere... über den Satz musst ich auch erstmal nachdenken....
 
falconeye kommentierte

dass eine andere abweichende Meinung [...] Verunglimpfung bedeutet
Du hattest keine abweichende Meinung geäussert, sondern Karl Lauterbach unterstellt, deine (ziemlich offensichtliche) Überlegung nicht bereits seinerseits angestellt zu haben. Und da er ein Experte für die spezielle Thematik ist, Du nicht, habe ich dies als Verunglimpfung gewertet. MuMn war das war eine neutrale, sachlich angemessene, Bewertung deines Postings.

Werte dies bitte nicht persönlich, andere Beiträge von dir schätze ich umso mehr.

Im übrigen, als Nachtrag, ist das AZ Hirnvenenthromboserisiko für alte Menschen sogar niedriger, deine Überlegung "Den Hammer" hier also noch nicht einmal anwendbar ...

Tatsache ist, dass das PEI (Paul-Ehrlich-Institut) die Impfrisiken u.a. für jede Alterskohorte getrennt betrachtet und bewertet. Ein Karl Lauterbach hat diese Berichte sicher gelesen, bevor er sich äussert. Du auch?
 
Zuletzt bearbeitet:
Risiko in diesem Alter an Corona zu sterben ist 600x hoeher als an der Nebenwirkung der Impfung zu versterben
Ja aber das ist doch genau die richtige Abwägung. Was soll da falsch sein?
 
falconeye kommentierte
Reaktionen: Kay
falconeye kommentierte
Kay

Würdest Du mir ( 70+ mit zwei Trombosen bereits) AZ empfehlen ?
Das signifikant erhöhte Thromboserisiko bei AZ betrifft Frauen vor der Menopause. Also ja. Für andere Gruppen ist AZ unauffällig.
UK beobachtet gar keine Anomalien mit AZ und eine Erklärung lautet, dass UK von Anfang an Ältere mit AZ geimpft hat, nicht gezielt medizinische Hilfskräfte ...
 
falconeye kommentierte

Das ist klar.

Deshalb gibt es eine Meinungshierarchie in der Gesellschaft, es gibt zu jedem Thema Personen im persönlichen Umfeld, deren Meinung zählt. Und diese Personen sind häufig sehr wohl naturwissenschaftlich gebildet oder lassen sich zumindest gut beraten. Es gibt natürlich auch Gruppen, die hören eher auf Sektenführertypen, da war es das dann halt.

P.S.
Den Lauterbach kann ich auch nicht mehr sehen, aber ich höre mir trotzdem an, was er sagt, denn es ist sachlich meist korrekt.
Den Drosten höre ich mit zunehmendem Vergnügen, sein Auftritt bei der Bundespressekonferenz versus Reitschuster ist inzwischen Kult -> Was mir an Drosten gefällt ist, dass der oft sagt, dass er etwas auch nicht wisse. Und dann im Nebensatz Details nachschiebt, die ich von niemandem sonst kenne ,)
 
Zuletzt bearbeitet:
häuschen kommentierte
Ich denke grad darüber nach, ob ich ein Sektenführertyp bin.
 
Kay kommentierte
Hugo meint: Vielleicht eher ein Reiseführertyp .... ( aber das hat auch etwas von .... )
 
Wuxi kommentierte
Also ich kenne mich im pharmazeutischen Zulassungsprozess und dem zugehörigen Recht nicht aus, aber ich denke dass der Hersteller nur ausserhalb des Rahmens der Freigabe und bekannten Nebenwirkungen haftet.

Also wenn nicht drin ist, was drauf steht, dann vermutlich schon. Aber wenn drauf steht "kann zu schweren Nebenwirkungen xyz führen" und solche treten ein, dann eher nicht.
 
Kurt Raabe kommentierte

ich kenne mich da auch nicht aus,
wäre nur nach meinem Verständnis logisch, das der Hersteller eines Produkts
die Hauptverantwortung trägt.
 
Bertho kommentierte
Was meint Ihr, warum der Beipackzettel überquillt? Das ist ein Haftungsausschlussdokument (pers. Meinung ).
 
häuschen kommentierte
Die hier schon bekannte RA-Kanzlei WBS äußert sich aktuell zur Sache.
Ich kenne nur den Titel, hab das Video nicht gesehen.

(andere Foren verstecken ihre Videos übrigens nicht hinter so blöden Datenschutz-Hinweisen)


 
Zuletzt bearbeitet:
Georgie1956 kommentierte
Sehr empfehlenswert!
 
danke gut zu wissen
das ein Hersteller nicht für seine Produkte haftet
Lieber Kurt,

Es ist doch bekannt dass sich die Impfstoffhersteller um die Haftung gedrückt haben bzw drücken wollten. Die EU tritt teilweise ein, wobei ich mir die Nachweisführung interessant vorstelle.
 
falconeye kommentierte
Es ist doch bekannt dass sich die Impfstoffhersteller um die Haftung gedrückt haben
Ich bin auch kein Freund von Big Pharma (wobei BioNTech so groß nicht ist ...). Aber an Impfstoffen gibt es nicht viel zu verdienen, dafür ist eine Dosis viel zu billig und die Herstellung zu aufwendig. Ohne Haftungsübernahme durch die Gesellschaft gäbe es schlicht keinen Impfstoff. Deshalb prüft die Gesellschaft ja auch vor einer Zulassung ...
 
G
Gianty kommentierte


Ich arbeite in einer Branche, die in der öffentlichen Wahrnehmung und dem permanenten Jammern der Konzerne seit ihres Bestehens nur vom Drauflegen lebt. Da mir die wirklichen Zahlen bekannt sind, kann ich mir jetzt mit der Aussage "gibt es nicht viel zu verdienen" ungefähr ausmalen, dass sie wahrscheinlich mit dem Brot unterm Arm verhungern.

Die Haftung wird der Steuerzahler übernehmen, sofern es überhaupt zu einem Haftungsfall kommt. Die Nachweisführung wird unmöglich sein.

Weder das Unternehmen als Hersteller noch der Staat oder die EU werden greifbar sein.
 
falconeye kommentierte

Ich arbeite in einer Branche, die in der öffentlichen Wahrnehmung und dem permanenten Jammern der Konzerne seit ihres Bestehens nur vom Drauflegen lebt
Ja, denen, die Jammern, geht es oft prächtig. Aber, hörst Du Big Pharma jemals jammern ...?

Eine Dosis AZ kostet 1,78€. Dafür müssen Eier in Bruhtfarmen bebrühtet werden, der Wirkstoff extrahiert und gereinigt, verpackt, und versendet. Und politische Elefantenrunden absolviert werden. Und klinische Studien mit 100.000 Patienten bezahlt werden. Und der Impfstoff initial erforscht und gefunden werden. Alles für den Preis von 1,8L Milch. Da stelle ich doch lieber 1,8L Milch her, oder den sprichwörtlichen halben Cappuccino, und da sind wir in beiden Fällen auch schon bei denen, die jammern ...

Denn trotz der Niedrigmarge jammert von den Pharmaherstellern niemand. Allerdings hat BioNTech zu Anfang bevorzugt an Länder geliefert, die mehr bezahlen wollten. Und speziell Moderna verlangt mehr. Aber auch das ist verständlich, irgendwo muss das Geld am Ende ja auch herkommen, vor allem bei Start-Ups ...

Aber diese Forderungen nach weitgehender Haftungsübernahme durch die Hersteller, noch besser die absurden Unterstellungen der Motive der Gates Foundation, ringen mir ein Kopfschütteln ab.
 
Georgie1956 kommentierte
@falconeye
"....Aber diese Forderungen nach weitgehender Haftungsübernahme durch die Hersteller, ........ ringen mir ein Kopfschütteln ab."

Ber der Haftungsfrage muss man unterscheiden.
Die Hersteller sind haftbar bei Impfschäden (nicht bei Impfreaktionen und nicht bei Verzögerungen der Bereitstellung)! Das ist gesetzlich geregelt. AZ ist gegen Impfschäden bis 120 Mio.€ versichert.
Daher nochmal der Hinweis auf das Video in 5.136.5 zwischen 14:15 und 18:17 Minuten.
 
falconeye kommentierte

Konsens, deshalb stand oben ein "weitgehender".
 
Meine Schwester und Schwager haben heute ihren letzten Quarantänetag in Thailand. Sie hatten ein günstiges Zeitfenster genutzt, als die Inzidenzen auf den Kanaren niedrig waren und haben den Einreise-Antrag für Thailand gestellt.

Mit Qatar Airlines sind sie über Doha nach Bangkok geflogen und hatten sich für die Quarantäne im Avani Hotel entschieden. Täglich haben sie "Freigang" in der großen Gartenanlage. Insgesamt waren sie mit der Organisation sehr zufrieden. Der Film zur Quarantäne auf der Hotel Website gibt da einen ganz guten Eindruck:

Pattaya Quarantine Hotel | Government Approved Quarantine Package (avanihotels.com)


Morgen können sie dann in ihr Condominium umziehen und zumindest in Thailand, wo es kaum Corona-Fälle gibt, ein fast normales Leben führen.




Ich denke auch für einige Member hier aus dem Forum könnte Thailand auch eine angenehme und sichere Destination sein, um auf Corona-Normalität in der Welt zu warten. Zudem wird hier die Immunisierung wohl schneller möglich sein, als in Europa. Derzeit bekommt man Condos, gut ausgestattet, voll möbliert in Strandnähe für 500-600€/Monat (ca. 60-70 qm), wenn man 3-6 Monate bleibt. Da muss man sich den nächsten Lockdown zu Ostern in Deutschland, der wahrscheinlich kommen wird, nicht antun.
 
Kay kommentierte
Mit der Impfung der 70+ haben sie hier noch nicht einmal begonnen. Die Impfung der 80+ stockt offenbar.
Wenn es nicht bald weitergeht, wird es eng werden: In Brasilien gibt es auch noch reiselustige Viren und wenn sich der Siff an die Grippeviren koppelt,
wird es richtig spannend.
 
HaDiDi kommentierte
Irgendwie lässt mich das Gefühl nicht los, dass Merkel diese "Hängepartie" noch bis zu ihren "Dienstende" bis Mitte September ausdehnen will - warum auch immer....

Spahn macht sicherlich einige handwerkliche Fehler, aber seine Performance könnte besser sein, wenn Merkel ihn mehr unterstützen würde. Da scheint in der Bundesregierung derzeit jeder sein eigenes Süppchen zu kochen. Traurig.
 
falconeye kommentierte

Hallo @HaDiDi ,
ich weiss, Du siehst da Schuldige. Ich selbst bin mir da allerdings so sicher nicht. Häufig ist die einfachste Erklärung die richtige.

Und die für mich einfachste Erklärung ist unsere Konsensgesellschaft. Mit einer starken Führung (die hier niemand mehr will) hätte sich das Problem vermutlich schon bis Mitte 2020 in den Griff bekommen lassen. Anschliessend unterstützt von der staatlichen Beschlagnahmung von Impfproduktionskapazitäten und ggfs. auch einer Impfpflicht (die hier auch niemand will).

In einer Konsensgesellschaft hangelt man sich aber zwangsläufig am Grat entlang, zwischen der für eine Mehrheit tatsächlich erkennbaren Katastrophe und ihrer Abwendung, die sie direkt wieder vergessen macht.

Dies liesse sich nur verhindern durch Weitsicht in der Bevölkerung. Diese setzt ein entspr. Bildungssystem voraus. Wie Demokratie überhaupt.

Und das hat keine Demokratie, vielleicht mit der Ausnahme von Finnland.

Und bessere Bildung ist auch keine Frage des Geldes, sondern der Belohnung von Bildung. Und solange der reich wird, der (i.d.R. zufällig) erfolgreich an der Börse zockt, oder Social Media Follower anzieht, und nicht der, der in sein Verständnis der Dinge investiert hat, bleibt der Bildungsnotstand.

Das muss man ganz nüchtern analysieren und einen entsprechenden Gesellschaftsentwurf vorlegen. Oder vorlegen können.

Jeder andere ist so schuldig oder unschuldig an der Misere wie Spahn oder Merkel. Und an der Existenz des Virus an sich tragen sie auch keine Schuld.

Und noch mal, @HaDiDi , Thailand steht besser da, weil es feucht und warm ist, mit einer Outdoor-Kultur. Nicht, weil es da fähigere Politiker gibt.

Ich persönlich finde es sogar beeindruckend, dass trotz Winter- und Grippesaison das Virus erfolgreich an der exponentiellen Ausbreitung gehindert werden konnte, ohne mehr als 5-10% der Wirtschaft zu verlieren. Ich persönlich finde es auch beeindruckend, dass bereits Impfstoffe produziert werden, auch wenn D hier seinen Anspruch aus historischen Gründen nicht ausreichend geltend machen kann. Man kommt viel leichter durch diese Zeit, wenn man das Positive sieht. Und das gibt es!
 
Zuletzt bearbeitet:
HaDiDi kommentierte
Na zumindest hat unser "General" seit gut 8 Monaten eine klare Vorgehensweise... No Covid und die Grenzen zu..... aber natürlich hilft auch das Wetter und eine Bevölkerung, die mitmacht,

richtige "Covidioten" haben wir hier nur ganz wenige. Einer wohnt allerdings hier im Condo. Texaner, Soldat im Irak und glühender Trump-Anhänger.... musste schon mehrfach Strafe zahlen, weil er ohne MundNasenSchutz im Aufzug war. Ein paar Spinner gibts überall.
 
luckyshot kommentierte
Konsensgesellschaft... gutes Stichwort!
Die ewige Suche nach dem Kompromiss, der den wenigsten missfällt, gebiert während so einer Krise den Kompromiss, der den meisten schadet.
Sogar den Suchenden selbst –> Vertrauensverlust.
 
18.3.2021 16:00 - Livestream zur EMA-Entscheidung zu Astrazeneca

 
Kay kommentierte
Du kannst Dich hier nicht anmelden. Geht nicht in Hamburg. Schreibt die Behörde.
Hier kann ich nichts durchlesen und die hamburger Behörden klären nicht auf.

Die amtliche Mitteilung im Netz ist (Zitat):
"Es wurden keine freien Termine in Ihrer Region gefunden. Bitte probieren Sie es später erneut.
Sobald genügend Impfstoff und die entsprechenden Kapazitäten vorhanden sind, werden die Impfzentren weitere Termine einstellen. " Zitatende

Wir zu impfenden könnten vorarbeiten, Bögen durchlesen, Bögen ausfüllen, Fragen sammeln, Beratungen vorbereiten oder schon entgegennehmen,
aber:
" Es wurden .... "
Der Praktikant ist entlassen. " Die Behörde " denkt nicht weiter.
- Zeit sparen durch vorab durchgeführte Beratungen und nachfolgende Schnelldurchlaufimpfungen im Impfzentrum wären eine Strategie mit Planung.

Man wird zeitnah mit der Sache weiterdenken. Aber erst, wenn Stoff hier ist, so lange trinken die Zuständigen ... Kaffee ? sich Mut an ? Kamille ?
 
falconeye kommentierte
@Kay
Noch mal in aller Deutlichkeit ... deine Kritik zäumt das Pferd von der falschen Seite auf. Es wird am Ende alles verimpft, was geliefert wird. So oder so. Wie perfekt die Termine organisiert sind und ob Einzelne einige Tage verlieren, ist im Großen und Ganzen absolut irrelevant.

Mach dir dies bitte klar und wenn Du irgendwo helfen möchtest, dann einem der vielen Zulieferer der vielen zur Impfproduktion benötigten Verbrauchsmaterialien und Maschinen. Da werden z.Zt. Heldentaten vollbracht, die Du nur nicht siehst. Mit Kritik über schwer erhältliche Termine hilfst Du letztlich kaum.

Und auch ein Spahn kümmert sich hinter den Kulissen eher um die Sorgen der Impfstoffhersteller als irgendwessen Termine Und das ist auch gut so ...
 
hansolo22 kommentierte
Kay

100% Zustimm

Es ist einfach ein WITZ wenn man sich nicht mal anmelden kann - egal ob Impfstoff da ist oder nicht.
In Bayern ging das im Januar bei mir.
Einfach nur laecherlich - läuft die Datenbank ueber?

Genau solches Verhalten sollte angeprangert und oeffentlich gemacht werden.
Wer immer dafuer verantwortlich ist demotiviert Impfwillige und traegt zu weiteren Todesfaellen bei - meine Meinung - muss man nicht haben - darf man aber tolerieren.

Beste Gruesse Bernd
 
Kurt Raabe kommentierte

Das mag ja alles so sein,
ich würde auch Herrn Spahn keine Untätigkeit unterstellen,
aber ich kann Kay da zu 100% verstehen das er seinen Unmut, darüber das noch nicht einmal
die Anmeldung zum Impfen funktioniert Luft macht.
Sorry es hilft auch keinem zu sagen das hinter den Kulissen "Heldentaten" vollbracht werden,
letztendlich ist es für einige ein Milliardengeschäft
 
falconeye kommentierte

Genau solches Verhalten sollte angeprangert und oeffentlich gemacht werden.
Das finde ich auch.

Man sollte sich halt nur nicht der Illusion hingeben, dass dies kein Nebenkriegsschauplatz ist.
 
@Kay

Dein Ärger ist mehr als verständlich.

Wollte nur zum Ausdruck bringen dass es selbst nach 2-facher Impfung keine wirkliche Sicherheit gibt, nicht mehr zu erkranken.

Von "sich infizieren" schreibe ich bewusst nicht, da mir das zu überstrapaziert ist.

Mir geht das theoretische Modellrechnen und der darauf basierende Aktionismus auch auf den Keks. Hin und her, Kreuz und quer - alles läuft unter dem Mantel "Wissenschaft".

Habe auch sehr viel mit Rechenmodellen zu tun. Alle sind gut als Basis, aber jede daraus folgende Aktivität muss mit Sachverstand erfolgen und nicht nur auf theoretischen Annahmen.

Da würden wir auch ständig Schiffbruch erleiden.
 
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falconeye kommentierte

Die Inzidenz bei Kindern ist z.Zt. bei 5-9J am höchsten, mit 97/100k. Allerdings ist das nicht viel größer als der Schnitt von 85 (Stand von Dienstag), und sogar niedriger als in der Gruppe 20-24J (117) oder 40-44J (108). D.h., die Inzidenz würde vielleicht um 1-2 Punkte fallen, mehr nicht.

Die Kinder sind nicht das Problem, sondern, dass sich überhaupt wieder so viele infizieren. Und Kitas und Schulen sind daran halt nicht unbeteiligt.

Auch ist nicht die Inzidenz das Problem, sondern die sich aufbauende Belastung des Intensivwesens und das Sterben. Das nimmt nicht ab, nur weil man Kinder nicht testet. Diese Strategie des "Kopf in den Sand Steckens" klappt in den seltensten Fällen
 
hansolo22 kommentierte

Falk ich kann das - lokal - leider so nicht nachvollziehen.
Unser Landkreis nebenan ist deswegen ueber die Grenze gesprungen wegen der Infektionen die mittels Schnelltests in den Schulen und Kitas gefunden wurden.
Ohne diese waere der LK nach wie vor drunter und die Laeden offen - jedenfalls im Moment.

Nochmal zurueck zu meinem Ansatz - diese Infizierten sind ja isoliert - da Clusterausbruch - von daher macht es keinen Sinn - fuer mich.

Es geht nicht darum NICHT zu testen sondern das was man mit den Ergebnissen macht.

Vor den Schnelltests waeren die Eltern und Lehrer in den Laeden aufgetaucht - NACH den Schnelltests werden sie aussortiert und isoliert.
Das Risiko sich zu infizieren - im Laden ist dadurch sogar niedriger als ohne Schnelltest.

Beste Gruesse Bernd
 
Zuletzt bearbeitet:
luckyshot kommentierte

Wuerde ein Lockdown Sinn machen wenn sich z.B. - nur - Kinder vermehrt anstecken - die das ohne Folgen weg stecken?

Du lässt außer Acht, dass Du die infizierten Kinder nicht von ihren Familien separieren kannst (schon garnicht, wenn Du sie nicht testest).
Und Du lässt außer Acht, dass diese Familien dann zur Arbeit, zur Schule, zum Einkaufen, zum Essen, zum Sport und zu Freunden gehen...
 
hansolo22 kommentierte

Aehmmm, irgendwie ist einer von uns im falschen Film.
Bei uns in Bayern sind bisher die Eltern mit in Quarantaene wenn die Kinder positiv sind.

Beste Gruesse Bernd
 
AnjaC kommentierte
Ja, aber nicht positiv nach Schnelltest, sondern als KP1 erst nach dem darauf folgenden positiven PCR-Test des Kindes auf Anordnung des Gesundheitsamtes. Da liegt wieder eine Zeitspanne dazwischen.

Im übrigen ist es hier bei uns leider so, dass die Schulen bisher von der Stadt trotz großer Ankündigung keinerlei Schnelltests erhalten haben. Das "wir testen alle Schüler noch vor Ostern" hat sich damit erledigt. Die Eltern müssen, wenn ihre Kinder das freiwillige (!!) Angebot eines kostenlosen Schnelltests wahrnehmen sollen, individuell einen Termin im örtlichen Testzentrum machen. Gleiches gilt für Lehrkräfte und andere Schulangestellte.
 
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