Ernst ich schreibe auf Deinen Kommentar in einem eigenen Beitrag, weil es vermutlich bei vielen "fachfremden" Forenteilnehmern ähnlich Bedenken gibt:
Wir haben in Österreich aktuell einen Fall nach Impfung mit Astra Zeneca-Impfstoff (angeblich Charge 5300). Eine 49-jährige Krankenschwester verstarb gestern, 10 Tage nach der Impfung,.....
Heftige Nebenreaktionen treten in sehr seltenen Fällen bei fast allen Impfstoffen auf. AstraZeneca hat nicht nur Phase III durchlaufen, sondern wurde auch schon millionenfach in der Fläche verimpft. Der Impfstoff ist sicher, aber es mag seltene Ausnahmen geben.
In diesem speziellen Fall wird man die Ursachen für das Ableben der Krankenschwester sicherlich aufklären können. Es könnte ein Fehler, eine Verunreinigung während der Produktion aufgetreten sein, dann wäre wahrscheinlich, die gesamte Charge betroffen. Vielleicht hat aber auch jemand einen Fehler bei der speziellen Impfdosis gemacht, Verunreinigung mit Pilzen, oder Bakterien wären theoretisch denkbar.
Vielleicht liegt es aber auch an/in der Person selbst und dann besteht eben auch noch die Möglichkeit, dass es bei dem Ableben keine Kausalität zur Impfung besteht, zufällig lagen Impfung und Tod nur zeitlich sehr eng zusammen, so dass man eine mögliche Korrelation annehmen kann.
Du aber redest nur von vermiedenen oder vermeidbaren Toten, weil ein nicht nach üblichen Maßstäben geprüfter, als noch unsicherer Impfstoff nicht doch im Eilverfahren zugelassen und sofort verimpft wird.
Hier machst Du einen Denkfehler. Eine Phase III Studie mit 30.-40.000 Probanden hat weniger Aussagekraft, als der millionenfache Einsatz in der Fläche. Normalerweise macht man eine Phase III Studie um Risiken für größere Bevölkerungsgruppen auszuschließen. Wenn aber nun ein Land die Phase III nicht ordentlich durchführt und sofort in die Fläche geht, ist das für die Erstgespritzten sicherlich ein hohes Risiko, aber nachdem viele Millionen Impfdosen verbraucht wurden, hat man deutlich mehr Daten, als am Ende einer Phase III Studie.
D.h. Sputnik und auch chinesische Impfstoffe sind zum gegenwärtigen Zeitpunkt sehr viel sicherer und mehr Nebenwirkungen sind bekannt, als bei BioNTech, oder AZ nach der ausgewerteten Phase III.
Langzeitwirkungen/Schäden sind bisher für
keinen Corona-Impfstoff bekannt, weil es noch keinen Langzeiteinsatz gibt. Sputnik wird aber schon einige Monate länger eingesetzt, als z.B. AZ.
Weil das angeblich im Interesse der Deutschen läge, nur die "pösen Politiker" seien anderer Meinung als du.
Meine Kritik richtet sich ganz dezidiert gegen die Kanzlerin und ich bin der Meinung, sie nimmt (wie in der Vergangenheit auch schon häufiger) ihren Amtseid nicht ernst genug.
Und selbstverständlich ist es im "Interesse der Deutschen" wenn möglichst schnell Herdenimmunität erreicht würde und die alte Normalität, ohne Grundrechtseinschränkungen, wieder gelebt werden könnte.
Ich würde Sputnik in einer nationalen Notfall-Zulassung so schnell wie möglich verfügbar machen und dann an Freiwillige, ohne Prioritätenliste verimpfen lassen. Natürlich bekämen bei mir alle Geimpften sofort einen entsprechend gültigen Impfnachweis, der sie von Corona-Einschränkungen befreit. Ich bin sicher, mit solchen Maßnahmen würde Deutschland sehr viel schneller Herdenimmunität erreichen.
Und in einem halben Jahr werden die ersten Kinder mit zwei Köpfen oder einem Arm geboren - nur um mal ein unwahrscheinliches, aber erschreckendes Szenario zu zeichnen (Contergan ist mir in deutlicher Erinnerung). DANN beginnt SOFORT das große Wehklagen "Wie konnte man denn...!"
Jetzt wirds wirr, unwissenschaftlich und populistisch.
Impfstoffe und Schäden beim Embryo sind bisher noch nie aufgetreten (mir sind zumindest keine Fälle bekannt). Es kann zu starken allergischen Reaktionen kommen, aber bisher haben Impfstoffe noch nie die Keimbahn verändert, oder haben in die Ontogenese/Embryonalentwicklung eingegriffen.
Contergan, von der Firma Gruenenthal, mit dem Wirkstoff Thalidomid ist ein besonders gutes Beispiel, für Fehler in der Produktion. Contergan durchlief die Phase III und wurde als Medikament zugelassen. Später traten dann Fehlbildungen bei Neugeborenen auf. Wie sich dann herausstellte, ging es hier um Chiralität und die Enantiomere wurden im Produktionsprozess nicht voneinander getrennt. Nur die rechtsdrehende Form wirkt als gut verträgliches Schlafmittel, das linksdrehende Isomer wirkt dagegen fruchtschädigend. Ich empfehle den als Link beigefügten Artikel mal aufmerksam zu lesen:
Ein Spiegelbild mit tragischen Folgen - scinexx.de
Übrigens Contergan wird selbstverständlich wieder verschrieben, u.a. als Mittel gegen Lepra. Nun ist aber der Produktionsprozess optimiert.
Du erlaubst, dass es Menschen gibt, die anderer Meinung sind?
Meinungsfreiheit ist vom Grundgesetz zugesichert, natürlich lasse ich jedem seine eigene Meinung, egal wie unsinnig sie ist. - Jedoch, nehme ich jemanden nur ernst, wenn bei einem wissenschaftlichen Thema, die Meinung auch wissenschaftlich fundiert, logisch und in sich stringent ist.
Da er derzeit sein Auslandsjahr an der London School of Hygiene and Tropical Medicine macht und dort einen Masterstudiengang in Public Health absolviert, war er nun für 7 Monate in London. Als 20jähriger hatte er sich auf das Londoner Party Life gefreut, anfangs sah es auch ganz gut aus, aber dann kam Corona zurück und London war in einem strikten Lockdown. Die Vorlesungen und Seminare fanden per Zoom digital statt, viele Kommilitonen kehrten bereits in ihre Heimatländer zurück.
Um in HK wieder einreisen zu können, muss er zunächst 21 Tage außerhalb Englands leben. Für die Einreise nach Dubai braucht man nur einen negativen PCR-Test, es gibt keine Quarantäne, er kann also Strand und Wärme genießen und seine Vorlesungen via Zoom folgen. Eine Immunisierung wird er in Dubai wohl nicht beginnen, obwohl das möglich wäre. Deshalb der Aufenthalt von 21 Tagen in Middle East.
Danach geht es dann nach HK zurück, dort muss er aber in eine 21tägige Hotelquarantäne machen.... ziemlich langweilig, aber er beginnt dann die Master-Arbeit zu schreiben, ist also beschäftigt. Als Student der Medizinischen Fakultät der HKU bekommt er danach sofort seine Immunisierung. An der HKU nutzt man einen chinesischen Impfstoff. Und wenn die renommierte HKU so einen Impfstoff nimmt, dann darf man davon ausgehen, dass dieser effektiv und sicher ist.