Coronavirus (war: CP+ 2020 wegen Coronavirus abgesagt)

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Die Bundesländer haben sich einem Medienbericht zufolge am Nachmittag in einer Telefonschalte zur Vorbereitung der kommenden Konferenz der Ministerpräsidenten mit der Bundeskanzlerin darauf geeinigt, den jetzigen Lockdown über den 10. Januar hinaus zu verlängern.

Die Chefs der Staatskanzleien seien sich allerdings nicht einig darüber gewesen, ob das zunächst für zwei oder drei Wochen beschlossen werden sollte, berichtet die "Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung" vorab unter Berufung auf Teilnehmer.

Auch bei Schulen und Kindergärten seien die Meinungen auseinandergegangen. Die stark betroffenen Länder wollen sie dem Bericht nach weiter geschlossen halten, die weniger stark betroffenen Länder überlegten, Kindergärten und Schulen bis zur siebten Klasse ab dem 11. Januar wieder zu öffnen. In höheren Klassen solle es dann Wechsel- oder Distanzunterricht geben.

Quellen: NTV / Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung
 
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5 Kommentare
häuschen kommentierte
Dort steht immer „der Pandemie freien Lauf lassen“ - was ist wohl damit gemeint?
 
ernst.w kommentierte
Was wohl? Keine Einschränkungen vorgeschrieben. Wobei: Andauernd oder immer steht das im Artikel wirklich nicht...

Wobei auch „Flatten the curve“ mit nur so viel Einschränkung, wie nötig, um Triagen im Wesentlichen zu vermeiden, erwähnt wird.
 
VisualPursuit kommentierte
Parkplätze im Sauerland, z.B............
 
häuschen kommentierte
Für mich bedeutet das, die Pandemie zu ignorieren .... keine Masken, keine Gebote, Karneval und Gangbang-Partys, wie einst 2019.
... also, ich war noch nie beim Karneval, nur mal so nebenbei
 
bernhard64 kommentierte

Der Autor propagiert ja nicht, NICHTS zu tun. Er malt ein Worst-Case-Szenario, was passieren wird, wenn man nichts täte und worum es somit eigentlich bei der Pandemiebekämpfung geht. Du hast vielleicht etwas schnell quergelesen? Oder ich??
 
Dort steht immer „der Pandemie freien Lauf lassen“ - was ist wohl damit gemeint?

Naja, kleine Denksportaufgabe: was würde wohl auf unseren Straßen passieren, wenn es zwar Verkehrsschilder gäbe, aber die Polizei/Ordnungsamt etc.
keine Kontrollen zur Einhaltung durchführen dürfte/wollte ?

Oder noch besser, überhaupt keine Regeln erlassen und mal gucken was passiert... Also gefragt ist der eigenverantwortliche Verkehrsteilnehmer.

Ich bin mir bewusst, dass jeder Vergleich seine Schwächen hat, aber dies ist mir spontan in den Sinn gekommen.
 
Kommentar
Ich habe mich ja in den letzten Wochen hier etwas zurückgehalten mit dem Schreiben, weil ich nach Ansicht der hier beteiligten Mehrheit nicht eindeutig genug Stellung beziehe und die Richtigkeit mancher Entwicklung im Umgang mit dieser Infektion anzweifle.

Ich bin tatsächlich noch immer der Ansicht, dass die Bevölkerung durch Politik und Medien bewusst in Angst versetzt werden soll, auch wenn ich mir noch keine eindeutige Meinung dazu gebildet habe, warum das so ist. Die einfachste Erklärung wäre, dass dies Aufklärungszwecken dient, oder um die Dringlichkeit nicht in Vergessenheit geraten zu lassen. Dass die Zweifler damit nicht mehr erreicht werden ist für mich allerdings klar.

Ich positioniere mich sehr selten klar in eine Richtung und bin stets versucht mir keine feste Meinung zu bilden, weil ich der Ansicht bin, dass dies meiner Objektivität im Wege steht. Ich weigere mich bewusst, Menschen für ihr Fehlverhalten in der jetzigen Situation zu verurteilen und darum mag ich es überhaupt nicht, wenn hier regelmäßig von Verstößen berichtet wird und die Beteiligten als dumm bezeichnet werden. Noch schlimmer finde ich, wenn ihnen Unmenschlichkeit vorgeworfen wird und dass sie das Leben Anderer aufs Spiel setzen.

Es ist weder natürlich, noch richtig, dass jeder Bürger sich so verhalten soll, als sei er eine potentielle Gefahr für sein Gegenüber, eine Virenschleuder, die allein durch ihre Anwesenheit in der Öffentlichkeit eine Gefahr für Andere darstellt. Die Tatsache, dass es Menschen gibt, die diese Sicht der Dinge nicht verstehen wollen, oder können, sollte Jeder akzeptieren können, anstatt sich über Monate darüber zu echauffieren.

Meines Erachtens nach führt der meisten Menschen Umgang mit der Pandemie zu einer Überbewertung der bestehenden Gefahren für Leib und Leben, oder eigentlich vielmehr zu einer Unterbewertung der durch diesen Umgang hervorgerufenen Gefahren.

Ich zähle mich zu denen, die logisch denken können. Ich weiß, was eine exponentielle Funktion ist und wie sich eine Infektionskrankheit unter einer Solchen entwickeln kann. Noch dazu lebe ich sehr zurückgezogen, gehöre somit zu einer Gruppe, die weder finanziell, noch sozial unter den Maßnahmen gegen die Verbreitung des Virus leidet. Im Grunde ist bei mir sogar das Gegenteil der Fall, ich genieße die Ruhe regelrecht.

Aber ich weiß auch, dass es einer Vielzahl der Menschen anders geht. Es geht nicht nur um Existenzen in finanzieller Hinsicht, es geht um soziale Kontakte, um Nähe, um Berührungen, die vielen Menschen fehlen. Die Bedürfnisse dieser Menschen werden mEn durch die staatlichen Maßnahmen gegen die Corona-Pandemie geradezu ignoriert. Ebenso ignoriert wird die geistige Gesundheit der Bevölkerung.
Und noch ein Thema, bei dem ich hier häufiger nicht ernst genommen wurde: Ich vermisse in der öffentlichen Diskussion jegliche, objektive Aufklärung zur Gefährlichkeit des Virus im Freien. Ich halte es im Gegensatz zu Vielen hier nämlich für wichtig, dass den Menschen, die im Wald und auf den Straßen mit FFP-Maske herumlaufen, mal gesagt wird, dass das nicht notwendig und ihrer Gesundheit auch nicht zuträglich ist.

Und weil ich eben nicht der Typ bin, der sich gern auf eine Seite schlägt und sich ungern eine feste Meinung bildet, habe ich Fragen:

Warum wurden in 2020 Krankenhäuser geschlossen, anstatt Neue zu bauen?
Warum werden Sport- und Freizeiteinrichtungen im Freien geschlossen?
Warum höre ich jeden Tag in jeder Nachrichtensendung im Radio die aktuellen Infektions- und Todeszahlen?
Warum werden Schulen nicht vergrößert, oder zeitgemäß belüftet?

Und zu guter Letzt erkläre ich das Wort „Schwurbler“ zum Unwort des Jahres 2020.

Frohes Neues!
 
häuschen kommentierte


Ich glaube nicht. Arbeitsschutz ist wichtig, schließt Gefahren aber nicht ganz aus.
 
bernhard64 kommentierte

"Ja, die sind noch wesentlich pingeliger als VP oder Kay, weil nämlich ihr Leben davon abhängt. Ein Feuerwerker, Jetpilot oder Industriekletterer wird nicht alt, wenn er als Hans Guck In Die Luft durchs Leben geht. Du verwechselst hier Mut mit Leichtsinn."

Da hast Du schon recht. Wir haben beruflich oft Umgang mit Asbest, PAK, Schimmel, Taubenkot, Fäkalschäden und meist Schimmel. Wir machen immer eine Gefährdungsbeurteilung, minimieren die Gefährdungen durch technische, organisatorische und persönliche Schutzmaßnahmen, nehmen auf jeder neuen Baustelle eine Unterweisung vor und machen unseren Job unaufgeregter als sicher viele hier seit Corona in einen Supermarkt gehen, mich eingeschlossen.

Auf einer Baustelle bin ich nämlich meist Herr des Geschehens. Das bin ich weder im Supermarkt noch sonst wo ... Unsere Gefährdungsbeurteilung in Punkto Corona im Privatleben kam jedenfalls auch zu dem Ergebnis, dass das Risiko, infiziert zu werden zwar eher gering ist (weil die Wahrscheinlichkeit selbst bei hohen Inzidenzzahlen auf einen Infizierten zu treffen, gering ist), die Gefährdung, die eine Erkrankung mit sich bringt aber hoch ist. Die Schutzwirkung eines MNS ist beim Fall der Fälle auch eher als gering zu bewerten. Also minimieren wir Kontakte schon seit Monaten auf das notwendige und bleiben zu Hause.

Von daher sind "Profis" auch nicht unbedingt "pingeliger", aber wir können vielleicht besser mit der Situation umgehen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Kay kommentierte


Das bringt wirklich nichts.
Warum nimmst Du schon wieder mich als Beispiel:
" Du bist Anwalt, der Andere xx. Ich bin umgeben von Bauarbeitern, die in echter Scheiße (Infektionsgefahr) wühlen und auf Mauern klettern (Verletzungsgefahr). "

Als Anwalt - und zuletzt fast nur noch in der Rolle als Strafverteidiger - erinnere ich noch manche Szene, in der zwei bis drei ausgewachsene Männer Hemmungen hatten, ohne Waffen einem in Ketten vorgeführten Angeklagten nahe zu kommen (Verletzungsgefahr).
Schon als Referendar war ich in Santa Fu als sog. " Verwaltungsstation " - die Geschichten könnten viele Seiten füllen - (auf Station B, V) .

Du spielst schon wieder Sandkasten : Mein Sandhaufen ist größer als Deiner!
 
häuschen kommentierte
Kay
Ich werde Dich nie wieder als Beispiel herbeiziehen, versprochen.
 
soulbrother kommentierte
"Also minimieren wir Kontakte schon seit Monaten auf das notwendige und bleiben zu Hause."
Und das sagt jemand, der Risiken und Schutzmaßnahmen regelmäßig abwägen kann und muss. (und dem ich voll zustimme)!

@ häuschen : Aber was ist mit den Menschen, die das nicht beherrschen, weil weder Beruf, noch Hobby, weder Bildung, noch Ausbildung dies jemals erfodern..., denen MUSS man logischerweise das Risiko und die Schutzmechanismen mitteilen (wird ja täglich seit Monaten gemacht in allen Medien...) und da sich viele nicht "freiwillig" an die gebotenen Schutzanweisungen halten, muss der Staat mit allen "3 Teilen der Gewalt" entsprechend agieren...
 
Warum werden Sport- und Freizeiteinrichtungen im Freien geschlossen?

Ansteckungsgefahr in Umkleideräumen, auf Toiletten, um den Hals fallen bei Gewinn/Erfolg der Teilnehmer, saufen der Zuschauer ...

Das weißt Du doch selbst.
 
4 Kommentare
häuschen kommentierte
Als Diskuswerfer, der weder eine Umkleidekabine braucht, noch ein Klo und auch keine saufenden Zuschauer, weiß ich das nicht selbst und werde auch ungern mit dem Dir vorschwebenden Mob gleichgestellt. Sport ist nicht nur BVB gegen Schalke.
Und auch hier ... ich habe einen eigenen Diskuswurfplatz und bin nicht betroffen, kann mich aber sehr gut in jeden Sportler hineinversetzen, der an der Ausübung seiner Sportart unnötiger Weise gehindert wird.

Ich halte es schlicht für falsch nicht zu differenzieren. Das Motto passt nicht. Wenn die “gefährlichen“ Sportarten verboten sind, müssen wir auch die Ungefährlichen verbieten. Das ist Kindergarten und öffnet alle Tore für Verschwörungstheorien.
 
Zuletzt bearbeitet:
Kay kommentierte

Wenn die Politiker und Juristen sich jetzt darum bemühen sollten, für jede Sportart eine Sonderregelung zu finden, wären die für die nächste Zeit in Dauerkonferenz.

Diskuswerfen wird erlaubt, die Toiletten und Umkleideräume bleiben geschlossen. Wer schwitzt, hat Pech, wer urinieren möchte, soll Windeln tragen.
Tennis wird auch erlaubt, aber nur Einzel ....

Die Polizei bekommt Anweisungen zur Kontrolle in Telefonbuchstärke ...

Das Ist doch alles vielleicht noch von der Logik her verstehbar, aber in der Praxis geht das nicht.
 
Cassie kommentierte
Wir vom Boxerklub (IGP Hundesport) dürfen seit dem Lockdown nicht mal mehr alleine auf den 2000m² Vereinsplatz. Also auch nicht Privat, um mit unserem Hund alleine, außerhalb der Trainingszeiten, mal etwas auszulasten. Weil: Vereinssport. Wurde von der Stadt Essen unter Androhung eines Bußgeldes unserem Vorstand am 10.12.2020 mitgeteilt.
Selbst im Regulären Betrieb kommt man sich beim Training nicht nahe. Wir brauchen, auch sonst, weder Duschen, noch Umkleiden, noch überhaupt ins Vereinsheim. Umgekehrt sehe ich Regelmäßig auf diversen Sportplätzen in der Region Fußballer und andere Sportler in Gruppen und ohne Abstand/Maske Trainieren.
Das ist Schwachsinn³
 
häuschen kommentierte
Kay
Das kommt ganz darauf an, wie wichtig man es nimmt. Wenn man einzig und allein darauf getrimmt wird, dass sich niemand infiziert, hast Du wohl Recht. Aber genau darum geht es ja in meinem Statement.
 
Mal eine kurze Geschichte aus meiner Familie:

Meine Mutter ist in einem größeren Pflegeheim untergebracht. Sie leidet u.a. unter COPD und ist schwer krebskrank. Seit Monaten sind sie dort eingesperrt. Sie hat zum Glück einen Balkon, wo sie ab und an hinbegleitet bzw. hingefahren wird/wurde. Andere Bewohner haben diese Möglichkeit nicht und sind permanent in ihren Zimmern eingesperrt, da sie nicht mal in den Speiseraum dürfen. Seit Monaten gibt es immer wieder mal positive Testergebnisse ( in den Medien groß ausgeschlachtet ), die sich bisher ALLE zum Glück nachträglich als falsch herausgestellt haben. Trotzdem werden sie sicherheitshalber under Quarantäne gestellt. Zuletzt sollten es 41 Fälle gewesen sein. Diese Situation über so lange Zeit ist nicht nur für die Bewohner und Angehörigen unerträglich, auch das Pflegepersonal leidet schon lange selbst und mit ihren Patienten/Bewohnern mit.

Wir wollen die Alten und Kranken schützen und vernichten sie in Wirklichkeit. Dass alle bisherigen Positivtestungen sich dort als falsch herausgestellt haben, wurde nicht mehr in den Medien erwähnt. Sicherlich ist das nicht als Referenz zu sehen und es gibt sonstwo viele schwere Verläufe mit negativem Ausgang. Die Bewohner sind gebrochen und können/wollen nicht mehr. Auch sie haben normal ein Recht auf ein würdiges Leben. Viele von ihnen wäre ein Ende lieber als weiterhin so vor sich hin zu vegetieren.

Es gibt mittlerweile die begrenzte Möglichkeit, dass sich Angehörige mit einzelnen verzweifelten Bewohnern treffen können, was ein kleines Signal der Menschlichkeit ist. Normalerweise ist jeglicher Besuch untersagt - mit Ausnahme dass ein Bewohner oder Bewohnerin im Sterben liegt.

Über solche Zustände sollte und müsste in den Medien viel mehr berichtet werden. Bisher habe ich davon noch nichts gesehen.

Wir haben noch unseren ebenfalls schwer kranken und pflegebedürftigen Vater im Haus und erleben täglich das Drama, wenn er versucht mit meiner Mutter zu telefonieren. Durch ihre permanente Sauerstoffzufuhr ( das mobile Gerät macht relativ viel Lärm und meine Mutter ist nicht nur schwerhörig, sie kommt auch mit der Bedienung und dem Halten des Telefons nicht mehr zurecht ) ist eine Kommunikation fast nicht möglich. Wir überlegen täglich ob es für sie eher eine Belastung ist wenn wir anrufen. Ab und zu wird sie beim telefonieren von einem Pfleger unterstützt, diese haben aber so viel zu tun dass die Hilfe eher selten möglich ist.

Sie ist total gebrochen und wird an dieser Situation zerbrechen. Das haben uns auch ihre Pfleger bestätigt, wobei es vielen anderen Bewohnern genauso geht. Da einige Bewohner in der Vergangenheit mal positiv getestet wurden ( egal ob es sich hinterher als falsch herausgestellt hat ), werden sie nach ihrem Ableben bestimmt in der Statistik der CORONA Toten geführt. Es ist unwichtig ob jemand „an“ oder „mit“ CORONA gestorben ist. Aber es wird noch viele geben, die „wegen“ CORONA sterben.

Das waren jetzt nur meine ganz persönlichen und direkten Erfahrungen, die hoffentlich auch mal geschildert werden dürfen.
 
3 Kommentare
häuschen kommentierte
Danke für Deine nüchterne Schilderung. Deine Eltern tun mir unendlich Leid und ich halte diese Umstände für untragbar.
 
markusm1000 kommentierte
Über solche Zustände sollte und müsste in den Medien viel mehr berichtet werden. Bisher habe ich davon noch nichts gesehen.
Über unser kaputtgespartes Gesundheitssystem oder die völlig überlastete Altenpflege wird seit Jahren in schöner Regelmäßigkeit berichtet, immer wieder mal ein kleiner Artikel irgendwo auf Seite 7 oder 10, und niemanden interessiert es so wirklich, denn bessere Versorgung bedeutet ja höhere Beiträge. Hier mal so ein Artikel, man achte auf das Datum.
Ich kann mich nicht erinnern, dass in den letzten Jahren eine Welle der Empörung durchs Land ging, die Menschen auf die Straße gingen und höhere Krankenkassen-, Pflegeversicherung- und auch Rentenbeiträge forderten. "Die Medien" sind's also nicht, die machen ihren Job.
 
bouncer kommentierte
Natürlich ist diese Situation bedrückend. Und doch, es wird viel, sehr viel darüber berichtet. Aber es gibt keine Alternative bis die Impfungen durch sind.
 
Während dieser Pandemie, während der letzten 12 Monate konnten wir sehr viel Wissen über die Infektionswege und Infektionswahrscheinlichkeit mit SARS2 akkumulieren. Leider wurde dieses Wissen nicht genutzt, um durch technische und organisatorische Maßnahmen, die Infektionsgefahr insbesondere im ÖNV, in Schulen und in Altenheimen deutlich zu reduzieren. Jetzt noch die Impfstoff-Panne.....

Wenn letztendlich einem Barkeeper in Ischgl 85 Covid-Tote zugerechnet werden, - dann dürfen sich Frau Merkel, Herr Spahn, Herr Scholz und die Landesfürsten viele tausend Covid-Tote ans Revers heften. Hoffentlich werden Politiker in Deutschland mal wieder für Vollversagen zur Verantwortung gezogen.....

Ein Land mit vielen unkoordinierten, teilweise unlogischen Maßnahmen zu überziehen, die dann vielen gesellschaftlichen, psychischen und ökonomischen Negativfolgen haben, aber gezielte, technische Schutzmaßnahmen nicht umzusetzen, ist nicht akzeptabel.

Das politische Personal ist vom Souverän auf Zeit angestellt und wird recht üppig entlohnt. Es hat die übergeordnete Aufgabe seine Kraft dem Volke zu widmen, den Nutzen des Volkes zu mehren und Schaden vom Volke abzuwenden.... wenn die Damen und Herren dazu nicht in der Lage sind, jagt sie vom Hof und stellt andere ein. Es gibt genug Menschen in Deutschland, die durch Ausbildung, praktische Erfahrung und Lebensleistung fähig sind, auch ein Corona-Problem zu lösen. Überwiegend Parteisoldaten, ohne langjährige Erfahrungen im richtigen Leben, in der Privatwirtschaft, können das anscheinend nicht (haben sie ja auch nie gelernt).

Derzeit ist man geneigt die BRD in BER umzubennen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Molly_1 kommentierte
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UK hat sich aus einer EU verabschiedet, die sich zu einem unflexiblen Moloch entwickelt hat, in dem Frankreich bestimmt und Deutschland zahlt. Die Briten zeigen beim Impfen was möglich ist, wenn man die neue Freiheit konsequent nutzt. Es wurden schon 1,4% der Bevölkerung geimpft, in Deutschland nur 0,3%, und die Briten haben nun auch den AstraZeneca Impfstoff zugelassen.

Die EU hat primär (nicht wirklich überraschend) auf den französischen Sanofi Impfstoff gesetzt: Sanofi suffers major setback in development of a Covid-19 vaccine - STAT (statnews.com)

(Bitte nicht falsch verstehen, ich war mal ein großer Befürworter von EU und Euro...).
 
T
Tom.S kommentierte


Ob die Mutante wirklich deutlich infektiöser ist, lässt sich noch nicht eindeutig sagen weil es noch keine Analyse gibt, in der die Mutation als unabhängiger Risikofaktor für die Infektionsübertragung definiert werden konnte.
 
VisualPursuit kommentierte
Und die Briten kämpfen jetzt mit einer Bürokratie,
gegenüber der die Bürokratie der EU ein Witz war.

Den Verlust des "Molochs" werden sie noch teuer bezahlen.
 
Bertho kommentierte

Was Du schreibst, finde ich sehr sachbezogen und sehr gut formuliert.
Wir haben uns von #HaDiDi mal wieder provozieren lassen. Warum komme ich bloß immer wieder an diesen Stammtisch?
 
Molly_1 kommentierte
Das ist ja lächerlich, was Du da schreibst! Die Briten haben die nötige Sorgfalt fehlen lassen und einfach drauf los geimpft! Mir ist der deutsche Weg absolut lieber und sicherer.
 
T
Tom.S kommentierte
1 Kommentar
bernhard64 kommentierte
Vielen Dank für diesen sehr interessanten Artikel. Ganz neue Aspekte ...
 
Dieses Herumreiten auf einzelnen Events, die durch die Medien getrieben werden
und die nur dazu Nutze sind Hass zu schüren, ist mEn wenig nützlich und es stört mich sehr.

Dann stört Dich sicher auch die Berichterstattung über Leute die sich
in der Berliner Innenstadt Rennen mit 180 km/h liefern und dabei
Leute totfahren, ja? Dient das dann auch nur dazu Hass auf die armen
Autofahrer zu schüren? Völlig ungerechtfertigt, versteht sich.
Freie Fahrt für freie Bürger, oder?

Nur um das noch mal in aller Deutlichkeit zu sagen:
JEDE weitere Infektion trägt dazu bei diesen unhaltbaren Zustand zu
verlängern, belastet Staatskasse, Gesundheitssystem, die Volkswirtschaft,
verursacht psychische Belastungen, Krankheit und Tod in der Bevölkerung.

Die vielfältigen Folgen dieser Pandemie werden schlimmer je länger
das anhält. Gleichzeitig verschieben sich Marktanteile von kleinen
Unternehmen und Soloselbstädigen hin zu globalen Riesen, statt ein
eigenes Geschäft zu führen stehen viele anschliessend bei Amazon
am Packtisch als digital geführte Sklaven, bei denen jede Minute zuviel
auf der Toilette vom Lohn abgezogen wird.

Die Folgekosten werden an Renten, Sozialsystemen, Kunst und Kultur
eingespart werden müssen. Öffentliche Infrastruktur wird leiden, Teile
der Bevölkerung fallen unter die Armutsgrenze, die soziale Schere geht
weiter auseinander. Das wiederum hat Einfluß auf Freiheit und Demokratie.
Die leiden nämlich beide wenn das soziale Gleichgewicht so in Schieflage
gerät.

Dir machen die realen Zahlen Angst. Du solltest eher Angst davor
haben daß noch mehr Leute so damit umgehen wie Du das tust.
 
Kurt Raabe kommentierte

ja ich bezog mich auf die Zahlen die durch das RKI gemeldet wurden.
 
häuschen kommentierte
... kein Grund für Hysterie.

Du musst hier im Thread sehr vorsichtig formulieren, sonst gerät man ins Querdenker-Abseits. Kaum ein Mensch würde sich die eigene Hysterie eingestehen, geschweige denn lässt er sich das von anderen vorwerfen.

Alle könnten infiziert sein, es besteht eine für Viele nicht berechenbare Wahrscheinlichkeit von sich in Winterberg rumtreibenden Rodlern angesteckt zu werden, eine Polonese in Flensburg löst Todesangst im Oberallgäu aus, Manche kennen Unmengen an Covid Verstorbene, obwohl der Durchschnittsdeutsche nur 0,04 Verstorbene kennt und so wird jeder Bürger, dessen Nase aus der Maske hängt, als Idiot und potentieller Mörder in die Schublade der Verbrecher gesteckt.

Aber das ist natürlich keine Hysterie und schon gar keine Übertreibung. Alles berechtigte Kritik und unaufgeregte Logik.
 
Timotheos kommentierte
peterkdos kommentierte
...meine Tochter ist seit Wochen bei einem 10tägigen Dienst, dann zwei Tage frei zum ausschlafen. Hat bis jetzt 7 Kilo abgenommen.
Ihre Intensivstation ist voll!!! Das Fachpersonal ist am Ende. Bei diesem Wissen ärgere ich mich masslos über alle Relativierer, Besserwisser und Corona-Leugner. Habe keine Worte mehr, nur noch Verachtung übrig...
 
Ernie62 kommentierte
@peterkdos
Und das ist leider kein Einzelfall. Unsere Nachbarin macht Nachtschichten auf einer Coronastation. Dieser Tage lief sie sehr betrübt im Garten rum. Auf Nachfrage sage sie: Soviele Tote in einer Schicht habe ich noch nie gehabt. Mehr Worte brachte sie nicht mehr raus.
Meine vollste Hochachtung für diesen Beruf!!!
 
Zuletzt bearbeitet:
Es ist doch geradezu lächerlich zu ignorieren, dass Politik und Presse durch besonders ausgewählte Informationen, die Bevölkerung "verängstlichen" will und zu einem bestimmten Verhalten manipulieren will. Das Phänomen heißt "nudging" und gab es schon vor Corona, nur in Corona-Zeiten wird es extensiv eingesetzt. In Corona-Zeiten sicherlich mit einer gut gemeinten Absicht.

Mittlerweile liegen objektive Sterbezahlen zu 2020 vor und die sehen wenig dramatisch aus. In 2020 gab es bezogen aufs Gesamtjahr keine Übersterblichkeit. In der BRD sterben pro Woche etwa 19.000 Menschen durchschnittlich, in starken Grippeperioden, oder während Hitzewellen, kann es auch schon zu mehr als 25.000 Sterbefällen pro Woche kommen. Auch da hat Covid keine neuen Rekorde gesetzt.

Sonderauswertung der Sterbefallzahlen 2020 (Daten zur Einordnung einer zeitweisen Übersterblichkeit im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie) (destatis.de)

Keine Übersterblichkeit trotz Covid | Telepolis (heise.de)

Mit diesen beiden Links liegen objektive Zahlen vor. Diese Zahlen werden sicherlich keine Ängste erzeugen, zumal man sich individuell recht gut gegen eine Infektion schützen kann.
 
AnjaC kommentierte
Es gibt so viele Erkrankungen, die keine Symptome machen.... sind das dann auch alles keine?
 
AnjaC kommentierte
Wir zählen alle Infizierten, weil sie andere infizieren können. Das macht absolut Sinn. Und das RKi unterscheidet weist in seinen Statistiken sehr wohl asymptomatische und symptomatische aus. Ich glaube, wir reden aneinander vorbei.
 
Fraenker kommentierte

Also in der medizinischen Terminologie sind das ganz klar zwei verschiedene Dinge.
Hört sich extrem sinnvoll an. Warum sollte jemand ein Interesse daran haben, dass diese zwei verschiedenen Gruppen zu einer größeren Zahl zusammengefasst werden.
 
häuschen kommentierte
Und das RKi unterscheidet weist in seinen Statistiken sehr wohl asymptomatische und symptomatische aus.

Dann ist ja Alles geklärt, die Statistik schau ich mir an.
Wie wir da aneinander vorbeireden konnten versteh ich nicht, aber ich bin ja auch nicht der Hellste
 
T
Tom.S kommentierte


Ohne jetzt allzu sehr ins Detail gehen zu wollen, zeichnet sich eine Erkrankung u.a. durch die Behandlungswürdigkeit aus. Im Falle von Corona gibt es keinen Hinweis darauf, dass ein solche bei asymptomatischen Infektionen gegeben ist.
 
Das hatten wir schon - es geht weiter :

 
Kommentar
...
 
2 Kommentare
Gianni33 kommentierte
Wenn mit der Methode des "nudgings" z. B. angeordnet wird, dass auf den Zigarettenpackungen Warnhinweise mit Fotos angebracht werden, dann erfolgt diese Maßnahme ja nicht mit dem Ziel, in der Bevölkerung Angst und Panik zu verbreiten, sondern mit dem Ziel, die Menschen auf die gesundheitlichen Gefährdungen des Rauchens hinzuweisen.

Und genauso sehe ich das in Bezug auf die Informationen über Corona.
 
Zuletzt bearbeitet:
häuschen kommentierte


Sorry, dass ich diesen Beitrag gelöscht habe, es sollte ein Kommentar werden und ich hab den Beitrag dorthin verschoben, wo er eigentlich hin sollte.

Genau diese Bildchen fielen mir auch ein. Und sicher gibt es sinnvolles und richtig eingesetztes Nudging, wie auch Solches, das fehlkalkuliert wurde. Mir wurde aber zu verstehen gegeben, dass es Sowas gar nicht gibt und ich einer Verschwörungstheorie aufgesessen sei. Dabei habe ich nur Zweifel an der richtigen Wirkung dieses Mittels geäußert.
 
Freunde, Schluss jetzt. Wir sind mal wieder an dem Punkt, an dem wir schon mehrfach waren.

Bevor ich jetzt wieder einen der üblichen Romane schreibe, nur so viel:

Es ist quasi von Anbeginn des Threads eine Regel, dass wir hier nicht über den Wert des Lebens diskutieren. Haltet euch bitte dran, sonst muss ich wieder anfangen, zu löschen, zu editieren etc. Das möchte ich nicht.

Das gleiche gilt für alle Bemerkungen, die persönlich angreifend sind. Für alle - egal welche Haltung sie der Pandemie und ihren Auswirkungen gegenüber einnehmen.
 
Kommentar

Genau. Und mit einem Bein in kochendem Wasser und dem anderen in einem
Bottich mit Eiswürfeln stehst Du statistisch in lauwarmem Wasser.

Du lebst nach eigenen Worten zurückgezogen, ich lebe in einer
Großstadt und habe ein großes Netzwerk.

Wir haben ganz deutlich sichtbar sehr unterschiedliche Horizonte.

Ich erlaube mir mich zu fragen (und das hier auch zu schreiben), ob Dein Dunstkreis
ein ganz Besonderer ist, oder ob Du wieder einmal nur übertreibst.

Ich habe fast 20 Jahre lang neben dem Studiobetrieb den Nachtfalken für alle
Stadtzeitungen in Düsseldorf gegeben, habe Bilder an alle Lokalredaktionen
der Stadt verkauft.

Sowas geht fraglos einher mit einem größeren Bekanntenkreis als
jemand mit einem eigenen Diskuswurfplatz den hat.
Die Arbeit für global aufgestellte Modekonzerne und Werbekunden
tut ihr übriges.

Was die von Dir empfundene Übertreibung angeht: Meine Ex hat mal zum
Besten gegeben, daß sie mich eine Weile für komplett verrückt gehalten
hat wenn ich von dem einen oder anderen erzählt habe, mit dem ich schon
zu tun hatte. "Aber irgendwann standen die dann alle mal vor mir, und da
wusste ich der spinnt nicht".
 
3 Kommentare
häuschen kommentierte
Einigen wir uns darauf, dass mein „Vorwurf“ nicht nur frech, sondern auch zu frech war?

Dein Dunstkreis ist halt überdurchschnittlich groß, von Meinem habe ich nie gesprochen.
Da ich als Bauunternehmer aber geschäftlich mit sehr vielen Menschen zu tun habe, ist er vielleicht doch größer, als Du denkst.
 
AnjaC kommentierte
Boah Leute - meiner ist größer als deiner... Ehrlich jetzt?
Hoffentlich schreibt jetzt keiner, dass dies ein Fotoforum ist und wir Bilder sehen wollen.
 
häuschen kommentierte


Ich kann leider keine aktuellen Bilder zeigen, weil mein Photoshop kaputt ist. Aber Meiner ist schon ziemlich riesig
 
Zuletzt bearbeitet:
Die Pressekonferenz zu den seit heute Mittag laufenden Bund-Länder-Beratungen (Kanzlerin und Ministerpräsidenten) wird heute Nachmittag natürlich übertragen. Eine Uhrzeit ist noch nicht bekannt, aber br24 hat schon mal einen Link, unter dem das dann zu sehen ist. Vorsichtige Schätzung des Senders: ca. 15 Uhr:

 
3 Kommentare
AnjaC kommentierte
Nunja, 15 Uhr können wir wohl vergessen. Zitat BR24:

Der ursprünglich für 11 Uhr geplante Beginn des Bund-Länder-Gipfels wurde wegen weiterer vorbereitender Gespräche mehrfach nach hinten verschoben. Die Schaltkonferenz begann erst mit mehr als dreistündiger Verzögerung.
 
Kay kommentierte
Hugo vermutet: Der Make-Up-Artist hat sich verspätet.
 
AnjaC kommentierte
Ihr könnt euch auch auf YouTube in die Warteschlange einreihen:

 
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