Coronavirus (war: CP+ 2020 wegen Coronavirus abgesagt)

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Derzeit gibt es auch wieder Covid Fälle die in Thailand entdeckt wurden. Im Norden in Chiang Mai, in der Grenzstadt Trat und in einer nordöstlichen Isaan-Provinz. Ursache sind illegale Grenzübertritte (grüne Grenze) von Burma, Laos und Kambodscha, von dort wurden die Infektionen eingeschleppt.

Das verdeutlicht wieder mal, wie notwendig strenge Einreiseregeln, Grenzkontrollen und Quarantänezentren sind, wenn man den Re-Import der Krankheit verhindern will. Die aktuelle Situation in Passau verdeutlicht dieses für Deutschland.
 
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Quelle:
 
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ZDFinfo bietet am Freitag, 4. Dezember 2020, von 21.00 bis 0.30 Uhr, einen Doku-Abend mit Wissen zu den Fragen, wie die Coronakrise die Globalisierung beeinflusst, Verschwörungstheorien entstehen lässt und den Wettlauf um den Impfstoff prägt.

Zunächst informiert ab 21.00 Uhr die Doku "Störfall Corona – Wie die Pandemie die Globalisierung verändert" über die in der Krise zutage getretenen Risiken globaler Vernetzung. Der Film von Hannes Vogel, der erstmals am 25. November 2020 im ZDF zu sehen war, ist in der ZDFmediathek abrufbar unter: https://kurz.zdf.de/gvnoks/

Ab 21.45 Uhr folgt die Doku "Corona, Aids & Co. – Virus oder Verschwörung?", die auf aktuelle und historische Seuchen blickt und Verschwörungstheorien heute und in vergangenen Epochen beleuchtet. Der Film von Christopher Gerisch, der erstmals am 15. November 2020 im ZDF zu sehen war, steht in der ZDFmediathek zur Verfügung unter: https://kurz.zdf.de/YQQ/

"Schweinepest, Corona & Co. – der Vormarsch neuer Viren" rückt ab 22.30 Uhr in den Blick. Diese Ausgabe von "Leschs Kosmos" beleuchtet die Wege der neuen Viren, wie sie sich ausbreiten, wie gefährlich sie sind, und mit welchen Methoden man versucht, diese einzudämmen. Harald Lesch hatte darüber am 24. November 2020 im ZDF berichtet, in der ZDFmediathek ist diese Ausgabe von "Leschs Kosmos" jederzeit sehen: https://kurz.zdf.de/rnt/

Ab 23.00 Uhr steht die Doku "Corona 2020 – Kampf um den Impfstoff" erstmals auf dem ZDFinfo-Programm. In dem Film von Kevin Fox, der ab Freitag, 4. Dezember 2020, 10.00 Uhr, in der ZDFmediathek bereitsteht, berichten Ärzte, Forscher und Betroffene aus Amerika, Europa und Afrika von den Herausforderungen durch die Pandemie und den Lockdown. Positive Beispiele der Nachbarschaftshilfe kommen ebenso zur Sprache wie zahlreiche Probleme, etwa die Zunahme psychischer Erkrankungen. Experten äußern sich zu finanziellen Folgen und wachsenden sozialen Ungerechtigkeiten infolge der Pandemie sowie zu den Gefahren durch Coronaleugner und ihre Verschwörungstheorien. In 3sat ist die Dokumentation bereits am Mittwoch, 2. Dezember 2020, 20.15 Uhr, zu sehen.

Die Doku "Zwischen Wahn und Wahrheit – Die Macht der Verschwörungstheorien" ist am Doku-Abend zu Corona in ZDFinfo ab 23.45 Uhr zu sehen. Der Film von Julia Lösch, der bereits am 4. November 2020 im ZDF zu sehen war, steht in der ZDFmediathek zur Verfügung unter: https://kurz.zdf.de/m6tUSo/

Quelle: Pressemitteilung ZDF
 
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Zur Zeit werden ja viele Hoffnungen auf das Impfen gesetzt, was aber noch Zukunftsmusik sein dürfte, denn bis die sog. Herdenimmunität erreicht sein wird, müssen mindestens ca. 65-70 % der Bevölkerung durchgeimpft sein, und das kann noch sehr lange (vielleicht Jahre) dauern.

Wir sollten stattdessen vielmehr unser Augenmerk auf aktuelle Maßnahmen zur Eindämmung der nach wie vor hohen Infektionszahlen richten.
Und in dieser Hinsicht halte ich, wenn ich das so sagen darf, insbesondere die Lockerungen zu Weihnachten bzw. auch zu Neujahr, für eine "Schnapsidee".
Es ist doch vorhersehbar, dass danach die Fallzahlen wieder ansteigen werden und dann im Januar verschärfte Maßnahmen erforderlich sein werden, worüber dann auch das Gejammer wieder ansteigen wird.

Gruß
Hans
 
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Gianni33 kommentierte
Natürlich sind das, wie du sagst zwei unterschiedliche, besser gesagt parallele Maßnahmen, die Entwicklung der Impfstoffe einerseits mit energischer Vorbereitung der Impfmaßnahmen und andererseits die weiterhin strikte Befolgung der bislang verordneten bzw. empfohlenen Maßnahmen.

Aber ich sehe hier auch einen möglichen Zusammenhang, der sich katastrophal auswirken könnnte: Wenn nämlich die (irrationale) Hoffnung, dass mit dem Impfen schnell alles wieder gut werden würde, dazu führt, dass viele die Gefährlichkeit des Virus nicht mehr so ernst nehmen und zu lascheren Verhaltensweisen übergehen.

Es wird jetzt ja schon von einer dritten Welle gesprochen...
 
Georgie1956 kommentierte
Diese Gefahr sehe ich allerdings auch und ich befürchte, sie wird leider vermutlich zu einer gewissen Impfträgheit beitragen. Nach dem Motto: "60% Gepimpfte reichen ja, da muss ich mich ja nicht impfen lassen." Ich hoffe, dass hier -rechtzeitig- durch entsprechende Aufklärung entgegen gewirkt wird.
 
häuschen kommentierte
Schnapsidee ist ja sehr niedlich ausgedrückt, trifft es aber im Kern, denn da muss ich doch gleich an Laschet denken
 
Gianni33 kommentierte
Vielleicht ist dir Herr Laschet auch durch meine Formulierung von "lascheren Verhaltensweisen" in den Sinn gekommen.
 
häuschen kommentierte
Viele Leute hätten Weihnachten ohnehin schon als Ausnahme angesehen, egal ob geboten ist sich zurückzuhalten, oder nicht.
Ich sehe diese offizielle Ausnahme auch für unangebracht.
 

Es bleibt, wie es ist:
Biontech hat eben durchgegeben, sie könnten binnen Stunden liefern - die Ministerin rechnet mit Januar für die ersten Impfungen.

Der Praktikant hatte für Hamburg & Co. die Messehallen als einzurichtenden Medizinplatz in der Glaskugel gesehen - vor Monaten.

In Hamburg ist genug Platz und es gibt genug Hallen.
Rüstet man das Impfzentrum, könnten in der Nachbarhalle die ersten fünf Betten zum Probelauf für eventuelle Fälle des zukünftigen Bedarfs in Gang gesetzt werden, damit alles einsatzfähig ist, sobald es gebraucht wird. Aber auch das hat Zeit.
Der neue Anstieg von den Weihnachtsinfizierten kommt ja erst im Januar. Die Mediziner warnen bereits.

Die Politiker schreiben Weihnachtsreden ...
 
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Kay kommentierte


wenn Du die Frage nach 9 Monaten Virus ernsthaft stellst, ist etwas falschh - in der Zeit tragen Mütter ihre Kinder aus

und von jeder war genauso wenig die Rede, wie mehrere täglich
 
markusm1000 kommentierte
Kay kommentierte


So kannst Du jede Lösung ad absurdum führen.
- Vielleicht könnte jemand in Karben anfangen.
Vielleicht ist die Bearbeitung der Pandemie auch nichts für Karben, oder Hessen, oder Berlin und geht nur in Bayern.
 
markusm1000 kommentierte
Lösung für was? In Hamburg bekäme jeder 65+ 10 vergünstigte FFP2. Das löst was? Ein paar Rentner bekommen gute Gefühle – aber ob das das Virus interessiert?
Lösung sieht anders aus: zB. Indien impft alle seine Bürger. Da ist ein Ziel definiert und genau berechnet wieviel das kostet und wie lange das dauert. Im Endeffekt ist wohl angedacht, die gesamte Weltbevölkerung zu impfen -> Pandemie.
Wenn ich frage, wie man sich das mit den Masken für jedermann vorzustellen hat, höre ich nur, du bist doof. Wenn Deutschland keine 20-30 Mio. FFP2-Masken täglich schafft, ist Deutschland doof und ganz generell ist jedermann doof, der meine guten Ideen anzweifelt. Nee, das ist keine Lösung.
 
HaDiDi kommentierte
Bis zum flächendeckende Impfen könnte man versuchen Kontakte sicherer zu machen, statt Kontakte zu reduzieren. Das hätte direkten Einfluss auf das gesellschaftliche Leben und die Wirtschaftsaktivitäten. Dabei geht es um lokale und nationale Maßnahmen, wer jetzt die Weltlösung will, will eigentlich nichts machen.

Durch technische und organisatorische Maßnahmen kann man die Infektionswahrscheinlichkeit reduzieren und so Kontakte sicherer machen. Dabei spielen FFP2 Masken und Antigen-Schnelltest eine zentrale Rolle.

Kontakte reduzieren, ist Mittelalter, Kontakte sicherer machen, ist 21. Jahrhundert. Impfen ist dann der nächste Schritt.
 
Das Paul-Ehrlich-Institut, Bundesinstitut für Impfstoffe und biomedizinische Arzneimittel, hat am 25.11.2020 die erste klinische Prüfung der Phase I eines Peptid-Impfstoffs gegen COVID-19 in Deutschland genehmigt.

 
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Im WDR3 kam eben ein Beitrag über AIO(?)-Masken. Leider haben ich den Bericht nur teilweise gesehen. Es geht wohl um wiederverwendbare, transparente Kunststoffmasken, die angeblich das Beschlagen der Brille verhindert und angeblich FFP2-Qualität aufweisen.
Hat einer von euch mal davon gehört?
 
falconeye kommentierte
ernst.w kommentierte
Lieber Falk, ich kann die Metallbügel so körpernah biegen, wie ich will... das wird nie 100%ig dicht.
 
Georgie1956 kommentierte


Mit gehts wie Ernst und glaube, dass ich das richtig mache. Vielleicht sind es ja Fake-FFP2-Masken.
 
AnjaC kommentierte
Hm, unsere sind kein Fake und für meine Gesichtsform sind sie auch nicht optimal, sitzen daher auch nicht 100%. Im Moment reicht allerdings auch schon recht wenig, um die Brille beschlagen zu lassen, das ist in dieser Jahreszeit ja immer so. Ein bisschen besser wird es mit dem Antibeschlagspray vom Optiker, ich vergesse den Aufwand nur dauernd.
 
Georgie1956 kommentierte

Es gibts ja zum Glück keine Eiheitsgesichtsform, also wird irgendjemand immer Probleme haben. wie ich ihn 4.688.8 schon schrieb: Mein Antibeschlagtuch hilft auch nur wenig und kurzzeitig.
 
3 Kommentare
Gianni33 kommentierte
Danke für dieses Video, das vielen die Angst vor den Folgen einer Impfung gegen Covid 19 nehmen wird.
Die offene Frage ist aber noch, wie lange die Impfwirkung anhält.
Möglicherweise müssen wir uns jedes Jahr wieder neu impfen lassen, aber darüber gibt es offensichtlich noch keine Forschungsergebnisse.
 
ernst.w kommentierte
Einmal pro Jahr ginge ja noch, aber alle zwei Monate wäre schon schlimm.
 
falconeye kommentierte
Approved




...
einzig die folgenden beiden Punkte hätte er im Teil mit Brille noch ansprechen können ...
- selbst-amplifizierende mRNA
- mögliche Autoimmunreaktionen
 
In der letzten Zeit setzen sich (natürlich!) auch viele Fotografen dokumentarisch und/oder künstlerisch mit der Pandemie auseinander. Eines der Projekte, die mir ins Auge gefallen sind, ist das von Eric Retterbush. Der Portraitfotografhat sich auf die kleine Nische der Ferrotypien spezialisiert und erst im Februar 2020 ein eigenes Studio eröffnet. Das ist natürlich nie richtig in Schwung gekommen. Seine Frau ist Krankenpflegerin auf einer COVID-19-Station und relativ schnell entstand die Idee, sie in ihrer Arbeitskleidung zu portraitieren. Daraus entstand das Projekt "RESILIENCE: A COVID-19 Frontlines Portrait Project".

Ich übersetze euch den einleitenden Text auf seiner Homepage:

RESILIENZ: Ein COVID-19-Frontlinien-Portrait-Projekt
Historische Zeiten erfordern historische Prozesse. "Resilience" ist ein Porträtprojekt, das die COVID-19-Pandemie mit den Augen derer an den medizinischen Frontlinien dokumentiert. Diese Ferrotypien helfen uns, die Geschichten von Kampf, Mut und Widerstandskraft gegen dieses Virus zu entdecken.

Zum Projekt:


Bei PetaPixel schreibt Retterbush mehr über sein Projekt (englisch):

 
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Die Zulassung eines Impfstoffs gegen Sars-CoV-2 rückt näher. Bundesgesundheitsminister Jens Spahn und RKI-Präsident Prof. Dr. Lothar H. Wieler wollen mit Ärztinnen und Ärzten über den Stand der Dinge sprechen. Am 5.12. ab 14 Uhr stehen beide für Fragen im Livestream zur Verfügung.

Die Veranstaltung ist geplant für Ärztinnen und Ärzten, aber offen für alle.

 
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Mir gehts um mein Spekuliereisen.
Ja, mir auch. Die von mir oben verlinkten Masken verhindern das bei halbwegs normalem Nasenbau. Ich hingegen habe einen extrem schmalen Nasenrücken, da beschlägt die Brille trotzdem. Weniger als mit üblichem MNS, aber doch. Ich habe das Problem mit einer eingeklebten Fensterdichtung (Schaumstoff) erledigt.
 
1 Kommentar
Beuteltier kommentierte
Hallo Ernst,
auch ich habe Fenster-Dichtungen aus Schaumgummi in den oberen Rand der handelsüblichen FFP2-Masken eingeklebt.
Seit dem steigt der Atem-Dampf nicht mehr zwischen obererem Maskenrand und Nasenbereich direkt zur Brille auf und beschlägt deren Gläser auf deren Innenseite,
dafür aber sieht man ihn nach vorne aus dem Maskenstoff austreten, und dann steigt er (weil die ausgeatmete Luft wärmer ist) nach oben und beschlägt die Brillengläser auf deren Außenseite.
 
Ich habe mir die Seite und auch das Video abgesehen und habe einen positiven Eindruck gewonnen.
Bist du damit zufrieden?
Kann man das FFP2-Vlies mit dem Bügeleisen desinfizieren, oder kann man es tatsächlich nur einmal benutzen?
 
4 Kommentare
ernst.w kommentierte
Ich bin zufrieden. Wenn auch hier die Zertifizierung der Gesamtmaske fehlt, wird immerhin ein geeignetes Vlies verwendet (weiter oben im Thread).

Und natürlich musst/solltest du schon wegen der Filterwirkung das Vlies wechseln, egal, ob du es mit dem Bügeleisen... das sind doch nur ein paar Cent pro Filtereinsatz.
 
Wuxi kommentierte
Man würde ja meinen 15 Minuten in den Backofen bei 90 Grad sollte den Job tun.

Der Filter geht ja eher zu als auf.
 
ernst.w kommentierte

"Man" würde meinen? Was? Dass auch die Filterwirkung wieder auf 100% gestellt wird?

"Man" meint auch, dass es Corona nicht gäbe.

Wir kaufen Kameras um zigtausend Euro. Aber wir sind zu geizig, um unser Leben mit dreißig Cent pro Tag (Hausnummer) zu schützen?
 
Georgie1956 kommentierte

Nein, Ernst, es geht mir nicht um die paar Cents. Eher habe ich einen Umweltfimmel, der vielleicht manchmal übertrieben ist.....
 
Prof. Martin Exner hat eben auf Phoenix zu Protokoll gegeben, daß
er davon ausgeht daß ein Arzt in 8 Stunden 90 Patienten impfen kann.

Das sind knapp über 5 Minuten pro Person.
 
Georgie1956 kommentierte
Kay

Zufall? Keine Ahnung. Wir kennen die entsprechenden Verträge nicht.
 
Georgie1956 kommentierte

Ich vermute, dass die mobilen Impfteams nur in Pflegeeinrichtungen und zur Versorgung immobiler Impflinge eingesetzt werden. Da kann ohnehin niemand mit der Stoppuhr daneben stehen.
In den Impfzentren (Impfstraße klingt nach Waschstraße ) wird sich ein gewisser Takt einspielen, der niemanden zum Schwitzen bringt. Schließlich stehen sich hier Menschen auf beiden Seiten gegenüber. Daher bringt es m.E. nichts, die Sekundenzu zählen. Wie heisst es so schön: "Et dauert solang wie et dauert."
 
luckyshot kommentierte

Ich vermute, dass die mobilen Impfteams nur in Pflegeeinrichtungen und zur Versorgung immobiler Impflinge eingesetzt werden. Da kann ohnehin niemand mit der Stoppuhr daneben stehen.

Ja klar, sehe ich genauso.


“Impfstraße“ deshalb, weil die notwendigen Schritte - anders als in Arztpraxen - vermutlich parallel an unterschiedlichen “Stellen“ abgehakt werden müssen, um Zeit zu sparen. Wie Frank schon geschrieben hatte, wird in der niedergelassenen Praxis mit 15 - 20 Min pro Patient gerechnet (bei meiner Frau auch).
Umgerechnet auf die Gesamtbevölkerung macht es dann ja schon einen Unterschied, ob die Aktion ein halbes Jahr oder eineinhalb Jahre dauert (zumindest für die letzten in der Warteschlange... )
 
Georgie1956 kommentierte

Die Aufteilung der einzelnen Prozessschritte auf verschiedene Workpoints macht ja auch Sinn, da der Ablauf millionenfach immer gleich ist. So kann und sollte zügig geimpft werden. Was ist aber meinte: Hektik ist fehl am Platze und führt zu vermeidbaren Fehlern.
 
Kurt Raabe kommentierte
Die Europäische Arzneimittelagentur (EMA) hat ein weiteres (das dritte) Rolling-Review-Verfahren für einen Impfstoff gegen COVID-19 für Europa begonnen. Das Schnellzulassungsverfahren betrifft den Vektorimpfstoff Ad26.COV2.S von Janssen-Cilag International. Das Unternehmen hat seinen Hauptsitz in Belgien und gehört zu Johnson & Johnson.

 
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Zur Frage, wie lange ein Impfstoff wirksam sein wird, kann man natürlich noch nichts definitives sagen. Es gibt aber ein erstes Zwischenergebnisse einer der Zulassungsstudien von mRNA-1273. Die Fallzahl ist klein, da es sich um die Nachverfolgung der Probanden aus einer Phase-I-Studie handelt. Gemessen wurde zum Zeitpunkt 119 Tage nach der ersten Impfung (= 90 Tage nach der zweiten Impfdosis).

Zitat, von mir übersetzt:

Bei der Dosis 100-μg produzierte mRNA-1273 hohe Mengen an bindenden und neutralisierenden Antikörpern, die erwartungsgemäß mit der Zeit leicht abnahmen, aber 3 Monate nach der Auffrischungsimpfung bei allen Teilnehmern erhöht blieben.

DOI: 10.1056/NEJMc2032195

 
1 Kommentar
luckyshot kommentierte
Insoweit also vergleichbar mit der Immunisierung nach Ansteckung...
 
Das hier ist ja ein großes Forum und da wollte ich doch mal fragen, ob irgendein Unternehmer hier diese von [abwertende Bezeichnung gelöscht] Scholz versprochenen Hilfen erhalten hat? Ich frage mich natürlich auch, ob Herr Scholz, oder die Zeit denn eigentlich wissen was Umsatz überhaupt bedeutet?

Zitat aus dem Artikel in der Zeit aus Oktober 2020:

„Der Staat erstattet dabei 75 Prozent des entsprechenden Umsatzes des Vorjahresmonats für Unternehmen bis 50 Mitarbeiter.“


 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
häuschen kommentierte
Nun ... ich bin ja erst einmal froh, dass diese schräge Regelung mit dem Umsatzanteil anscheinend tatsächlich so, oder ähnlich, wie beschrieben, tatsächlich umgesetzt wurde. Es ist natürlich ein riesiger Unterschied, ob 75% vom Vorjahr, oder 75% vom Vormonat Oktober 2020 - das ist mir grad etwas unklar.

Aber es gibt ja nicht nur die Gastronomie. Es gibt die Veranstalter, die Brauereien, den Messebau. Die Schlagzeile selbst sagt auch nichts darüber aus, ob Löhne und Gehälter abgezogen werden, wenn die Leute in Kurzarbeit sind.

Der Messebauer mit 40 Angestellten, der im November 2019 mit hohem Wareneinsatz einen Umsatz von 2 Mio gemacht hat, würde unter den Umständen jedenfalls 1.5 Mio Euro ausbezahlt kriegen, obwohl er im November 2020 fast keine Lohnkosten, 0€ Wareneinsatz und 0€ Maschinenkosten hat. Der Staat hätte natürlich den Vorteil, 500.000€ mehr Einkommensteuer kassieren zu dürfen
 
AnjaC kommentierte
Dann gucken wir doch mal in die FAQ zu den Regelungen:


Zur Anrechnung ähnlicher staatlicher Leistungen heißt es da z.B.


Auch die indirekt bzw. mittelbar betroffenen Unternehmen sind antragsberechtigt, also indirekt z.B. die Wäscherei, die geöffnet hat, aber der die Aufträge aus den Hotels wegbrechen oder der mittelbar betroffene Caterer, der eigentlich von einer (indirekt betroffenen) Eventagentur für die Belieferung einer (jetzt abgesagten) Messe beauftragt worden wäre.

Der Umsatz Oktober 2020 gilt nur für Unternehmen, die im November 2019 noch nicht existierten. Die können wählen, ob sie den Umsatz aus 10/2020 als Basis nehmen oder den durchschnittlichen Umsatz seit Gründung. Soloselbstständige können entweder den Umsatz aus November 2019 als Basis wählen oder den durchschnittlichen Umsatz in 2019 - für den Fall, dass im November 2019 der Umsatz = 0 oder sehr niedrig war, hilft das weiter.
 
häuschen kommentierte
Langsam kommt Klarheit rein
 
luckyshot kommentierte

...Es ist natürlich ein riesiger Unterschied, ob 75% vom Vorjahr, oder 75% vom Vormonat Oktober 2020 - das ist mir grad etwas unklar....

Ich hatte den Wirt gefragt, was mit Restaurants ist, die im Vorjahresmonat noch nicht existierten. Er sagte die bekommen ersatzweise den Umsatz des Vormonats und nannte als Beispiel das Lokal seiner Cousine.
Ich habe mich auch sehr über die Flexibilität der Amtspersonen gewundert, halte diese Lösung aber für fair.
Wie gesagt: Alles Hörensagen.
 
Wuxi kommentierte
Meine Hochachtung an alle Unternehmer. Die Regierung haut als Tröstung Bonbons raus wie beim Karneval. Man muss die aber auch fangen können. Anstrengend!
 

Klaus Kobjoll (www.schindlerhof.de in Nürnberg) nennt in seinen UnternehmerEnergie-Seminaren immer eine Drittelaufteilung der Kosten in der Gastronomie. Team, Gebäude und Materialeinsatz/Ware.
Bei Schließung fällt im großen und ganzen nur das Material weg - bei Pächtern. Das Team ist in Kurzarbeit. Bliebe ein Drittel, außer wenn das Gebäude dem Unternehmer gehört, dann sähe es noch günstiger aus.

Ich halte diese Regelung für die Gastronomie auch für sehr, sehr großzügig ...
 
Klaus Harms kommentierte

Ich denke, wir alle wissen, dass es Hotels, die Gastronomie, das komplette Event- und Konzertgewerbe sowie Theater und besonders hart getroffen hat und noch trifft.
Und ich denke, dass da das Ende der Fahnenstange noch längst nicht erreicht ist.
 
Timotheos kommentierte
Man muß gar nicht weit ausholen - die Bazooka ist ein Knallfrosch. Unsere (verbundenen) Hotel- und Dienstleistungsunternehmen machen in normalen Jahren 15.000.000,- EUR Umsatz und haben bisher 15.000,- EUR Soforthilfe erhalten, ein GSA Darlehen über 200.000,- EUR zu 3,69 % (!) und weitere Darlehen von der Hausbank. Die Soforthilfe entspricht etwa 8 (!) Stunden Umsatzausfall, das GSA Darlehen ist alles andere als günstig und die Darlehen der Hausbank schaffen kurzfristig Liquidität, aber langfristig berauben sie uns der Investitionsfähigkeit und beeinträchtigen sie im schlechtesten Fall die Kapitaldienstfähigkeit. Und wer genauer hinschaut, wird sofort erkennen, dass Kredite in dieser Situation für einen Dienstleister nicht wirklich hilfreich sind - wir produzieren Wertschöpfung im Augenblick der Begegnung mit unseren Gästen und findet dieser nicht statt, gibt es auch keine Wertschöpfung und keinen Ertrag und am Ende auch nicht die Fähigkeit die Neuverschuldung zu tilgen.

Wir wehren uns und haben Verfassungsbeschwerde gegen die enteignungsgleichen Regierungshandlungen eingelegt: Klick!
 
Zuletzt bearbeitet:
Beuteltier kommentierte
Jedenfalls hatte ich meine am 28.03.2020 beantragte "Soforthilfe" erst am 06.05.2020 erhalten - da wäre ich schon pleite gewesen, wenn ich mir nicht privat Geld geliehen hätte. Da bis heute diese "Soforthilfe" nur für laufende Kosten, aber nicht für den "Unternehmerlohn" verwendet werden darf, habe ich mir jetzt zusätzlich Geld geliehen und werde diese "Soforthilfe" zurück zahlen.
 
häuschen kommentierte
Ich hatte Herrn Scholz in meinem Posting #4697 ja zwei Vornamen gegeben, die als unangemessen angesehen wurden. Ich diskutiere über die Schlagzeilen zur Hilfe durch den Staat ja aus gutem (oder für Manche nicht so gutem) Grund.

Versprochen werden 75% vom Umsatz und Kredite für die betroffenen Unternehmen, gern auch in Talkshows. In solchen Talkshow-Momenten entfallen sämtliche Sternchen hinter den Versprechen, die diese einschränken. (Nur für Unternehmen bis 50 Mitarbeiter, Umsatz ohne Löhne, Kredite für einen unzeitgemäß hohen Zinssatz.)

Solche Schlagzeilen haben Folgen. Sie schüren Neid und Wut bei Menschen, die diese Zahlen nicht hinterfragen und z.B. von Kurzarbeitergeld leben müssen, sie gaukeln Anderen eine unglaubliche Großzügigkeit des Staates vor und zeigen Leuten wie mir auf, mit welch billigen Methoden unsere Politiker Werbung für sich selbst machen.
 
häuschen kommentierte


Ich gönne Dir ja jeden Cent, aber darf ich fragen, in wie weit Du/Ihr wirtschaftlich von der Corona-Krise betroffen seid?
 
Update 5. Dezember 2020

Germany
New Cases 04.12.2020: 15970
Weekly average: 16981
7 day incidence: 143,2
Rt: 0,97 (0,90 - 1,04)
Forecast 01.01: 15964 (8901 - 28630)
Alert Value A: 1,43 very high risk



Wir sehen die bekannte Seitwärtsbewegung.
Allerdings hat sich der Alertlevel seit letzter Woche um 0.07 erhöht, auch Rt hat einen leichten Trend zur Zunahme, den das RKI so nicht kommuniziert. Das RKI kommunizierte einige Zeit nämlich Zahlen für R um 0.9, zuletzt aber wieder über 1. Tatsächlich denke ich, droht Rt nur allmählich wieder, die 1 zu übersteigen. Vielleicht aber helfen die zusätzlichen Maßnahmen ab Dezember ja etwas. Die Todeszahlen liegen im Wochenschnitt mit 367 leider auf Rekordniveau, mein Dunkelzifferschätzer ist auf 2.0x gestiegen.
 
Zuletzt bearbeitet:
ernst.w kommentierte
Ich vermute, dass die meisten Freunde, spätestens unter Alkoholeinfluss Lüften, Abstand und FFP2-Masken nicht mehr ganz so ernst nehmen würden.
 
Georgie1956 kommentierte
Meine "Restfamilie" und ich (3 Personen, 3 Haushalte) werden das Weihnachtstreffen in diesem Jahr ausfallen lassen. Silvester feiern wir normalerweise mit unseren jeweiligen Freundeskreisen. Auch diese drei Feiern werden dieses Jahr ausfallen. Basta! Das ist nicht schön, gibt aber das gute Gefühl der Pandemie auf keinen Fall Vorschub geleistet zu haben.
 
Gianni33 kommentierte
Wir verzichten vorsichtshalber zu Weihnachten und zum Jahreswechsel auf Treffen im großen Familien- und Freundeskreis, um möglichen Ansteckungen generell vorzubeugen.
Unsere traditionelle Nikolausfeier am heutigen Tag haben wir schon mal ausfallen lassen.

Darüber hinaus sollte bedacht werden:

Wir wissen ja noch gar nicht, ob die angekündigten Lockerungen an den Feiertagen tatsächlich eintreten können oder ob wir nicht im Gegenteil mit weiteren Verschärfungen rechnen müssen. So ist auch keine Planungssicherheit für große Familienfeiern oder Feiern im Freundeskreis gegeben.
Dazu kommt, dass unsere im Ausland lebenden Familienmitglieder infolge der Ein- und Ausreisebestimmungen diesmal auf die Reise nach Deutschland verzichten oder auch verzichten müssen.

Die Bundesregierung ist in einem Dilemma: Einerseits hält sie an den Lockerungen für die Feiertage noch fest, und andererseits bittet sie die Bevölkerung darum, davon möglichst wenig Gebrauch zu machen.

Bei uns in Bayern tritt heute das Kabinett zusammen, um über neue / verschärfte Maßnahmen zu beschließen.
In einigen stark betroffenen Städten gibt es ja schon nächtliche Ausgangssperren...
 
Zuletzt bearbeitet:
HaDiDi kommentierte
Wir wissen ja noch gar nicht, ......

Nicht jeder und nicht jede Familie wird sich so vernünftig verhalten. Klar, mit Schnelltests und FFP2-Masken kann man das Infektionsrisiko stark reduzieren, aber dann kann man auch fast eine Videokonferenz machen. Die Impfstoffe werden zwar keine Entlastung in diesem Winter bringen, aber Weihnachten 2021 sollte dann wieder ziemlich "normal" ablaufen können.

Nächstes Jahr stehen einige Wahlen an, da will sich die Politik nicht unbeliebt machen, außerdem macht es wenig Sinn Verbote auszusprechen, wenn man diese nicht kontrollieren kann. Es bleiben also nur Appelle an die Vernunft.

Der Nikolaus war heute auch im fernen Thailand und hat mir ein Voigtländer 21mm/3,5 E-Mount in den Stiefel gelegt. Happy Xmas!
 
Zuletzt bearbeitet:
Gianni33 kommentierte
Bei mir kam der Nikolaus gestern Abend als Hermes-Bote verkleidet an die Tür und hat mir eine Billingham Hadley 2020 Pro Fototasche hingestellt.
 
Der Mensch ist ein komisches Wesen. Viele spielen Lotto und hoffen auf den Hauptgewinn aber bei Corona wird das Risiko ignoriert. Beim Lotto gibt es pro Woche eine einstellige (wenn überhaupt) Zahl Gewinner. Bei Corona zur Zeit ca 3000 Verstorbene pro Woche. Da sollte man doch versuchen möglichst wenige Chancen zu haben.

Trotzdem: Allen einen schönen 2. Advent
 
Kommentar
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