Coronavirus (war: CP+ 2020 wegen Coronavirus abgesagt)

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Pressetermin heute:

11.30 Uhr Pressekonferenz mit Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) zu aktuellen Themen der Innen- und Außenpolitik
Es handelt sich dabei um die einmal jährlich stattfindende PK (immer kurz vor bzw kurz nach der Sommerpause), in der die Bundeskanzlerin 90 Munuten lang die Fragen der Journalisten zu allen möglichen Themen beantwortet; Corona wird natürlich auch dabei sein.
Wird übertragen bei phoenix im TV und sicher auch irgendwo gestreamt.
 
Kommentar
Deswegen ja die Maskenpflicht. Schaden verhüten statt seiner Anrichtung tatenlos zusehen.
Das ist zweifelsohne richtig. Gegen Maskenpflicht in den Schulen habe ich kein Wort verloren.
Dagegen Schließungen ganzer Schulen für Wochen wegen Einzelfälle halte ich für unverhältnismäßig.

Grüße - Bernhard
 
AnjaC kommentierte
Ja, gab es. Es kommt dabei immer auf den Einzelfall an und auf das, was das örtliche Gesundheitsamt anordnet. Das ist ja die Krux mit den so unterschiedlichen Schulkonzepten - wer keine Kleingruppen macht oder dafür sorgt, dass die Kinder wenigstens klassenweise untereinander bleiben, setzt sich der Gefahr aus, dass ein ganzer Jahrgang oder gleich die ganze Schule zumindest solange dicht machen muss, bis Testergebnisse vorliegen.

Interessant in dem Zusammenhang ist die Erfahrung, die man in Köln damit gemacht hat (allerdings noch vor den Sommerferien und nach dem Schullockdown). Das RKI hat dazu folgendes veröffentlicht:

"COVID-19 an Kölner Schulen: Eine differenzierte Übersicht der Schulentscheidungen im Gesundheitsamt der Stadt Köln bis zum Ende des Schuljahres 2019/2020

Im Epidemiologischen Bulletin 40/2020 werden die Herausforderungen, der Umgang und die Erfahrungen des Gesundheitsamts Kölns zwischen März und Juli 2020 im Umgang mit Schulen während der COVID-19-Pandemie vorgestellt. Die Autoren sehen zum jetzigen Zeitpunkt im Bereich der Schulen die differenzierte Einzelfallbearbeitung als ein hinreichend sicheres und angemessenes Instrument an. Ob bei kompletter Öffnung der Schulen, im Falle ansteigender Fallzahlen nach Ferienende, die personelle Ausstattung der Gesundheitsämter dieses Vorgehen ermöglichen kann, ist aus Perspektive der Autoren fraglich. Sie plädieren aber für den bestmöglichen Erhalt des Schulbetriebs, um möglichst vielen Schüler*innen eine angemessene Förderung zu bieten und die Bildungsgerechtigkeit zu erhalten. "


Zum Bulletin (pdf)
 
luckyshot kommentierte
Du mokierst Dich also über eine Maßnahme, bei der Du nicht mal weißt, ob sie überhaupt irgendwo existiert...
 
AnjaC kommentierte
Hat er doch - war eine allgemein gestellte Frage, du warst doch gar nicht als Einzelner angesprochen
 
BernhardJ kommentierte
Luckyshot hat meinen Beitrag direkt kommentiert. Wie soll man da unterscheiden, ob er damit die Allgemeinheit meint? Noch so ein Nachteil der Kommentierungen...

Grüße - Bernhard
 
AnjaC kommentierte
Das ist ganz einfach - genauso, wie ich dich jetzt direkt angesprochen habe. Schreibe ein @ gefolgt vom Usernamen.
 
Hallo zusammen, zurück in Deutschland.

In #4.127 hatte ich meine Eindrücke aus Corona-Sicht bei der Reise nach Island beschrieben. Seit gestern bin ich zurück und möchte schildern, wie der Islandaufenthalt und die Rückreise in der Coronazeit auf mich gewirkt haben.

Hier zunächst die Situation in Island:
Der Sicherheitsabstand beträgt 2m. Maskenpflicht besteht im öffentlichen Personennahverkehr, am Flughafen und wenn der Sicherheitsabstand nicht eingehalten werden kann.

Die Zahl der aktiv Infizierten schwankte während meiner Reise zwischen 110 und 130, in den letzten Tagen wieder abnehmend. Dabei ist zu berücksichtigen, dass Island eine der höchsten, evtl. sogar die höchste Testquote der Welt hat (eine konkrete Quelle kann ich nicht benennen).

Am 19.08.2020, also etwa zur Hälfte meines Aufenthaltes, änderte Island seine Einreisebestimmungen. Icelandair benachrichtige mich per E-Mail.
Gekürzte, sinngemäße Wiedergabe von der Webseite des Auswärtigen Amtes https://www.auswaertiges-amt.de/de/ReiseUndSicherheit/islandsicherheit/223400
ALLE Länder werden als Hochrisikogebiete eingestuft.
Alle Reisenden können zwischen 2wöchiger Quarantäne oder einem kostenpflichtigen Coronatest wählen. Die Registrierungspflicht vor der Einreise bleibt bestehen.
Kinder mit Geburtsjahr 2005 und jünger sind von der Regelung ausgenommen.
Nach der Einreise müssen sich alle Reisenden in eine 5-6 tägige Quarantäne begeben und sich danach einem zweiten (kostenfreien) Test unterziehen. Erst nach Vorlage eines negativen Tests ist die Weiterreise möglich. Auf die Auswirkungen dieser Regelung gehe ich später noch ein.

Aus deutscher Sicht ist Island KEIN Risikogebiet.

Nun zu meinen Eindrücken:

Die Einheimischen nehmen die Pandemie sehr ernst. Es wird recht genau auf Abstand geachtet, egal, ob im Supermarkt, im Hotel oder im Freien. Man nimmt Rücksicht auf einander. Viele tragen Masken auch dort, wo es nicht vorgeschrieben ist. Das Servicepersonal in Hotels und Restaurants trägt immer Maske, sonstiges Personal (Läden etc.) fast immer.

In Hotels und Restaurants stehen überall Desinfektionsflaschen, bzw. entsprechende Geräte zur Verfügung. Teilweise sogar auf den Zimmern. Zeiten für das Abendessen müssen immer reserviert werden, für das Frühstück meistens, da die Sitzkapazitäten sonst evtl. nicht ausreichen. Einmal muste ich mein Frühstück innerhalb von 30 Minuten herunterwürgen….. Zum Glück waren die Hotels nur schwach belegt, sodass ich immer meine Wunschzeit bekommen habe.
Oftmals muss das Frühstück abends vorher bestellt werden. Man bekommt es dann seine Auswahl an den Tisch geliefert. Wenn es ein Frühstücksbuffet gibt, liegen immer Einmalhandschuhe bereit.

Nicht wirklich zufrieden war ich mit den Touristen. Einige (je jünger, desto mehr (Kinder ausgenommen)) scherten sich bei den Sehenswürdigkeiten oder auf Wanderwege einen Dreck um den 2m-Abstand zu anderen Touristen, obwohl es fast immer möglich war. Zumal auch vor dem 19.08.2020 nur relativ wenige Touristen da waren. Die teilweise riesigen Parkplätze an den touristischen Hotspots waren bis auf wenige Autos leer. Touristenbusse habe ich dort überhaupt nicht gesehen. Während der gesamten Reise habe ich nur eingige wenige Kleinbusse mit Touristen gesehen.

Nach dem 19.08.2020 wurden die Touristen“ströme“ noch geringer. Nun schlossen auch die ersten Hotels. Auch ich war von einer Hotelschließung betroffen. Aber kein Problem, denn das Alternativhotel lag nur 200m weiter.

Flüge wurden reihenweise gecancelt. Ich habe mit anderen Touristen gesprochen, deren Direktflüge auf Umsteigeverbindungen umgebucht wurden. Der Flughafen Kevlavik veröffentliche die Departure-Schedules immer nur für 2 Tage im voraus, sodass ich erst am Dienstag sehen konnte, ob mein Flug für Donnerstag on time war. Trotzdem kam es immer noch zu kurzfristigen Stornierungen, teilweise erst abends vor dem geplanten Abflug. Ich hatte Glück und konnte mit dem gebuchten Flug zurückreisen.

Insgesamt hatte ich trotz der Coronasituation einen entspannten Urlaub.

Zur Rückreise kann auf die Schilderung der Hinreise in meinen Post #4.127 verweisen. Kurzform:
Flug ok, obwohl die Maschine voller war (ca. 80% Auslastung)
ICE von Frankfurt nach Düsseldorf ok, Auslastung in meinem Großraumwagen schätzungsweise 60%
S-Bahn von Düsseldorf nach Neuss: Katastrophe, wie auch in #4.127 beschrieben, hier sind zwingend häufige Kontrollen erforderlich!

In Frankfurt habe ich die Gelegenheit eines kostenlosen Coronatests für Reiserückkehrer wahrgenommen, auch wenn ich aus keinem Risikogebiet zurückkam. Das Ergebnis hatte ich 9 Stunden später: negativ. Da ich die Rückreise, insbesondere die S-Bahnfahrt als Hauptrisiko ansehe, werde ich in den nächsten 5 Tagen vorsichtshalber zuhause bleiben.
 
Zuletzt bearbeitet:
2 Kommentare
AnjaC kommentierte
Danke für Deinen Bericht, das ist sehr aufschlussreich!
 
Georgie1956 kommentierte
Gern geschehen....
 

Sofern es um Kurzarbeitergeld geht gibt es keine Bestimmung die verbieten wuerde mehr zu bezahlen.

Meine Mitarbeiter erhalten von mir vollen Ausgleich - da gibt es keine sehr strengen Bedingungen.

Es steht dem Unternehmen frei dies zu tun, das Arbeitsamt zahlt grundsaetzlich das KUG an die Firma - welche sich verpflichtet MINDESTENS diesen Betrag auszuzahlen - mehr darf man immer.
 
Kommentar

Bernhard bist du Betroffener und hast selber Kinder?
Oder woher nimmst du deine Erfahrungen?

Um mich herum leben auschliesslich Familien mit Kindern mit denen ich ein sehr gutes Verhaeltnis pflege - mir ist also schon klar das dies Stress bedeuten - kann - nicht muss.
Stress ist immer ein individuelles Erleben und wie man damit umgeht.

Zudem wird mir berichtet Homeoffice ist nichts zum geniessen ist - wie du vermutest - wenn die Kinder parallel quengeln.

Dennoch verstehen diese Eltern in meiner Nachbarschaft die Situation und gehen auf Nummer sicher - wer spielt schon gerne Roulette mit der Gesundheit seiner Kinder.

Erziehung passiert fuer mich noch immer zu Hause - und nicht in der Schule - und Bildung kann auch anders vermittelt werden als in der Schule.
Ansonsten waeren alle Kinder in Australien auf den outback Farmen strohdumm.
Und Statements wie sie in den Medien geistern das wir eine "verlorene Generation" haben durch 8 Wochen Schulausfall sind fuer mich laecherlich.
Damit waere jedes Kind verloren das ueber einen laengeren Zeitraum krank ist und nicht die Schule besuchen kann - und sowas soll es geben.
 
1 Kommentar
falconeye kommentierte
Und Statements wie sie in den Medien geistern das wir eine "verlorene Generation" haben durch 8 Wochen Schulausfall sind fuer mich laecherlich.
Meine unmaßgebliche persönliche Meinung hierzu fürs Archiv

Schulausfall und bedingte eigenverantwortliche Freizeitgestaltung der Kinder führt zu einer gewonnen Generation, wenn diese Erfahrung überhaupt einen Unterschied macht.

Die verlorenen Generationen sind jene, in denen Kinder rund um die Uhr „betreut“ werden, schulisch, per Hausaufgaben oder wie auch immer.

Die finnische Bildungspolitik sieht das genauso und erzielt mit freieren Kindern weltweit Bestnoten in Bildungsrankings.

Oder in ganz kurz: Wir haben zu viel Schule und nicht zuwenig.
 
Heute mal was besonders für die Herren der Schöpfung:

Wang JX, Li YY, Liu XD, Cao X. Virus transmission from urinals. Phys Fluids (1994). 2020;32(8):081703. https://doi.org/10.1063/5.0021450

Übersetzung des Abstracts von mir - diesmal mit einigen Schwierigkeiten, weil ich mich mit Urinalen halt nicht so auskenne und mich frage, ob manche Bezeichnungen tatsächlich so .... Dennoch ein bemerkenswerter Hinweis, meine Herren!


Zum PDF mit ein paar wunderhübschen, anschaulichen Grafiken:

 
2 Kommentare
P
phlogiston kommentierte
Daraus folgt: nicht mehr spülen
 
hansolo22 kommentierte
Eher nicht - sondern hinsetzen - wie ich es schon seit langem mache - bequemer, hygienischer.
Die Stehzeit auf meiner Apple Health Watch erreiche ich auch ohne Urinal locker.
 
Correctiv.org ist kein Faktenchecker, sondern ein Redakteurenteam, welches offenkundig dem Thema nicht so ganz gewachsen ist, m.M.n.
Zitat:
>>Die Autorin behauptet in dem Beitrag, Viren könnten medizinische bzw. OP-Masken durchdringen. Nur Bakterien würden abgehalten. Diese Behauptung ist falsch.

„Die Aussage ist falsch, OP-Masken müssen nach der entsprechenden Norm DIN EN 14683 99 Prozent einer Bakterienlösung mit einem mittleren Aerosoldurchmesser von 3µm abhalten“, schreibt uns Dominic Dellweg, Mitglied der Deutschen Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin (DGP) auf Anfrage per Mail.<<
Zitatende

Für den Beweis ihrer Annahme verwenden sie nun auch noch ein eher ungeeignetes Zitat, welches ja die zu widerlegende Annahme bestätigt. Hier wird eindeutig die Wirksamkeit gegen Bakterien beschrieben.
Die Virendosis wird eventuell reduziert, da die Tröpfchenzahl reduziert wird, wenngleich es umstritten ist, in welchem Maße das gelingt.

Die OP Masken sind auch laut DIN Beschreibung zum Schutz vor bakteriellen Infektionen als Medizinprodukt gedacht.
Die Verwendung gegen Viren ist wenn man so will ein off label use.


Ob er sinnvoll ist, kann m.E. nicht mit theoretischen Überlegungen oder Messungen zur Tröpfcheninfektion allgemein betrachtet werden.
Es geht nicht um physikalische Eigenschaften eines Hustenstoßes, sondern um die Frage, ob mithilfe der Op-Masken (von selbst hergestellten Masken rede ich nicht, da wir des noch abstruser, da ja schon ein Schal ausreichend sein soll) der Verlauf der Covid-Welle nachweisbar beeinflusst wurde.
Dies kann man ausschließen, die Masken wurden eher als Vorbeugung gegen eine bislang nicht eingetretene 2. Welle propagiert, da zum Zeitpunkt der Maskenpflicht die Welle ja bereits durch war.

Der Meinungschecker Trick von correctiv.org ist immer ähnlich:
Man zitiert eine OP-Schwester mit nur summarisch zusammengefaßten Äußerungen zum Sinn von OP-Masken als Alltagsmaske.
Bastelt sich dann Argumente zusammen, die von Kritikern der Maske allenfalls als sekundär angesehen werden, widerlegt dann diese einseitige Argumentenauswahl und verschweigt wichtige Argumente der Kritiker (eine OP-Schwester ist da sicher nicht so ganz ausreichend).
Zwischen den Zeilen wird immer wieder eingeräumt, dass die Datenlage doch nicht so ganz eindeutig sei.

Das Hauptargument der Kritiker, dass die Welle vor der Maskenpflicht bereits vorbei war, wird erst gar nicht erwähnt.
Das ist selektiver Faktencheck, damit man eine gewünschte Meinung als wahr darstellen und anders lautende Erkenntnisse vernachlässigen kann.
Die subjektive Grundhaltung der Faktenchecker beeinflusst die Auswahl der Argumente und führt so zu einer einseitigen Beurteilung.

Dass die Alltagsmasken so gut wie nirgends korrekt verwendet werden, ist doch im übrogen ebenfalls allgemein bekannt.
Wer wäscht in engen Abständen seine Maske oder wechselt täglich die Einmalmasken?
Hier sollten wir uns mal ein Stück ehrlicher machen.
Selbst beim Pflegepersonal wird an Masken gespart:
Wegen zunehmender Durchfeuchtung sollten diese ca. alle 3 Stunden gewechselt werden, was jedoch mißachtet wird.
Pro Schicht (knapp 8 Stunden) und Pflegekraft wird nur eine Maske zur Verfügung gestellt, damit es nicht zu teuer wird.
Alle Virologen und Hygieniker sind sich einig, dass eine durchfeuchtete Maske einen idealen Nährboden für Mikroorganismen aller Art darstellt.
Die Schutzmaske mutiert dann eher zur Viren- und Bakterienschleuder.
 
5 Kommentare
AnjaC kommentierte
Wer wäscht in engen Abständen seine Maske oder wechselt täglich die Einmalmasken?
Meine komplette Familie, verteilt über zwei Bundesländer und verschiedene Haushalte. In engen Abständen heißt bei uns: täglich und zusätzlich immer dann, falls die Maske vorher schon durchfeuchtet sein sollte, was kaum vorkommt. Das ist ja nun wirklich kein Aufwand.
 
mfey kommentierte
Hervorragend, leider nicht allgemein verbreitet, wie ich aus vielen Gesprächen erfahren habe.
 
falconeye kommentierte
Es wurden 5 Behauptungen überprüft, Du beziehst dich im Text auf die erste Behauptung. Hierfür lautet das Fazit:
D.h., die erste Behauptung wird nur als teilweise falsch gewertet.

Du zitierst in deinem Text nur den ersten Absatzes der Antwort von Dellweg, der zweite Teil ist aber wichtig.

correctiv.org ist vielleicht manchmal überfordert, liefert i.d.R. aber eine schnelle und zuverlässige erste Einschätzung zur Seriösität von Internet-Behauptungen. Man kann ja nicht alles googeln. Auch der obige Text zu Masken ist für ein erstes Bild insgesamt gut. Man sollte in dieser Zeit von Verschwörungsmythen Initiativen wie correctiv.org auch begrüßen. Hier ist muMn übermäßige Kritik fehl am Platz.
 
mfey kommentierte
@ falconeye

Du hast teilweise recht.
Aber............

Ich hab jetzt noch mal die links auf correctiv.org angeklickt. Offensichtlich hat eine OP-Schwester (?) einen Chirurgen und dessen kritische Meinung zu OP-Masken als Alltagsmasken in Coronazeiten zitiert .
Dafür hat sie knapp 600 likes bekommen, oh Gott oh Gott.............
Der Chirurg hat knapp 6000 likes bekommen, da muss natürlich ein Faktenchecker her, das geht ja gar nicht.
Angeblich ist der Eintrag 20000x geteilt worden, was ich nicht nachgeprüft habe, da mir das zu lächerlich erscheint.
Warum correctiv.org jetzt sich veranlasst sah, einzuschreiten, weiss ich nicht.
Offenkundig ging es doch eher um einen pauschalen Meinungscheck zur Frage der Sinnhaftigkeit von Masken bei gegenwärtig faktisch geringer Gefahrenlage (was nur wenige Todesfälle täglich bundesweit bei unterausgelasteten Intensivkapazitäten anbelangt.)
Vor diesem Hintergrund habe ich kritisiert, dass man eben nicht die fundierteren Argumente der Maskengegner ins Visier nimmt, sondern aus lächerlichem Anlass eines fast x-beliebigen Facebookeintrages mit doch sehr bescheidener Resonanz nun einen inszenierten Faktencheck mit durchsichtigen Motiven scheinbar objektiv durchführt.
Ich weiss, wer die Maske für unverzichtbar hält, wird meine Kritik nicht verstehen wollen oder können.
Ob das Letztere für dich zutrifft, weiss ich nicht.
Es ist eben schwierig, sich in die Gedanken eines Andersdenkenden hinein zu vesetzen, ohne direkt mit ihm sprechen zu können.
Das betrifft eben immer beide Seiten.
Toleranz und Besinnung auf die eigenen Grenzen sollten auch für beide Seiten gelten.
Die letzten Bemerkungen waren für die Allgemeinheit gedacht.
Martin
 
falconeye kommentierte

sondern aus lächerlichem Anlass eines fast x-beliebigen Facebookeintrages mit doch sehr bescheidener Resonanz nun einen inszenierten Faktencheck mit durchsichtigen Motiven
Ich bin immer wieder entsetzt, was für ein Müll vor allem per WhatsApp verbreitet wird, gefolgt von Insta, FB, Twitter. Das bekommt man oft gar nicht mit, wenn man nicht zu einer der entspr. Blasen gehört. Die Möglichkeit eines schnellen Faktenchecks ist da SEHR hilfreich.

Gehe mal bitte nicht davon aus, dass correctiv etwas anderes tut, als auf diesen Müll zu reagieren. Die Maske wird sicher auch übertrieben verwendet, aber das hat doch hiermit nichts zu tun.
 
Mich hat die Aufhebung des Demo-Verbots durchs Gericht nicht überrascht,
die angeordnete Einhaltung des Mindestabstandes - ohne zusätzliche Maskenpflicht - hingegen schon.
Wenn die Demo-Teilnehmer den Mindestabstand nicht einhalten (wovon leider aus zu gehen ist),
würde die Maskenpflicht die Infektionsgefahr doch reduzieren.
Grundsätzlich ist aber - nach wie vor - zu befürchten, dass die Demo kurz nach Beginn aufgelöst werden muss,
weil massive Verstöße gegen das Abstandsgebot bemerkt wurden.
Und dann "ist das Kind schon in den Brunnen gefallen".
 
Kay kommentierte
Zuletzt bearbeitet:
Kay kommentierte
Auch die Presse wartet darauf.
Eigene Vermutung: Die Pressefotografen sichern sich die Plätze für die schönen bunten Bilder - hoffentlich " Auf Schnautze " (gibt eine gute Auflage!)
 
Kurt Raabe kommentierte
Private ganz persönliche Meinung
manchmal kommt bei mir das dumme Gefühl auf das auch
Richter hin und wider Aluhut tragen
 
Kay kommentierte


Hugo hat auch einen - mit einer Feder oben dran. Der Hut soll jetzt gesandstrahlt werden und dann wird er lackiert. Offen ist noch die Farbe!
 
AnjaC kommentierte

Ja, sobald ich es finden kann. Bisher habe ich weder ein Aktenzeichen noch hat das OVG eine Pressemeldung herausgegeben. In den einschlägigen Datenbanken ist auch noch nichts zu finden. Ich denk mal, die Verwaltung am Oberverwaltungsgericht ist schlicht im Wochenende
 
2 Kommentare
Kurt Raabe kommentierte
müssen wir neutral sein ???
ich bin eher ein Fan von klarer Meinung
 
Kay kommentierte


Na klar (meint Hugo) - wir sind doch alle dafür !

Worum geht´s ?
 
München

In München tritt ab einer 7-Tages Inzidenz von 35 (/100k) automatisch ein Alkoholverbot nach 20:00 in Kraft.
Dies hat der rot-grüne Stadtrat beschlossen. Aktuell liegt der Wert noch bei 33.
 
Georgie1956 kommentierte

Ich verstehe den Zusammenhang zwischen den beiden Artikeln nicht.
Der erste ist ein aktueller Artikel über eine Coronamaßnahme, bei der OB Reiter sich wirklich dumm verhalten hat, da gebe ich der SZ Recht.
Der zweite, 9 Jahre alte Artikel handelt von Lärmbelästigungen, die an bestimmten Stellen/Plätzen mehr oder weniger regelmäßig vorkommen. Mit Corona hat das nix zu tun.
 
AnjaC kommentierte
Ja, das stimmt. Der Hintergrund ist auch nicht die Lärmbelästigung, sondern die Tatsache, dass der Platz (und andere in München und in Restbayern) sehr gerne genutzt wird, um nächtens Party zu machen. Je mehr Alkohol, desto lieber. Und je mehr Alkohol, desto weniger Abstand und Verständnis für die Argumente von Ordnungsamt und Polizei.
Ich weiß nicht, wie das in anderen Bundesländern ist, aber hier ist es schon seit längerem geradezu ein Sport geworden, sich des Nachts auf Kinderspielplätzen oder anderen lauschigen Fleckchen in Innenstädten zusammenzuhocken. Spart das Geld für den Club. Das macht generell Probleme, die hier off-topic sind und über die ich ein Buch schreiben könnte. Seit Corona und der Schließung der Clubs hat der Trend allerdings deutlich zugenommen. Wobei ich davon ausgehe, dass bei sinkenden Temperaturen die Feten wieder mehr ins häusliche Umfeld verlegt werden (was fürs Infektionsgeschehen noch schlechter ist)
 
ernst.w kommentierte

Auch wir in Wien wohnen neben einem Park, in dem von Frühjahr bis Herbst Parties die Nacht durchhallen, meist von etwa halb zwei bis halb sieben Uhr früh bei steigendem Alkohol-Spiegel. Abstand? So groß ist der Park nicht. Masken? *kicherundlach*. Wenn nicht zu Parties wird der Park nächtens von Obdachlosen als Schlafplatz und zu Randalen genutzt. Auch hier bleiben die Masken um den Arm gewickelt. Man würde doch sonst das Schreien des Vis-a-vis nicht verstehen, oder?

Auch hier in Wien: Polizei kommt, eine Viertelstunde "Ruhe", dann geht es weiter. Die Probleme, Lärm und Ansteckungsgefahr, sind also nicht auf Deutschland beschränkt.
 
luckyshot kommentierte


Es ist so wie Anja schreibt.
Ich hatte bewusst einen älteren Artikel gewählt, um zu zeigen, dass das Thema völlig Corona-unabhängig ein älteres “Problem“ ist.
Der OB hat sich den Sommer über mehrfach zu den verschiedenen Party-Spots in der Stadt geäußert und jetzt im Zuge der steigenden Neuansteckungszahlen in dem Verbot eine “Lösung“ gesehen. (Ich persönlich halte diese auch nicht gerade für zuende gedacht...)
Meine Antwort ansich war als Hintergrund zu Falks Beitrag gemeint.
 
Georgie1956 kommentierte
Update 29. August 2020

Germany
New Cases 28.08.2020: 1555
Weekly average: 1300
7 day incidence: 11,0
Rt: 0,97 (0,80 - 1,16)
Rt (RKI, 7-Tage/gestern): 1,01
Forecast 25.09: 1315 (308 - 5616)
Alert Value A: 0,20 moderate risk



Die Lage in Deutschland beginnt sich zu entspannen. Dafür sprechen auch die wieder fallenden Positivenraten bei den Tests. Mein Modell schlägt aktuell keinen Alarm mehr.

Es spricht einiges dafür, dass der stetige Anstieg über 6 Wochen ein Effekt der Ferienzeit ist. Dafür spricht auch, dass sich der Anstieg in Bayern noch fortsetzt, wenn auch mit geringerer Rate - in Bayern ist die Ferienzeit ja noch im Gange.

Wenn dem so ist, werden die Fallzahlen im September zurückgehen. Bei einem Rt von 0.9/0.8 wären die täglichen Fallzahlen am 1.Oktober 550/200. Besser wäre es, mit einer Fallzahl näher bei 100 in den Herbst/Winter zu starten, also hoffen wir mal, dass Rt tatsächlich noch auf 0.8 zurückgeht.
 
1 Kommentar
falconeye kommentierte
A: Alertvalue A 0.50 high risk
CH: 0.71 high risk
E: 1.44 very high risk
I: 1.05 very high risk
F: very high risk
UK: A 0.39 high risk
B: 0.41 high risk
S: -0.27 low risk
USA: 1.14 very high risk
 
Polizei löst Berliner Volldeppen Demonstration auf.

Quelle: ZDF heute
 
Kurt Raabe kommentierte

Hans das sehe ich genauso,
darum müssten nach meinem Verständnis tausende Bußgeldbescheide ausgestellt werden.
Und da man der einzelnen Demoteilnehmer nicht habhaft werden kann müsste dieser Bußgeldbescheid 50€ mal xxxxxx
dem Veranstalter zugestellt werden
 
Kurt Raabe kommentierte

Ernst das ist doch genau der "Witz" den man aber erst ab einem bestimmten IQ versteht.
So gesehen hätte der Veranstalter seine Demo abblasen müssen.
 
Ernie62 kommentierte
Ist Querdenken eigentlich das gleiche wie Flachdenken?
Ich behaupte nichts, ich frage nur und das ist erlaubt!
 
markusm1000 kommentierte
falconeye kommentierte
Meine Meinung dazu: Ein anderes Vorgehen wäre nicht rechtsstaatlich gewesen.
Sehr gut auf den Punkt gebracht.
Kann ja sein, dass die jetzige Rechtsprechung nicht geeignet ist, um auf solche Ereignisse angemessen (auch im Vorfeld) zu reagieren. Dann muß die Rechtsprechung eben entsprechend reformiert/angepasst werden.
Solange dies nicht geschehen ist, müssen im Sinne der Rechtssicherheit die momentan gültigen Regeln haargenau eingehalten werden. Es darf nicht geschehen, dass die Rechtsprechung im Sinne von einem allgemeinen Bauchgefühl mal so eben verbogen wird. Auch wenn das momentan unlogisch erscheint.
Glücklicherweise ist die Justiz noch immer unabhängig. Diese Tatsache kann man gar nicht hoch genug einschätzen.
 
mfey kommentierte
@häuschen >>Ein offizielles Programm vom Veranstalter gibt es nicht dazu?<<

Hauptsächlich geht es schon um die Frage, wie gefährlich ist Corona und hatten und haben wir weiterhin einen nationalen Notstand, welcher Freiheitseinschränkungen und Maskenpflicht rechtfertigt.

Daneben gibt es jedoch so ein buntes Wirrwarr an Einstellungen, das man kaum mit einem Programm beschreiben kann.

Es waren Themenwagen im Demonstrationszug geplant, die/der zur Abschlussveranstaltung ziehen sollte.
Immer wieder wurden die Teilnehmer zum Abstand halten von den Veranstaltern aufgefordert.
Wegen zu geringer Abstände bei unerwartet hohem Andrang kam wohl dieser Zug nicht zustande, wobei sich Polizei und Veranstalter gegenseitig die Schuld zuschieben.
Eine Maske war laut Auflagen des Oberverwaltungsgerichtes nicht zu fordern, solange der Mindestabstand gewahrt werden konnte.
Die Veranstalter bemängeln, dass der Zugbeginn solange behindert wurde, bis das Gedränge zu dicht wurde, so dass man nun die fehlenden Masken als Auflösungsgrundlage verlangen konnte.
Bei einer Demo u.a. gegen die Maskenpflicht ist das ja auch irgendwie paradox.
Die Abschlussveranstaltung an der Siegessäule fand wohl statt, da das Bundesverfassungsgericht per Eilverfahren deren Absage untersagt hatte.

Im Internet finden sich Hinweise auf die Veranstalter unter Ärzte für Aufklärung und Querdenken711.
 
Zuletzt bearbeitet:
mfey kommentierte
Hier noch eine sehr sympathische Polizistin, die m.E. relativ sachlich zusammenfasst.

 
häuschen kommentierte
Inzwischen habe ich die Seite von Querdenken 711 gefunden, danke.

Um die jeweiligen Inhalte dieser Leute aufzunehmen, muss man sich ne Menge Videos ansehen, es gibt tatsächlich nichts Schriftliches. Mir erscheint die eine, oder andere Ansicht des Hauptredners etwas zu esoterisch, aber man kann in keiner Weise sagen, dass diese Leute Vollpfosten, oder sonst irgendwelche Banausen sind.

Wenn das die Veranstalter dieser Demo sind, dann möchte ich diejenigen, die hier nix Besseres zu schreiben haben, als über „Vollpfosten“ und „zum Frühstücken Unfähige“ (der arme Max Goldt fänd es nicht gut, würde er lesen, was mit seinen Sprüchen getrieben wird) blöde Späße zu machen, sich zumindest mal ein Video kurz anzusehen - eine Veranstaltung in Leonberg im Juni 2020. Mir scheint es so, als wissen die Meisten hier überhaupt nicht, um wen es sich bei diesem ominösen „Veranstalter“ handelt. Nazis und Reichsbürger sind das jedenfalls nicht: [Link entfernt]

Und damit will ich nicht meine Sympathie zu dieser Gruppe zum Ausdruck bringen. Ihr sollt nur wissen, welche Leute Ihr mit Euren langweiligen Verunglimpfungen überhaupt meint. Und damit verabschiede ich mich nun endgültig aus diesem Thema.

Video gelöscht
 
Zuletzt bearbeitet:
markusm1000 kommentierte
Da solltest Du aufpassen, deren Propaganda nicht auf den Leim zu gehen, wie das leider schon viel zu vielen passiert ist.
 
gelenkpfanne kommentierte
1 Kommentar
AnjaC kommentierte
Dazu die Polizei Berlin auf Twitter @PolizeiBerlin_E
An der Einmündung Unter den Linden / Schadowstraße mussten wir zahlreiche weitere Festnahmen durchführen, unter anderem wegen Flaschenwürfen, Gefangenenbefreiungen und weiteren Straftaten. Unter den Festgenommenen ist auch ein Autor veganer Kochbücher. #b2908

 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
2 Kommentare
mfey kommentierte
Danke für deine hochsachliche Einschätzung dieser Kollegen.
 
VisualPursuit kommentierte
Zu den Herrschaften ist an zahlreichen Stellen ausreichend viel
sehr fundiert gesagt worden, so daß man sich getrost auf diese
Kurzfassung beschränken kann.

Ich bin bestenfalls entsetzt, wem Du hier so oft und so gern den
Steigbügel hältst.
 
Inzwischen habe ich die Seite von Querdenken 711 gefunden, danke.
Wenn das die Veranstalter dieser Demo sind, (...)

Unter anderem, ja. Es hat ja nicht nur eine Veranstaltung gegeben, es gab hunderte Anmeldungen
mit dem Ziel die Verwaltung auszuhebeln. Der 29.8. wurde von Schwurblern, Esoterikern,
Nazis, Reichsbürgern und Vollpfosten gleichermaßen als Datum ausgerufen, und jede einzelne
Gruppierung wusste genau wer sonst noch alles Seite an Seite mitlaufen würde.

Wer sich von den Nazis hätte distanzieren wollen, hätte auch ein anderes Datum wählen können.
Haben sie aber nicht. Jeder der da mitgelaufen ist hat akzeptiert neben Nazis und Hooligans
zu laufen.


So wie ich Max kenne, teilt er meine Ansicht. Und im Gegensatz zu Dir weiss ich schon länger
wie sich diese Querdenker zusammensetzen, ich habe auch nicht nur ein Video gesehen.
Ich halte die für gemeingefährlich.
 
5 Kommentare
Georgie1956 kommentierte
wieso "..... und Vollpfosten...."? Alle von dir genannten Gruppierungen SIND Vollpfosten....
 
mfey kommentierte
Querdenken711 und ärzte-für-aufklärung waren die Hauptantragsteller. Daneben auch die bekannten Gegendemonstranten der Linken und der Antifa.
Deren Nazis raus Rufe wurden von den Demonstranten geteilt. So dumm sind derzeit die Linken.
Die Tausend anderen Anmeldungen waren eine Reaktion auf das am Folgetag vom Gericht gekippte Demonstrationsverbotes seitens des Berliner Senates.
Offenkundig haben Teilnehmer der zu unrecht verbotenen Demonstration dann ihrerseits eine Demonstration angemeldet.
Man sollte mal zur Kenntnis nehmen, dass es sich bei den Demonstranten um friedliche zur Gewaltlosigkeit aufrufenden Mitbürger handelt, die sich an Ghandi orientieren, die teilweise von den Grundideen des Christentums inspiriert sind, die international von einer Menschheitsfamilie mit ähnlichen Interessen reden, die mit Rechtsradikalen in ihrer überwältigenden Mehrheit nichts am Hut haben.
Statt über sie zu reden, sollte man mit ihnen reden.
Geht doch mal hin, macht euch selbst ein Bild und sprecht von Mensch zu Mensch.
Dann werdet ihr merken, dass die Darstellung in den Medien falsch ist.
 
VisualPursuit kommentierte
Man muss sich doch nur mal in den Sumpf begeben und nachsehen
was diese angeblich so gewaltlosen besorgten Bürger selbst posten.
Du lügst das Blaue vom Himmel runter, oder Du hast den Bodenkontakt
zur Realität verloren.
 
markusm1000 kommentierte
Den Heiligenschein bei Herrn Ballweg habe ich jetzt gar nicht gesehen, nicht mal auf RT.
die mit Rechtsradikalen in ihrer überwältigenden Mehrheit nichts am Hut haben.
Warum hat man dann die Nazis nicht aus der Demo gedrängt? Schließlich waren 900 Ordner angemeldet, da sollte das ja kein Problem sein. Und wenn die es alleine nicht geschafft hätten, hätten sie natürlich die Polizei um Hilfe bitten können.
 
HaDiDi kommentierte
Zunächst, Rechtsradikale sind für mich der gleiche Dreck, wie Sozialisten, Kommunisten und Antifa-Spinner und zu dieser Müllkategorie zähle ich auch radikale, gewalttätige religiöse "Krieger".

Aber Deutschland ist noch immer ein Rechtsstaat, was nicht verboten ist, was nicht justitiabel ist, ist erlaubt. So ist das in einer pluralistischen Demokratie, das mag anstrengend sein, das mag manchmal unappetitlich sein, aber die Rechtsstaatlichkeit ist nun mal die Garantie der Bürgerrechte. Gibt es Nazis, die gegen Gesetze verstoßen, dann hat die Polizei einzuschreiten, bewegen sich Rechte im Rahmen der Gesetze, dann ist es die Aufgabe der Mehrheitsgesellschaft sachlich argumentativ gegen die Ziele dieser Gruppe zu reagieren.

[off-topic gelöscht]
 
Zuletzt bearbeitet:
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