Coronavirus (war: CP+ 2020 wegen Coronavirus abgesagt)

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Hello, There was no answer in this thread for more than 30 days.
It can take a long time to get an up-to-date response or contact with relevant users.
Worauf beziehst du dich, in dem verlinkten Artikel ging es doch gar nicht um Masken.
Hier noch mal mein link, da du mich offenkundig verwechselst:

 
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4 Kommentare
Kurt Raabe kommentierte
ich füge kurz ein was Du geschrieben hast
Es mehren sich offensichtlich die Hinweise, dass ein noch unklarer Anteil der Bevölkerung eine zelluläre Immunität gegenüber Sars-Cov-2 besitzt.
Erfreulicherweise auch vermutlich unter den Kindern und Jugendlichen, so dass die Maskenpflicht im Unterricht in NRW sicher hinterfragt werden kann.


da es sehr heiß ist, habe ich mir das nur eingebildet das da was von Maskenpflicht hinterfragen stand
 
hansolo22 kommentierte

Nun goenn doch jedem sein Recht auf Infektion
 
Kay kommentierte
genau - einer ist mascophob, der andere mascophil und der dritte ein Mascosoph - ganz schön warm, heute
 
AnjaC kommentierte
Kay trifft es auf den Punkt. Und wenn jetzt nicht mal langsam Schluss ist mit den Seitenhieben und Niggeligkeiten, dann braucht ihr euch über verhärtete Fronten und kommentarlose Löschungen bitteschön bei mir nicht mehr beschweren.

Wer nur zur Person, aber nicht in der Sache argumentieren kann oder will, tut sich selbst und der von ihm vertretenen Meinung keinen Gefallen. Das kann natürlich jeder selbst entscheiden, aber dem Thread schadet das und nur dem gilt mein Augenmerk.

Ich werde das nicht noch einmal wiederholen, ich habe es oft genug geschrieben.

Ich hoffe, das sorgt jetzt mal für ein bisschen Abkühlung an einem heißen Sommersonntag....
 
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Es ist leider in den Kommentaren der Bezug nicht immer erkennbar.
Aber wenn du das meinst, ja klar. Das Hinterfragen der Maskenpflicht in NRW Schulen ist ja nicht auf meine Person begrenzt.
 
HaDiDi kommentierte


Niemand wird schlechtgeredet, aber bei vollen Bezügen darf man auch 100% Leistung erwarten.... (zumindest wäre das meine Erwartungshaltung).
 
Kurt Raabe kommentierte
Albert
jeder von uns wird mal mit "so einem Beamten" bekanntschaft gemacht haben.
Und "Verpisser" gibt es überall.
Da aber in vielen anderen Threads freundlich darauf hingewiesen wird bitte nicht pauschalisieren
sollte es hier bitte auch so sein.
Denn die "Beamten" gibt es nicht
 
Zuletzt bearbeitet:
Kurt Raabe kommentierte

Grundsätzlich hast du recht, aber das sollte nicht nur für Beamte gelten
 
häuschen kommentierte


In meinem Bereich würde ich schwören es sind weit über 50% der Staatsdiener, deren Arbeitsleistung um ebenfalls mindestens 50% gesunken ist.
Die Folgen sind beträchtlich und die Lässigkeit, mit der diese Leute die Nicht-Fertigstellung von Neu- und Umbaumaßnahmen an NRWs Schulen hinnehmen, ist erschreckend.
Wie gesagt - ich kenne sehr Viele und ich arbeite im gesamten Ruhrgebiet.
 
häuschen kommentierte
Ein schönes Beispiel ist der Erweiterungsbau einer Schule in Herne, der bereits im Sommer 2018 fertig sein sollte. Ein großes Ding, in dem die Schüler jetzt ausreichend Platz hätten Abstand zu halten. Anstatt den Bau zu beschleunigen, steht dieser seit Corona im Grunde still. Was ich da auf Grund wirklich arbeitsfauler Beamter erlebt habe, ist unerträglich.
Da die Spacken auch keinerlei Grund sehen sich zu beeilen und sich auch noch gegenseitig decken, stecken sich die Blagen nun gegenseitig mit Corona an. Ich glaube auch nicht, dass der Bau vor dem Herbst fertig wird. Ohne Beteiligung von Ämtern und Staatsdienern hätte die Schule seit 2018 doppelt so viel Platz.
 
Einige Gedanken zur Maskenpflicht, respektive Maskengebot.
Ich habe beruflich zum Teil sechs bis acht Stunden kontinuierlich eine OP Maske getragen. Im neurochirurgischen OP wurden sogar 2 Masken, aus Sichherheitsgründen, übereinander getragen. Natürlich waren wir froh nach der OP, die Maske abzunehmen. Aber es hatte für uns Maskenträger,
keine gesundheitlichen Beeinträchtigungen. Infektionsschutz durch bauliche Massnahmen, Klimaanlage mit Filter, Temperaturausgleich nicht über 20 Grad, Desinfektion und OP Mund-Nasenschutz, Garant für Minimierung der Infektionsgefahr.

Nun geht es im Alltagsleben, ebenso um Minimierung des Infektionsrisikos. Dass einem die Maske lästig sein kann, ist nachvollziehbar. Aber ist es nicht auch eine Einstellungssache gegenüber seinen Mitmenschen hier Vorsicht walten zu lassen.

Gefährlich ist das Masken tragen, bei Einhaltung der hygienischen Richtlinien,(abnehmen, Wechsel etc.) auf jeden Fall nicht. Ich gehe also kein Risiko ein.
Dumm ist es natürlich, wenn man den Mundnasen Schutz als Maulkorb bezeichnet. Das ist polemisch und gedeiht auf einer bestimmten politischen Agitation.

Auch die Argumentation, dass in der Historie der Pandemie unterschiedliche Auffassungen gab, sollte uns heute nicht mehr als Argument dienen können.
Selbst wenn es noch einen geringsten Zweifel an den Schutz des Mundnasenschutzes besteht, welches Risiko gehe ich ein, sie zu tragen ?
Situationbedingt, natürlich, beim Wandern, Spazierengehen gibt es keine Veranlassung sie anzulegen. Aber wenn ich mir z,B. einige Lokalitäten, Fußgängerzonen u.ä. anschaue....
Mein Appell seid achtsam auf Eure Gesundheit und auf die Gesundheit eurer Mitmenschen. Wir können jetzt zeigen wie wichtig uns unser Umfeld erscheint.
 
Zuletzt bearbeitet:
Kommentar
Wie heute gemeldet wird, steigen die Corona-Infektionen auch in Italien wieder an.

Ich bin ja gespannt, ob ich meine auf den Herbst verschobene Foto-Reise nach Venedig noch antreten können werde.

Gruß
Hans
 
Kommentar
Eine erneute Meldung aus dem Freundeskreis: Im März in England
Kontakt mit einem anschliessend positiv getesteten Kunden gehabt,
wegen Inkubationszeit die ganze Familie angesteckt, alle mit milden
Verläufen. Ende Mai hat er dann einen Schlaganfall erlitten, bei ansonsten
eher untypischen Werten was Blutfett, Blutdruck etc angeht.
Seine Ärzte halten das für eine Folge der überstandenen Infektion.
 
gelenkpfanne kommentierte
Leider ein trauriges Schicksal.

Nichtsdestotrotz habe ich mal gelernt, man kann sowohl Läuse als auch Flöhe haben. Und der Befall muss nichts miteinander zu tun haben. Kann aber. Vielleicht. Eventuell.
 
mfey kommentierte
WAs zeigte denn das cranielle Angio-CT, mit Kontrastmittel, dass doch dann üblicherweise gemacht wird?
 
VisualPursuit kommentierte
Keinerlei Aneurysmen oder sonstige Fehlbildungen, die nahelegen würden daß das
auch ohne Covid-19 passiert wäre, sagt er.
 
falconeye kommentierte
Wie alt und schwer ist denn der Fall aus dem Freundeskreis? Wie schwer der Schlaganfall?
Von erhöhtem Embolie/Schlaganfallrisiko liest man ja öfter - es weiss wohl noch niemand, ob das ein nur vorrübergehend erhöhtes Risiko ist. Dann könnte man ja vielleicht mal an prophylaktische Medikationen (Blutverdünner o.ä.) denken.
 
VisualPursuit kommentierte
Normale Figur, trainiert-muskulös, Mitte 50.
"Doofes Gefühl" in der rechten Hand, kann nicht gut auf dem rechten
Bein stehen, weitere Probleme sind mir nicht bekannt.
 
3 Kommentare
VisualPursuit kommentierte
Wenn man es ganz doll glauben will, kann das natürlich auch am Erdmagnetismus liegen,
oder an Sonnenwinden - das siehst Du völlig richtig.
 
VisualPursuit kommentierte
Er hat definitiv eine Covid-19 Infektion durchlebt, wenn auch mit milden Symptomen.
Covid-19 ist mittlerweile bekannt dafür, zahlreiche Embolien auszulösen.
Wenn seine Ärzte nun nach ausführlicher Diagnostik Covid-19 als ursächlich für
den Schlaganfall vermuten, dann halte ich es mit Ockhams Razor.

Wem das Angst machen würde, dem steht offen an alles mögliche andere zu glauben.
 
Gianni33 kommentierte
...und schon habe ich den vierten Schreiber in diesem Thread auf die Ignore-Liste gesetzt.
 
Da unsere Sorgen um Corona in hohem Masse von Testergebnissen auf Nukleinsäuremoleküle abhängen, wir von Ausbrüchen reden, wenn diese zunehmen, lohnt es sich doch mal, den Aussagewert der Tests und die zu erwartende hohe Fehlerrate bei geringer Prävalenz zu betrachten.
Bekanntlich handelt es sich im Gegensatz zu einem Bakterienabstrich nicht um einen direkten Erregernachweis, den man dann auch mikroskopisch verifizieren kann sondern um einen Molekülnachweis von Virusgenom, ohne dass der Test Aussagen darüber erlaubt, ob da nun abgetötete Viren im Rachenbereich bei vorhandener Immunität (symptomlose Rückreisende, z.B.) oder infektionsfähige (vermehrungsfähige ) Partikel sind, die nachgewiesen werden.
Der Test kann nur beweisen, dass es hier im Rachen mal den getesteten Virus sehr wahrscheinlich gibt oder gegeben hat.
Klarheit bekäme man nur, wenn man in Analogie zu den Bakterien zumindest stichprobenweise eine Virusanreicherug und Isolation aus der Probe durchführen und dann statt lichtmikroskopischer Bilder elektronenmikroskopische Aufnahmen anfertigen würde, was bislang erstaunlicher Weise nicht geschah. Die EM-Bilder stammen bislang alle von verunreinigten Proben.
Sei es wie es sei.
Ganz offizielle Stellen (Ärzteblatt, RKI u.a.) räumen ein, das wegen der derzeit geringen Verbreitung der Erkrankung so hohe Anforderungen an die Spezifität der Tests gestellt werden müssen, dass man besser nur dort testen solle, wo auch mit einer hohen Wahrscheinlichkeit Infizierte zu erwarten sind, oder wo ein deutlich erhöhtes Gefahrenpotential besteht:
Clusterereignisse, Kontaktpersonen von auch klinisch erkrankten oder gefährdete Personen in Pflege und Betreuung etwa.
Von mir aus nehmen wir jetzt auch symptomlose Rückreisende hinein und erweitern die Testvoraussetzungen, da ja die zweite Welle droht. Oder zuindest zunehmende Spreadevents, um es mal auf neu-hochdeutsch zu beschreiben.
Nun gibt es aber ein kleines Problem:
Auch bei höchster Sensitivität, das heisst es werden fast alle ohne positivem Molekülnachweis im Rachen als solche richtig negativ erkannt, ist die Spezifität irgendwo um 99% anzunehmen, was ja toll klingt.
Von 100 positiv Getesteten ist nur einer in Wirklichkeit negativ.
S. meinen Link auf Instandring- Versuch oder Eurosurveillance, da müßt ihr halt mal selber googeln.
Wenn man nun mal annimmt, dass 1% der Getesteten (Rückreisende etwa) trotz fehlender Symptome in Wirklichkeit ansteckende Virusträger sind, ohne dass sie das selbst wissen, ergibt sich bei einer Spezifität von "nur" 99% dennoch, dass nur 50% wirklich positiv sind.
Das British Medical Journal hat einen link zur Verfügung gestellt, wo man mit den Zahlen spielen kann und die überraschenden Ergebnisse ablesen kann.


The likelihood a person has covid-19 based on their characteristic hab ich hier mal mit 1% angenommen, was der aktuellen Rate der positiv Getesteten nahe kommt. Kleinere Zahlen kann man gar nicht eingeben, dann wird es noch dramatischer.
Spezifität und Sensitivität habe ich großzügig mit 99% angenommen, was als sehr gut gelten kann.
Ich habe das Thema schon mal angesprochen und mich ins Boxhorn jagen lassen:
Damals wurde argumentiert, dass bei annähernd 100% Sensitivität man ja gar keine so hohen falsch positiven Werte erhalten könne.
Das ist aus 2 Gründen falsch:
Es geht hier gar nicht um Sensitivität sondern Spezifität.
Wenn in mehreren Ringtesten nicht nur die wirklich positiven Proben sondern auch negative oder solche mit anderen Coronaviren als SARSCoV-2 fehlerkannt wurden, dann ist das eben zunächst mal anzuerkennen, welche Gründe immer sich dahinter verbergen.
Dann wurde spekuliert (was mir zunächst glaubhaft erschien) dass aus kommerziellen Gründen zwar Einzeltests abgerechnet aber in Wirklichkeit Pooltests mit nachfolgender Kontrolle der Positiven stattfinden würden, wodurch sich dann eine höhere Spezifität ergäbe.
Hier kann man sich einen Wolf googeln, ohne einen belastbaren Beleg dafür zu finden.
Was heisst das nun für die aktuelle Situation der ansteigenden Zahlen?
Da der Prozentsatz der positiv Getesteten von 0,6 auf bis vor kurzem 0,8 Prozent anstieg, habe ich das auch als Indiz ansteigender Infektionen gewertet. Andererseits spricht das RKI davon, dass bei geringer Verbreitung der Erkrankung (ähnlich wie beim R-Wert) isolierte und gut zu handelnde Clusterereignisse zur Überinterpretation der Zahl führen, generell sei die Korrelation zwischen Inzidenz und Prozentsatz doch sehr variabel.
Daraus folgt für mich als Arzt, dass man nicht zu sehr auf symptomfreie Merkmalsträger eines Molekültestes abzielen sollte, sondern sich auf Menschen mit tatsächlichen Symptomen konzentrieren sollte.
Da leider die Statistik der positiv Getesteten nicht anzeigt, ob die Getesteten irgendwelche Symptome hatten (bei Tönnies ja ganz überwältigend nicht) laufen wir Gefahr, die Testwelle nicht von einer eventuell tatsächlichen Welle differenzieren zu können.
Die DIVI Daten zur Auslastung der Intensivstationen zeigen eine Unterlastung an und lassen sich bislang trotz wochenlanger täglicher Meldungen über angeblich steigende Fallzahlen hiervon nicht beeindrucken. Gleiches gilt für die konstante bundesweite tägliche Sterberate an vermutlich Covid19 im einstelligen Bereich.
Eine Standardisierung der PCR - Tests mit zumindest EU weiter Validierung erscheint sinnvoll. (amtliche Test kontra in house / kommerzielle Verfahren), so wie das ja auch im veterinärmedizinischen Bereich üblich ist.
 
Zuletzt bearbeitet:
falconeye kommentierte

Ja, die sind außerordentlich gut organisiert
Für $62,600 hätte ich auch nichts anderes erwartet - Stipendium hin, Stipendium her

Da wäre mir ein Beispiel aus Finnland eigentlich lieber - dort sind Privatschulen verboten.
 
HaDiDi kommentierte


Da wäre mir ein Beispiel aus Finnland eigentlich lieber - dort sind Privatschulen verboten.




Und das hat dann welchen Vorteil?

Natürlich braucht man keine Privatschulen, wenn die staatlichen Schulen top sind und es staatliche Schulen gäbe, mit dem Schwerpunkt Begabtenförderung und gesellschaftliche Umgangsformen. Aber dann müsste man Privatschulen auch nicht verbieten, es gäbe kaum welche, weil es keinen Bedarf gäbe.
 
AnjaC kommentierte
Mit Finnland kann ich nicht dienen - nur mit finnischen Footballspielern, die in die USA wollen
 
falconeye kommentierte

Und das hat dann welchen Vorteil?
Beschäftige dich vielleicht einfach mal mit dem finnischen Schulsystem, das von vielen als das weltweit Beste angesehen wird. Das Verbot von Schulgeld ist nur eine von vielen Komponenten davon.
 
Wuxi kommentierte
@mfey bitte verkürze Deine Nachrichten. Das kann ja keiner lesen, diese Ergüsse.
 


Der Punkt war nicht die Sensitivität sondern die falsch Positivevrate bei der in den Ringversuchen festgestellten Spezifität bei niedriger aktueller Prävalenz und der zunehmenden Tendenz, Gesunde, konkret jetzt der Reiserückkehrer über Bayern, zu testen.
Eine hohe Anzahl von positiven Testergebnissen konnte wegen technischer Pannen nicht übermittelt werden. Die Betroffenen scheinen überwiegend asymptomatisch geblieben zu sein, und die Quarantäne ist rum.
Die für mich interessante Frage liegt doch auf der Hand: wie man meinem verlinkten BJM Rechner entnehmen kann, könnte ein hoher Anteil falsch positiver Resultate dahinter gesteckt haben.
Oder wenn an den neueren Hinweisen zu einer vorbestehenden Immunität was dran ist, würde dann nicht ein so extrem sensitiver Test auch geringste Mengen Moleküle bereits abgetöteter Viren im Rachen nachweisen, auch wenn hier Killerzellen am Werk gewesen sind?
Dass routinemäßig Virenkulturanreicherungen mit elektronen.mikroskopischem Nachweis erfolgt seien und Quarantäneregeln deshalb geändert wurden, kann ich auf den Seiten des hierfür zuständigen RKI nicht finden. Auch hält es sich sehr zum konkreten Testverfahren sowie dessen Validierung zurück, was im Ärzteblatt u.a. mit Verwunderung festgestellt wurde. Den Artikel hätte ich schon mal verlinkt.
Es geht nicht um die Beurteilung der gegenwärtigen Entwicklung, sondern um die Aussagekraft des PCR Tests mit positiven Ergebnissen bei klinisch Gesunden (Reiserückkehrern, z. B.) wenn diese Tests laut Ringversuchen bei anlassloser Testung sich vom Grundrauschen kaum unterscheiden.
Ich habe den Eindruck wir reden teilweise aneinander vorbei?
 
5 Kommentare
hansolo22 kommentierte
Ein Suchtest MUSS zu fast 100% sensitiv sein - die Spezifitaet ist nicht der Fokus - denn ich schriebs schon mal hier - ER SCHLIESST DIE KRANKHEIT AUS.
Aus diesem Grund akzeptiert man das es falsch positive Ergebnisse geben wird - denn man will kein falsch negatives Ergebnis haben was bei Corona fatal waere.
Das gilt fuer ALLE Screeningtests die mir bekannt sind.
Ein Suchtest wird auch nicht an der allgemeinen Bevoelkerung gemacht sondern an Menschen bei denen ein Verdacht auf die gesuchte Krankheit besteht - wie z.B. Reiseheimkehrer, Kontaktpersonen, aerztliches Personal.

Einen Labortest der zu 100% beides kann den gibt es nicht - und das gilt nicht nur fuer Corona.

Wie so oft bei Laboruntersuchungen werden die Varianzen von Labor zu Labor groesser sein als die des Tests selber im selben Labor bei Wiederholung.
Und ein Ringtest fuer COVID-19 ist mir nicht bekannt.
 
mfey kommentierte
Tja und wie ist es nun mit der Spezifität und dem hohen falsch positiven Anteil bei geringer Prävalenz? Bis zu 50% falsch Positive.
Instandringversuch und Eurosurveillance führen zu den Ringversuchen.
Die Spezifität ist das Hauptproblem bei geringer Prävalenz.
Das kann man doch gar nicht leugnen.
Mein link auf den BJM Rechner zeigt die Auswirkungen bei verschiedenen Prävalenzannahmen.
Ob 1 oder 2% Infizierte unter den Rückreisenden macht den Kohl nicht fett.
Ich fände es schon bedenklich so viele Menschen zu Unrecht in Quarantäne zu schicken.
Man könnte ja engmaschig bei Positiven einen 2. Test machen. Ist aber so weit ich weiß, keine gängige Praxis.
Wer da mehr weiß, nur her mit den Erkenntnissen.
 
falconeye kommentierte
Der Punkt war nicht die Sensitivität sondern die falsch Positivevrate
Die meinte ich auch, ich habe nur deine Wortwahl aus einem früheren Beitrag verwendet, die i.d.T. missverständlich ist.

Wie gesagt, schon allein die Tatsache, dass diese Blindtests die Inzidenz der Herkunftsländer fast exakt nachzeichnen, zeigt, dass die Tests ein signifikantes Signal liefern. Deine Sorgen mögen abstrakt begründbar sein, aber scheinbar haben andere, berufenere, sie sich schon vor dir gemacht

Konkret: die Leute sind (zum ganz überwiegenden Teil) NICHT falsch positiv, sondern jung und/oder mit nur geringer Infektionsdosis infiziert (von dem ein oder anderen Kußopfer vielleicht abgesehen ). Kein Problem, wenn sie denn die Woche Selbstquarantäne abwarten würden ... Und nebenbei: das RKI (genauer, ihre öffentliche Website) ist eine langsame Quelle für aktuelle Ergebnisse zur Covid-Forschung.
 
Zuletzt bearbeitet:
häuschen kommentierte
Ich versteh ja kein Wort, aber das mit dem 2. Test finde ich logisch und richtig, wenn nicht gar unumgänglich in einem Land, in dem Grundrechte geachtet werden.
 
hansolo22 kommentierte
Wo nimmst du denn die 50% falsch Positiven her - aus dem Aerzteblatt?
Wenn ja dann ist das aus dem Zusammenhang gerissen - und ein weiterer manipulativer Beitrag.

Ein Labortest misst Serumproben die im Labor ankommen - sonst nichts - die Kranken oder Infizierten draussen unterwegs sind und keine Blutprobe abgegeben haben sind sowohl fuer das Testergebnis als auch fuer die Berechnung der Sensitivitaet und Spezifitaet vollkommen irrelevant.

Wie bereits an anderer Stelle geschrieben ueblicherweise haben Suchtests eine Sensitivitaet im Bereich nahe 100%

Ich zitiere mal aus dem Aerzteblatt - eine Meisterleistung an Empfehlung fuer die Kollegen


Die Autoren im BMJ mutmaßen, das der RT-PCR-Test eine Sensitivität von 70 % und eine Spezifität von 95 % aufweist.
Nix genaues wissen sie legen evtl. eine Studie aus China zu Grunde - denn die berechnet genau diese Zahl - in China.

Aber selbst mit diesem untypisch schlechten Wert - der gegen eine Zulassung des Tests durch das Paul Ehrlich Instititut sprechen wuerde errechnet der Autor nachstehendes:

Sars-CoV-2-Prävalenz 3 % (z. B. Hausarztpraxis)
Der negative Vorhersagewert als Quotient aus der Zahl der richtig negativ Getesteten 921 und der Summe aller Personen mit negativem Testergebnis (921 + 9 = 930) ist hingegen 0,99, also sehr gut.

Prävalenz 20 % (z. B. Altenheim)
Der negative Vorhersagewert (760/820) ist 0,93 bei der -gemutmaßten- sehr schlechten Sensitivitaet - immer noch ein Ergebnis das akzeptabel ist

Prävalenz 80 % (z. B. Isolierabteilung)
Und genau darauf beziehst du dich wohl und vermittelst den Eindruck die Testerei waere unzuverlaessig oder fuer die Katz.
Der positive Vorhersagewert (560/570) erreicht sichere 0,98, während der negative Vorhersagewert auf 0,44 sinkt.

Meine Meinung dazu - wenn sich jemand auf einer Isolierabteilung befindet - dann wird er mit Sicherheit bereits ernsthaft krank sein.
Und dann gibt es zusaetzliche Methoden um den Virus Status festzustellen.

Mein FAZIT:
Selbst mit den besch.....eidenen Zahlen der Mutmaßenden bleibt der Test immer noch hervorragend geeignet fuer das wo er hauptsaechlich eingesetzt wird in der Hausarztpraxis an der Grenzen und am Flughafen...

Man kann sich auch auf den Seiten der Laborbetreiber informieren zum Test so man will


Man kann sich auch auf Korrektiv dazu belesen
 
....
Ob 1 oder 2% Infizierte unter den Rückreisenden macht den Kohl nicht fett.
Ich fände es schon bedenklich so viele Menschen zu Unrecht in Quarantäne zu schicken.
...

Ein Infizierter reicht mir bei diesem Virus.

1 oder 2% mit Corona infizierte Menschen sind zuviel.
Schon dieser Unterschied von 1% zu 2%, der Dir nichts zu bedeuten scheint, kann über Leben und Tod entscheiden.

[Text gelöscht, siehe Moderationsanmerkung in 4.161.4. ]
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Kommentar
Diese Unsitte nimmt Überhand :

Zitat von oben, [***]

Da geht wieder einmal durcheinander, was der, oder der gesagt hat und was dann der eigene Kommentar dazu ist.

Bitte gebt Euch Mühe, bei Zitaten erkennen zu lassen, wer wo wie zitiert wird und trennt, was Euer Kommentar dazu ist.

[*** Zitat gelöscht, da zitierter Beitrag gelöscht - die grundsätzliche Anregung von Kay ist dennoch verständlich und in meinem Sinne. LG -Anja]
 
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Kommentar
Das RKI gibt bekanntlich täglich einen Lagebericht heraus. Der heute veröffentlichte ist bemerkenswert, da in deutlich eindringlicherer Weise als zuvor auf das Infektionsgeschehen der letzten Wochen eingegangen wird. Im folgenden ein paar Zitate. Den kompletten Lagebericht findet ihr hier (pdf). Zum Archiv der früheren Lageberichte geht es hier.

Zitate:

S. 2:
Allgemeine aktuelle Einordnung
Der in den vergangenen Wochen berichtete Zuwachs in den übermittelten Fallzahlen ist in vielen Bundesländern zu beobachten und nimmt weiter zu (s. Abbildung 3). Dabei fällt auf, dass das mittlere Alter der COVID-19-Fälle innerhalb der letzten Wochen gesunken ist, die Inzidenz besonders in jüngeren Altersgruppen ansteigt und vielfach höher ist als in höheren Altersgruppen.
Bundesweit gibt es eine große Anzahl kleinerer Ausbruchgeschehen in verschiedenen Landkreisen, die mit unterschiedlichen Situationen in Zusammenhang stehen, z.B. größeren Feiern im Familien- und Freundeskreis. Hinzu kommt, dass COVID-19-Fälle zu einem großen Anteil unter Reiserückkehrern, insbesondere in den jüngeren Altersgruppen, identifiziert werden.
Die Zahl der täglich neu übermittelten Fälle ist seit der Kalenderwoche 30 angestiegen. Diese Entwicklung ist sehr beunruhigend und nimmt an Dynamik zu. Eine weitere Verschärfung der Situation muss unbedingt vermieden werden. Einerseits muss der Anstieg in den jüngeren Bevölkerungsgruppen gebrochen werden, andererseits gilt es, einen Eintrag in die älteren und besonders gefährdeten Bevölkerungsgruppen zu verhindern. Sobald sich wieder vermehrt ältere Menschen infizieren, muss auch mit einem Anstieg der Hospitalisationen und Todesfälle gerechnet werden. Das kann nur verhindert werden, wenn sich die gesamte Bevölkerung weiterhin im Sinne des Infektionsschutzes engagiert, z.B. indem sie Abstands- und Hygieneregeln konsequent – auch im Freien – einhält, Innenräume lüftet und, wo geboten, eine Mund-Nasen-Bedeckung korrekt trägt. Menschenansammlungen – besonders in Innenräumen – sollten möglichst gemieden und Feiern auf den engsten Familien- und Freundeskreis beschränkt bleiben.

S. 8
Kommentar zu Abbildung 8 ( Darstellung der übermittelten COVID-19-Fälle/ 100.000 Einwohner in Deutschland nach Altersgruppen und Meldewoche (18.08.2020, 0:00 Uhr) )
Die Darstellung in Abbildung 8 zeigt, dass zu Beginn der Pandemie in Deutschland die Altersgruppen der 15 – 34-Jährigen und 35 – 59-Jährigen als Erstes erhöhte Inzidenzen aufwiesen, gefolgt von der Gruppe der über 80-Jährigen. Nach dem Absinken der Inzidenzen für alle Altersgruppen, sieht man derzeit einen Anstieg der Inzidenz in den Altersgruppen der 5 – 14-Jährigen und 15 – 34-Jährigen, die Inzidenzen in den Altersgruppen ab 60 Jahre bleiben weiterhin auf dem niedrigem Niveau der Vorwochen.

S. 17
Risikobewertung durch das RKI
Allgemein

Es handelt sich weltweit und in Deutschland um eine sehr dynamische und ernst zu nehmende Situation. Weltweit nimmt die Anzahl der Fälle weiterhin zu. Die Anzahl der neu übermittelten Fälle war in Deutschland seit etwa Mitte März bis Anfang Juli rückläufig, seitdem nimmt die Fallzahl stetig zu und dieser Anstieg hat sich in den letzten Wochen deutlich beschleunigt. Gleichzeitig nimmt die Anzahl derjenigen Landkreise ab, die in den letzten 7 Tagen keine Fälle meldeten. Es kommt bundesweit zu größeren und kleineren Ausbruchsgeschehen, insbesondere im Zusammenhang mit Feiern im Familien- und Freundeskreis und bei Gruppenveranstaltungen. Auch Reiserückkehrer, insbesondere in den jüngeren Altersgruppen tragen zu dem Anstieg der Fallzahlen bei. Nach wie vor gibt es keine zugelassenen Impfstoffe und die Therapie schwerer Krankheitsverläufe ist komplex und langwierig. Das Robert Koch-Institut schätzt die Gefährdung für die Gesundheit der Bevölkerung in Deutschland weiterhin als hoch ein, für Risikogruppen als sehr hoch. Diese Einschätzung kann sich kurzfristig durch neue Erkenntnisse ändern.
Übertragbarkeit
SARS-CoV-2 ist grundsätzlich leicht von Mensch zu Mensch übertragbar. Das Infektionsrisiko ist stark vom individuellen Verhalten (AHA-Regel: Abstand halten, Hygiene beachten, Alltagsmasken tragen), der regionalen Verbreitung und von den Lebensbedingungen (Verhältnissen) abhängig. Hierbei spielen Kontakte in Risikosituationen (wie z.B. langer face-to-face Kontakt) eine besondere Rolle. Die Aerosolausscheidung steigt bei lautem Sprechen, Singen oder Lachen stark an. In Innenräumen steigt hierdurch das Risiko einer Übertragung deutlich, und besteht auch, wenn ein Abstand von mehr als 1,5 m eingehalten wurde. Wenn der Mindestabstand von 1,5 m ohne Mund-Nasen-Bedeckung unterschritten wird, z. B. wenn Gruppen von Personen an einem Tisch sitzen oder bei größeren Menschenansammlungen, besteht auch im Freien ein erhöhtes Übertragungsrisiko.
Krankheitsschwere
Bei der überwiegenden Zahl der Fälle verläuft die Erkrankung mild. Die Wahrscheinlichkeit für schwere und auch tödliche Krankheitsverläufe nimmt mit zunehmendem Alter und bestehenden Vorerkrankungen zu. Das individuelle Risiko kann anhand der epidemiologischen/statistischen Daten nicht abgeleitet werden. So kann es auch ohne bekannte Vorerkrankungen und bei jungen Menschen zu schweren bis hin zu lebensbedrohlichen Krankheitsverläufen kommen. Langzeitfolgen, auch nach leichten Verläufen, sind derzeit noch nicht abschätzbar.
 
Kommentar
Wo nimmst du denn die 50% falsch Positiven her - aus dem Aerzteblatt?
Wenn ja dann ist das aus dem Zusammenhang gerissen - und ein weiterer manipulativer Beitrag.
Zur Fehleranfälligkeit des PCR Testes unter Berücksichtigung der Ergebnisse bei symptomlosen Urlaubsrückkehrern:
Generell wäre es mal eine Anregung an dich, jemandem der deine Meinung nicht teilt, keine manipulativen Beiträge sondern eine andere Sichtweise, die ich in der Regel auch begründe zuzugestehen.
Jeder schaut durch seine Brille auf die Ereignisse. Ich versuche dies ergebnisoffen zu tun, was ich mehrfach trotz gegenteiliger Unterstellungen gesagt habe.
Die 50% falsch Positiven ergeben sich, wenn man im link auf das British Journal of Medicine den Rechner benutzt. Ich habe das doch alles erklärt.
Falls es an Sprachproblemen scheitern sollte, kann ich gerne helfen.
Die Pretest-Probability meint die angenommene Häufigkeit des gesuchten Merkmals (hier Nukleinsäuren eines Virus im Rachenabstrich) innerhalb der getesteten Gruppe der Reiserückkehrer.
Die habe ich mal mit 1% angenommen, kann man auch gerne mit 2% machen.
ich hoffe @Kay und andere liest/lesen hier mit, der/die das offensichtlich wieder mal vollkommen missverstanden hat/haben.

Wenn man aktuell die in Bayern getesteten Rückkehrer nimmt, ergeben sich eher ca. 2% positive Merkmalsträger für den Test (900 von 44000 Getesteten).
OK.
Nehmen wir 2% vermutete Merkmalsträger (Positive) , die Testspezifität wurde mehrfach mit ca. 98,4 angegeben, geben wir dann mal großzügig 99% ein und die Sensitivität, die ja von Falk gerne als fast 100% postuliert wird (der Ringversuch gab das nicht her), seien wir auch hier großzügig und geben 100 % ein.
Dann ergibt sich einen Wahrscheinlichkeit, dass von 3 positiv Getesteten nur 2 wirklich positiv sind, in konkreten Beispiel würden also ein Drittel der positiv Getesteten fälschlicherweise in Quarantäne geschickt werden, was für manchen Freiberufler und Selbständigen einem k.o. Schlag gleichkommen kann.
Für diejenigen unter uns, die mit Sensitivität und Spezifität nicht viel anfangen können eine hoffentlich allgemeinverständliche Erklärung:
Hohe Sensitivität meint, dass ein Test mit hoher Wahrscheinlichkeit auch das misst, was er vorgibt. Beim Schwangerschaftstest eben das Vorliegen einer Schwangerschaft, in unserem Fall das Vorhandensein von bestimmten Nukleinsäuren, die von Viren stammen.
100% Sensitivität, wie ich mal angenommen habe heisst, dass alle vorhandenen Merkmalsträger (Schwangere oder Menschen mit bestimmten Nukleinsäuren im Rachen ) auch hundertprozentig erkannt werden.
Was ganz anderes ist die Spezifität:
Es kann der Test noch so sicher alle Merkmalsträger erkennen, wenn er aber "nur" eine Spezifität von 99% hat (wie unser PCR Test auf SARSCoV-2, was generell top wäre, wenn nicht .....), dann erkennt er zwar weiterhin alle Merkmalsträger korrekt, also einen oder zwei von Hundert getesteten Rückkehrern, schlägt aber fälschlicherweise auch einen Dritten, der das Merkmal (SARSCoV2 Nukleinsäuren) gar nicht im Rachen hat ebenfalls zu den "Erkrankten" dazu.
Diese Testspezifität kann man messen, indem verschiedene Proben bekannten Inhaltes (für die getesteten Labore natürlich nicht bekannten Inhaltes) verschickt werden und die Testergebnisse ausgewertet werden.
Für die zu Unrecht in Quarantäne geschickten Probanden ist es uninteressant, ob nun eine Verunreinigung im Labor oder eine Kreuzreaktion mit anderen Viren oder was auch immer zu einem falsch positiven Ergebnis geführt hat.

Und daraus ergibt sich dann, dass von den angeblich fast tausend positiv Getesteten je nach Häufigkeit des Merkmals in der Testgruppe 30 -50 % fälschlicherweise positiv getestet werden. Für die Betroffenen ist das weder manipulativ oder abstrakt, denn sie landen bei gegenwärtiger Praxis der Gesundheitsämter für 2 Wochen in Quarantäne.
Da eben kein Test eine 100 prozentige Spezifität hat, ist nun eben diese Abhängigkeit von der Häufigkeit des Merkmals in der getesteten Gruppe gegeben und wirkt sich nach den Gesetzen der Statistik genauso aus, wie ich das beschrieben habe, das wird auch von correctiv.org Journalisten, in einem separatem Beitrag, den du leider unterschlagen hast eingeräumt.

Abgesehen davon, dass diesen Journalisten die nötige Fachkompetenz fehlt.
Bezeichnend ist, dass sie in einem ersten Beitrag mit Unterstellungen gegenüber Kritiker der Coronamaßnahmen argumentieren, dann sich genötigt sehen, ihre eigene Meinung zu revidieren, dies aber auf einer anderen Seite tun, auf der man dann ganz nach unten scrollen muss, um auf den auch von mir gesetzten link im BJM zu kommen.
Dann muss der geneigte Leser schon von selbst drauf kommen, dass die von correctiv.org bemühten Beispiele mit 50% Anteil Erkrankter auch im schlimmsten Rückreise-Szenario unrealistisch sind und von selbst auf eine realistische Quote von 1% oder 2% kommen um sich dann das für Journalisten Unfassbare anschauen, was dann zähneknirschend zugegeben wird.
Genau so geht manipulative Meinungsmache, correctiv.org mutiert in bestimmten Bereichen vom Faktenchecker zum Meinungsmacher.


Unter Fachleuten auch im Ärzteblatt und RKI ist das Thema bekannt und die von mir genannten Fakten werden nicht angezweifelt.
Man muss das nur zu Ende lesen.
Es wird daher den Ärzten im Ärzteblatt empfohlen, ein positives Testergebnis in fast virenfreien Landstrichen in MeckPomm bei symptomlosem oder symptomarmen Patienten vorsichtiger zu interpretieren, als man es in einem Hotspot wie Gütersloh tun solle.
Generell wird immer der Krankheitsbefund des Patienten auch in diesem Artikel als wegweisend gesehen und der Test nur als zusätzliche Absicherung, die im Bedarfsfall ergänzt werden muss.
Hast du das nicht gelesen, oder willst du deinerseits eine bestimmte Meinung entgegen wissenschaftlicher Erkenntnisse durchboxen, um das Wort manipulieren zu vermeiden?
In unserem Beispiel geht es aber um überwiegend gesunde Merkmalsträger (Urlauber), die im medizinischen Sinn gar nicht krank sind, und deren Infektiosität in Frage steht.

Die Autoren im BMJ mutmaßen, das der RT-PCR-Test eine Sensitivität von 70 % und eine Spezifität von 95 % aufweist.
Nix genaues wissen sie legen evtl. eine Studie aus China zu Grunde - denn die berechnet genau diese Zahl - in China.

Ich habe doch nur auf den Rechner verlinkt und mich zum Artikel gar nicht geäußert.
Ich habe 100 % Sensitivität und 99% Spezifität großzügig angenommen, weil mir das im Idealfall realistisch erscheint. Und dennoch ergibt sich ein beachtlicher Vorhersagewert für die falsch Positiv getestete Personen bei geringer Prävalenz des getesteten Merkmals.
Das wird auch im Ärzteblatt eingeräumt und in den Kommentaren auch konkretisiert.
Nicht der von dir thematisierte negative Vorhersagewert ist das Problem sondern, der positive Vorhersagewert, der sich aus der geringen Erkrankungshäufigkeit innerhalb der Testgruppe selbst bei einer hohen Spezifität ergibt.
Du argumentierst mit negativen Vorhersagewerten, die ja keiner bestreitet, am Thema vorbei, sorry.
 
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AnjaC kommentierte
Wenn ich dich richtig verstanden habe, siehst du die Möglichkeit, dass jemand aufgrund eines falsch-positiven Tests in häusliche Quarantäne geschickt wird, als sehr problematisch an. Du führst z.B. an, dass Freiberufler/Selbstständige dadurch in ihrer Existenz gefährdet sein könnten. Du schreibst, es sei unter Ärzten empfohlen, in allgemein infektionsarmen Gegenden bei symptomfreien bzw. symptomarmen positiv Getesteten die Befunde "vorsichtiger zu interpretieren". Bis hierher richtig so, oder?

Ich kann diese Einschätzung nicht teilen. Insbesondere bleibt meiner Meinung nach bei einem positiven Testergebnis gar kein Spielraum für Ärzte, irgendwas zu interpretieren. COVID-19 ist eine meldepflichtige Erkrankung. Ein positives Testergebnis muss daher umgehend dem Gesundheitsamt gemeldet werden, dass dann entsprechende Maßnahmen, darunter auch Quarantäne, anordnet. Das entscheidet ja nicht der Arzt - ebenso wenig entscheidet er, ob er einen Test als falsch-positiv einschätzt oder nicht, ob er das Testergebnis meldet oder nicht.

Wie Falk schon schrieb: " Ist der Anteil asymptomatisch Infizierter (40%) inzwischen bekannt. Ebenso, dass sie die gleiche Viruslast ausscheiden, wie symptomatische."
Zudem wissen wir, dass symptomatische Patienten bereits 2 Tage vor Auftreten der Symptome infektiös sind. Es reicht also nicht, auf das Auftreten von Symptomen bzw. ihrer Ausprägung abzustellen. Es ist eben bei COVID-19 nicht so wie von vielen anderen Viren bekannt: je stärker die Symptome, desto infektiöser. Das trifft schlicht nicht zu, deswegen ist es auch unerheblich für die Ansteckungsgefahr und damit für eine Quarantäne, wie ausgeprägt Symptome sind.

Was die Existenzbedrohung angeht: wir alle müssen damit rechnen und wissen das auch, wenn wir ehrlich sind, dass wir möglicherweise irgendwann im Laufe der Pandemie eine Quarantänezeit absolvieren müssen. Ich bin auch selbstständig und wie viele andere Unwägbarkeiten auch ist das ein Szenario, das ich einkalkulieren und hinnehmen muss. Mir bleibt nur, mich so gut wie möglich vor einer Infektion zu schützen und darauf zu setzen und dafür zu werben, dass alle anderen das auch tun. Davon abgesehen kann kein Selbstständiger davon ausgehen, dass er nicht irgendwann mal ausfällt, aus welchem Grund auch immer. Ein Plan für diesen Fall sollte also ohnehin tunlichst vorhanden sein.

Kurz und gut: mir wäre es schnurz, ob ich vielleicht falsch-positiv getestet wurde. Wenn das Testergebnis positiv ist, schütze ich mein Umfeld, indem ich mich an die Anweisungen des Gesundheitsamts halte. Da muss ich gar nicht drüber nachdenken.
 
Ob je nach Annahme von 1% oder 2% positiv Getesteten dann 30% oder 50 % der Rückreisenden zu Unrecht in Quarantäne geschickt werden, macht den Kohl nicht fett: Beides finde ich inakzeptabel.
Das waren Zahlenspiele in Bezug auf die Rückreisenden und keine erhobenen Zahlen.........
Das hat sich aus dem Kontext meines Beitrages, so man ihn denn auch liest, doch relativ leicht herauslesen lassen.

Gerade weil mir das Leben viel bedeutet, halte ich nichts von Panik, die aus deinen Kommentaren spricht. Zur Zeit sterben weiterhin nur 5-6 Personen täglich und bundesweit in Zusammenhang mit also nicht nur wegen Corona, bevorzugt in einem Alter dicht an der natürlichen Todesgrenze,
das ist lächerlich gering und erklärt nicht die panischen Todesängste, dich ich auch hier immer wieder herauslese.

bei insgesamt ca. 2700 Todesfällen täglich.
zu letzterem
 
AnjaC kommentierte
Die Kostenübernahme ist imho geregelt. Die Länder wollten ihren Föderalismus nicht unterordnen. Es gibt gute Argumente sowohl dafür als auch dagegen, das will ich gar nicht weiter diskutieren. Allerdings ist daher ist auch die Kostensituation zunächst mal Ländersache und wird offenbar wie vieles andere auch in unterschiedlichen Bundesländern unterschiedlich gehandhabt. In Bayern kann sich jeder kostenfrei testen lassen, ich glaube, in NRW ist es jetzt auch so (?). Wie und ob die Länder dann mit dem Bund abrechnen, ist in diesen Bundesländern zunächst mal nicht das Problem desjenigen, der sich testen lässt.

Die Nachverfolgungskapazitäten der Gesundheitsämter: ich habe in den letzten Wochen von keinem gehört, das zur Zeit mit der Nachverfolgung überfordert wäre (die fürchterliche Panne bei den Reiserückkehrern in Bayern ist ein anderes Thema). Von Bayern weiß ich, dass die bereits bestehende "Taskforce Infektionsschutz" jetzt in Erwartung weiter steigender Zahlen noch weiter personell aufgestockt wird. Diese Taskforce unterstützt die Gesundheitsämter vor Ort bei größeren Ausbrüchen.

Wenn allerdings, wie gestern bei Frontal21 gezeigt, die Türkei angibt, alle Reisenden aus der Türkei nach D (und vermutlich auch in andere Länder) hätten vor ihrem Abflug einen negativen Coronatest vorweisen müssen und ohne solchen Test dürfe niemand ein Flugzeug besteigen, das die Türkei verlässt, wenn sich also alle Flugreisenden sicher fühlen ("wir sind ja alle negativ an Bord"), wenn sich dann am deutschen Ankunftsflughafen aber etliche finden, die aus Risikogebieten kommend über die Türkei weitergereist sind ohne je einen Test gemacht zu haben, dann kann man sich auf so einen Negativbescheid auch nicht mehr verlassen.

Die gesteuerte Infizierung ist imho ein unmögliches Unterfangen und wird nicht zum Erfolg führen. Es ist auch noch viel zu wenig bekannt über die Dauer der Immunität und über Langzeit- und Spätfolgen auch bei Asymptomatischen bzw. Infizierten mit milden Verläufen. Ich wage mal zu behaupten, dass selbst unsere Anti-Masken-Demonstranten da nicht mitmachen würden.
 
AnjaC kommentierte
HaDiDi kommentierte


Die Kostenübernahme ist imho geregelt. Die Länder wollten ihren Föderalismus nicht unterordnen.

Die Kostenübernahme ist letztendlich das Problem, warum nicht genug, nicht pro-aktiv und nicht mit unterschiedlicher Spezifität getestet wird. Das war klar, haben wir hier auch schon vor 4 Monaten thematisiert. Das hätte auch dem Jens klar sein müssen. Man braucht nicht den Föderalismus in Frage zu stellen, um eine Kostenstelle aufzumachen. Der Jens hätte sich ein ausreichendes Budget vom Olaf überweisen lassen können, und hätte den Ländern gesagt - "testet bis die Pipetten glühen, die Kosten gehen auf mich!"

Auch wenn es vielleicht penetrant von mir ist, aber ein Land, welches 80 Mrd. Steuergelder verschenken kann, sollte auch keine Kostenlimits bei Tests für die eigene Bevölkerung haben.
 
luckyshot kommentierte

Die Sicherheit scheint ohnehin trügerisch zu sein.
Immerhin ist die Türkei bei den Ansteckungsländern ganz vorne dabei...

In welchen Ländern sich Infizierte angesteckt haben
  • Kosovo (1.096)
  • Türkei (501)
  • Kroatien (260)
  • Serbien (196)
  • Bulgarien (166)
  • Bosnien und Herzegowina (156)
  • Rumänien (113)
  • Polen (112)
  • Spanien (107)
  • Mazedonien (92)
  • Albanien (86)
  • Niederlande (50)
  • Österreich (44)
  • Frankreich (43)
  • Ukraine (43)
  • Sonstige (448)
(https://www.zdf.de/nachrichten/politik/coronavirus-bayern-testpanne-reiserueckkehrer-100.html)
 
AnjaC kommentierte
Das RKI veröffentlichte im gestrigen Lagebericht diese aktuellen und gestiegenen Zahlen. Im heutigen Bericht sind sie nicht enthalten, werden vermutlich einmal wöchentlich veröffentlicht.

Wahrscheinliches Infektionsland / Anzahl der Nennungen
  • Deutschland 9.519
  • Kosovo 1.755
  • Türkei 1.134
  • Kroatien 786
  • Bulgarien 322
  • Bosnien und Herzegowina 297
  • Spanien 222
  • Serbien 211
  • Rumänien 193
  • Polen 163
  • Mazedonien 161
  • Albanien 152
  • Österreich 101
  • Frankreich 90
  • Italien 79
  • Malta 72
  • Andere 685
  • Gesamt 15.952
 
AnjaC kommentierte
Es ging nie um Straftaten, das hast du missinterpretiert. Ein Tatbestand hat nicht zwingend etwas mit Strafverfolgung zu tun.
 
VisualPursuit kommentierte
Vielleicht könnte man für die sensiblen Seelen unter uns einfach
statt "Tatbestand" das schöne Wort "Sachverhalt" verwenden?
 
Georgie1956 kommentierte

Nein, kann man nicht. In den Rechtswissenschaften sind das zwei ganz verschiedene Begriffe. Sehr schön nachzulesen bei Wikipedia.
Vereinfachte Kurzform: Tatbestand ist das, was im Gesetz steht, Sachverhalt ist das, was passiert ist.
 
Kay kommentierte
Nun sollten wir noch diskutieren, ob der Begriff hier in seiner Anwendung semantisch i.S. der Rechtswissenschaft, oder, da obiger Schreiber weder Vollmacht noch Vorschuß hatte, um sich als Organ der Rechtspflege hier zu äußern, so auszulegen ist, oder zumindest auszulegen sein könnte, wie Hinz und Kunz der Schnabel gewachsen ist.
In diesem Zusammenhang ist auch unbedingt zu klären, ob es bei der zitierten Rundfunkmeldung um die Reaktion, bzw. Nichtreaktion um zwei unterschiedliche Beurteilungen seitens eines Amtes ging, was auf eine klare unterschiedliche, also bei zwei Dienststellen vom Amt, oder zwei Ämter mit unterschiedlichen Strategien, oder falsche Zitate einer richtigen Meldung, oder eine Erwähnung eines vermeintlich falschen Sachverhaltes, oder durch die Übertragung des Protokolls verfälschte, ob absichtlich, odr unabsichtlich sei hier dahingestellt, oder bei entsprechender Beanstandung auch nicht dahingestellt, sondern weggestellt und da sowieso so vieles unterschiedlich ist, wie ja auch die Viren unterschiedlich sind und deshalb die untershiedlichen schülr - ... ds Amd un ... umclar um was da (Hugo meint: Das Programm hkt
 
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AnjaC kommentierte
Nun, wie auch immer - ich denke, wir wissen alle, wie es gemeint ist. Wollt ihr weiter Erbsen spalten oder lieber Haare zählen?
 
Im Ärzteblatt ging es um die Behandlung von Erkrankten. Das hatte ein Kommentator zu meinem posting nicht klar gesagt.
Es ging gar nicht um die Meldepflicht sondern um Behandlungsoptionen und Beratung des Patienten.
DA ist das vollkommen richtig, was im Ärzteblatt empfohlen wurde.
Ärzte behandeln Patienten und versuchen die Aussagekraft des Testes je nach Prävalenz im lokalen Umfeld korrekt einzuschätzen.
Vielleicht hilft dir dieser link das medizinische Problem besser zu verstehen:


Mir geht es in der Tat um die Vermeidung einer potentiell hohen falsch Positivrate, was ja auch Kosten verursacht.
Falk hatte dazu mal berechnet, dass durch einen zweiten positiven Test eine sehr hohe Sicherheit erzielt werden kann.
Auch hätte man die Falschalarme der Corona-App dann besser im Griff, die jetzt geradezu programmiert sind.
Ich habe heute eine bundesweite Hotline der Gesundheitsämter zur praktischen Vorgehensweise bei symptomlos positiv Getesteten befragt.
Üblich ist eine Nachtestung nicht. Es läge da vieles im Ermessensbereich der lokalen Gesundheitsämter.
Allerdings war der Dame am Telefon nicht bekannt, was man unter Vortestwahrscheinlichkeit und positiven prädiktiven Werten bei geringer Erkrankungsausbreitung versteht.
Das große Problem scheint ja hier im Forum auch nicht bekannt zu sein.
Wenn das kostenmäßig nicht geht und wir lieber mehr Kontaktverfolgungen von falsch positiv Getesteten präferieren sollten, also je nach Höhe der falsch Positiven kann das zumindest genauso problematisch und ressourcenverschwendend / teuer werden.
Unabhängig davon:
Ich sehe kein Problem darin Urlaub auch mal im eigenen Land zu machen, jahrelang wird das sicher niemand so lustig finden.
 
4 Kommentare
AnjaC kommentierte

Bekannt und verstanden ist das jedenfalls bei mir schon. Nur schätze ich nach meiner zugegeben persönlichen Nutzen-Risiko-Abwägung schlichtweg nicht als Problem ein.

Kontaktnachverfolgung muss so oder so direkt nach dem 1. positiven Testergebnis einsetzen. Ich wäre wie schon geschrieben auch für einen zweiten Test - die Kontaktnachverfolgung kann man aber nicht bis dahin aufschieben.

Was die Gesundheitsämter angeht, so ist deren größtes Problem imho derzeit, dass sie die Testergebnisse aus den Laboren nicht schnell genug bekommen, um loslegen zu können. Abgesehen davon braucht es meiner Meinung nach mehr Klarheit und Definition bei der Auslegung der Regeln, wer wann in Quarantäne geschickt wird. Da gibt es Gesundheitsämter, die schicken bei einem infizierten Schüler nur den direkten Sitznachbarn in Quarantäne, andere, die das für die komplette Kleingruppe anordnen und wieder andere, die die ganze Schule schließen. Und zwar als Erstmaßnahme, noch bevor sie ermittelt haben, wie eng genau der Kontakt des Schülers zu anderen im Schulgebäude war. Die Argumentation "das kommt immer auf den Einzelfall an" ist für mich deshalb eine Ausrede, die nicht zieht.

Für mich liegt da der Hase viel eher im Pfeffer als bei falsch-positiven Tests.
 
Kay kommentierte
Das mit den unterschiedlichen Reaktionen auf möglicherweise betroffen sein könnende Schüler ging ja schon durch den Rundfunk (in Hamburg - ob anderswo auch, weiß ich nicht) und steht jetzt in der Presse (Mopo von heute).
Dazu kommt neu, dass die Vorräte des Testmaterials zur Neige gehen (der Praktikant durfte die Bedarfe nicht abfragen, die anderen waren dafür nicht bemessen).
Jetzt wird darauf hingewiesen, dass " wild drauf los " testen nicht gut ist wegen des hohen Verbrauches und das Material zum sinnvollen Zeitpunkt genutzt werden sollte.
(HH, Bürgermeister = Mediziner in Talkshow und div.)
Das gibt zusätzliche Verunsicherung - an einer klaren Ansage wird gearbeitet, aber ... - so isses!
 
AnjaC kommentierte
Kay
Ja, anderswo auch. Es gibt einen User bei Twitter, der die Meldungen zu betroffenen Schulen sammelt und auf einer Karte einträgt. Die Karte selbst finde ich nicht so dolle, weil er oder sie keine Zeit hat, jedesmal auch die wieder geöffneten Schulen wieder zu entfernen. Aber die Meldungen der Eltern bzw. Lehrkräfte an seinen Account (natürlich mit Quellen) geben einen guten Eindruck.

Ja, das Testmaterial kann nicht so schnell nachgeliefert werden, ich las es im gestrigen Lagebericht des RKI auch. Einiges davon kann man nicht auf Halde legen, weil es verderblich ist, so dass die Produktion vermutlich nicht hinterherkommt. Ich finde allerdings, bei all den Laboren, die dem RKI inzwischen Zahlen liefern, sollte der Bedarf eigentlich halbwegs vernünftig kalkulierbar sein..... Wenn wir Weltmeister in Bürokratie und Listenschreiben das nicht hinbekommen, dann läuft was falsch.
 
Kay kommentierte
Das freut mich aber, dass es den Praktikanten doch gibt, dass sich ein User bei Twitter gefunden hat, der mitdenkt.

Die Aufgabe, das Testmaterial auf Halde zu legen, ist mit Sicherheit lösbar.
Hugo meint dazu: Es kann allerdings sein, dass die Kühlmöglichkeiten in den Ämtern zur Zeit beschränkt sind, weil die Mitarbeiter bei der Wärme ihre Getränke ...

(Hugo wollte noch weitere Vermutungen äußern, aber ich habe ihm lieber die Tastatur weggenommen, eh es hier noch Ärger gibt.)
 
@ Wuxi
>>Problem ist das Overpublishing deinerseits.<<

Damit versuche ich dein underpublishing zu kompensieren...........

 
Kommentar
Ich sehe kein Problem darin Urlaub auch mal im eigenen Land zu machen, jahrelang wird das sicher niemand so lustig finden.

Meine Frau und ich haben jahrelang Urlaub im eigenen Land gemacht, bevorzugt längere Radreisen. War immer lustig. Wenn der Anspruch, jederzeit in $Überall_auf_der_Welt Urlaub machen zu können, mal länger nicht mehr funktioniert, halte ich das für ein wirkliches Luxus- oder Erste-Welt-Problem.
 
HaDiDi kommentierte


Da bin ich mir nicht sicher, der Individualverkehr, der eigene Pkw, erlebt gerade eine Renaissance.
 
Kurt Raabe kommentierte

ist für mich soweit eine logische Entwicklung,
wer sich relativ unbelastet von Aerosole von A nach B bewegen möchte/muss
für den ist der eigene PKW zur Zeit was eine Virenlast betrift das "sicherste" Transportmittel
 
hansolo22 kommentierte

Im Rahmen der Bekaempfung des Klimawandels werden wir ......verlieren
Kann sich jeder jetzt einfuegen was er fuer richtig haelt.
Gerade eben sind in Norwegen ganze Wikinger Doerfer in einem sich zurueck ziehenden Gletscher aufgetaucht.
Off-topic Ende bevor Anja Arbeit hat.
 
EvaK kommentierte
Mag sein, daß der MIV zunimmt. Nur besteht mein Individualverkehr seit 1984 aus Fahrrädern, und ich werde mir wegen Corona sicher nicht doch noch so eine Blechkiste ans Bein binden. Den einen Tag Büropräsenz in der Woche habe ich problemlos mit der Bahn erledigen können. Ich habe sowieso schon immer auf Abstand geachtet. weil ich menschliche Kuschelknäule noch nie gut abkonnte. Daher kenne ich die Tricks, mir Leute von der Pelle zu halten.
 
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AnjaC kommentierte
" Off-topic Ende bevor Anja Arbeit hat. "

Ich bitte höflichst darum!
 
Mir geht es in der Tat um die Vermeidung einer potentiell hohen falsch Positivrate,
Irgendwie übersehe ich in Deinen Postings die konkreten Vorschläge dazu. Gibt es denn bessere Tests, die genauso einfach durchzuführen und auch nicht teurer sind?
 
2 Kommentare
hansolo22 kommentierte
Meines Wissens - ich arbeite im Laborsegment - derzeit nicht.
Das Lamentieren geht auch ins Leere - denn ALLE Tests haben ihre Grenzen.
Es gibt leider nicht DEN perfekten Test.
Ein Mensch ist kein Auto mit OBD Schnittstelle die man auslesen koennte um Fehler zu finden.
Genau deswegen haben wir Ärzte - und genau deswegen sind Labortests immer nur EIN Hilfsmittel fuer den Arzt um z.B. eine Infektion zu diagnostizieren.
Bei einer Infektion mit COVID-19 mit Krankheitssymptomen sind im Blutbild Standardlaborparameter verschoben die eine Infektion anzeigen.
Das vergisst wohl der eine oder andere Arzt hier im Forum


Einfach einen PCR Test als DAS Mittel der Wahl zu postulieren um eine Infektion endgueltig zu bestaetigen ist schlicht falsch und fahrlaessig.
 
AnjaC kommentierte
Danke für den Link, sehr interessant!
 
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