Coronavirus (war: CP+ 2020 wegen Coronavirus abgesagt)

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Deine Zweifel sind nicht ganz unberechtigt.
Handschuhe nützen wenig, wenn man während der Tragezeit undiszipliniert ist und sich wie sonst auch dauernd ins Gesicht fasst.
Sicherheit bringt Dir also Achtsamkeit und Disziplin mehr als der Handschuh an sich.
Der Handschuh bewahrt deine Haut davor, an Kontaktflächen (Griff des Einkaufswagens, Lichtschalter auf der Baumarkttoilette und alle Dinge die oft von Artgenossen berührt werden) mit Viren kontaminiert zu werden.
Wenn Du Dir also unbedacht mit behandschuhter Hand die Augen reibst ist das ganze schon wieder sinnfrei.
Was vielleicht noch dienlich ist:
- EC Karte vorher in Hemdtasche stecken
- Waren aus den unteren Regalen und der zweiten Reihe bevorzugen, die harkender angehustet
- Zu Hause die EC Karte abwischen
- kompliziert wird’s am Auto beim Einladen und Wagen zurückbringen da bräuchte man eigentlich ein zweites Paar Handschuhe
- Müllbeutel im Auto für die benutzten Handschuhe
 
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3 Kommentare
Fraenker kommentierte
Ich glaube nicht, dass jemand die Nachvollziehbarkeit des im Video gezeigten anzweifelt.
 
Klaus Harms kommentierte
Es gibt sogar Volldeppen, die die Existenz dieses Virus anzweifeln.
 
Fraenker kommentierte
Sowas habe ich bisher noch nicht gehört.
 
Offenbar eine deiner Fragen, die du beantwortet haben möchtest.

Ich mache das anders als du annimmst. Ich habe nämlich zwei Arme und zwei Hände. Ich schiebe den Wagen üblicherweise rechts, mit der linken Hand räume ich Produkte in den Wagen. Das darf jeder nachmachen, ich habe nicht patentiert, ich lasse garantiert nicht abmahnen.

Bevor jemand falsch abbiegt: Ich mache das schon so, seit ich mich erinnern kann. Also schon lange vor Corona.
 
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Georgie1956 kommentierte
Es kann soooo. einfach sein
 
Resistenz gegen 70% Alkohol? Das will ich sehen.

Ausser es waere ein russischer Virus

Das ist das Problem mit dem Begriff "Keime" wird alles in einen Topf geworfen.
Da das Virus tot ist und keinen Stoffwechsel hat wie Bakterien wuesste ich jetzt nicht wo etwas resistent werden sollte
Die Proteinlipidhuelle wird aus meiner Sicht immer zerstoerbar sein durch Desinfektionsmittel.

Bei Bakterien ist das ein bischen anders da gibt es durchaus welche die sogar 75C Sterilisation ueberleben aufgrund ihrer Zellmembran.
Z.B. die Mykobakterien die im Verdacht stehen ursaechlich fuer Morbus Crohn zu sein, lassen sich teils in behandelter Milch nachweisen und wieder anzuechten.
 
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Da liegt die Sterberate (bezogen auf identifizierte Fälle/Mio. Einwohner) in der Schweiz rund 70% über Deutschland und Österreich, gibt's dafür eine Erklärung?
Die Sterberate (Tote/Infizierte) ist immer falsch, das hatten wir hier doch schon so oft.
Am Anfang ist sie zu niedrig (nämlich 0), am Ende zu hoch (wegen der Dunkelziffer), wann dazwischen sie passt, weiss man erst hinterher. Ich vermute, in der Schweiz ist sie höher, weil sie näher an Italien liegen und daher weiter in der Zeit sind.
 
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Nein, das ist gut! Ich wollte das nur nicht vorschlagen, weil das ja kaum durchzuhalten ist.
Die Handschuhe gibts ja auch farbig. Blau für links und schwarz oder beige für rechts. Der Phantasie sind da wenig Grenzen gesetzt.
 
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Es gibt einen weiteren Artikel von Tomas Pueyo, dem Autor von Hammer und Tanz. Her die deutsche Übersetzung:

Recht US-national gefärbt - kann man überspringen. Aber der Mittelteil enthält eine nützliche Überlegung und historische Betrachtung, warum Flatten the Curve grössere wirtschaftliche Schäden verursacht als Stop the Curve (Milderung vs. Unterdrückung - Mitigation vs. Suppression). Nicht 100%-ig stichhaltig, aber nützlich.
 
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Deine Zweifel sind nicht ganz unberechtigt.
Handschuhe nützen wenig, wenn man während der Tragezeit undiszipliniert ist und sich wie sonst auch dauernd ins Gesicht fasst.

Selbst wenn man sich mit Handschuhen so verhaelt wie ohne, sind die Viren weg wenn ich sie ausziehe.
Die Haende sind sauber.

Ich mach es so:
Maske und [neue] Handschuhe an im Auto.
In den Markt mit oder ohne Einkaufswagen je nach Menge des Einkaufs.
Besser ohne Wagen weil dann keine Viren auf den Handschuhen landen vom Griff.

Einkaufen, bezahlen mit Handschuhen und Karte.
Der Geldbeutel wird inzwischen nur noch mit Handschuhen angefasst.

Am Auto, keyless go, HINTERE Tuer auf oder Kofferraum - Einkaufstaschen abstellen.
Handschuhe umstuelpen, und in die hintere Tuerablage, Tuer an der Karosse nicht am Griff zu druecken.
Einmal die Woche werden die hinteren benutzten Handschuhe in den Muell entsorgt.

Vorderere Tuer aufmachen [keine Kontamination] und einsteigen.

Zu Hause, Sachen ausräumen [ohne Handschuhe] und einräumen, anschliessend Haende waschen.

Es geht mir darum die Virenbelastung zu reduzieren und das Risiko zu minimieren.
Ansonsten muesst ich ja mit Ueberdruckanzug aus dem S3 Labor unterwegs sein.

Bei derzeit 100 Faellen im Landkreis hier insgesamt sind also vermutlich zwei- bis maximal dreihundert Virentraeger unterwegs.
Das Risiko das sich einer in derselben Zeit im Laden aufhaelt neben mir steht und vorher meine Ware angegrabbelt hat ist vermutlich sehr gering.
Obwohl wenn man Statistiken glaubt dann muss man vorsichtig sein:

Kleiner Off-topic und lustiger Link in diesen hoch Zeiten der Statisterei, lesenswert.

Mit Statistik laesst sich alles beweisen

zum Beispiel das Fleisch essen toetet nur anders als bisher postuliert.



 
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@ernst.w
Ich finde es ehrlich gesagt auch nicht so schlimm jetzt bestimmte Handhabungen durch zu fuehren.

Da ich viel in Krankenhäusern und Laboren unterwegs - war - hab ich mir angewoehnt viel Haende zu waschen und mir nicht in der Nase zu bohren waehrend oder nach dem Besuch.

Wenn wir uns alle ein bischen vernuenftig verhalten dann kommen wir durch das Jahr und die Wirtschaft kann bald wieder anlaufen.

Ich las gestern das etliche Frisoere und Manikuere z.B. ja dennoch arbeiten und zwar im Verborgenen mit runtergelassenen Rollaeden.

Dann lieber oeffnen und klare Regeln.
 
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Bei Bakterien ist das ein bischen anders da gibt es durchaus welche die sogar 75C Sterilisation ueberleben aufgrund ihrer Zellmembran.

In der Biologie unterscheiden wir drei Hauptgruppen (Reiche) des Lebens: Archaebakterien, Eubakterien und Eukaryonten.

Die frühesten Lebensformen auf der Erde waren die Archaebakterien, sie entstanden vor 3,5 Mrd. Jahren und lebten damals in einer Welt ohne Sauerstoffatmosphäre und ohne Photosynthese. Sie sind Stoffwechselspezialisten und können unter extremen Umweltbedingungen leben. Im Yellowstone Park, in heißen, sauren Quellen hat man einige diese urzeitlichen Überlebenskünstler isoliert.

Was hat das mit unserem Thema zu tun? Aus einem thermophilen Archaebakterium hat man die Polymerase isoliert, die man für die PCR nutzt. Heute gibt es viele biotechnische Anwendungen, die auf Enzyme dieser Bakterien zurück gehen. So hat man von ihnen "gelernt", wie Proteine temperaturstabiler werden und hat damit Proteasen im Waschpulver optimiert.

Biochemisch hochinteressante Lebensformen:

 
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Dann könnten wir auf jeden Schutz verzichten,
uns für schlau halten, darauf vertrauen und uns mit " vermutlich sehr gering " unsere Welt schöntrumpen.

Wann fragt endlich der Praktikant die Bedarfe ab.
Vielleicht hat er sogar einen Kumpel, der in einem anderen Bundesland wohnt, oder mal in Spanien, Italien, oder England anruft.

Wenn es um den Götzen geht, gibt es eine Einigung über Nacht. Money makes the world go round - reicht doch. Talers und Bonbons verteilen.

Wenn es um Gesundheit und Leben geht, müssen wir noch auf die Ergebnisse warten.

Es lebe die Solidarität !
 
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. Warum soll das jetzt nicht durchzuhalten sein?
Weil die meisten anderen Menschen offenbar etwas anders gestrickt sind als Du Ich kann mich noch entsinnen, als wir vor Jahren unsere erste Fäkalwassersanierung gemacht haben waren alle dort eingesetzten Mitarbeiter ein paar Tage später mit Dünnpfiff im Bettgelegen. Obwohl ihnen eingeschärft wurde, die Pfoten aus der Visage zu lassen und ich das auch permanent beobachtet hatte. Also, wenn Du das so ohne weiteres hinbekommst, bist Du die Ausnahme und nicht die Regel ...
 
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Nochmals wg. einkaufen. Vor zwei Wochen wollte ich im DM Markt nach Klopapier schauen. Da durfte man nur mit Einkaufswagen rein, der Security wollte einen Überblick behalten wieviel Leute reingehen. Da war nix mit Desinfektion des Wagens. D.h. ich durfte wegen nix und wieder nix den verseuchten Wagen nehmen um reinzukommen, leerer Wagen rein, leerer Wagen raus, ohne Handschuhe, ich hatte zum Glück noch Handdesinfektion dabei.
So ein Schwachsinn wird wohl auch ein Grund sein warum die Zahl der Infektionen immer weiter steigt und manche Leute das schiere Grauen befällt über solche Sicherheitsvorkehrungen.
 
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Hast Du als Strafrechtsanwalt Deine Mandanten auch so schräg von der Seite angeschossen?
Die Einschätzung „vermutlich sehr gering“ ist in der Welt der kleinen Mikroscheisser vermutlich das beste was Du kriegen kannst.
Also echt ...
 
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mit der linken Hand räume ich Produkte in den Wagen.
Aber die Produkte hat doch evtl. bzw. mit ziemlicher Sicherheit auch schon jemand angefasst. Man muss doch nur mal beim Einkaufen mit offenen Augen durch den Laden gehen. Da wird etwas aus dem Regal genommen, kurz darauf gelesen und dann wieder zurückgestellt. Wenn ich Angst vor Viren am Einkaufswagen habe, warum dann keine Angst vor Viren an den Produkten die ich in meinen Wagen einräume? Die muss ich doch auch wieder zuhause ausräumen. Berühre ich die dann für die nächsten Stunden nicht mehr, oder sprühe ich da auch noch Desinfektionsmittel drauf? Schmeckt bestimmt ganz toll. Die Frage ist ja, wo fange ich an und wo höre ich auf.
Scheint so, und wenn es nur dem Träger ein besseres Gefühl gibt wenn er einen versifften Einkaufswagen anfassen soll, hat es einen Sinn.
Grundsätzlich habe ich da auch nichts dagegen. Wenn aber ohne Überlegung massenhaft Müll erzeugt wird, dann finde ich das nicht wirklich gut.

Sorry, wollte ja eigentlich nichts mehr dazu schreiben.
 
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Der Wagen ist nicht verseucht, er ist möglicherweise kontaminiert.
Die Zahl der der Infektionen WIRD weitersteigen, egal was wir tun. Wir können nur versuchen, die Zahl der NEUInfektionen niedriger zu halten als die Kapazität der benötigten Intensivbetten.
Statt die Zahl der Kunden mittels benutzter Wägenzu kontrollieren könnte man zB auch nummerierte Plastikkärtchen verwenden. Wie gesagt, der Phantasie sind keine Grenzen gesetzt.

Es ist leider so, dass der Personenkreis, die berufsalltäglich mit Mikroorganisman zu tun haben wohl eher klein ist. Sicherheitsdienste und Supermarktbetreiber gehören eher nicht dazu. So hat zB unser Bundesverband der Schimmelpilzsanierer nur ca 100 Mitgliedsfirmen. Fliesenleger und Gebäudereiniger gibts bundesweit je ca 40.000 Unternehmen.
 
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Statt die Zahl der Kunden mittels benutzter Wägenzu kontrollieren könnte man zB auch nummerierte Plastikkärtchen verwenden. Wie gesagt, der Phantasie sind keine Grenzen gesetzt.
Die brauchen noch nicht mal nummeriert zu sein.
Wenn alle Marken weg sind kommt keiner mehr rein.
Und beim Verlassen des Ladens wirft man die Plakette direkt in ein Gefäß mit Alkohol.
Danach sind die wieder bereit für erneute Ausgabe.
Haben die bei uns im Baumarkt so gemacht - total einfach und übersichtlich.
 
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Georgie1956 kommentierte
M.E. zu aufwändig. Wagenpflicht anordnen und nur eine bestimmte (geringere wie bisher) Zahl von Wagen bereitstellen. So machts ein Supermarkt bei mir in der Nähe
 
Fraenker kommentierte
Nö, nicht zu aufwändig. Ich habe dort nur ein paar Kleinigketen gekauft. Und es gab keinen Wagenzwang.
 
Da durfte man nur mit Einkaufswagen rein

Das dient meiner Meinung nach nicht nur dazu, den Überblick über die Anzahl der Kunden zu behalten. Wenn jeder so einen Einkaufswagen vor sich herschiebt, hat man automatisch zumindest nach vorne und hinten mehr Abstand zum nächsten Kunden als ohne Wagen und sich dazwischendrängeln ist auch nicht so einfach.
 
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