Coronavirus (war: CP+ 2020 wegen Coronavirus abgesagt)

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Aber derzeit wollen die meisten von uns vor allem überleben.

Unabhängig davon, welche Maßnahmen die Regierung wann verhängt, wer hier mitgelesen hat und einige wenige Regeln beachtet, sollte nur noch ein sehr geringes Infektionsrisiko haben. - Trag immer eine Maske und eine Brille, wenn Du die Wohnung verlässt, gehe zu keinen Menschenansammlungen, halte mindestens 2 m Abstand zu anderen, habe ein Handinfektionsmittel dabei und esse nicht auswärts. Da kannst Du Dich quasi nicht infizieren.

Die Perspektive für Dich schaffst Du Dir doch selbst.
 
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Die Perspektive für Dich schaffst Du Dir doch selbst.
Ich rede nicht von mir. Ich bin weder Depressiv noch von Angst erfüllt. Ich halte mich schon aus logischer Vorsicht die Regeln; mehr kann ich ohnehin nicht tun. Das wird nicht mein restliches Leben so sein, aber zumindest derzeit. Weil meine Liebste noch viel gefährderter ist als ich.

ICH schaffe mir meine Perspektive immer selbst. Dazu sind aber überraschenderweise sehr viele Mitmenschen nicht in der Lage. Die brauchen Perspektive als Handreichung. Die brauchen neben schlechten Nachrichten auch Hoffnung. Und darauf wollte ich hinaus.

Ist schon klar: Fakten, möglichst sachlich und korrekt. Ganz wichtig. Die sind derzeit schlimm genug. Aber keine Spekulationen über Weltuntergangsszenarien aus der dunkelgrauen Glaskugel. Nicht mal von "echten" Hellsehern. Wenn wir jetzt schon vor Angst sterben, wie sollen wir überleben?

Und mach dir einstweilen um mich keine Sorgen.
 
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:Coronavirus:

Wenn Blödheit von völliger Idiotie überholt wird.

Nachbarn überwachen Nachbarn
Das Leben der Anderen in Zeiten von Corona


Wenn der Nachbar zum Hilfssheriff wird: Die Polizei in Hessen erhält zahlreiche Hinweise aus der Bevölkerung auf Verstöße gegen die Anti-Corona-Verordnungen. Längst nicht alle sind berechtigt.

Hessens Ermittler erhalten aus der Bevölkerung zahlreiche Hinweise auf mögliche Verstöße gegen die Beschränkungen des öffentlichen Lebens in der Corona-Krise. Immer wieder melden Anrufer der Polizei Menschenansammlungen oder private Treffen, wie eine Umfrage der Deutschen Presse-Agentur unter Polizeipräsidien zeigt. Allerdings sei nicht jeder Hinweis berechtigt - und manchmal ist das Motiv eine offene Rechnung.

Nachbarschaftsstreit als Auslöser
"Bei uns gehen täglich Hinweise auf Gruppen in der Öffentlichkeit ein", sagte ein Sprecher des Polizeipräsidiums Nordhessen. Dass die Leute aufmerksam seien, sei gut. Doch es gebe auch Mitteilungen über Feiern im privaten Raum, bei denen der Anrufer offenbar durch Nachbarschaftsstreitigkeiten motiviert sei. "Das sind nicht herausragend viele, aber es kommt vor."

Ähnlich ist der Tenor in den anderen hessischen Polizeipräsidien: Aus der Bevölkerung kommen zahlreiche Hinweise auf das vermeintliche Fehlverhalten Anderer. Nicht alle sind berechtigt. Von Denunziationen will man seitens der Polizei aber nicht sprechen. "Wir nehmen das super ernst und gehen dem auch nach.", heißt es etwa beim Polizeipräsidium Südhessen in Darmstadt.

Quelle und restliche Meldung: hessenschau
 
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Falschparker anzeigen ist wohl zu langweilig geworden.....
 
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Aber langsam bekomme ich einen Kropf bei Lesen immer derselben Postings, deren Aussage durchaus richtig sein kann, aber trotzdem derzeit nur eines bewirkt: Möglichst viel Angst bei potentiellen Risikogruppen zu erzeugen.

Ernst, man kann es leider nicht oft genug wiederholen und die Angst ist berechtigt - denke ich.
Meine Frau gehoert zur z.B. Hochrisikogruppe mit Bluthochdruck, Diabetes und schwerem Asthma, eine Infektion wuerde sie vermutlich nicht oder nur mit schweren Folgeschaeden ueberleben.
Wir haben 8 Millionen Menschen die an Asthma leiden in Deutschland ich - vermute - doch die meisten sind bei einer Infektion sehr stark betroffen.
Ich hab ueber nun 40 Jahre erlebt wie meine Frau auf bereits auf Erkaeltungen reagiert mit schwerer Atemnot - ich wage mir gar nicht vorzustellen was bei Corona passiert.

Und ja - das macht Angst - deswegen Vorsicht - Einsicht in die Einschraenkungen - aber keine Panik.

Sagen wir mal so - besser Angst als tot.
 
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ICH schaffe mir meine Perspektive immer selbst. Dazu sind aber überraschenderweise sehr viele Mitmenschen nicht in der Lage.

Ich hab auch keine Probleme mit mir selbst was anzufangen.
Wer sich selbst nicht genug ist wird nie zufrieden sein.

Mal krass gesagt, dann ist die Krise eine Chance fuer jene Menschen etwas zu lernen ueber sich und fuer sich.
Jetzt wird man auf sich selbst zurueck geworfen und Defizite koennen nicht mehr ueberdeckt werden mit Ritualen und Fluchten in - was auch immer - Einkaufen, Kneipe oder...

Das kann aber kein Argument sein - wie ich es kuerzlich im TV hoerte - die Massnahmen zu aendern.

Ich sags jetzt mal ueberspitzt:
Häusliche Gewalt nimmt zu und die Loesung - der Alte darf wieder in die Kneipe saufen mit seinen Kumpels?
Probleme mit drei Kindern zu Hause - Loesung ich geb sie wieder im Hort ab?

Klar soll man diesen Menschen helfen - aber doch nicht in dem man die Probleme wieder uebertuencht mit dem Aufheben der Beschraenkung - sondern Hilfe anbietet und die Defizite klarstellt und aufarbeitet.

In diesem Zusammenhang gibts wohl jetzt auch einen politisch korrekten Begriff: Dysfunktionale Familien
 
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Falschparker anzeigen ist wohl zu langweilig geworden.....
Jetzt kommen sie wieder aus ihren Löchern hervor: Denunzianten und Blockwarte, kurz die Art von Mitmenschen, die in Deutschland Jahrzehnte schlimmster Diktatur erst möglich gemacht haben. Macht mir mehr Angst als der Virus.

Gruß

Thomas
 
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In der derzeitigen Corona-Krise kommen immer mehr schreckliche Worte in Gebrauch, wie z. B. Durchseuchung oder Herdenimmunität.

Und muss ich mich jetzt schämen, weil ich nicht zur Gruppe der systemrelevanten Menschen gehöre?

Wilhelm E. Süskind hat als Mitarbeiter der Süddeutschen Zeitung in den späten 50er Jahren das Buch Aus dem Wörterbuch des Unmenschen herausgegeben, in welchem er den schrecklichen Sprachgebrauch der Nazizeit auflistet [u. a. Endlösung (der sog. Judenfrage), Vernichtung unwerten Lebens (Euthanasie)]. Hoffentlich muss nach dem Ende der Corona-Krise nicht ein vergleichbares Buch erscheinen!


Gruß
Hans
 
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Und ja - das macht Angst - deswegen Vorsicht - Einsicht in die Einschraenkungen - aber keine Panik.
Danke für die Aufmunterung.

Ernst, man kann es leider nicht oft genug wiederholen und die Angst ist berechtigt - denke ich.
Ich denke, du hast den Ausgangspunkt meines Postings völlig verpasst. All das, was du mir erzählst, gehört zu den Fakten.

Nicht zu den leider notwendigen Fakten und auch nicht zu den notwendigen Ermahnungen, vorsichtig zu sein, gehört aber die andauernde Wiederholung, dass eben mehr Menschen sterben müssen, um die Wirtschaft zu retten. Und dass man diese Diskussion endlich führen sollte, wie viele Menschen sterben müssten, damit die Wirtschaft nicht zugrunde ginge u.s.w. Und darum ging es bei meinem Posting. Dass es bald schon heißen sollte, ich und andere alte Menschen der Risikogruppen seien so selbstsüchtig, nicht und nicht für eine gesündere Wirtschaft sterben zu wollen. Muss ich jetzt schon dafür um Entschuldigung bitten, dass ich nicht bereit bin, mich einfach einem Lamm gleich "für die Wirtschaft" zu opfern?

Und darum ging es. HaDiDi hat das schon verstanden. Und dafür danke.
 
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Jetzt kommen sie wieder aus ihren Löchern hervor: Denunzianten und Blockwarte, kurz die Art von Mitmenschen, die in Deutschland Jahrzehnte schlimmster Diktatur erst möglich gemacht haben. Macht mir mehr Angst als der Virus. ...

Dann wohnst Du in der falschen Gegend. Selbst Hugo hat den Blockwart noch nicht dezimiert !
 
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aber doch nicht in dem man die Probleme wieder uebertuencht mit dem Aufheben der Beschraenkung - sondern Hilfe anbietet und die Defizite klarstellt und aufarbeitet.
Die meisten wollen aber gar keine Hilfe, außer finanzielle. Viele von denen sind mit ihrer "Lebensart" zufrieden und
denken gar nicht dran das und sich zu ändern.
 
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Die meisten wollen aber gar keine Hilfe, außer finanzielle. Viele von denen sind mit ihrer "Lebensart" zufrieden und
denken gar nicht dran das und sich zu ändern.

Moin, Otto - da hast Du zwei verschiedene Gruppen im Visier.
Eine will so leben - aber auch nur, weil sie es anders nicht kennt.
Die Sprüche habe ich damals gelernt, wie :
" Wenn du ein Kerl bist, mußt du dich auch gerade machen ! " Das hieß, nichts gefallen lassen, im Zweifel besser draufhaun, als Klappe halten.
Die andere Gruppe ist jetzt neu - Leute, die sonst nicht aggressiv waren (oder das zumindest dachten) und jetzt eingesperrt sind mit anderen Mitmenschen der Familie. Und dann fällt schon mal eine gereizte Antwort und dann muss man trotzdem ruhig bleiben.
Bei mir nervt mich z.B. auch meine Frau, die den Fernseher ständig zu laut stellt für meine Empfindung. Wenn man tagsüber meist getrennter Wege geht, fällt das kaum auf. Hocken wir jetzt die ganze Zeit zusammen, merken wir unsere Macken : Ich krümele mit dem Knäckebrot. Hat sonst auch nicht gestört. Alle (nein, nicht alle, aber viele) sind durch die die Nerven strapazierende Situation vorgenervt und reagieren dann heftig.
Da muss jeder aufpassen, " geschmeidig " zu bleiben - ich auch !
 
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... wer hier mitgelesen hat und einige wenige Regeln beachtet, sollte nur noch ein sehr geringes Infektionsrisiko haben. ...
@HaDiDi, Du musst dich schon entscheiden ... entweder ist das Infektionsrisiko 67% (dein von dir favorisiertes Durchseuchungsszenario) oder tatsächlich klein. Natürlich kann man es persönlich varieren, aber wenn sich fast alle meine Kontakte infizieren, dann wahrscheinlich eben auch ich. Irgendwie kommen die 67% ja zusammen

Falls Du der Meinung bist, in deinem Durchseuchungsszenario erwischt es dich selbst eher nicht, machst Du einen Riesen Denkfehler.
 
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Ich denke, du hast den Ausgangspunkt meines Postings völlig verpasst.

Hab ich in der Tat, jetzt bin ich bei Dir.
Bleibt aber nach wie vor die Frage was machen wir mit denen die sich nicht helfen lassen wollen.

Soll man / kann man Menschen vor sich selbst und ihrem unbedachten Verhalten schuetzen.

Ich persoenlich haette wirklich kein Problem wenn man mir aufgrund des Alters fuer eine Zeit andere Regeln auferlegt als dem Rest wenn dafuer das oeffentliche Leben wieder besser anlaufen koennte.

Solidaritaet ist doch keine Einbahnstrasse von jung zu alt.

Jeder der Enkel hat wird sich doch wuenschen, dass die Eltern wieder ihrem Beruf nachgehen koennen und Geld verdienen.
 
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"Es müssen mehr von uns sterben, erst dann überlebt die Wirtschaft."
Danke!
Irgendwo habe ich mal gelesen: Wer einen Menschen rettet, rettet die Welt!
Ich habe keinen Bock auf ein neues Euthanasieprogramm, egal in welchem Mäntelchen es daherkommt.
Ein bewusstes Opfern von Menschen ist hier bei uns ein No Go - solange nicht alles andere versucht wurde.

und was sind das denn für ach so tolle Jobs, die gerettet werden müssen. Wir kommt da immer die Gallup Studie Zufriedenheit in den Sinn:

Eine kleine Minderheit identifiziert sich mit dem, was sie tun. Die kommen eh wieder auf die Beine. Ist es um die anderen Jobs schade? Die finden wieder was, über das sie jammern können.

Also Leben und nicht Wirtschaft retten ...
 
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@Kay
Bei uns ist es eher umgekehrt.
Wir gehen ausgeloest durch die Coronakrise eher ruecksichts- und liebevoller miteinander um.
Durch die Krise und den Risikostatus ist uns bewusst geworden wie schnell wir einander verlieren koennen.

Ich gestehe aber wir haben den Vorteil, dass wir ein Jahr lang auf vier Quadratmeter in einem VW Bus zusammen gelebt haben in Afrika mit einem praktischen Social Distancing ohne wirkliche enge Sozialkontakte oder Freunde unterwegs.

In unserem jungem Wohngebiet jedoch erlebe ich aehnliches - das Verhaeltnis wird besser und enger - trotz - räumlicher Distanz.
Ploetzlich redet man mit den jungen Nachbarn ueber Dinge wie seine Krankheit die er davor nie mitgeteilt hatte.
 
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Jetzt kommen sie wieder aus ihren Löchern hervor: Denunzianten und Blockwarte, kurz die Art von Mitmenschen, die in Deutschland Jahrzehnte schlimmster Diktatur erst möglich gemacht haben. Macht mir mehr Angst als der Virus.

Gruß

Thomas
Bitte nicht diese Diskussion lostreten.
Ich würde auch sonst ohne schlechtes Gewissen Mörder, Kinderschänder,Frauenverprügler, Schwarzarbeiter, Unfallflüchtige etc anzeigen. Why Not? Und wenn sich jetzt Welche vorsätzlich nicht an die Regeln halten, würde ich das auch tun.
Leider ist hier bei uns die Bevölkerungsdichte so gering, dass wir in normalen Zeiten schon ohne Anstrengung 10 m hinbekommen

Aber Du hast natürlich auch recht: ausgestorben sind die Blockwarte nicht....
 
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@Kay
Ich gestehe aber wir haben den Vorteil, dass wir ein Jahr lang auf vier Quadratmeter in einem VW Bus zusammen gelebt haben in Afrika mit einem praktischen Social Distancing ohne wirkliche enge Sozialkontakte oder Freunde unterwegs.

Na siehst Du ! Mit deer Erfahrung ! Unsere Kiste ist da glatt zwei Quadratmeter größer. Aber selbst mein verstorbener Vater sagte schon zu unserer ersten gemeinsamen Tour mit zwei Familien : " Wir hatten viele Höhepunkte - manche erreichten fast sogar den Siedepunkt !"
Aber manchmal kann man eben genervter sein bei engem Zusammenleben und ich glaube, es macht auch einen Unterschied, ob man auf einer Reise in einer positiven Grundstimmung ist und ständig viel erlebt, was u.a. auch ablenkt, oder im " Zwangsknast " durch einen Virus.

In unserem jungem Wohngebiet jedoch erlebe ich aehnliches - das Verhaeltnis wird besser und enger - trotz - räumlicher Distanz.
Ploetzlich redet man mit den jungen Nachbarn ueber Dinge wie seine Krankheit die er davor nie mitgeteilt hatte.

Wir reden von Balkon zu Balkon. Ist etwas lauter, geht aber auch. Die jüngeren Nachbarn fragen immer, ob wir etwas brauchen, oder ... - passt schon.
 
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