Damit dieser Thread nicht völlig zum Erliegen kommt, hier ein paar neuere Fotos.
Am Freitag, den 13. August, waren meine Frau und ich – zweifach geimpft und voller Motivation – zum ersten Mal seit 2019 wieder in einem Konzert.
Im Wiesbadener Kurhaus spielten
Chilly Gonzales,
Igor Levit und
Malakoff Kowalski. (Wer die drei nicht kennt – jeder von ihnen ist ein genialer Künstler, wenn ihr die Gelegenheit habt, sie zu erleben, nutzt sie!)
Am Einlass mussten wir unsere Eintrittskarten und unsere Impfbestätigung vorlegen. (Bereits vorher hatten wir uns online für eine mögliche Kontakte-Nachverfolgung „registriert“.) Im
Saal selbst saß man mit großzügigen Abstand zu den Sitznachbarn. Wir haben uns sehr wohl gefühlt und die Sicht war auch besser als sonst.
Das Konzert selbst war genial, die Stimmung ausgezeichnet. Ein sehr schöner Abend!
Am Dienstag darauf spielten dann
Fortuna Ehrenfeld in Mainz auf. Das Konzert fand unter freiem Himmel im Innenhof des Mainzer Landesmuseums statt. Die Corona-Kontrollen waren nicht vorhanden, aber man trug Maske auf den Plätzen. Leider regnete es in Strömen, weshalb man sich grüppchenweise unter den vorhandenen Bäumen aufhielt. Das Hygienekonzept griff eher nicht so richtig. Die „Vorgruppe“ – ein tapferer Singer/Songwriter – gab trotzdem alles, aber die Stimmung blieb unterkühlt.
Als Fortuna Ehrenfeld dann auf die Bühne kamen, besserten sich Wetter und Stimmung. Es waren zwar nicht besonders viele Leute da, aber die, die da waren, hatten ihren Spaß.
Kleine Anekdote zum Abschluss: Obwohl beide Konzert grundverschieden waren (Klassik vs. deutschen Indie-Pop), gab es doch eine Gemeinsamkeit: Sowohl in Wiesbaden als auch in Mainz wurde Leonard Cohen interpretiert:
Hey, that's not the Way to say Goodbye von den drei Pianisten und
Hallelujah von Fortuna Ehrenfeld.