Colourful Downunder

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Hy Daniel,
freut mich immer wieder, Eure Reise mit dir nachempfinden zu dürfen. Mal wieder klasse Bilder und eine einfühlsame Geschichte dahinter. So eine Weltreise sollte nie zu Ende gehen.
Immer wieder Danke fürs mitnehmen.

VIele Grüsse, Martin
 
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So ein Reisebericht bei moderaten Temperaturen, bequem sitzend und ohne "Viecher" hat schon was !

Hoffentlich kann ich nachher ohne Gedanken an Skorpione & Co. gut schlafen.

Danke bisher !
 
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Ich denke, ich kann behaupten, dass ich Australien recht gut kenne, auch wenn die letzte Reise dorthin fast 20 Jahre her ist.

Westaustralien war für uns auch der absolute Höhepunkt des Kontinents, v.a. weil es damals noch wenig touristisch erschlossen war.

Deine Bilder lassen die tiefe Begeisterung für dieses Land wieder ganz arg aufleben.
Schlangen und Skorpione haben wir keine gesehen. Aber die Imkerhüte und der Great Aussie Wave kommt mir doch sehr bekannt vor

Ich bleibe auf jeden dran und hoffe auch noch weitere Erinnerungen!
 
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Das ist wieder eine grosse Freude Euch Beide auf dieser Reise zu begleiten...:up::up::up:

Leider habe ich die paar Kilometer dazumal von Neuseeland nach Australien nicht mehr geschafft ...
 
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Hallo Daniel,
über die Qualität deiner Fotos und der Reiseberichte muss ich hier jetzt nichts mehr sagen. Statt dessen schließe ich mich Malus Meinung an:

Du hast einfach immer die sensationell geilsten Fotos. Ein Genuss deine Reiseberichte. Viel besser gehts nicht. ...

...Bei den Kängurus musste ich auch grad besonders schmunzeln. ...

Ja, vor allem das erste Kängurubild, wo sie alle herschauen. Einfach klasse!
 
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Hallo Charli,

klar, wir würden das genauso wieder machen!
Zwar ist die beste Reisezeit wohl Juli bis September, wenn während des Frühlings die Wüste überall grünt und blüht und die Temeraturen angenehmer sind, aber man kann sich innerhalb eines (solchen) Jahres nicht immer das beste Klima aussuchen.


Du hast einfach immer die sensationell geilsten Fotos. Ein Genuss deine Reiseberichte. Viel besser gehts nicht.


Vielen Dank euch allen für die Anteilnahme!
Und: doch doch, besser gehts immer.



#24 Wir fahren noch weiter nördlich und erreichen das Weltnaturerbe des Ningaloo Reefs. Die hiesigen Riffe sind - im Gegensatz zu denen am Great Barrier Reef - direkt vom Strand aus erreichbar und für jedermann leicht zugänglich. Stundenlang schwimmen wir mit Stachelrochen, Schildkröten und Delfinen, beobachten die ungezählten bunten Fische des Korallenriffs, ärgern Mördermuscheln und Seegurken.





#25 Die Tierwelt ist reichhaltig, viele Arten an den Menschen gewöhnt und zutraulich - wie diese Schwalbe, die sich mit 210mm noch recht gut fotografieren ließ.





#26 Delfine am Besucher-Hot Spot Monkey Mia.





#27 Die Pelikane sind riesig.





#28 Wir verlagern unsere Aktivitäten auf die frühen Morgen- und Abendstunden. Die Salzmarschen in Küstennähe sind Vogelparadiese par excellence, grün und saftig.





#29 Wo sich die Flüsse des Hinterlandes stauen, bilden sich ausgedehnte, warme Salzlaken, in denen Rotalgen dem Wasser ihre charakteristische Farbe verleihen. Die Gewässer sehen aus wie nach einem Reaktorunfall, und bieten Lebensraum für ein paar Einzeller, Plankton und Flamingos - die Mangroven haben schon lange aufgegeben, ihre Füße sind mit einer dicken Salzkruste überzogen.





#30 Die Mittagshitze ist dann tatsächlich unerträglich und lähmt jedwede Aktivität. Bei 44°C und einer Luftfeuchtigkeit von 85% ist an Inlandsausflüge oder Wanderaktivitäten nicht einmal zu denken. Wir verbringen die Mittagszeit meist im Schatten am Strand und beobachten das Treiben...

 
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#31 Exmouth markiert den nördlichsten Punkt unserer Route, wir zweigen ab gen Osten. Die Temperaturen erreichen hier bis zu 45°C im Schatten und die aufkommenden Winde sind heiß wie ein Fön. Wir folgen der Hamersley Range in die hügelige, ausgedehnte Landschaft der Pilbara, die schon zur Mittagszeit in allen erdenklichen Farben leuchtet.





#32 Wenn die Sonne tief steht, beginnt das tiefrote Gestein zu glühen wie Alteisen im Feuer.





#33 Das Gestein ist so alt wie die Erde selbst, der enorm hohe Eisengehalt verleiht dem Boden seine charakteristische Farbe.





#34





#35





Das Wasser der seltenen Regenfälle schliff tiefe Schluchten in die harten Felsen, kühle Pools entstanden - in diesen Billabongs ahlen wir unsere hitzegeschwächten Körper. Im Karijini-Nationalpark wurden die schönsten Canyons unter Schutz gestellt. Die Gegend ist berühmt für ihre äußerst fotogenen Schluchten, die wir mit unserem Mietwagen (ohne Allrad oder Unterbodenschutz) allerdings nicht erreichen können - schade.

#36 Das Gestein ist noch immer so heiß, dass ich mir mehr als einmal den Hintern verbrenne...





#37 Kurz vor Sonnenuntergang reflektieren trockene Gräser in den kleinen Kaskaden der Bäche.

 
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Verdammt!!! Keine Daumen mehr.

Daniel: Der Reisebericht ist für mich der beste, den Du bisher gebracht hast. Respekt ist leider nicht genug des Ausdrucks
 
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Super Bilder, toll gemacht, schöne Reise - etwas neidisch bin ich schon...
Nochmals herzlichen Dank.
 
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Danke für diesen sehr interessanten und mit fantastischen Bildern bestückte Reisebericht. Gerne mehr. :up:
 
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Hi Daniel,

mal wieder echt super, vielen Dank für deinen "langen Atem"! Erzähl doch bitte mal, wie man Mördermuscheln und Seegurken ärgert!

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Hi Daniel, ...Erzähl doch bitte mal, wie man Mördermuscheln und Seegurken ärgert!

Stimmt, die Antwort war ich dir ja noch schuldig!


Seegurken sind Tiere, die aussehen wie... Gurken, und ihren Magen auf der Jagd ausstülpen, um ihre Beute zu verdauen. Wenn man sie hochnimmt, "kotzen" sie sozusagen...

"Mördermuscheln" oder Riesenmuscheln werden laut Wikipedia bis zu 1,40m lang und 400kg schwer. Ihr fleischiger Schalensaum leuchtet oft weithin sichtbar und hat ordentlich Abschreckungswirkung. Es gibt zahlreiche Geschichten, nach denen Taucher auf der Jagd nach dem Muschelfleisch oder Perlen von zuschnappenden Schalen festgehalten wurden und letztlich ertranken. Mir selbst erzählte ein Balinese 2012 eine solche Geschichte von seinem Kumpel, dokumentierte Fälle gibt es jedoch wenige.
Wenn man mit der Hand über einer offenen Muschel wedelt, schnappt diese blitzschnell zu, das ausgestoßene Wasser spürt man gut im Gesicht.

Da ich Go Pro-Verweigerer bin, habe ich keine Bilder von den Ungetümen - hier werden die Größenverhältnisse aber deutlich (die Videos sind nicht von mir).

http://www.youtube.com/watch?v=tbK-TAJ5C44



In einem "richtigen" Australienurlaub dürfen natürlich die Koalabären nicht fehlen. In Australien gibt es unzählige Nationalparks, Conservation und Recreation Areas - manchmal eher private Zoos mit weitläufigen Gehegen. Nichtsdestotrotz die beste Gelegenheit, die typische Tierwelt des Roten Kontinents hautnah zu erleben.

#38 Auch Koalas sind durch Abholzung und Buschbrände bedroht. Meist hängen sie in Astgabeln und chillen den lieben langen Tag.





#39 Der Kookaburra macht seinem Namen - Lachender Hans - alle Ehre!





Die zu den Eisvögeln zählenden Tiere werden etwa so groß wie Tauben und klauen gern an Picknicktischen - wenn das schief geht, schimpfen sie mit lautem, keckernden Lachen.


http://www.youtube.com/watch?v=Fc_-icFHwQo



#40 Diese Tauben (mir unbekannter Spezies) treffen wir häufig an.





Wir fahren weiter durch die Pilbara nach Tom Price. Die Stadt wurde aus dem Boden gestampft, eine Oase des Wohlstands in der öden Steppenlandschaft. Ein einfacher Minenarbeiter verdient hier um die 250.000 Dollar pro Jahr, dazu sind Sprit und Lebensmittel subventioniert, ganze Häuser gestellt. Quelle des Reichtums ist die größte Eisenerzmine der Welt, Australien ist zugleich größter Eisenexporteur der Erde, hauptsächlich in das stahlhungrige China.

#41 Die riesigen Schaufelradbagger sehen wir oft in der Gegend.





#42 Dieses Spielzeugauto findet noch auf einem "Road Train" Platz.





Diese Dinger flößen uns gehörigen Respekt ein: mit bis zu vier Anhängern und 100 Rädern, 50 m lang und 150 Tonnen schwer nehmen sie selbst die breiten australischen Highways vollständig ein - wohl dem, der schnell genug auf den Seitenstreifen ausweicht! Manchmal sehen wir zerfetzte Kängurus oder gar halbierte Kühe am Straßenrand.

Die Gefahr eher in den Monstertrucks wähnend, tingeln wir weiter gen Süden, ich schlafe, Claudia fährt. Plötzlich knallt es ohrenbetäubend, es scheppert und splittert, wir geraten ins Schlingern, Claudia schreit wie am Spieß! Hat sie jemanden überfahren? Beim Blick zurück sehe ich das noch zuckende Tier am Straßenrand - ein großes, suizidales Känguru ist uns in die Seite gerannt! Der Spiegel abgerissen, die gesamte rechte Flanke demoliert, die Tür verkeilt, das Tier tot. Als wir uns dem polizeilichen und versicherungstechnischen Prozedere stellen, sitzt der Schreck noch in den Knochen... Schließlich eilt Friedemann zu Hilfe, biegt pragmatisch mit einer Axt die verkeilte Fahrertür zurecht - "Na und, ist doch sowieso kaputt!"





#43 Wir erreichen die Pinnacles, zauberhafte Sandsteinformationen an der Westküste, zum besten Morgenlicht.





#44 Man weiß nicht genau, wie die Felsnadeln aus Kalkstein entstanden - möglicherweise infolge eines Erosionsprozesses, der die harten, versteinerten Baumstämme im Wüstensand zurückließ.





#45





#46





#47





Zurück in Perth haben wir das nagende Gefühl, nur einen Bruchteil Australiens kennengelernt zu haben. Erzählungen steigern unsere Neugier: von zehrenden Outback-Durchquerungen und dem Norden des Landes mit seinen Krokodilen und Regenwäldern. Der Drang, zurückzukehren ist groß, und muss wohl noch gestillt werden!

Im nächsten Reisebericht nehme ich euch mit in eine ähnlich unwirtliche, faszinierende, jedoch oft bitterkalte Region: die Atacamawüste, den trockensten Ort dieses Planeten - eine Landschaft, die mich beeindruckt hat wie keine andere zuvor...

Danke fürs Mitreisen, bis zum nächsten Mal.
 
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Hallo Daniel!

Die Story mit dem Känguru im Auto ist ja krass! Gut dass euch nichts passiert ist - traurig um das Känguru.

Die Pinnacles, besonders das erste Bild, sehen aus wie gemalt. Ganz starkes Bild!
Deine anderen Bilder finde ich ebenfalls wieder ganz super.
In Australien war ich noch nie ... und werde es von der Urlaubszeit her wohl auch vor der Rente nicht schaffen ... Daher besonders vielen Dank für deine Bilder und Geschichten!

Viele Grüße,
Sylvia
 
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Hy Daniel,

einfach wieder nur staunen. Du hast einfach den Blick für das besondere Bild und beherrscht die Technik um es genau so umzusetzen. Und das auch noch unterwegs auf einer Reise, wo nicht jedes Bild vorher geplant werden kann.

Danke, dass du uns teilhaben lässt.

Vilee Grüsse, Martin
 
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