Clip-in Filter: geeignet als Sensor-Verschmutzungsschutz für "Viel-Objektivwechsler"?

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knipsegern

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Hallo in die Runde,
Nikon Rumors bringt die Info über Clip-in Filter von KASE:
Clip-in Filter gibt es für Spiegelreflex-Kameras, und nach etwas Suchen im Internet denke ich, sie wurden in erster Linie für die Astro-Fotografie entwickelt. Bei KASE Europe sind die Filter für Spiegellose aktuell nur für die Sony A7 wohl ab Standort Europa lieferbar, für die Z's werden sie noch (mit hohen Versandkosten) aus Übersee geliefert, Wartezeit 2-3 Wochen.
Die Filter gibt es auch als ND-Filter. Im Vergleich zu ND's vor dem Objektiv kostenmäßig wohl vorteilhafter, ich kann mir das Handling aber nur schwer vorstellen, weil Aufbau auf dem Stativ und Einrichten (Bildaufbau etc.) in der Regel ja meist ohne ND's gemacht werden müssen, mit ND's wird es schon ziemlich dunkel... aber vielleicht können Spiegllose Kameras da besser mit umgehen und die Helligkeits-Reduktion kompensieren? Denn das Objektiv will man ja nach dem Einrichten nicht von der Kamera nehmen, um den ND-Filter einzusetzen...
Was mich am meisten umtreibt, ist ein im Ansatz sehr positiv erscheinender Aspekt für "Viel-Objektivwechsler": ein möglicher Schutz des offen liegenden Sensors beim Objektivwechsel durch einen Klarglas- oder UV-Filter-Vorsatz (bitte keine Diskussion über UV-Filter vor dem Objektiv...). Bei der D750 kann ich viel häufiger die Objektive wechseln, bis der Sensor "ungenießbar verschmutzt" ist, bei der Z6 geht das ruck-zuck und der Sensor hat zu viele Flecken, egal wie vorsichtig man vorgeht beim Objektivwechsel. Theoretisch müßte es ja möglich sein, dass man aus der Kamera-Software heraus (i-Menü) den Verschluss schließen kann, bevor man das Objektiv abnimmt und nach dem Objektivwechsel wieder öffnet. Klar, braucht nicht jeder, aber ich würde das extrem gut finden aber hab ich bisher nicht gefunden, kommt vielleicht mal per Update... solange bin ich mal gespannt, wie es mit einem Clip-in Filter werden wird, wenn die zu vernünftigen Bestell-Bedingungen auch in Europa verfügbar sind.
 
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Hmh, ob das was bringt? ND Filter sind wahrscheinlich nicht dauerhaft angebracht. Häufiges wechseln des Filters führt dann auch zu Verschmutzungen und birgt die Gefahr des Verkratzens, indem man beim Einsetzen mal einen Fehler macht. Wenn der Filter dauerhaft drauf bleibt wird der dann anstatt des Sensors verschmutzen und müsste von Zeit zu Zeit gereinigt werden. Kann der dabei in der Kamera verbleiben? Oder müsste er herausgenommen werden?
Gruß
Jörg
 
Kommentar
Ein solcher Filter hat eine zum Sensor parallele Oberfläche, da hat er eine hoffentlich exzellente Vergütung ...

Im Prinzip ist es aber egal, ob man den Sensor oder den Filter putzt. Beides sind Glasoberflächen.
 
3 Kommentare
K
knipsegern kommentierte
Reinigst du die Sensoren selber oder gibst du die Kameras zum Service?
 
EvaK
EvaK kommentierte
Die Sensoren meiner Z6 und die der Fujis meiner Frau reinigen wir selbst mit den passenden Cleaning-Swabs, wenn es nötig ist. Die D5 würde ich bei Bedarf reinigen lassen. Meist reicht aber auspusten mit einem Klistier.
 
E
Emc2 kommentierte
Moin,
ich reinige auch meine D5 mit einem Reinigungsset von "visibledust" - wenn der Blasebalg oder gar die rückstandsfreie Druckluft nicht ausreichen. Und das schon 4 Jahre.
Das Gerät ist aber ganz schön clever konstruiert: Obwohl ich ein fleißiger Objektivwechsler bin, habe ich bei der D5 deutlich weniger bzw. seltener Partikelchen auf dem Sensor als auf der D700.
Gruß Emc2
 
Das mit dem Verschluss wird wohl nicht kommen. Der Verschluss ist imo mechanisch so empfindlich dass man den bei Objektivwechsel leicht beschädigen kann, und dann ist eher alles kaputt wenn das Teil klemmt oder verbogen ist.
Ich möchte mir auch keinen Filter da reinclipsen
Einzig den Nachteil des NDs sehe ich nicht (ausser es ist ein ND1000) denn den gibt man ja oft rein, da man sonst überbelichtet, also ist auch genug Licht zum Fokusieren etc da. Für Openwide Shots mit den riesigen 105mm Linsen wär so ein ND ganz praktisch
 
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Bei der D750 kann ich viel häufiger die Objektive wechseln, bis der Sensor "ungenießbar verschmutzt" ist, bei der Z6 geht das ruck-zuck und der Sensor hat zu viele Flecken, egal wie vorsichtig man vorgeht beim Objektivwechsel.

Das ist der Grund, warum ich immer ein kleines Klistier (Birnspritze) zum Auspusten der Kamera in der Fototasche habe. Damit kann man sich unterwegs schon ganz gut helfen und den Sensor einigermaßen sauber halten.
 
2 Kommentare
Jarulf
Jarulf kommentierte
Ja, sowas habe ich auch in meiner Fototasche. Das Problem ist nur, dass ich die Flecken i.d.R erst zu Hause am großen Monitor entdecke. Unterwegs auf dem kleinen Kameradisplay sind die erst zu sehen, wenn man explizit danach sucht. Wenn überhaupt.
 
E
Emc2 kommentierte

Moin,
von VisibleDust gibt es eine Lupe mit LED-Beleuchtung - zumindest für das F-Bajonett, vielleicht auch schon für das Z-Bajonett. Es liegt bündig auf dem Objektivanschluss auf, der Sensor wird beleuchtet, und man sieht, wo sich der Dreck befindet. Diese Lupe ist allerdings nicht für 20 € zu haben.
Gruß Emc2
 
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