Die zweite Nacht ist in einem Salzhotel in San Juan. Das Haus ist komplett aus Salzsteinen gebaut, die wie Ziegelsteine aussehen.
Ebenso sind Sitze, Tische und Betten aus Salzblöcken. Am Boden liegt Streusalz.
Während sich die Jungen völlig sinnlos dem Biergenuss im Hotel hingeben (was in dieser Höhe gesundheitlich geistfrei ist), finde ich endlich genug Platz und Dunkelheit für Lichtmalerei.
Neben etlichen Leuchtmitteln habe ich auch an Tischtennisbälle gedacht, die angeklebt im Lichtkegel ganz wunderbar funktionieren.
Danke für die Tipps, Daniel [MENTION=59447]dmachaon[/MENTION]!
Ein bisschen kindlich geschleudert, aber immerhin meine erste Lichtkugel!
Etwas unrund, so wie meine Verfassung...
...und das kam so:
Zuvor gab es den Hinweis vom Fahrer, dass allgemeine Abfahrt am nächsten Morgen um Nullfünfhundert wäre.
Dann ist man ZUM Sonnenaufgang im Salar.
Jedoch, wenn man schon um 04:30 losfährt, kann man bereits VOR dem Sonnenaufgang dort sein. Das würde er auch den Gästen empfehlen, die die Fotografie ernst nehmen.
Dabei blickt er zu uns beiden Mitteleuropäern in meine Richtung.
Keine Frage, wir wollen die frühere Abfahrt. Immerhin haben wir Geld und Anstrengung für genau drei wichtige Punkte investiert:
1. Tolle Fotos
2. Geile Bilder und
3. Coole Aufnahmen
Der Kanadier aus unserem Auto schaut ungläubig und entgegnet, dass er morgens nur schwer aus dem Bett kommen wird, weil er sich jetzt zuschüttet.
WTF???? Was für ein Penner!
Ich schaue noch ungläubiger und schlage vor, dass wir die Besatzung tauschen.
Die Schläfer können gerne im 2. Auto nachkommen und müssen schließlich nicht für die ganze Tour im selben Fahrzeug bleiben.
-> Wir werden uns einig, dass wir uns nicht leiden können.