Mitmachthema Charakteristisches aus dem westfälischen Münsterland ...

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m-hermann

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Das (südliche) Münsterland grenzt von Norden her an meine Heimatstadt Hamm in Westfalen. Daher möchte ich hier gerne einige typische Motive dieser stark landwirtschaftlich geprägten Region mit Euch teilen. Die Hauptstadt und Namensgeberin Münster möchte ich hier aber ausdrücklich ausklammern, denn sie ist es wert, einen eigenen Thread zu bekommen.
Hier soll hauptsächlich der ländliche sowie der dörfliche und kleinstädtische Charakter dieser Gegend zum Zuge kommen.

Ich bitte daher um rege Teilnahme und warte auf Eure Bilderbeiträge!

Ich mache mal den Anfang mit Bildern aus dem südlichen Münsterland zwischen Drensteinfurt und Hamm.


Nahe der B63 (Herrenstein zwischen Hamm und Walstedde):
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Typisches Ensemble im Münsterland: Landwirtschaft, Hecken, Eichen, Windräder und Stromleitungen (sowohl Fern- als auch Lokalversorgung):
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Herbstliche Wallhecke:
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Allgegenwärtig: Hochvolt-Fernleitungen
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Die südliche Grenze des Münsterlandes bildet in weiten Teilen das Duo Lippe und Lippe-Seitenkanal, hier bei Hamm-Herringen und Hamm-Bockum-Hövel.
Diese beiden Wasserläufe bzw. -strassen sind oft nur durch einen schmalen Mitteldamm (links im Bild) getrennt. Wegen der Bergsenkungen infolge des
nahen ehemaligen Bergbaus ist der Kanal oft kilometerlang 'naturnah' mit stählernen Spundwänden eingefasst:
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Rechts der Mitteldamm, dahinter fließt die Lippe. Im Hintergrund ist das Gesteinwerk bei Werne-Stockum zu sehen:
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Entlang dieser südlichen 'Grenze' des Münsterlandes gibt es eine schier endlose Kette von Kraftwerken meist nördlich der Lippe, die als Kühlwasserleitung dient.
Die Kraftwerkskette ist hauptsächlich zur Stromversorgung des dichtbesiedelten Ruhrgebietes geplant. Für das relativ dünn besiedelte Münsterland allein wäre so
ein Aufwand nicht nötig gewesen.
Hier mal als Beispiel das Gersteinwerk (Anblick von Norden, also vom Münsterland her) bei Werne-Stockum, das aber bald den Weg allen Irdischen gehen soll, d.h. es wird stillgelegt.
Seine Kohle- und Gasschlote sowie die Kühltürme werden dann keine Rauch- oder Dampffahnen mehr ausstossen:
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Ansicht von der Lippe aus mit Qualm aus allen Schloten:
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Vielleicht könnten hier andere ForumskollegINNen weitere Kraftwerksansichten entlang dieser Kette aus ihrer Gegend beisteuern.
 
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Besonders charakteristisch für das Münsterland sind die Relikte früherer Adelssitze und noch bestehende Schlösser und Burgen, hier besonders die Wasserschlösser und -burgen.


Schloss Westerwinkel bei Ascheberg-Herbern:
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Haus Bisping bei Rinkerode:
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Das westfälische Versailles, Schloss Nordkirchen:
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Weihnachtsmarkt auf Schloss Ermelinghoff in Hamm-Bockum-Hövel:
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Die Rückseite ist weniger fotogen:
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Ein weiteres charakteristisches Objekt aus dem Münsterland stellen diese kleinen, mittlerweile meist asphaltierten Alleen dar, früher "Chausseen" genannt, als sie noch mit groben
Wackersteinen gepflastert waren. Davor waren es mehr oder weniger befestigte Wege, die je nach Witterung nur mühsam begeh- oder befahrbar waren.

Bei diesem Beispiel handelt sich um die 'Alte Herberner Straße', die immer noch von (Hamm-) Bockum nach Herbern führt. Heute ist sie aber nur noch ein Feldweg unter vielen,
nur der Name erinnert noch an den früheren 'glanzvollen' Landstrassencharakter:
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Ein Relikt bzw. eine Ruine aus früheren Zeiten, die Reste von Haus Hugenpoth in Werne-Stockum an der Lippe. Die Anlage auf einer Landzunge war im Spätmittelalter als Zollposten
und Brückenübergang zwischen dem Fürstbistum Münster auf der nördlichen Seite der Lippe und der Grafschaft Mark/Kleve auf dem südlichen Ufer angelegt worden.
Seit dem späten 17. Jhd verfiel die Anlage immer mehr und fiel schließlich ganz wüst. Heute sind die wenigen Mauerreste vollkommen von der Natur überwuchert und kaum zugänglich,
aber man kann noch was erkennen.

Im linken Vordergrund sieht man noch die Reste des ehemaligen Schutzgrabens, der heute noch von der Lippe gespeist wird:

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Zuviel nicht gesehen in meinen fünf Monaten Münster merke ich gerade. Ich habe von September 2017 bis Januar 2018 in Münster gewohnt, weil ich dort gearbeitet habe
 
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Zuviel nicht gesehen in meinen fünf Monaten Münster merke ich gerade. Ich habe von September 2017 bis Januar 2018 in Münster gewohnt, weil ich dort gearbeitet habe

Im Vergleich zur Stadt Münster ist die Region Münsterland um einiges weiträumiger. Da hättest du in den 5 Monaten (ca. 20 Wochen) mind. jede Woche einmal unterwegs sein müssen, um nur die wichtigsten Sehenswürdigkeiten in dieser Region zu erfahren. Das Gebiet erstreckt sich von der Lippe im Süden bis zur holl. Grenze im Westen, bis zum Teutoburger Wald im Osten und Norden - grob umschrieben.
 
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Im Vergleich zur Stadt Münster ist die Region Münsterland um einiges weiträumiger. Da hättest du in den 5 Monaten (ca. 20 Wochen) mind. jede Woche einmal unterwegs sein müssen, um nur die wichtigsten Sehenswürdigkeiten in dieser Region zu erfahren. Das Gebiet erstreckt sich von der Lippe im Süden bis zur holl. Grenze im Westen, bis zum Teutoburger Wald im Osten und Norden - grob umschrieben.
Ja, ich weiß. Geplant war auch ein längerer Aufenthalt. Ich habe vorher schon diverse andere Gegenden erkundet, weil ich beruflich bedingt in viereinhalb Jahren in fünf verschiedenen Städten gewohnt habe und immer viel unterwegs gewesen bin... rund um Regensburg, Stuttgart, Leipzig, Berlin und Münster
 
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Herbst im südlichen Münsterland, viele Felder tragen jetzt Zwischenfrüchte wie z.B. Senfsaat o.ä.:

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Manche Bäume sind schon fast kahl, manche haben gelbe Kronen und einige sind noch mehr oder weniger grün:

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