Neben dem Klassikertreffen im September war nun schon wieder eine Klassiker Veranstaltung in Rüsselsheim: CAR Sonntag im Opel Altwerk. Für die, die das nicht wissen: Das Opel Werk hat sich von der Stadtmitte Richtung Westen entwickelt, die östlichen Teile wurde vom Werk aufgegeben und werden nun vermarktet. Dort finden im Kultursommer Konzerte statt - oder eben auch Klassiker Veranstaltungen.
@Mauleselchen Vielen Dank für den Hinweis, so ein Teil kannte ich bislang auch nicht und habe es auch auf vielen, vielen Oldtimertreffen nie gesehen. Kann das daran liegen, dass die Dinger in D nicht zugelassen sind und der TÜV ganz heftig den Kopf schütteln würde?
Ich habe im Netz eigentlich nur Autos mit nicht-D-Kennzeichen gefunden, die so eine Röhre an der Seite montiert haben. Wenn ich mir vorstelle, wie pinselig der TÜV mit Anbauteilen an Autos ist (Zusatzscheinwerfer, Versetzen der Autonummer etc.), kann ich mir deren Segen kaum vorstellen.
Werde mal die Augen offen halten, ob ich so eine Rakete mal live sehe.
VG Holger
Wie oben schon erwähnt, fand das Treffen im Opel Altwerk statt.
Was vielleicht nicht alle wissen: Der Firmengründer Adam Opel wollte keine Autos bauen, das haben dann erst seine 5 Söhne
Ludwig, Karl, Heinrich, Fritz, Wilhelm
War denn sonst niemand aus dem Forum da?
Es sind doch einige mit Kameras rumgelaufen. Ich muß allerdings zugeben, daß ich selbst nicht so sehr auf die anderen geachtet habe, ich hatte nicht viel Zeit und bin da schnell durchgehuscht
Öh ja, klar - war aber in der Presse. Das nächste mal kündige ich es groß an. Nächstes Jahr könnte es wieder einen CAR Freitag, das Klassikertreffen im Sommer und vielleicht auch wieder den CAR Sonntag geben - die Resonanz war wohl ganz OK. Die CAR Verantaltungen werden von AmeriCar mitorganisiert, da kann man sich informieren: https://www.americar.de/termine
Ansonsten auf der Homepage der Stadt: https://www.ruesselsheim.de/stadt/veranstaltungen
Wäre interessant zu wissen, ob die Opel eigene Sammlung immer noch da ist.
Vor 12-15 Jahren oder so war ich bei einer Werksführung (da wurden gerade die noch recht neuen Insignia mit den baugleichen Vauxhall und Buick montiert). An diesem Tag war ich der einzige bei der Führung, die trotzdem durchgeführt wurde. Werksführer, Fahrer und ich allein in einem recht großen Bus.
Und zum Schluss der Führung ging es noch zu der großen Menge an versteckten Schätzen in einer recht großen aber niedrigen Halle. Von den Schätzen wurden immer mal wieder ein paar Exemplare vorne im Eingangsbereich der Innenstadt gezeigt.
Diese Sammlung gibt es bestimmt noch. Ich war auch mal in so einer Halle mit Sondermodellen und Prototypen, die es nie in die Serie geschafft haben. Wenn wir da von derselben Sammlung sprechen, dann ist die aber weiter hinten im Werk, also in dem Teil, der jetzt auch noch von Opel genutzt wird
Immer wieder merkwürdig zu sehen, wieviel eigenen Charakter die einzelnen Automodelle früherer Zeiten hatten und wie austauschbar die heutigen Modelle sind. Wenn ich heute als Zeuge eine Beschreibung eines (z.B. von einem Unfallort geflüchteten) Autos abgeben müßte, wüßte ich vermutlich nicht mal die korrekte Farbe anzugeben (weil ohnehin alle grau sind...).
Ja, das ist leider so. Vielleicht kommt es einem aber auch nur so vor. Die Vorgaben sind ja heute viel enger in Bezug auf Aerodynamik, Fußgängerschutz etc. Die Grundformen werden immer ähnlicher:
(Bilder von den jeweiligen Websites)
Man versucht nun über die Detailgestaltung sich zu unterscheiden, ich sag nur: Rücklicht-Signaturen
Andererseits waren sich auch viele Heckflossen sehr ähnlich ...
@ni27fo Schöne Fotoserie, da war ja richtig was los auf dem Gelände. Danke!
War die Veranstaltung evtl. auch ein Teil des 125-jährigen Opel-Jubiläums? Hier oben im Norden hält sich die Opel-Begeisterung in Grenzen, habe nichts davon gemerkt, kann auch an der Stellantis-Übernahme liegen.
VG Holger
@Bremenfrosch Nein, mit Opel selbst hatte das gar nichts zu tun. Es wurde nur die Location genutzt, die gehört Opel aber schon länger nicht mehr. Teilweise sind die Flächen schon vermietet, VHS, Künstler, natürlich auch Initiativen aus dem automobilen Bereich, Garagen, Restaurationen etc
Zum Jubiläum: 125 sind ja nur bezogen auf den Automobilbau, doch 1862 wurden schon die ersten Nähmaschinen produziert. Wie oben schon beschrieben, wollte der Adam vom Auto nicht viel wissen
Das ganze Areal soll entwickelt werden und ist nach jahrelangem hin und her nun (auch schon länger) bei der Motorworld gelandet. Die haben so etwas schon öfter gemacht in einigen deutschen Städten.
Der "Indianerhäuptling" ist ein Pontiac Bonneville von 1967 ( KLICK für Wiki ). Hab den mal als Convertible im Schuppen 1 in Bremen erwischt, bei dem stand der Typ aber in Fahrtrichtung links auf der Haube drauf. Ist bei Deinem wohl der Restauration zum Opfer gefallen.
VG Holger
Ich habe nicht mit dem Knöchel draufgeklopft ... ... macht man ja auch nicht. Ich bin für Blech, die Amis haben in den 50ern und 60ern ja die wildesten Formen ins Blech gekloppt. Ein Ami-Auto-Fan könnte vielleicht Klarheit schaffen.
VG Holger