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Die ehemaligen Verbindungsstellen zwischen Innen- und Außenverschalung sind durch mundgeblasene Glaspfropfen verschlossen, in denen sich die hereinfallenden Lichtstrahlen brechen.
Der Boden besteht aus Blei und Zinn; er ist so geformt, dass der Regen, der durch das tropfenförmige Deckenloch in die Kapelle fällt, sich in einer Vertiefung sammelt und diese Form widerspiegelt.
Einen größeren Kontrast zwischen dem äußeren Erscheinungsbild eines Bauwerks und der Wirkung seines Inneren kann ich mir nicht denken: Man betritt eine völlig andere Welt.
Zum Abschluss ein kleiner Ausflugstipp: Man kann die Kapelle zum Höhepunkt eines gut markierten Rundwegs („Eifelschleife Stockertblick und Herkelstein“) machen, auf dem man auch den nahegelegenen Golfplatz zu Gesicht bekommt.