Bodies und Objektive.....

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Jürgen B.

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Hallo Leute,


schon beim Erscheinen der D200 war das Forum voll mit Testberichten und Diskussionen über die neusten Features der Kameras.
Das Erscheinen der D3 und der D300 scheint dieses alles noch zu toppen. Und immer geht es doch eigentlich (trotz Topthema ISO) darum, um wieviel besser unsere Bilder denn nun mit den neuen Kameras werden, gell?

Und dazu nunmal meine Frage. Ich fotografiere zwar mittlerweile auch seit über 2 Jahren digital, komme aber aus dem analogen Lager.
Und daher stammt auch der Ansatz meiner Frage. Früher ging man davon aus (ich meine Pölking hat es sogar mal fast wörtlich so in einem seiner Bücher gesagt) das die Kamera eigentlich nur dazu dient, den jeweiligen Film zu beherbergen.
Das Endergebnis Bild wird zum grössten Teil von der verwendeten Optik bestimmt.
Wenn mir nun jedoch all die Berichte zu den Neuerscheinungen hier anschaue....es werden Bilder gezeigt, die entsprechenden Bodies genannt und endlos diskutiert, aber es gibt kaum einmal einen Hinweis darauf, welches Objektiv denn nun bei all den achso aussagekräftigen
Beispielbildern an der Cam sassen.

Deshalb meine vielleicht etwas provokative Frage.....hat sich seit Erscheinen der DSLR etwas in dem Verhältnis Cam - Objektiv verändert? Hat die Cam heute einen höheren, oder gar entscheidenden Einfluss auf das Bildresultat als zu analogen Zeiten.
Ist es bei all den Kameratestbildern hier so unwesentlich ob ich ein Billigzoom 28-80 oder ein 17-55 dranhabe, sodas das keine Erwähnung finden muss?


Und nun mal eine Bitte an alle D300 Neu-Besitzer. Mich persönlich interessiert es nicht so sehr ob die Cam gute Bilder oberhalb ISO 3200 macht, das ist für andere User (Hallensport, Konzerte, Reportage bei schlechtem Licht etc.) sicher sehr wichtig, für mich wäre etwas anderes Interessant.
Wie schlägt sich die Cam in Verbindung mit alten Optiken in Bezug auf die Bildqualität?
Beim Check & Clean in Hannover am vergangenen Wochenende wurde einer der Nikon Leute von einem Kunden gefragt, wie denn die Ergebnisse der D300 an alten Objektiven sein werden.
Der Nikonmann wollte sich da nicht festlegen und sagte, das man das probieren müsse.
Nun werden die meisten D300 Käufer keine fotografischen Neulinge sein...ich möchte mir ja demnächst auch eine holen...und aus dem Grund sicher bereits ne Menge Gläser ihr eigen nennen.
Und ob man nun seine alten Objektive nutzen oder alles komplett ersetzen muss, weil die Bildquali womöglich Mist ist, ist ja kein unwesentlicher Punkt bei der Kaufentscheidung.
Ich fände es von daher sehr interessant, wenn D300 User mal ihre Erfahrungen diesbezüglich posten würden.
Das könnte doch eine tolle Liste werden und viele User könnten daran ablesen was ihr Objektivpark in Zusammenarbeit mit der D300 noch taugt, oder ob es Zeit wird hier und da mal aufzurüsten.

Mich persönlich würde das Zusammenspiel mit folgenden Optiken interessieren:

AF-D 2.8/24 an meiner D70 auf unendlich nicht so prall, Nahbereich gut
MF AIS 1.8/50 an meiner D70 gut bis sehr gut
MF AIS 2.8/105 Micro an der D70 gut
MF IF-ED P AIS 4/500 an der D70 sehr gut


Die von mir verwendeten Fremdoptiken z.B von Tokina oder Sigma frage ich hier erstmal nicht nach.


Vielen Dank und Gruss


Jürgen
 
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Hallo Jürgen,
wird bestimmt ein interessanter Thread.
Von der Warte habe ich das noch nicht so betrachtet.
Bin gespannt auf die Antworten unserer Profis.

Viele Grüsse
Heiko
 
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Bin zwar kein Profi, aber eine Kamera kann nur das wiedergeben, was die
Optik zuläßt. Deshalb gehen auch viele hin und sagen:
Ich bin mit meiner Kamera zufrieden, und investiere lieber in neue, bessere
Objektive.
Die höhere Empfindlichkeit, sprich ISO-Werte, sind natürlich ein Vorteil,
den man mit der evtl. älteren Kamera nicht hat.

Roland
 
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Hatte ich mir auch schon mal gedacht. Könnte vielleicht daran liegen, dass heutzutage immer mehr Leute, immer mehr Geld in Bodies investieren, die immer schneller technisch veralten. Da bleibt dann weder Zeit, noch Geld, um sich um vernünftige Optiken zu kümmern. Und diese epidemischen Kit-Angebote tun ihr übriges dazu. :winkgrin:
 
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Hallo,

ein Digitaler Body hat wesentlich mehr Aufgaben als es ein Analoger je hatte.

Bei einem Analogen Body waren das Objektiv, der Film und der Body wichtig wobei bei vielen Standardsituationen der Body nicht so wichtig war.

Heute muss ein Digitalbody auch den Film ersetzen und eigentlich findet schon sehr viel Bildbearbeitung in der Kamera statt.

Weissabgleich, Schärfung und Konvertierung in JPG sind nur einige Beispiele. Bei der Analogen hatte die Kamera nachdem der Auslöser betätigt war und der Film weitergespult war nichts mehr mit dem weiteren zu tun.

Allein schon aus diesen Gründen ist die Kamera heute wichtiger als früher wobei die Fortschritte mittlerweile auch immer kleiner werden wenn man sich mal die Bilder anschaut und nicht die Prospekte der Hersteller.

Gruss

Patrick
 
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Ich hatte Jürgen so verstanden als wolle er hier gerne konkrete Erfahrungen zu Objektiven lesen und nicht den nächsten Philosophierthread eröffnen. Kann mich aber auch irren.

Gruß
Dirk
 
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Hallo,

ich würde das mit einem klaren JEIN beantworten, da die digitale Kamera im Unterschied zu den anlaogen quasi Gehäuse und Film ist. Richtig ist, dass das Objektiv das Bild macht.

Aber auch schon zu Analogzeiten war der Film nicht egal. Der hat bestimmte Eigenschaften (Korn, Schärfe, Farbcharakteristik, Schwarzschildeffekt ...). Das was damals der Film war, ist heute der Sensor. Nur das man den nicht wechseln kann wie den Film einer analogen Kamera.

Das macht die Sache kompliziert. Deinen Beitrag würde ich aber unterschreiben, wenn er meint, dass an einer 10 oder 12 Megapixel-Kamera nur die besten Objektive Sinn machen, wenn man vermeiden will, unnötigen "Datenmüll" anzulegen. Da wiederum ist das dann vergleichbar mit den Filmen. Ein Velvia 50 wird mit irgendwelchen 50-100 Euro Kit-Zooms an einer Analogen mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit völlig unterfordert sein. Bei so einer Optik kann ich auch gleich einen 400er Film einlegen.

edit: die drei letztgenannten Objektive dürften an einer D300 eine gute Figur machen, beim ersten hab ich so meine Zweifel.
 
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Moin!

Über viele Jahrzehnte hinweg war ein Kameragehäuse eine werthaltige Investition. Die technische Bildqualität hing im wesentlichen vom Film und der Optik ab.
Das hat sich geändert. Das Gehäuse hat den Film ersetzt und ist nun selbst zum Verbrauchsmaterial geworden. Für die Kameraindustrie eine ideale Situation. In der subjektiven Wahrnehmung der Käufer werden Gehäuse noch immer als werthaltig betrachtet und das sichert in hohes Preisniveau, obwohl jeder schon die Erfahrung gemacht hat, dass die Geräte in kürzester Zeit finanziell den grösstem Teil ihres Wertes einbüssen. Objektiv gelingt es der Kameraindustrie immer mehr Gehäuse in kürzeren Fristen an die Fotografen zu verkaufen, was einen wesentlichen Teil des sogenannten digitalen Hypes ausmacht. Wäre ich an deren Stelle, würde ich es auch so machen.

Aber ich beobachte bei vielen Fotografen immer mehr Skepsis und viele sehen, dass der finanzielle Aufwand für den Gehäuseverbrauch in keinem vernünftigen Verhältnis mehr zu den Fotografierergebnissen steht. Mal sehen, wie sich das entwickelt. Ich denke, dass der digitale Hype bei der Masse der Verbraucher irgendwann so schnell vorbei ist, wie er kam. Die Verbraucher werden bald sicher wieder die Kamera fürs Leben suchen - Werthaltigkeit darf man jedenfalls bei den Preisen verlangen.

Besten Gruss

Tim
 
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Wenn Du Englisch kannst, solltest Du mal hier gucken:

(für die D3) http://nikongear.com/smf/index.php?board=67.0

(für die D300) http://nikongear.com/smf/index.php?board=68.0

Achte besonders auf die Beiträge von "nfoto", das ist Bjoern Rorslett, für mich einer der Referenzpunkte in Sachen Nikkor-Qualität. Nur beim AIS 2,0/24mm sind wir uns nicht einig. Nach meinem eigenen Test musste das AF 2,8/24 und das AFD 2,8/24mm gehen...

Herzlich

Frank

Hallo Leute,


schon beim Erscheinen der D200 war das Forum voll mit Testberichten und Diskussionen über die neusten Features der Kameras.
Das Erscheinen der D3 und der D300 scheint dieses alles noch zu toppen. Und immer geht es doch eigentlich (trotz Topthema ISO) darum, um wieviel besser unsere Bilder denn nun mit den neuen Kameras werden, gell?

Und dazu nunmal meine Frage. Ich fotografiere zwar mittlerweile auch seit über 2 Jahren digital, komme aber aus dem analogen Lager.
Und daher stammt auch der Ansatz meiner Frage. Früher ging man davon aus (ich meine Pölking hat es sogar mal fast wörtlich so in einem seiner Bücher gesagt) das die Kamera eigentlich nur dazu dient, den jeweiligen Film zu beherbergen.
Das Endergebnis Bild wird zum grössten Teil von der verwendeten Optik bestimmt.
Wenn mir nun jedoch all die Berichte zu den Neuerscheinungen hier anschaue....es werden Bilder gezeigt, die entsprechenden Bodies genannt und endlos diskutiert, aber es gibt kaum einmal einen Hinweis darauf, welches Objektiv denn nun bei all den achso aussagekräftigen
Beispielbildern an der Cam sassen.

Deshalb meine vielleicht etwas provokative Frage.....hat sich seit Erscheinen der DSLR etwas in dem Verhältnis Cam - Objektiv verändert? Hat die Cam heute einen höheren, oder gar entscheidenden Einfluss auf das Bildresultat als zu analogen Zeiten.
Ist es bei all den Kameratestbildern hier so unwesentlich ob ich ein Billigzoom 28-80 oder ein 17-55 dranhabe, sodas das keine Erwähnung finden muss?


Und nun mal eine Bitte an alle D300 Neu-Besitzer. Mich persönlich interessiert es nicht so sehr ob die Cam gute Bilder oberhalb ISO 3200 macht, das ist für andere User (Hallensport, Konzerte, Reportage bei schlechtem Licht etc.) sicher sehr wichtig, für mich wäre etwas anderes Interessant.
Wie schlägt sich die Cam in Verbindung mit alten Optiken in Bezug auf die Bildqualität?
Beim Check & Clean in Hannover am vergangenen Wochenende wurde einer der Nikon Leute von einem Kunden gefragt, wie denn die Ergebnisse der D300 an alten Objektiven sein werden.
Der Nikonmann wollte sich da nicht festlegen und sagte, das man das probieren müsse.
Nun werden die meisten D300 Käufer keine fotografischen Neulinge sein...ich möchte mir ja demnächst auch eine holen...und aus dem Grund sicher bereits ne Menge Gläser ihr eigen nennen.
Und ob man nun seine alten Objektive nutzen oder alles komplett ersetzen muss, weil die Bildquali womöglich Mist ist, ist ja kein unwesentlicher Punkt bei der Kaufentscheidung.
Ich fände es von daher sehr interessant, wenn D300 User mal ihre Erfahrungen diesbezüglich posten würden.
Das könnte doch eine tolle Liste werden und viele User könnten daran ablesen was ihr Objektivpark in Zusammenarbeit mit der D300 noch taugt, oder ob es Zeit wird hier und da mal aufzurüsten.

Mich persönlich würde das Zusammenspiel mit folgenden Optiken interessieren:

AF-D 2.8/24 an meiner D70 auf unendlich nicht so prall, Nahbereich gut
MF AIS 1.8/50 an meiner D70 gut bis sehr gut
MF AIS 2.8/105 Micro an der D70 gut
MF IF-ED P AIS 4/500 an der D70 sehr gut


Die von mir verwendeten Fremdoptiken z.B von Tokina oder Sigma frage ich hier erstmal nicht nach.


Vielen Dank und Gruss


Jürgen
 
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Und dann jedesmal die Cam zwecks Sensor-Wechsel zum Nikon-Service
schicken - wo der Wechsel dann den Preis eines neuen Filmes um ein
Vielfaches übersteigt?!
Moin!

Wenn man mit so einem Sensor mehr als 36 Bilder belichten könnte, wäre das mit den höheren Kosten wohl nicht ganz so schlimm, oder?

:rolleyes:

Gute Nacht

Tim
 
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Moin!

Wenn man mit so einem Sensor mehr als 36 Bilder belichten könnte, wäre das mit den höheren Kosten wohl nicht ganz so schlimm, oder?

:rolleyes:

Gute Nacht

Tim

Das ist relativ - wenn man öfter den Sensor wechselt würden sich jedenfalls
die Einbaukosten häufen ...

Und wo lagert man dann die ausgewechselten Sensoren?
Die kann man ja wiederbenutzen ...
 
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Was ich im Grunde genommen als unsinnig empfinde ist die Produktion von hochwertigen Bodys im Semiprofi-Bereich wie D200 > D300, die dann nach 2 Jahren zum alten Eisen gehören, weil die Innereien nicht mehr dem Stand der Dinge entsprechen.
 
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Was ich im Grunde genommen als unsinnig empfinde ist die Produktion von hochwertigen Bodys im Semiprofi-Bereich wie D200 > D300, die dann nach 2 Jahren zum alten Eisen gehören, weil die Innereien nicht mehr dem Stand der Dinge entsprechen.

Naja, so "unsinnig" ist es ja nicht, wie man an der Nachfrage sieht. Außerdem sind diese Kameras ja nicht unbrauchbar, wenn eine Nachfolgegeneration erscheint. Ich habe mir neulich beispielsweise eine gebrauchte D100 gekauft und bin sehr zufrieden damit. Geschwindigkeit und Bildqualität sind für mich völlig ausreichend, und die Bedienung und Ausstattung das, was ich an der D50 einfach vermisst habe. Ich müsste jetzt schon wirklich ein paar Objektive weiter denken in meinem Budget, bevor da ein anderer Body kommt (eine D1X oder D200 vielleicht?).
 
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Was ich im Grunde genommen als unsinnig empfinde ist die Produktion von hochwertigen Bodys im Semiprofi-Bereich wie D200 > D300, die dann nach 2 Jahren zum alten Eisen gehören, weil die Innereien nicht mehr dem Stand der Dinge entsprechen.


Ich denke, die Produktionskosten bewegen sich in Bereichen, die es
für Nikon sehr verlockend machen ;-) so zu agieren. Dazu ein paar
Kosten für Werbung und schon erzeugt man einen Margenschub.
Würde ich auch so machen solange es genug Leute gibt die da mitmachen.

Also aus deren Sicht schon sehr logisch und richtig.
Aber wenn man Sensoren produzieren würde, die man alle zwei Jahre
oder jedes Jahr austauscht? Für sagen wir mal den Preis eines Check+Clean?
Sensorpreis ca. 1.000 EUR (VK)? Dazu ein Gehäuse mit Multi-Sensor Funktionalität...
Was würde dann passieren?
 
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...schön, die verschiedenen Meinungen zu lesen - aber, was hat das mit der Ausgangsfrage zu tun?

Gruß

Peter
 
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1oo x 36er Velvia inkl.Entwicklung = > 1200,-


@ Dongil
D200/300 in 1-2 Jahren obsolet?
Na ja, Nikon arbeitet dran. Aber solange sich nicht die Anforderungen im Printbereich grundlegend ändern, wird eine Kamera um 10-12 Mb lange, lange ausreichende Qualität liefern, gern mit Stativ :)

Über das abgedichtete Metallgehäuse bin ich sehr dankbar. Ansonsten hätte ich längst die 5D.


@ Jürgen

Bislang habe ich wenig/kaum Unterschiede zu D200 feststellen können. Einiges ist im WW-Bereich etwas grenzwertiger, aber sollte sich durch tolle Bildideen und grandiose Kompositionen ausbügeln lassen. Muss aber nochmal genauer darauf achten, etwa im Ausdruck.
 
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Also doch ein Philosophiethread. :rolleyes:
Leider reduziert auf den Aspekt 'Sensor'. Wenn Nikons einzige Modellpflege darin bestünde in die vorhandenen Gehäuse Sensoren mit immer mehr MP einzubauen, dann würde ich auch sagen: 'Blödsinn'. Aber so ist es ja nicht. Es gab vor Jahren mal den Vergleich das moderne Autos mittlerweile über mehr Rechenleistung verfügen als die Apollo 11. Vermutlich sind wir mittlerweile an einem Punkt angekommen, an dem wir unsere Kameras bedenkenlos zum Mond schießen können, sie würden heile landen.
Wenn man sich die Linie D100-D200-D300 ansieht, dann kann man meiner Ansicht nach sehr schön sehen das die Steigerung von 6 über 10 auf 12 MP nur ein Aspekt unter vielen Verbesserungen ist. Eine D100 mit 12 MP? Ich denke nicht das die Kamera heute noch wirkliche Chancen auf dem Markt hätte. Und ein 51-Punkt-AF mit Gesichtserkennung, der war vor 5 Jahren einfach technisch noch nicht machbar, zumindest nicht in einer Kamera die zu einem realistischen Preis verkauft werden sollte. Und heute haben die Kameras Möglichkeiten zur internen Bildbearbeitung, zwar noch etwas rudimentär und von vielen auch sicher nicht genutzt, aber einiges von dem was man früher in der analogen Dunkelkammer erledigen mußte kann man heute im Zweifelsfall am Kameramonitor machen. Das sind schon Inovationen, ob man die nun nutzt oder braucht, das ist dann eine andere Frage und nicht die 'Schuld' der Hersteller.
Es hilft kein Jammern und kein Flehen, Digitalkameras sind Computer mit Objektivbajonett und die Inovationszyklen wie sie beim Computer üblich sind oder waren werden uns auch in der digitalen Photographie noch eine ganze Zeit lang begleiten.

Gruß
Dirk
 
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…Deine Frage wurde in zig anderen Threads über die Objektive und deren Leistungsfähigkeiten indirekt beantwortet.

Das Problem solcher Diskussionen ist die Sichtweise über die Verwendbarkeit der Objektive in der Praxis. Vielfach wird die „Leistung“ einer Optik nur aufgrund der Messkurven bzw. dessen Abbildung in den äußersten Ecken bei x-prozentiger Vergrößerung beurteilt, und die fotografische Leistung beschränkt sich nur auf das dokumentarische Festhaltung dieser.

Sicherlich gibt es Objektive, die nur einen optisch sehr eingeschränkten Einsatzbereich haben. Diese sind dann i. d. R. aber auch preislich entsprechend abgegrenzt. Da darf man bezüglich der Abbildungs- wie auch Fertigungsqualität keine Wunder erwarten, sind aber dennoch für die meisten fotografischen Aufgaben zu gebrauchen.

Meine Erfahrung ist schlicht und einfach, dass wenn ein Objektiv analog eine sehr gute Leistung erbrachte, das er es auch digital ebenfalls erbringt. Zumindest was es die fotografische Praxis betrifft. Die Abstriche, Sensorempfindlichkeit an den Ecken betreffend, die dabei entstehen können, sind nicht so groß das sie Praxisrelevant wären.

Zumindest bis DIN A2 ( Epson P3800 ) hatte ich damit keine Probleme, wie das beim Liftfasssäulenpostern aussieht entzieht sich meiner Kenntnis.

Ist eigentlich einfache Formel: Je mehr Geld Du in Dein Objektivpark gesetzt hast, desto unbesorgter kann Du sie digital lange weiterbenutzen.

Beispiel:
Mein Objektivpark besteht aus nur drei Objektiven, und das seit der F4 – Ära.

Das sind die 2.8/17-35, 2.8/28-70 und 2.8/70-200 ( vor gar nicht so langer Zeit 2.8/80-200, nur wg. VR verkauft ).

Die waren alle „Schweineteuer“ und es hat finanziell richtig Weh getan, aber sie sind leistungsmäßig nach wie vor Top, und ich brauche mir selbst wenn ich FX – Format haben werde, keine Gedanken bzgl. deren optischen Leistung zu machen.

Mein Fazit: Investiert lieber in entsprechende Optiken, es loht sich längerfristig gesehen eher, anstatt den finanziellen Spielraum ständig in neue Bodys zu „verschwenden“.



Nur meine Meinung

Gruß

Peter
 
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