Hallo Peter,
willkommen im Forum!
In der Bucht ist für ca. EUR 229 angeboten eine D80 komplett mit DX 18-55 und 55-200.
Die D70/D80 bildet nicht selten ein Kontaktschleiferproblem aus, welches einen wirtschaftlichen Totalschaden zur Folge hat.
Ich würde diese Kamerageneration daher nicht mehr zum Kauf empfehlen, insbesondere, wenn die Anzahl der Auslösungen nicht bekannt ist.
AF Nikkor 50mm f/1.8
AF Zoom Nikkor 35-70mm f/3.3-4.5
AF Zoom Nikker 35-105 f/3.5-4.5D IF (mit Matrixmessung; war Teil des Kits mit F70).
Die 50 mm Festbrennweite ist auch unter heutigen Maßstäben noch gut nutzbar, von den Zooms würde ich das 35-105 mm f/3.5-4.5D behalten. Ob sich der Verkauf des 35-70 mm f/3.3-4.5 lohnen würde, ist aber fraglich.
Oder soll ich ein teueren Body nehmen und ggf. erstmal die alten Objektive benutzen? Macht das überhaupt Sinn für einen Laien wie mich?
Die Frage ist, ob Du überhaupt eine relativ große und schwere DSLR benötigst, man kann inzwischen auch schon sehr brauchbar mit einer kompakteren Kamera fotografieren - für viele reicht ja sogar das Handy.
Wenn es wieder eine Spiegelreflex werden soll, dann musst Du darauf achten, dass das Gehäuse noch mit den alten Stangen-AF Objektiven (ohne eingebauten AF-Motor) umgehen kann, das ist inzwischen bei den kleineren Modellen nicht mehr selbstverständlich.
Dir sollte auch bewusst sein, dass es sich bei den preiswerteren Gehäusen nur um Sensoren im DX-Format handelt, was bedeutet, dass sich die Brennweite der Objektive gefühlt um den Faktor 1.5x verlängern würde - die 35 mm Anfangsbrennweite der Zooms, entspricht dann vom Bildwinkel dem gewohnten 50 mm Objektiv.
Soll sich dahingehend nichts ändern, würdest Du einen Vollformat-Sensor (entspricht dem Kleinbildfilm) benötigen, was minimal eine D700 bedeuten würde.
MfG Jürgen