Die F801 (s) hat zum Glück keine gummierte Rückwand. Die F90 schon. Hätte man sich sparen können. Nur Ärger damit.
Die ganz klassischen Haudegen sind auch sehr interessant, aber es wird mit dem Budget ziemlich schwierig. Von der rein praktischen Seite gibt es eine paar Pro-Argumente für F801(s) oder F90:
- Sensationeller Sucher
- Eingebauter Motor, trotzdem kompakt
- Spotmessung / Mehrfeldmessung
- Zwar batterieabhängig, aber dafür extrem weit verbreitete AA-Zellen
- Sensationelles Blitz-System, vor allem bei F90x mit D-Optiken.
Der eingebaute Motor kann natürlich auch ein Nachteil sein, wer es ohne mag, ist mit den manuellen Klassikern besser bedient. Allerdings haben erst FM2 / FE2 / FA eine ebenbürtige Blitzsynchron-Zeit.
Übriges auch einen Blick wert: Die FG. Eine ganz hübsche Kamera, die quasi direkter Vorläufer der F301 war. Die FG ist zwar nicht selten, stand aber bei Nikon immer etwas im Abseits und war zu unrecht nie so beliebt. Das lag wohl eher an der inneren Verwandschaft zur EM und FG20, den Profis immer ein Dorn im Auge. Erst die 301 konnte richtig abräumen. Die FG ist in so ziemlich jeder Hinsicht mit der Minolta X700 vergleichbar, einem seinerzeit sehr erfolgreichen Dauerbrenner. Außer der sehr guten Einstellscheibe der X700 sehe ich keinen Vorteil gegenüber dem Nikon-Pendant. Also einen Blick wert!
...Ohne AF, ja da kann ich nur die FM2 empfehlen und dazu ein 50/1.8. Wird mit 100€ aber nicht ganz möglich sein.
Dann sind ca 150-200€ erforderlich.
Axel
Was soll dieser Quatsch von 10 Typen - aufgelistet, weil Du sie kennst (ich auch - die Fragestellerin aber nicht) : Gib ihr EINE Empfehlung und schreib warum.
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