Bitte, Tipps von "Eisvöglern"

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Hier mal mein Eisvogel.
Dies Bild ist per Zufall entstanden, und zwar auf einer Adlerbootstour.
Wir waren genervt im Nebel unterwegs, da rief dann Bernd ( [MENTION=68361]Esgaroth[/MENTION] ):
" Da ist ein Eisvogel ", ich hatte mein Objektiv auf 600 mm und stocherte
in der von ihm gezeigten Richtung herum, und erwischte den Vogel auch zufällig.

Hier jetzt das Bild mit 600 mm bei ca. 20-25m Abstand wie es aus der D800 kam:


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Und hier meine persönlichen Crop-und Bearbeitungskünste für den persönlichen Stolz:


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Soviel zur Eisvogelfotografie von mir. :)

Und ja, wie oben schon von einem anderen Forenten beschrieben, zeugen viele
Bootsangler im Küstenbereich von vermehrten Eisvogelsichtungen. Ich habe da viele Bekannte, denen der Fisch wichtiger ist als das Geflattere im Schilf. :rolleyes:
 
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Hier bei mir in der Nähe gibt es einen kleinen Weiher im Wald, dort kommt regelmäßig ein Eisvogelpaar zum Fischen.
Da der Weiher auf meiner Hunderunde lag, fand ich nach einiger Zeit heraus, dass der Eisvogel fast immer zur gleichen Zeit (morgens früh um 7, mittags gegen 11 und abends in der Dämmerung -im Frühsommer) und auf den gleichen Ansitzast kam.
Ich beobachtete ihn sehr oft und er war wenig scheu, bis ich... die Kamera mitnahm ;)
Sobald ich ihn ins Visier nahm, war er weg :p

Ich vermute daher, dass es ohne Tarnung nicht funktionieren wird. ;)

Ich beobachte ihn lieber und freue mich darüber, es gibt ja ausreichend schöne Bilder anderer Fotografen :)
 
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Vögel sind meist empfindlich auf Störungen welche neu sind. Auch sind sie etwas scheu :nixweiss:

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Brennweitenmässig bin ich mit 110mm - 1200mm @KB unterwegs.
Viel Geduld führt zum Ziel. Ein Tarnzelt ist in den meisten Fällen nötig.
Das ganze wird als Projekt gemacht und jede freie Minuten über mehrere Jahre werden in das Projekt investiert. Es kommen schnell mal 120 effektive Stunden an Geduldszeit pro Jahr zusammen. Du musst so oft wie möglich, aber ohne zu stören, im Revier anwesend sein. Dann gehörst du dazu. Du bist Gast in einem Lebensraum der Tiere. Anfangs kann es gut zwei Stunden dauern bis die Natur wieder ruhig ist wenn du im Tarnzelt bist. Später dauert dies nur noch wenige Minuten. In der Schlussphase meiner Projekte war ich jeweils im Tarnzelt und die Eisvögel schon wieder da bevor das Objektiv aus dem Tarnzelt schaute :)

11943959016_686a5cd472_b.jpg



Weitere Bilder von mir gibt es z.B. hier:
http://www.nikon-fotografie.de/vbul...tene/207548-bei-eisvogel-und-wasseramsel.html


Alternativ kann man sich für mehr oder weniger Geld in eine Ansitzhütte einmieten und so Bilder machen wie es schon viele gibt.

Viel Erfolg und Geduld wünsche ich dir!
 
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Nach den vielen Ratschlägen über Geduld, Tarnung und Brennweite habe ich einen anderen Ansatz.

- Eisvögel sind reviertreu; Ausnahme zugefrorene Wasserflächen und Abwanderung im ersten Lebensjahr.

- Eisvögel benutzen innerhalbs ihres Revieres immer dieselben Ansitze

- Junge Eisvögel ziehen nach dem Ausfliegen umher und suchen sich eigene Reviere, dabei zeigen sie sich nicht selten sehr forsch dem Menschen gegenüber, man könnte auch sagen dumm. Beste Zeit um Eisvögel zu fotografieren wäre also September bis November. Häufig treffen die jungen Burschen dann auf ansässige Altvögel und es kommt zu rasanten Verfolgungsflügen.

Meine Eisvögel wurden alle ungetarnt geschossen.

An den Füßen hat der Eisvogel noch stellenweise bräunlich gefärbte Reste; Jungvogel, erst wenige Monate alt. Oktober 2015

http://www.oagkreisunna.de/bilder/2015/eisvogel_ml_311015.jpg


Mittlerweile hat das junge Männchen das Revier einem Altvogel abgenommen. Die braunen Stellen sind nicht mehr zu sehen. Januar 2016

http://www.oagkreisunna.de/bilder/2016/eisvogel_ml_170116_1.jpg

http://www.oagkreisunna.de/bilder/2016/eisvogel_ml_170116_2.jpg

Ich empfehle wie hier, eine Wasserfläche mit gleich mehreren Ansitzen. So kann er bei Bedarf auf einen anderen Platz ausweichen und flüchtet nicht gleich bis nach Timbuktu, wie man das von kleineren Flüssen und Bachläufen kennt.
 
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...

- Junge Eisvögel ziehen nach dem Ausfliegen umher und suchen sich eigene Reviere, dabei zeigen sie sich nicht selten sehr forsch dem Menschen gegenüber, man könnte auch sagen dumm. Beste Zeit um Eisvögel zu fotografieren wäre also September bis November. Häufig treffen die jungen Burschen dann auf ansässige Altvögel und es kommt zu rasanten Verfolgungsflügen.
...

Vielen Dank für diesen Hinweis. Wo Du das gerade so ansprichst, kann ich das aus eigener Erfahrung bestätigen. Bei einem Spaziergang Anfang November letzten Jahres an einem Flusslauf kam uns ein solcher Eisvogel schon recht nah. Nach meiner Schätzung hätte hier eine Brennweite von 200 bis 300 mm an FX schon zu guten Ergebnissen geführt.

Herzliche Grüße Nic
 
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Ich schätze, natürlich neben den ernsthaften, die nicht themenbezogenen Posts wirklich sehr. :lachen:

Kann aber auch verstehen, dass es zu Irritationen führt.

Vielleicht sollte der unglückliche Threadtitel wirklich geändert werden. Er ist einfach ein klassischer Elfer!:hehe:


LG
Dirk
 
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Da der Weiher auf meiner Hunderunde lag, fand ich nach einiger Zeit heraus, dass der Eisvogel fast immer zur gleichen Zeit (morgens früh um 7, mittags gegen 11 und abends in der Dämmerung -im Frühsommer) und auf den gleichen Ansitzast kam.

Sicher dass er nicht die ganze Zeit da war und du nur immer zu den gleichen Zeiten mit dem Hund bist :fahne:
 
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Ich bin seit vier Jahren in drei Eisvogelgebieten unterwegs , mehrfach bis zur Schmerzgrenze frustiert geht es zu 99% ohne brauchbare Ergebnisse nach Hause . Stundenlanges Ansitzen aus dem Tarnzelt bisher ergebnislos , bis auf ein paar Bilder . Dieses hier war ein Zufallstreffer ohne jede Tarnung .

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Mit 500mm und auf Grund der D800 noch jede Menge gecroppt .
 
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Bin heute morgen mal wieder an der Stelle vorbei gelaufen.

Nix.:nixweiss:

Ich weiss nicht ob ich die Nerven habe da Stundenlang mit dem Einbein herumzulaufen.

Wenn ich die Bilder sehe lohnt's sich's wohl.:up::)
 
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Ich weiss nicht ob ich die Nerven habe da Stundenlang mit dem Einbein herumzulaufen.

Du sollst ja auch nicht rumlaufen, Eisvögel lassen sich nicht "erpirschen".
Mit Tarnung hinsetzen und schauen, wo weitere seiner Ansitzäste sind, die für das Aufstellen eines Tarnzeltes geeignet sind. Dann dort warten + warten + beobachten + beobachten...
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Ohne Geduld und viele Fehlversuche klappt es nicht.

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Gruß
Heiko
 
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