Bin ich der einzige?

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ppwill

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Hallo,

nachdem ich am Freitag einen schönen Vergrößerer (Durst) ersteigert hatte geisterte mir die Frage durch den Kopf:
Bin ich ein Sonderling oder gibt es außer mir noch andere die immer noch Ihre analogen möglichkeiten verbessern?
Der Grund für mich mir eine Duka einzurichten ist eigentlich der das ich Bilder nicht nur am PC bearbeiten will und man fast keine möglichkeit mehr hat schöne S/W Abzüge machen zu lassen. Früher habe ich zwar auch analog Fotografiert (wenn soll das schon wundern?) aber bis vor Jahren konnte man auch an vielen Stellen entwickeln lassen was jetzt immer schwer/unmöglich wird.

Mich würde mal eure Meinungen hierzu inter.

Gruss

Patrick
 
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Stefan L.

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Solange es noch Photostudio13 gibt tue ich mir die Selbstentwickelei nicht an. Ich gehöre aber auch zu den Bösen, die nur die reine Entwicklung machen lassen, dann kommen die Dias/Negative auf den Scanner und werden nie wieder angesehen. ;)
 
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Phönix

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Habe erst vorige Woche meine Entwicklerdose und den ganzen Rest bekommen. Jetzt habe ich meinen ersten Film entwickelt und bin restlos begeistert. Hat beim ersten mal gleich alles geklappt.
Diese Woche fange ich einen Fotokurs für S/W Fotografie an und hoffe schon bald meine ersten Abzüge in dem Labor dort machen zu können. Du bist also nicht allein.
Leider habe ich nicht das Glück über die Räumlichkeiten zu verfügen mir eine eigene Duka zuzulegen. Sonst würde ich wahrscheinlich auch davor nicht zurückschrecken.

Gruß Felix
 
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ppwill

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Hallo,

ausschlaggebend für die Einrichtung einer eigenen Duka war das ich einen Kellerraum habe den ich dafür nehmen kann und die Preise für Vergrößerer etc. gebraucht recht günstig sind. Dann kann ich in Zukunft S/W Abzüge selber machen, Filme entwickle ich schon seit kurzem selber.

Gruss

Patrick
 
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Thierry L.

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Habe leider nicht die Moeglichkeit, mir eine DuKa einzurichten. Haette ich ansonsten schon laengst getan. Warte gerade mal wieder schon ueber eine Woche auf einen Film, den ich zum Entwickeln gegeben habe.
 
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Phönix

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Hallo,

ausschlaggebend für die Einrichtung einer eigenen Duka war das ich einen Kellerraum habe den ich dafür nehmen kann und die Preise für Vergrößerer etc. gebraucht recht günstig sind. Dann kann ich in Zukunft S/W Abzüge selber machen, Filme entwickle ich schon seit kurzem selber.

Gruss

Patrick

Wie machst du das mit dem Abdunkeln und dem Wasser im Keller?


Habe leider nicht die Moeglichkeit, mir eine DuKa einzurichten. Haette ich ansonsten schon laengst getan. Warte gerade mal wieder schon ueber eine Woche auf einen Film, den ich zum Entwickeln gegeben habe.

Zum entwickeln des Films brauchst keine Duka, dass kann man auch so machen. Wechselsack, Entwicklerdose und Chemikalien und los gehts.
Nur das Ausbelichten müsstest du dann dem Fachmann überlassen. Aber wenn ich sehe, wieviel besser meine eigenen Negative gegenüber denen des Fotografen sind. Na da weiß ich dass es sich lohnt.

Gruß Felix
 
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G

Gelöschtes Mitglied 122

Guest
Wie machst du das mit dem Abdunkeln und dem Wasser im Keller?
Auch wenn es mit Wasseranschluss in der Dunkelkammer praktischer ist, es geht auch ohne. Ich habe eine kleine Abstellkammer zur Dunkelkammer umfunktioniert. Die ist so klein, dass ich größere Abzüge nur in der Einschalentechnik entwickeln kann (oder aber in einer Dose). Da wandert sowieso jeder Abzug einzeln ins Bad zum Wässern. Ansonsten habe ich in der Dunkelkammer eine Wasserschale, in der die Abzüge gesammelt werden. Die werden dann immer mal wieder zur Schlusswässerung ins Bad gebracht. Und jetzt rede ich mir diesen Kompromiss noch schnell schön: Ohne Wasser in der Dunkelkammer kommt man öfter mal wieder an die frische Luft.

Grüße
-- Rüdiger
 
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Logger

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Hallo Patrick,

ich bin froh, daß es die Bildbearbeitung am PC gibt. Ich habe zwar den ganzen Kram noch im Keller stehen, aber aufbauen möchte ich das nicht mehr. Ich habe sogar noch irgendwo so ein Spulgerät für Meterware. Ich finde SD Karten einfach praktischer. :winkgrin: Meine Papierschalen dienen inzwischen den Karnickeln meiner Tochter als Pinkelboxen. Ich habe früher Stunden in der Dunkelkammer, im Keller verbracht. Allein für Auf- und Abbau des Labors verging mindestens 'ne halbe Stunde. Anschleißend hatte ich dann drei Bilder, wenn's hoch kam. Meistens habe ich den Weg zum Erfolg nicht notiert, damit was es so einfach nicht reproduzierbar.

Wenn ich eine Flasche öffne, rieche ich dran. Das ist sowas wie ein Reflex. Ging aiuch immer wieder prima mit dem kleinen Fläschchen von Tetenal, in dem die 95% Essigsäure für das Stoppbad war :eek:. Danach fühlt sich die Nase 'n paar Tage an, als hätte man Schnupfen.

Heute kann ich jeden Schritt am PC nachvollziehen und wenn Oma einen Abzug von irgendwas haben will, kein Problem. :D
 
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Thierry L.

Sehr aktives Mitglied
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Zum entwickeln des Films brauchst keine Duka, dass kann man auch so machen. Wechselsack, Entwicklerdose und Chemikalien und los gehts.
Nur das Ausbelichten müsstest du dann dem Fachmann überlassen. Aber wenn ich sehe, wieviel besser meine eigenen Negative gegenüber denen des Fotografen sind. Na da weiß ich dass es sich lohnt.

Gruß Felix

Wenn, dann moechte ich auch selber Abzuege machen, auf die ich auch noch einen Einfluss habe. Habe ich frueher eine Zeit machen koennen und es macht schlichtweg Spass.
Der Film, auf den ich warte, ist ein Testfilm, um die Funtionalitaet der Kamera und der Objektive zu pruefen, die ca. 10 Jahre im Abseits gestanden haben und nicht mehr bedient wurden. Deshalb auch noch keine Selbstentwicklung.
 
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ppwill

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Hallo,

das mit dem Wasser ist kein Problem da sich neben meiner zukünftigen Duka eine kleine Toilette befindet die eh keiner mehr nutzt (jetzt fragt mich um Gottes willen nicht warum wir eine Toilette im Keller haben) diese wird abgebaut und dort kommt ein Waschbecken hin. Dann kann ich dort einen PE-Washer hinstellen. Die fertigen Bilder muss ich dann nur dahin tragen (3-4 mtr.).
Das Fenster der Duka ist ein kleines Kellerfenster was sich problemlos abdunklen lässt, da der Raum sonst nur als Abstellraum genutzt wird kann ich den ganzen Kram dort problemlos stehen lassen, an die Wand kommt eine normale Küchenarbeitsplatte (60cm x 300cm) ein paar Regale und gut iss es.

Einziges Manko ist das es im Winter nicht sehr warm im Keller ist (aber auch nicht besonders kalt), ich hoffe mal auf die positiven auswirkungen des "Klimawandels" :D.

Jetzt suche ich noch einen Schalenwärmer da ich den Entwickler schon auf 20° halten will und einen PE-Washer.

Gruss

Patrick
 
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Phönix

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Auch wenn es mit Wasseranschluss in der Dunkelkammer praktischer ist, es geht auch ohne. Ich habe eine kleine Abstellkammer zur Dunkelkammer umfunktioniert. Die ist so klein, dass ich größere Abzüge nur in der Einschalentechnik entwickeln kann (oder aber in einer Dose). Da wandert sowieso jeder Abzug einzeln ins Bad zum Wässern. Ansonsten habe ich in der Dunkelkammer eine Wasserschale, in der die Abzüge gesammelt werden. Die werden dann immer mal wieder zur Schlusswässerung ins Bad gebracht. Und jetzt rede ich mir diesen Kompromiss noch schnell schön: Ohne Wasser in der Dunkelkammer kommt man öfter mal wieder an die frische Luft.

Grüße
-- Rüdiger

Wie kann man sich so eine Einschalentechnik vorstellen. Würde liebend gerne bei mir zu Hause entwickeln. Das abdunkeln bekomm ich schon hin. Aber wie ich es mit dem Wasser anstellen soll war mir bis jetzt schleierhaft.

Gruß Felix
 
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ppwill

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Hallo,

würde mich auch inter. bisher dachte ich an der 3 Schalentechnik + Wässern gäbe es wenig zu rütteln!

Gruss

Patrick
 
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G

Gelöschtes Mitglied 122

Guest
Einschalentechnik wende ich immer an, wenn ich Abzüge größer als 24x30 anfertigen will (24x30 geht in meiner kleinen Duka gerade noch wenn ich die Schalen in einem Gestell übereinander stehen habe). Letztendlich lege ich das belichtete Papier in die trockene Schale und gieße dann den Entwickler ein. Nach der Entwicklung (PE-Papier wird ja einfach ausentwickelt, nach einer bestimmten Zeit passiert da nicht mehr viel, s.d. man Zeit hat) gieße ich den Entwickler zurück in die Flasche und gieße das Stoppbad ein. Danach das gleiche mit dem Fixierer. Wenn der Abzug fixiert ist trage ich die Schale ins Bad, spüle den Abzug noch in der gleichen Schale ab und lege ihn ins Wässerungsbad. Die Schale wird abgetrocknet und geht für den nächsten Abzug wieder zurück in die Duka. Das ganze kostet nicht viel mehr Zeit als wenn ich normal mit mehreren Schalen arbeite, aber ich brauche weniger Platz und die Chemie gast nur dann aus, wenn sich auch wirklich benutzt wird, das hält den Geruch in der Dunkelkammer niedrig.

Grüße
-- Rüdiger
 
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kumgang3

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Ich würde ganz gern mal wieder in eine DuKa herumplanschen,aber ich kann es nicht mehr.
meine Augen sind zu schlecht geworden.:confused:
 
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JackMcBeer

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Also ich habe weit über 10 Jahre alle meine Filme und Bilder selbst entwickelt und Vergrößert (auch beruflich, alle Formate bis zu Rollenware, 97cm breit).

Ich hab keinerlei Verlangen, dieses nochmal durchführen zu müssen.
Die heutige Software und ordentlichen Drucker bieten mir wesentlich mehr und bessere Möglichkeiten als jede Dunkelkammer.

Wer es natürlich probieren möchte, wird dabei sicherlich nicht dümmer und wenn es ihm Spass macht, dann soll er es von mir aus auch machen.


jan.
 
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