Frage Bildqualität mit Telekonverter

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SJ Münchfeld

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Für meine Olympus OM-1 mit dem 50-150/2.8 habe ich mir den Telekonverter MC-14 (1,4-fach) gekauft. Es handelt sich um einen Gebrauchtkauf.

Ein erster Test war ernüchternd, weil die Bildqualität doch sichtbar leidet, wenn ich den Telekonverter nutze. Ich weiß nun nicht, um die Qualität stets so deutlich nachlässt oder ob ich ein Montagsmodell erwischt habe. Dazu interessiert mich euere Meinung.

Hier zum Vergleich zwei 100-%-Ausschnitte (Blende 4, 1/125, Brennweite 150 mm, ISO 200), beide JPEG ooC.

Ohne Telekonverter:

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Mit Telekonverter:

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Telekonverter verschlechtern immer die Abbildungsqualität des Objektivs, an dem sie hängen. Deshalb wundere ich mich immer, dass Nikon sie mittlerweile auch an Zooms wie dem Z180-600 empfiehlt: Selbst an dem alles überragendem Zoom Z70-200 f2,2 VR S nimmt mit dem 1,4er TC die Qualität etwas ab. An lichtstarken, sehr guten Festbrennweiten, kann man schon einen 1,4er TC benutzen. Aber die meisten lichtstarken Festbrennweiten von Nikon haben von Haus aus bereits einen 1,4er TC eingebaut, der besser auf das Objektiv abgestimmt ist, als der allgemeine 1,4er TC. Einen 2,0er TC wurde ich niemandem raten. Zur Vertiefung ist es interessant, die verschiedenen Reviews der TC-tauglichen Z-Objektive nei photographylife zu lesen, da findet man viel Interessantes zum TC-Einsatz.
 
2 Kommentare
C
Christian B. kommentierte
Die Test der beiden besten Nikonteles mit eingebautem TC bei www.photographylife.com bestätigen Deine Aussage, der eingebaute TC sei besser abgestimmt als der separat erhältliche nicht, ebensowenig dass vom TC 2x abzuraten sei.
 
B
Brunke kommentierte
Natürlich muss eine zusätzliche Linsengruppe die man einfügt, einen Einfluß haben. Es ist aber die Frage, ob der Unterschied nur messbar ist oder auch sichtbar. Beim Z70-200 mit TC 1,4 erkenne ich keine Verschlechterung. Selbst mit dem TC 2,0 liefert das Objektiv noch ganz gut ab. Aber dann erkennt man schon eine Verschlechterung. Allerdings ist das Objektiv Referenzklasse und da kann man sich einen gewissen Qualitätsverlust leisten. Am 100-400 ist der TC 2,0 nicht zu empfehlen.
 
@Furby hat insoweit Recht, dass ein Objektiv solo stets besser ist als ein Objektiv , das dieselbe Brennweite nur mit TC erreicht. Mittlerweile sind Grundobjektive und TCs aber so gut, dass - bei allen damit verbundenen Einschränkungen - in der Regel sehr gut verwendbare Ergebnisse erzielt werden können. Die Tests bei photographylife kommen zum Ergebnis, dass ein guter TC zu besseren Ergebnissen führt als wenn man im selben Verhältnis cropped.

So deutlich sichtbar wie in Deinem Fall sollte der Unterschied nicht sein. Kannst Du Fehlfokus und Verwacklung ausschließen?
 
5 Kommentare
Bertho
Bertho kommentierte
Metalhead
Metalhead kommentierte
Und wir sprechen hier fast immer von den wirklich gelungenen neuen TCs für Nikon Z. Der TS hat aber einen von Olympus. Ist dessen Qualität in etwa gleich zu dem 1.4er von Nikon Z? Das wissen wir nämlich auch nicht.
 
SJ Münchfeld
SJ Münchfeld kommentierte
@Christian B. und @Bertho
Die Kamera stand auf einem Stativ. Auslösung mit 2 Sekunden Verzögerung. Fokus habe ich meines Wissens nicht geändert.
 
kommentierte
SJ Münchfeld
SJ Münchfeld kommentierte
Ich habe den Fokuspunkt nicht geändert. Fokussiert habe natürlich durch Drücken der Auslösetaste.
 
Meine Erfahrungen sind folgende: Wenn schon ein TC, dann nur ein eingebauter alles andere kommt für mich nicht mehr in Frage. Mein 1,4er für die Z verwende ich so gut wie gar nicht mehr. Nur zwei Beispiele
Das 4/180-400 mit dem eingebauten TC und das Z 100-400 mit dem TC. Beim 180-400er verwende ich den TC nur im Bereich 400-560 mm, aber wie sieht es mit dem 100-400er? Der Konverter sitzt jetzt am Objektiv und ich brauche schnell 200 - 350 mm, der wo jetzt immer wieder den Konverter entfernt möchte ich sehen, in der Theorie schon aber in der Praxis sieht das ganz anderst aus. Mit dem Konverter habe ich einen sichtbaren Verlust, da ich in der Praxis zwei Blendenstufen Verlust habe (+1 Blende durch das abblenden) oder ich muss mit der ISO arbeiten. Mit dem 4,5/400 sieht meine Erfahrung so aus, lieber eine kürzere Zeit und croppen, denn ich will nicht unbedingt ein Stativ mitnehmen, und die Ergebnisse sind in fast allen Fällen gleich gut.
 
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B
Brunke kommentierte
Ich glaube hier geht es um die Frage, ob das Ergebnis nutzbar ist. Handling und der Verlust der Lichtstärke sind ja vorher klar.
 
Moin,
meine Erfahrungen: Telekonverter ist nicht gleich Telekonverter. Ich hatte mal einen von Kenko, mit dem war ich sehr unzufrieden und ersetzte ihn durch einen von Nikon. Eine gute, wenn auch teure Idee. Bei den Z-Cameras ist es - so ich informiert bin - in Bezug auf den AF egal, ob ein Telekonverter eingesetzt wird, oder nicht. Bei den DSLR-Cameras ist ein Telekonverter nur sinnvoll, wenn die Maximalöffnung von f/5,6 nicht unterschritten wird: Dann stehen wesentlich weniger AF-Felder zur Verfügung, und der Vogel wird nicht mehr korrekt focusiert... Grundsätzlich nutze ich lieber den Telekonverter, als dass ich eine Ausschnittvergrößerung anfertige.
 
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Keine Frage es gibt gute und es gibt weniger gute Konverter. Die meisten Anwender versuchen große Distanzen mit einem TC zu überbrücken. Es ist eine sehr günstige Alternative zu einer langen Brennweite. Und hier liegt der erste Fehler, dadurch hat man viel mehr Luft zwischen sich und dem Motiv, was je nach Tageszeit zum Nachteil werden kann. Ein TC ist ganz grob gesehen nur ein "Crop"-Werkzeug. Er nimmt einen Ausschnitt des vom Objektiv projizierten Bildes und vergrößert dieses auf die Sensorgröße von 36x24mm (bei FX). Somit werden hier die Fehler, welche das Objektiv besitzt, vergrößert dargestellt und somit "besser" sichtbar.

Ich verwende den normalen Konverter (Z1,4) nur gezielt im Nahbereich, beim eingebauten Konverter habe ich keine Schwächen finden können, die meisten Fehlerursachen lagen hinter der Kamera.

Warum jetzt hier im Nahbereich bereits sichtbaren Qualtitätsverlust gibt, kann ich mir nicht erklären. Man müsste einige Einflüsse (Wackeldackel, Stativ, Verschlußzeit, Naheinstellgrenze...) betrachte und die möglichen Fehler ausschließen.
 
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W
W.W. kommentierte
Stimmt, die atmosphärischen Störungen werden gerne unterschätzt oder ignoriert. Viele denken, mit dem Konverter wäre das gleiche wie näher am Motiv zu stehen.
 
ni27fo
ni27fo kommentierte
dann denken "viele" das auch beim Wechsel von einem 400er auf ein 600er? Wer sich mit Tele-Fotografie beschäftigt, dem wird das doch wohl klar sein - hoffe ich zumindest
 
Furby
Furby kommentierte
Für den Nahbereich hast Du natürlich Recht, @ seamaster, aber in den meisten Fällen werden die TC als "Cropmaschinchen" zum "Näherheranholen" genutzt und das wird auch explizit von den Kamera-/Objektivherstellern beworben.
Aber genau aus diesen Gründen finde ich es sehr schade, dass das Z MC 105 nicht konvertertauglich ist, obwohl es gerade bei ihm Sinn machen würde, weil es auch gerade - im Gegensatz zu seinem konvertertauglichen F-Vorgänger - eine über alles erhabene Abbildungsqualität verfügt. Hier würde in der Tatein Konverter sinnvolle Arbeit über den Maßstab 1:1 hinaus leisten.
 
kommentierte
Ja, ich finde es ebenfalls schade, dass der ZTC1,4 nicht an das Z105MC angebracht werden kann. Hier habe ich eine günstige Alternative in Form von Meike-Zwischenringen gefunden. Für Hinundwieder reicht es allemal.
 
Meine langjährigen Konverter-Erfahrungen dazu:
1977 Nikon FM Sigma 2,8/135mm ging so, mit Kenko TK 2x = Schrott
1978 Novoflex 5,6/400 3-B allein ganz prima, aber bei Dia-Film 400 ASA schwierig wegen Korn, SW bis 400/800 ASA prima bei Entwicklung in Emofin 2-Bad-Push Entwickler. Konverter Novoflex TEX 2x wenig hilfreich...
1984 Nikkor 5,6/400 sehr scharf bei 5,6, nie mit Konverter versucht
1988 Nikkor 3,5/400 super scharf schon bei offener Blende, selbst mit Konverter TC301 als 7/800 vom großen Stativ aus sehr gut zu verwenden; noch besser wenn unter der Kamera zum Abstützen noch ein solides Einbein bei statischen Motiven wie Nester von Lummen auf Vogelbergen
1996 AF-Nikkor 4/300 immer ohne Konverter in Pinguinkolonien, sehr gut
2000 AF-S 4/300 auch mit TC14eII sehr gut, benutze ich bis heute
2012 AF-S 4/70-200, sehr scharf, auch mit TC14eII sehr gut
2014 AF-S 4/200-400 VRII, da ist der TC14eII quasi immer dran, hervorragend, für Vogelkolonien und vom Schiff aus für Wale und Eisbären meine Lieblingslinse
 
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Ich habe ein Déjà-vu, die immer wieder auftauchende Telekonverter-Diskussion. Dabei lässt sich diese auf eine sehr einfache Formel reduzieren, die jeder für sich lösen muss: Reicht Croppen oder brauche ich optischen Zoom? Und wenn Optik, dann Telekonverter oder ein natives Objektiv mit der entsprechenden Brennweite?
 
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Kenne mich mit dem OM System überhaupt nicht aus.
Und wir sprechen hier fast immer von den wirklich gelungenen neuen TCs für Nikon Z. Der TS hat aber einen von Olympus. Ist dessen Qualität in etwa gleich zu dem 1.4er von Nikon Z? Das wissen wir nämlich auch nicht.
Wenn es sich um den M.ZUIKO DIGITAL 1.4X TELEKONVERTER MC‑14 handelt, dann ist dieser mit mit 6 Linsen in 3 Gruppen immerhin ungefähr gleich aufwändig konstruiert wie der auch nach meiner Erfahrung hervorragende Nikon Z 1,4x TC (6 Linsen in 4 Gruppen). Ich würde daher erstmal von einer ordentlichen Leistung ausgehen.

Aber:
ich verstehe die Vergleichs-Aufnahmen überhaupt nicht. Beide Aufnahmen zeigen doch den gleichen Bild-Auschnitt. Wieso das? Bei gleicher Ziel-Auflösung (100% Darstellung) sollte doch der Bild-Auschnitt mit TC ein vergrößertes Bild zeigen?
Stehe ich mal wieder auf'm Schlauch?
Oder kann es sein, dass bei der Aufnahme mit TC das Zoom Objektiv in der Brennweite um Faktor 1,4 kürzer eingestellt wurde? Wenn dem so wäre, würden mich die Bildergebnisse nicht überraschen.
 
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Wuxi
Wuxi kommentierte
ich verstehe die Vergleichs-Aufnahmen überhaupt nicht. Beide Aufnahmen zeigen doch den gleichen Bild-Auschnitt. Wieso das? Bei gleicher Ziel-Auflösung (100% Darstellung) sollte doch der Bild-Auschnitt mit TC ein vergrößertes Bild zeigen?
Stativ wurde benutzt, die Gräser im HG sind völlig identisch angeschnitten. Wenn es beides 100% Crops sind kann ja nur die Brennweite angepasst worden sein.
Ich finde der Vergleich zeigt gar nichts.
 
Wuxi
Wuxi kommentierte
Wenn ich einen TK entwickle würde ich den ja eher für lange Brennweiten optimieren weil dafür ist er ja gedacht, ein TK an der mittleren oder weitwinklichen Brennweite macht ja überhaupt keinen Sinn.
 
T
Tom.S kommentierte

Wenn es beides 100% Crops sind kann ja nur die Brennweite angepasst worden sein.

Oder der Abstand wurde verändert (=vergrößert).
 
Wuxi
Wuxi kommentierte
schau mal die Grashalme im HG an, so präzise schafft man das nicht.
 
Schaut Mal auf YouTube nach "Die Grosse Objektivreihe" von Krolop & Gerst und/oder besorgt euch "Das Grosse Buch der Objektive" aus dem Rheinwerk Verlag. Es ist ja kein grundsätzlicher Fehler, sich mit der Funktion seines Werkzeugs zu beschäftigen und dessen Grenzen zu verstehen.

tl;dr Ein Telekonverter sollte - sofern er unbedingt eingesetzt werden muss - für das eine Objektiv, an dem er verwendet wird, berechnet und hergestellt werden. An JEDEM anderen Objektiv wird er die Abbildungsleistung deutlich verschlechtern. So viel auch zu universellen x1.4 oder x2 Konvertern.
 
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1
1bildermacher1 kommentierte
Die meisten Käufer eines Konverter wollen die Fehler oder den Verlust nicht sehe. Ich stehe dazu mein Z 1,4er war ein Fehlkauf.
 
B
Brunke kommentierte
Ob es nun ein Konverter und genau ein dazu passendes Objektiv sein muss, sei mal dahingestellt. Wenn ich das richtig sehe, ist die Zeit der universellen TKs sowieso vorbei. Bei Nikon gibt es zwei Konverter, die an 6 (?) Objektiven verwendet werden können. Da wird sich auch jemand vor der Konstruktion der Objektive Gedanken gemacht haben, ob das miteinander Sinn macht. Aber auch hier gilt, dass es umso weniger Sinn macht, je lichtschwächer das Objektiv ist. Wie schon weiter oben geschrieben, die Kombi aus Z70-200 und TC14 macht wirklich sehr viel Sinn.

Was dann der einzelne noch als brauchbar akzeptiert, dürfte sehr unterschiedlich bewertet werden. Offenbar werden an die technischen Möglichkeiten der Ausrüstung manchmal höhere Ansprüche gestellt, als an die entstandenen Machwerke. Trotz meterlanger Ausrüstungssignatur entstehen nur Knipsbildchen. Aber Hauptsache man kann jedes Objektiv an jede vorhandene Kamera schnallen und hat jeden verfügbaren Konverter im Stock. Wobei der Einwurf jetzt ausdrücklich nicht auf Dich @shovelhead gemünzt war.
 
dhm
dhm kommentierte
Kann ich so nicht unterschreiben. Für mich macht der TC 1,4 Sinn und mit dem Lichtverlust kann ich leben wenn es mal sein muss.
Und die Verhälnismäßigkeit eines eingebauten TC ist auch eine Frage der Investition. Dazu müßte dies mein vorrangiger motivmäßige Fotobereich sein.

Angetestet 400mm mit Konv. 1,4 also 560mm (Z9, 1000 ISO, Bl. 6,3, 1/6400 Sek.
Im Original kann man jedes Federdetail erkennen. - Was will man mehr?


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Hier mal lesen. Steht alles drin. Vorteile, Nachteile, wo TCs nützlich sind.

So krass wie in #1 habe ich das - auch mit älteren Nikonkonvertern - den unvermeidbaren Qualitätsverlust noch nicht beobachten können.

 
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B
Brunke kommentierte
Wo lesen?
 
C
Christian B. kommentierte
B
Brunke kommentierte
Also ich bin von den neuen Nikon Z-TC-s überrascht. Hatte zuvor mal die Sigma TC1401 und TC2001 auf einem 150-600 sowie den TC2001 auf dem, 500PF.
Ich muss dazu sagen, dass ich oft "nur" Beleg- und Bestimmungsfotos mache, also kein Pixelpeeping.
Aber letztens mit der Z50II und dem 400 4.5 + TC 2.0 eine Kohlmeise getestet und das Gefieder war detailreich wie mt dem Sigma 150-600 ohne Konverter.
Was mir aber aufgefallen ist: sobald man etwas croppt sieht man die Unterschiede, mit TC 2.0 doch leichte Unschärfe.
Solche Qualität wie @dhm mt dem Kibitz zeigt kann ich durchaus für den 1.4 er bestätigen

Was ich noch sehe: Durch die neuen Objektive und die Kameras sind die Ansprüche gestiegen, vor 10 Jahren hätte man sich die Qautität mit einem 2xTC gar nicht vorstellen können

Ein schlechtes Beispiel, da ein kleiner Ast etwas davor ist (dadurch auch die komische Aufhellung) , anderes hab ich jetzt nicht gefunden
Goldammer : Z50II + Z400/4.5 + TC2.0: ISO280, 1/250s f/9 Crop auf 1450x1450 pixel!
Goldammer.JPG
 
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Parallaxe
Parallaxe kommentierte
Ja ja, ich höre immer dass Alles besser geworden ist durch das Z-System und welch tolle Fortschritte die Technik gemacht hat :sdb69633: .
Das Rad quasi wieder mal neu erfunden.

Nur mal so zum Vergleich:

Nikon D300 mit Teleconverter Nikon TC20E III und AF-I Nikkor 300mm/2.8D aus 1995

(bitte 2x aufs Bild klicken)

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B
Brunke kommentierte
Ja ja, ich höre immer dass Alles besser geworden ist durch das Z-System und welch tolle Fortschritte die Technik gemacht hat :sdb69633: .
Wenn sich das Bild klärt, nachdem sich das Werbegeschwurbel und Influenzergesabbel verzogen hat, kann man schon feststellen, dass es auch Fortschritte gegeben hat. Manche leiten daraus ab, dass der, der das äußert, der Meinung ist, dass früher alles schlecht war. Das ist eine unzulässige Schlußfolgerung. Schade, dass damit immer wieder Stimmung gemacht wird.

Das Rad quasi wieder mal neu erfunden.
Nee das ist immer noch ein Rad. Aber wer will bestreiten, dass es auch beim Rad eine Evolution gegeben hat.
 
Ich nutze beide MFT-Konverter von Olympus, den MC-14 und den MC-20 am Oly 40-150/f2.8 Pro und bin äußerst zufrieden mit der BQ beider Konverter!
Allerdings lohnt sich der Einsatz nur mit hochwertigen Olympus Pro-Objektiven (z.B. 40-150/f2.8 Pro oder 300/f4 Pro), für die diese Konverter konstruiert wurden und empfohlen werden.
Wenn eine Linse selbst schon nicht die allerbeste BQ aufweist, bringt ein Telekonverter absolut nichts. Es werden nur die sowieso schon vorhandenen Bildmängel zusätzlich vergrössert. Da ist die Enttäuschung bereits vorprogrammiert.
Das gilt im Übrigen für alle Systeme!
 
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SJ Münchfeld
SJ Münchfeld kommentierte
Vielen Dank für deine Einschätzung @m-hermann. Wie ich in meinem Eingangsbeitrag schrieb, verwende ich den Konverter ebenfalls an einem 40-150/2.8. Dieses hat eine sehr gute Bildqualität, mit zwischengestecktem Konverter hingegen lässt die Qualität sichtbar nach. Da habe ich wohl wirklich ein Montagsmodell erwischt.
 
m-hermann
m-hermann kommentierte
Wie gesagt, vor allem mit dem MC-14 kann ich an dieser Linse keinen Unterschied mit/ohne TC festellen. Meistens verwende ich sogar den MC-20, um auf 600mm @KB zu kommen. Selbst damit müsste man schon pixelpeepen auf >100%, um Unterschiede wahrzunehmen. Es wird dann sicherlich was zu finden sein, denn von nix kommt nix. Aber wenn man das Glück hatte, eine hohe optische Qualität sowohl beim Objektiv als auch bei den Konvertern zu haben, kann das Endergebnis eben durchaus in Ordnung sein.
Im Übrigen verwende ich diese Kombination(en) z.Zt. an einer Panasonic Lumix DC-G9, die sehr gut mit dieser Linse + MC's performt, sogar besser als meine uralte OM-D E-M1.1. Aber ich liebäugle noch mit einer E-M1.2 :rolleyes:.

VG Mani
 
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volkerm
volkerm kommentierte
Vielleicht scheitert es nur an deiner ungewöhnlichen Art der Nutzung im oben gezeigten Beispiel. Das Zoom auf mittlere Brennweite zu stellen plus Konverter dran ... dafür ist's bestimmt nicht optimiert.
 
Na, dann sage ich vielleicht noch etwas Neues. Ich habe über etliche Jahre hinweg immer mal wieder Telekonverter benutzt (Nikon FX 1,4x und 2x, Canon RF 1,4x) und immer wieder durch sorgfältige Vergleichstests festgestellt, dass die Abbildungsqualität bestenfalls genausogut war, als wenn man das ohne TK geschossene Bild sauber hochskaliert. Der TK war also eher ein Bequemlichkeitstool als eine Notwendigkeit.

Zwei Ausnahmen von dieser Erfahrung habe ich in den letzten Jahren kennengelernt: Den Nikon Z 1,4x und den Olympus MC-14. Beide liefern an den von mir damit benutzten Objektiven (Z800 f/6.3, Olympus 150-400 f/4.5 TC) ausgezeichnete Leistungen, was im Falle des Olympus sogar bei eingeschaltetem internen TK gilt. Natürlich gibt es auch da noch einen Schärfeverlust, der aber hinreichend klein ist.

Wie aber schon von Anderen gesagt wurde, gilt, dass ein externer TK einen Kompromiß darstellt, da unterschiedliche Objektive idealerweise unterschiedlich angepaßte TKs brauchen. Ich vermute, dass die jeweiligen TKs an meinen Objektiven recht nah am idealen sind und deswegen gut funktionieren. Das muss noch lange nicht für andere Objektive gelten, daher kann es durchaus sein, dass der Olympus-TK am 40-150mm-Objektiv (das soll es wohl sein) keine wirklich überzeugende Leistung bietet. Der muss deswegen noch lange nicht defekt sein. Überprüfen läßt sich das nur durch Testen an verschiedenen, bevorzugt längeren Objektiven. (TKs dürften eher nicht für 150mm optimiert sein...)
 
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