Bildqualität D300 mit Alt-Nikkoren (AI)

Thread Status
Hello, There was no answer in this thread for more than 30 days.
It can take a long time to get an up-to-date response or contact with relevant users.

LensFlare

Sehr aktives NF Mitglied
Registriert
Hallo @ll

ich komme von der FM2 und möchte nun in das digitale NIKON-Lager wechseln.
Des Weiteren besitze ich folgende manuelle Optiken (NIKKOR AI):

1x f2.0/24mm
1x f1.4/50mm
1x f2.5/105mm
1x f8/500mm Spiegeltele

Sicherlich möchte ich gerne diese guten Optiken weiterhin verwenden und liebäuge nun mit einer D300. Die Features dieser Kamera klingen überzeugend. Darüberhinaus bietet sie ebenfalls einen 'Blesator'.

Mich würde nun brennend interessieren, wie sich die alten Optiken, die zwar VF gerechnet sind, aber eben für Film und nicht für Microlinsen der Sensoren, schlagen. Können die alten MF-Nikkore an einer Kamera, wie die D300 eine ist, überzeugen, oder kann man das vergessen?

Mich interessieren eure geschätzten Erfahrungen und Meinungen sehr.
Über reichlich Fedback würde ich mich freuen!
 
Anzeigen
Hallo,
hast du schon mal bei Bjørn Rørslett nachgesehen, er schreibt viel über die "alten" MF-Schätze an den digitalen Nikons.

Hallo Stefan,

lieben Dank für den interessanten Link, den ich bisher nicht kannte. Jedoch würde mich interessieren, welche Community-Fotografen Erfahrungen mit manuell zu fokussierenden "Alt-Optiken", im Gespann mit der D300, sammeln konnten, und welche Ergebnisse sie erhalten/erhielten und welche Schlüsse daraus ziehen.

Wäre schön, wenn sich noch Kollegen finden würden, die Erfahrungen austauschen möchten. Ich bin sehr interessiert!
 
Kommentar
Da muesste es eigentlich eine Menge Leute im Forum geben, die sehr dezidierte Erfahrungen mit AI Objektiven an der D200/D300 haben.

Ich habe ein meiner neuen D300 mal mein AI 50/1.8 (mit einer FM gekauft) versucht. Scheint mir nicht wesentlich besser als mein 35-70/2.8D. Ist aber schoen klein und hat eine tolle Haptik. Ist aber sicherlich kein aussagekraeftiger "Test" gewesen.

Gruesse, Det
 
Kommentar
Ich sehe das Hauptproblem bei der Fokussierung (ohne eine nachgerüstete
Schnittbild-Einstellscheibe). Die alten Objektive sind teilweise erstaunlich
leistungsfähig, aber es ist schwierig, das Optimum herauszuholen, wenn
die Fokussierung leicht daneben liegt.

MfG, Jürgen
 
Kommentar
1x f2.0/24mm
1x f1.4/50mm
1x f2.5/105mm
1x f8/800mm Spiegeltele
  1. kann ich nichts zu sagen
  2. Das 50er ist sehr gut
  3. das 105/2.5 ist eines der Sahnestückchen unter den alten Objektiven. War mal ein Geheimtipp, hat sich aber inzwischen rumgesprochen, sodass sie inzwischen gebraucht wieder Geld kosten :eek: :hehe: ...
  4. Das 500er soll für ein Spiegeltele recht gut sein, kenne ich aber persönlich nicht (nicht nur an Digital). Zum 800er habe ich keine Infos
 
Kommentar
@ll

zunächst vielen Dank für eure Mühen und Einschätzungen!

Ich sehe das Hauptproblem bei der Fokussierung (ohne eine nachgerüstete
Schnittbild-Einstellscheibe). Die alten Objektive sind teilweise erstaunlich
leistungsfähig, aber es ist schwierig, das Optimum herauszuholen, wenn
die Fokussierung leicht daneben liegt.

Hallo Jürgen,

das ist sicherlich ein Aspekt, der zu berücksichtigen ist. In meinen alten FM2s habe ich seit Anfang an Mattscheiben ohne Schnittbildindikatoren, da ich diese vorziehe. Sie sind natürlich nicht mit den aktuellen Scheiben zu vergleichen. Es stimmt mich freudig zu lesen, dass wohl die optischen Leistungen der alten Schätzchen durchaus auch an modernen DSRLs zu gefallen wissen. Gibt es denn, bis auf die zu berücksichtigende Brennweitenverschiebung, noch Faktoren, welche evtl. negative Auswirkungen mit sich bringen? Wie sieht es mit den Auflösungen und den Rechnungen der alten Gläser aus. Reicht denn deren Vermögen für den Sensor (Microlinsen) aus, oder haben hier speziell gerechnete DX-Linsen signifikante Qualitätsvorteile?

Es geht mir hierbei nicht um den Auto-Fokus; den außen vor. Einzig die Abbildungsleistungen der manuellen AIs im Verbund mit einer z.B. D300 stehen im Mittelpunkt meines Interesses. Über weitere Wortmeldungen (Erfahrungen aus der Praxis) würde ich mich sehr freuen!
 
Kommentar
Hi,

ich habe von den von dir genannten Objektiven das 50mm 1:1.4 AIS und das 105mm 1:2.5 AIS mal an einer D200 ausprobieren können. Die D200 gehört einem Kollegen und dieser hat sie mit einem Schnittbildindikator nachgerüstet, ich glaube das Katzeye Modell. Einen Versuch vorher ohne Schnittbild war es etwas komisch, aber da ich an meiner F3 auch u.a. eine komplett klare Mattscheibe habe ging das auch. Ist halt sehr gewöhnungsbedürftig. An meiner F5 mache ich das auch nur mit dem Schärfepunktindikator des Autofokus und dann dauert es manchmal schon etwas länger als normal. Wie gesagt Gewöhnungssache.

Sowohl das 50mm als auch das 105'er waren erstaunlich gut, beim 105'er hatte mich allerdings die Crop-Brennweitenverlängerung gestört. Vom Kopf her war ich halt immer bei 50 bzw. 105mm und daher habe ich meist intuitiv die "falschen" Linsen drangeschraubt. Aber das ist natürlich kein Kriterium. Die Objektive zeichnen sehr scharf und auch ohne Verzeichnungen ab, Vigenttierungen konnte ich selbst beim 20mm AIS nicht erkennen, das wird wohl am Crop liegen und somit eh kein Problem sein wenn es eine DX Kamera ist.

Auch Top war das 28mm AIS was zu 42mm mutierte und durch die Naheinstellgrenze von 20mm sehr interessant war.

Bernd
 
Kommentar
  1. kann ich nichts zu sagen
  2. Das 50er ist sehr gut
  3. das 105/2.5 ist eines der Sahnestückchen unter den alten Objektiven. War mal ein Geheimtipp, hat sich aber inzwischen rumgesprochen, sodass sie inzwischen gebraucht wieder Geld kosten :eek: :hehe: ...
  4. Das 500er soll für ein Spiegeltele recht gut sein, kenne ich aber persönlich nicht (nicht nur an Digital). Zum 800er habe ich keine Infos

Hallo Andreas,

du hast natürlich recht - ein Faux Pas meinerseits. Es handelt sich natürlich um das f8/500mm - ich habe es weiter unten in meinem Ausgangspost angepasst und mit [edit] gekennzeichnet; wie ich bloß daruf kam? :confused:


@Bernd

auch dir Dank für die nützliche Info - es hat den Anschein, dass da doch was geht und besagte Schätzchen nicht im Schrank "vergammeln" müssen. Allein das f2.0/24mm würde durch die Brennweitenverlängerung ein wenig an Aktraktivität verlieren. Eine denkbare digitale
16-50mm/17-55mm "Immerdrauf-Lösung" zzgl. des 'analogen' 105er (dann 158mm) wäre doch schon eine Basis. Das AI f1.4/50mm wäre dann quasi ein gemäßigtes Portrait-Objektiv mit durchaus brauchbarer Lichtstärke.
 
Kommentar
Was die älteren Weitwinkel angeht, so gibt es einige (wenige) positive Überraschungen und viele Enttäuschungen.

Das 24/2 AiS gehört für mich zu den o.g. WW-Enttäuschungen - analog mochte ich es gerne, aber an der DSLR hat es mich nicht überzeugt. Der Schärfeabfall zum Bildrand und die CA/Farbquerfehler waren auf dem Niveau mittelmässiger Zooms.

Das 105/2.5 mag ich sehr gerne, tolle optische Leistung auf kleinem Raum.

Ein 8/800 Reflex-Nikkor gab es nicht. Wenn das 500/8 gemeint ist, so ist das recht brauchbar als Effektlinse, mit den üblichen Einschränkungen der Spiegeltele. Knackige Schärfe bei 12MP sollte man nicht erwarten und der Kontrast ist insgesamt eher gering.
 
Kommentar
Hi,

das 105mm 2,5 ist immer noch meine Refernz in Sachen Portraittele, an allen Cams!!!! Ich liebe es;)

Das 500mm f8 habe ich verkauft, weil an ner Digi für mich unbrauchbar. War an Film nen netter Kompromiss.

Beim 50ger würde ich dir das 50mm f2 empfehlen, optisch besser als das 1,4.

Fazit: Die alten AI sind teilweise Klassen besser als die gesamten wohlgepriesenen Suppenzooms a' la 18-200.

LG
Frank
 
Kommentar
Was die älteren Weitwinkel angeht, so gibt es einige (wenige) positive Überraschungen und viele Enttäuschungen.

Das 24/2 AiS gehört für mich zu den o.g. WW-Enttäuschungen - analog mochte ich es gerne, aber an der DSLR hat es mich nicht überzeugt. Der Schärfeabfall zum Bildrand und die CA/Farbquerfehler waren auf dem Niveau mittelmässiger Zooms.

Aha, eine klare Aussage - vielen Dank dafür!

Das 105/2.5 mag ich sehr gerne, tolle optische Leistung auf kleinem Raum.

Das 105er hat mich schon auf Film fasziniert. Schön, dass es seine Eigenschaften auch auf Sensor ausspielen kann. Allein die Mechanik ist schon ein Traum! (intergrierte Sonnenblende)

Ein 8/800 Reflex-Nikkor gab es nicht. Wenn das 500/8 gemeint ist, so ist das recht brauchbar als Effektlinse, mit den üblichen Einschränkungen der Spiegeltele. Knackige Schärfe bei 12MP sollte man nicht erwarten und der Kontrast ist insgesamt eher gering.

Das ist korrekt! Eine Freud'sche Fehlleistung meinerseits, die ich schon weiter unten korrigiert habe. :fahne:;)


@Frank

Oha, ebenfalls eine klare Ansage. Irgendwie kommt jetzt schon Freude auf, ohne jemals eine DSLR besessen zu haben. Allein die vorhandenen Objektive scheinen schon ein gewichtiges Argument dafür zu sein, NIKON weiterhin treu zu bleiben.
 
Kommentar
Hallo Jürgen,

das ist sicherlich ein Aspekt, der zu berücksichtigen ist. In meinen alten FM2s habe ich seit Anfang an Mattscheiben ohne Schnittbildindikatoren, da ich diese vorziehe. Sie sind natürlich nicht mit den aktuellen Scheiben zu vergleichen.

Ich verwende in meinen F Gehäusen auch Mattscheiben ohne
Schnittbildindikator, aber das kleinere Sucherbild der D300 und
die nicht zur Scharfstellung optimierte Einstellscheibe (die noch
nicht einmal genau zu justieren ist), sind ein ganz anderes
Problemfeld. Hinzu kommt noch, bedingt durch den Cropfaktor,
dass man versuchen muss, einen noch geringeren Unschärfekreis-
durchmesser (als bei KB) zu erreichen, was in der Praxis noch
genaueres Fokussieren erfordert.
Bei statischen Motiven (Stativ Einsatz) ist dies bei der D300
über Live-View in den Griff zu bekommen, aber bei allen anderen
Situationen/Motiven, vermisse ich den Autofokus schmerzlich.

Wenn es um die Nutzung von alten MF-Objektiven geht, dann
wäre die D3, die m.E. bessere Basis. Das lohnt aber nur, wenn
es nicht auf das Geld ankommt und Sentimentalität im Spiel ist.
Und wenn das Geld keine Rolle spielen sollte, es auf Qualität
ankommt und MF zumindest nicht stört, dann wären auch die
neuen Objektive von Zeiss eine nähere Betrachtung wert.

MfG, Jürgen
 
Kommentar
Ich verwende in meinen F Gehäusen auch Mattscheiben ohne
Schnittbildindikator, aber das kleinere Sucherbild der D300 und
die nicht zur Scharfstellung optimierte Einstellscheibe (die noch
nicht einmal genau zu justieren ist), sind ein ganz anderes
Problemfeld.

Hallo Jürgen,

dies widerum, liest sich nicht so dolle - könntest du noch ein bisschen dataillierter auf das 'kleine Sucherbild' der D300 eingehen? Ich dachte, der Sucher entspricht einem 100%-Frame; verstehe ich da was nicht?

Des Weiteren würde mich interessieren, wie du das mit der nicht zu 'justierenden' Mattscheibe meinst.

Hinzu kommt noch, bedingt durch den Cropfaktor,
dass man versuchen muss, einen noch geringeren Unschärfekreis-
durchmesser (als bei KB) zu erreichen, was in der Praxis noch
genaueres Fokussieren erfordert.
Bei statischen Motiven (Stativ Einsatz) ist dies bei der D300
über Live-View in den Griff zu bekommen, aber bei allen anderen
Situationen/Motiven, vermisse ich den Autofokus schmerzlich.

Hmmm...

Wenn es um die Nutzung von alten MF-Objektiven geht, dann
wäre die D3, die m.E. bessere Basis. Das lohnt aber nur, wenn
es nicht auf das Geld ankommt und Sentimentalität im Spiel ist.
Und wenn das Geld keine Rolle spielen sollte, es auf Qualität
ankommt und MF zumindest nicht stört, dann wären auch die
neuen Objektive von Zeiss eine nähere Betrachtung wert.

Es geht mir nicht allein ums Geld gebe aber unumwunden zu, dass ich die D3 ausschließe, da der Rahmen 'Kosten-/Nutzefaktor' in dem ich die Fotografie betreibe gesprengt würde. Schließlich verdiene ich nicht mein
Brot mit ihr.
 
Kommentar
Die D300 hat einen 100% Sucher !!
Weiterhin ist eine optische Schärfeanzeige im Sucherbild eigeblendet (grüner Punkt unten links).
Manuelles fokusieren sollte also gut möglich sein, wenn es nicht gerade Action sein soll.
 
Kommentar
dies widerum, liest sich nicht so dolle - könntest du noch ein bisschen dataillierter auf das 'kleine Sucherbild' der D300 eingehen? Ich dachte, der Sucher entspricht einem 100%-Frame; verstehe ich da was nicht?

Die 100% beziehen sich auf den im Sucher sichtbaren Teil des Bildes,
welcher tatsächlich vom Sensor aufgezeichnet wird. Bei einem 100%
Sucherbild stimmen diese also weitgehend miteinander überein, Du
siehst im Sucher also alles, was der Sensor aufnimmt. Mit der Größe
des Sucherbildes hat das aber nichts zu tun.
Bei Suchern mit Mattscheibe (Spiegelreflex) hat das projizierte
Sucherbild vom Grundprinzip her erst einmal die gleiche Größe, wie
das Film-/Sensorformat, und das ist bei APS-C 1,5x kleiner als bei KB.
Das Sucherbild kann mit Hilfe der Optik im Sucher vergrößert werden,
das geht dann aber auf Kosten der Helligkeit des Sucherbildes. Das
Sucherbild der D300 hat daher nicht die Größe Deiner FM2 oder z.B.
einer D3 (Vollformat).

Des Weiteren würde mich interessieren, wie du das mit der nicht zu 'justierenden' Mattscheibe meinst.

Die Mattscheibe in den billigen Gehäusen (und das schließt leider auch
die D300 ein) lassen sich nur über Distanzscheiben in ihrer Position
variieren, also nur in diskreten Schritten justieren. Das kann genau
passen, muss es aber nicht. Besser wäre eine stufenlose Einstellung
über Justierschrauben, wie es z.B. in der D3 realisiert ist.

Du solltest Dir mal eine D300 in der Praxis ansehen...

MfG, Jürgen

PS:
Achja, der "Grüne Schärfepunkt"...
Bei der D3 (und ich glaube auch bei der D60) ist der Schärfeindikator
über eine "Waage" 3 LEDs ">o<" realisiert, was viel praktischer ist,
als eine einzelne Anzeige (Punkt), die in einem gewissen Bereich
(wenn Du Pech hast noch flackend) die Schärfenzone anzeigt.
 
Kommentar
Die 100% beziehen sich auf den im Sucher sichtbaren Teil des Bildes,
welcher tatsächlich vom Sensor aufgezeichnet wird. Bei einem 100%
Sucherbild stimmen diese also weitgehend miteinander überein, Du
siehst im Sucher also alles, was der Sensor aufnimmt. Mit der Größe
des Sucherbildes hat das aber nichts zu tun.
Bei Suchern mit Mattscheibe (Spiegelreflex) hat das projizierte
Sucherbild vom Grundprinzip her erst einmal die gleiche Größe, wie
das Film-/Sensorformat, und das ist bei APS-C 1,5x kleiner als bei KB.
Das Sucherbild kann mit Hilfe der Optik im Sucher vergrößert werden,
das geht dann aber auf Kosten der Helligkeit des Sucherbildes. Das
Sucherbild der D300 hat daher nicht die Größe Deiner FM2 oder z.B.
einer D3 (Vollformat).


Hallo Jürgen,

zunächst Dank für deine ausführlichen Beiträge. Wenn ich es richtig verstanden habe ist das im Sucher projezierte Bild einer Crop-Kamera kleiner als bei einer Kamera mit VF. Der Ausschnitt ist zwar 1:1
(ca. 100%), jedoch auf Crop 'umgerechnet' und daher im Vergleich zu
24x36mm in der Auflösung geringer. Dies hat zur Folge, dass ein manuelles Fokussieren hier generell ungünstiger ist; habe ich das richtig verstanden?

Dies könnte, wird aber nicht[?], durch optische Kompensation im Sucher/Prisma ausgelichen werden. Dies widerum hätte zur Folge, dass durch diese Maßnahme das Sucherbild abgedunkelt würde. Deshalb wird darauf verzichtet? (dies ist mir noch nicht ganz klar)


Die Mattscheibe in den billigen Gehäusen (und das schließt leider auch
die D300 ein) lassen sich nur über Distanzscheiben in ihrer Position
variieren, also nur in diskreten Schritten justieren. Das kann genau
passen, muss es aber nicht. Besser wäre eine stufenlose Einstellung
über Justierschrauben, wie es z.B. in der D3 realisiert ist.

D300 - "billiges Gehäuse"?! (uhhh...) - das mit den Distanzscheiben ist mir völlig neu. Gab es sowas auch schon bei den guten alten manuellen Gehäusen? Ich habe die Mattscheiben bei meinen FM2s erfolgreich selbstständig getauscht. Diese Möglichkeit ist mir dort nicht aufgefallen.


Du solltest Dir mal eine D300 in der Praxis ansehen...

Das werde ich auf alle Fälle tun. Ich stehe noch am Anfang der Inforamtionsbildung. Nach meiner Erfahrung ist der Einzelhandel nicht mehr das was er mal war. Das ist kein Vorwurf, sondern eine Feststellung. In Zeiten der Internetmöglichkeiten ist das auch nachzuvollziehen; bedauerlicherweise! (anderes Thema)
 
Kommentar

Kenne ich, habe ich: An der D70 und F801 eine Superoptik, besonders ganz offen schon knackscharf. An der D3 fehlt die Grundschärfe. Wie sie sich bei 12 Megapixeln am APS-Format macht, weiß ich leider nicht.



Die 50-mm-Nikkore lassen sich eigentlich an jeder Nikon gut verwenden. Wenn die Optik in gutem Zustand ist (keine Fehler in Mechanik und Vergütung), kannst Du davon ausgehen, dass Du sehr gute Ergebnisse bekommst. Ich hatte die Optik an meine FM2.


1x f2.5/105mm ...

Kenne ich, habe ich. Eine der besten Optiken, die Nikon je gebaut hat. An der D3 genauso genial wie an der D70 und der F801.

Mit allen meine Optiken habe ich vom Stativ aus an er D3 mal die komplette Blendenreihe durchgefahren. Hier die full-size-jpegs direkt aus der Kamera:

http://www.flickr.com/photos/ngudu/sets/72157605158134363/


Frank
 
Kommentar
Wenn ich es richtig verstanden habe ist das im Sucher projezierte Bild einer Crop-Kamera kleiner als bei einer Kamera mit VF.

So ist es. Man kann das mal durchrechnen:
D300: Sensor 15,8 x 23,6 mm x 0,94-fache Sucherbildvergrößerung = 350 qmm
D3: Sensor 23,9 x 36 mm x 0,7-fache Sucherbildvergrößerung = 600 qmm
Das heißt nicht unbedingt das der Sucher tatsächlich so groß ist, aber man sieht halt schon das es da einen Unterschied gibt. Und die stärkere Vergrößerung der DX-Kamera kostet dann auch noch Helligkeit, deswegen erscheinen die DX-Sucher kleiner und dunkler.

Gruß
Dirk
 
Kommentar
-Anzeige-
Zurück
Oben Unten