Bilder im Schnee eher grau als weiß

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Icekamp

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Hallo Leute!

Ist das Wetter nicht herrlich? Ok, morgens um 6 Uhr ist es nicht gerade schön ins Auto zu steigen, aber ansonsten doch optimal zum Bilder schießen.
Nun ja, wenn da nicht ein Problem wäre. Am Sonntag war es zwar bedeckt, aber es schneite nicht. Nun bin ich losgezogen und habe Bilder geschossen. Nun sind diese eher grau, als weiß und sagen mir nur wenig zu. Sehen genauso aus, wie mit meiner alten analogen Olympus.
Nach in einer Anpassung mit Hilfe der Gradationskurven, konnte ich immerhin zu diesem Ergebnis kommen:


picture.php


Kann man da noch etwas retten?

Schönen Tag noch!
Jens
 
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comabird

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Kann man da noch etwas retten?

Die gleiche Frage stellte auch der Mann, der mit einem Brathähnchen zum Tierarzt kam... :hehe:

Im Ernst, wo ist das Problem? Schnee ist nicht immer schneeweiss. Und wenn er es ist, geht das Gejammere los, wo die Zeichnung abgeblieben ist.
Wenn Du allerdings gefragt hättest, warum der Schnee mitunter gelb ist... :cool:
 
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Hanner B.

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aber auch hier dann nochmal die erklärung:

was beim fotografen als ernsthafte depressive verstimmung gesehen wird, ist für den belichtungsmesser deiner kamera der normalzustand: er sieht die welt grau in grau. praktisch eine einzige graukarte, deshalb kann man mittels einer solchen auch die richtige belichtung bestimmen. er kennt also nichts anderes und versucht, alles so zu belichten, dass ein schönes mittelhelles grau dabei herauskommt. in den meisten fällen liegt er damit erstaunlich richtig. wenn nun aber der bildinhalt ganz überwiegend und erheblich davon abweicht, resultiert aus diesem verhalten eine fehlbelichtung. der schneehase wird in seiner natürlichen umgebung ebenso grau dargestellt wie die schwarze katze im kohlenkeller, der belichtungsmesser ist ja zu doof, um die wahren verhältnisse zu erkennen. in diesen fällen muss also die schneelandschaft mit einer deutlichen korrektur nach oben und der keller mit einer solchen nach unten belichtet werden.
 
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JoBo

Nikon-Clubmitglied - NF-F "proofed"
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in diesen fällen muss also die schneelandschaft mit einer deutlichen korrektur nach oben und der keller mit einer solchen nach unten belichtet werden.

Genau, und zwar um 1 bis eher 2 Belichtungsstufen, je nach Lichtverhältnissen (im Schnee). Damit man nicht raten muss, kann die Kamera ein Histogramm anzeigen. 1-2 Probeaufnahmen, Histogramm ansehen, die Kurve sollte bis (knapp) an den rechten Rand reichen und oben nicht anstossen. Wenn rechts noch viel Platz ist, die Belichtung noch mehr ins Plus korrigieren. Wenn die Kurve rechts oben anstösst, war es zuviel.

Das Bläuliche im Schnee korrigierst du einfacher am Rechner mit dem Weissabgleich, an der Kamera würde ich den auf Auto lassen.
 
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Heiko Men.

NF-F "proofed"
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Nun sind diese eher grau, als weiß und sagen mir nur wenig zu. Sehen genauso aus, wie mit meiner alten analogen Olympus.

Dann hast Du u.U. schon zu Analogzeiten bei Schneeaufnahmen nicht richtig belichtet... :fahne:
Erklärungen wurden ja schon genug abgegeben. Natürlich kann man heutzutage am Computer so einiges hinbiegen aber ein Ersatz für korrektes belichten ist das bekanntlich nicht. Das Rauschen kann dadurch z.B. dann in den dunkleren Bereichen sehr verstärkt werden.

Gruß
Heiko
 
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Icekamp

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Nabend!

Vielen Dank für Eure Antworten! Hatte mir schon irgendwie gedacht, dass das mit den 18% Grau zusammenhängt, aber nun weiß ich ja, wie ich die Bilder besser belichte.

VG
Jens
 
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