Bilder für NET optimal bereitstellen?

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fotojörg

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Hallo mal wieder zusammen!

Ich beabsichtige mich an einem Fotowettbewerb meines Urlaubsortes zu beteiligen. Ist keine große Sache aber ich möchte es doch vernünftig abhandeln.
Mein Problem: Es ist eine Bildgröße von ca. 500 px für die längste Seite vorgegeben, da die Arbeiten nur auf der HP der Kurverwaltung präsentiert werden. Wie verkleinere ich die Bilder am optimalsten, so das ich an Qualität und Schärfe nichts einbüse?
Meine momentaner "Workflow":
NEF in NX oder PS Tonwert, Kontrast, WB entwickeln -speichern als tiff oder psd - in PS Ausschnitt, eventuell noch mal Helligkeit, Kontrast, Sättigung - Bildgröße auf 500 px - scharfzeichnen lt.Kelby: Stärke 200-400, Radius 0,3, Schwellwert 0 -speichern als JPG.

Was mache ich falsch (früher scharfzeichnen oder anders)?
Wie kann ich optimieren?

Wie gesagt, die Bilder sehen nicht so schlecht danach aus. Die Schärfe habe ich aber schon besser gesehen bei anderen Leuten.

Übrigens: Wenn Ihr fürs NET arbeitet, verwendet Ihr dann RGB-Monitor bei den Farbeinstellungen in PS? Wenn ich normal in RGB arbeite und mir das Ergebnis im Browser hinterher anschaue sind die Bilder immer recht blass.

Danke erst mal bis hierhin.

Gruß Jörg
 
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Denis

Guest
Übrigens: Wenn Ihr fürs NET arbeitet, verwendet Ihr dann RGB-Monitor bei den Farbeinstellungen in PS? Wenn ich normal in RGB arbeite und mir das Ergebnis im Browser hinterher anschaue sind die Bilder immer recht blass.
Danke erst mal bis hierhin.
Gruß Jörg

Viele Browser können den Farbraum nicht darstellen.
Den Firefox kann man wohl mit einem Plugin dazu bringen.

Mit dem Safari auf dem Mac hat man damit aber keine Probleme,
da kommen die Photos immer schön satt rüber.

Bilder-Präsi im Web sind aber eh immer so eine Sache.
Jeder hat einen anders eingestellten Monitor, da gibt es
z. T. himmelweite Unterschiede bei jedem User.
 
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fotojörg

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Danke Denis für Deine Antwort.
Ich arbeite aber mit PC und WIN.
Mittlerweile gelange ich auch immer mehr zu der Erkenntnis, das der Versuch ein einigermaßen verbindliches Bild auf allen Monitoren zu erreichen nicht klappen kann. Es erschreckt nur die extrem breite Streuung und damit die Gefahr das Bilder, welche am eigenen PC gut aussehen auf anderen Plattformen grusselig rüberkommen. Sch...

Kannst Du noch was zu meinen Workflow sagen? Wie machst Du das mit der "Schärferei" und so?
 
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Marti_S

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Hallo Jörg,

Manchmal ist es sinnvoll ein Bild in zwei Stufen zu schärfen. Die erste Schärfung findet bei voller Größe der Datei oder nur gering verkleinertem Bild statt. Man verwendet dann einen großen Radius und geringe Stärke. Die zweite Schärfung nimmt man dann nach der Skalierung auf das Endformat vor. Die von dir genannten Einstellungen sind dabei optimal.

Beim Runterrechnen gibt es zudem noch verschiedene Methoden, z.B. "bikubisch" oder "bikubisch schärfer", was hattest du verwendet?

Ich arbeite meistens mit PhotoLine, dort kann man beim skalieren den Agorithmus "Lanzcos3" einstellen. Lanzcos3 arbeitet feiner als z.B. "bikubisch schärfer".

Was die Farben betrifft, so ist es fürs Internet am sinnvollsten als Farbraum sRGB zu verwenden. Wenn du z.B. Adobe RGB nimmst, werden die Bilder auf vielen Monitoren blasser dargestellt, weil die wenigsten Browser Farbmanagement unterstützen.

Martin
 
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Photoauge

Guest
Als erstes arbeite ich mit einem kalibrierten Monitor.

Dann bearbeite ich meine Bilder mit Aperture (Mac). Alles was mit Aperture nicht geht, mache ich mit PS oder CNX.

Pauschal ist es schwierig zu sagen, wie man schärfen sollte. Es kommt auch von der Größe des Originals drauf an. Ich schärfe meistens vor dem verkleinern. In solch eine Fall, wie bei Dir würde ich sogar in mehreren kleine Zwischenstufen schärfen. D.h. erst ein wenig, dann verkleinern, dann wieder schärfen usw.

Einfach mal versuchen. Zum Schluss speichere ich in sRGB ab...
 
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Denis

Guest
Kannst Du noch was zu meinen Workflow sagen?
Wie machst Du das mit der "Schärferei" und so?


Ich habe es weniger mit der "Photo-Kunst", ich photographiere meistens
im Auftrag auf div. Veranstaltungen, da geht es eher um den Augenblick
an sich. Darum halte ich mit mich der Bildbearbeitung oder Manipulationen
auch zurück, da alle Photos auch noch "dokutauglich" bleiben sollten.

Wenn es mal an etwas Schärfe z. B. nach dem runter skalieren mangelt.
wird einfach im PSE nur etwas "unscharfmaskiert" (mit 50 % / 1 Pixel).

Wenn die Photos ganz wichtig sind wird in NEF aufgenommen,
sonst gleich in JPG, oft Mittenbetonte Messung, hat sich bewährt,
die Farben gleich noch etwas mit der Einstellung "VI" in der Cam
anpassen.

Da ich selten nach Zeit bezahlt werde sondern pauschal nach Auftrag
versuche ich auch möglichst nahe an "out-of-the-cam-photos" zu kommen,
sonst rauscht der "Stundenlohn" in den Keller und ausser dem Finanzamt
freut sich niemand.
 
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Denis

Guest
Mittlerweile gelange ich auch immer mehr zu der Erkenntnis, das der Versuch ein einigermaßen verbindliches Bild auf allen Monitoren zu erreichen nicht klappen kann. Es erschreckt nur die extrem breite Streuung und damit die Gefahr das Bilder, welche am eigenen PC gut aussehen auf anderen Plattformen grusselig rüberkommen. Sch...

Genau das ist das Problem mit Photos (Diskussionen) im Web!
Eigentlich müsste man sich mit guten Ausbelichtungen treffen
und nicht online ein Photo bis ins Detail beurteilen zu wollen.

Immer wenn ich die unglaublich guten SW-Hand-Abzüge (volle
Eigenkontrolle das ganzen Prozesses!) eines Kollegen sehe,
merkt man erst wie "schwach" da das Medium Internet für
diesen Zweck geeignet ist.
 
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