Bilder Analog - Digital

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Oldie FM2

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In Antworten zu einigen Themen wurde, wenn ich das richtig verstanden habe, bei den Digitalfotos bemerkt, dass diesen gegenüber den analogen das Natürliche fehle, dass die Digitalfotos leblos und kalt wirken würden.
Wie entsteht denn diese Eigenschaft (oder besser: warum fehlen den Digitalfotos die Eigenschaften der analogen?) Liegt es daran, dass statt ein Film bei Digital ein Sensor "belichtet" wird? Am Ausbelichten oder Print kann es doch eigentlich nicht liegen, denn die Negative oder Dias werden ja vorher gescannt (digitalisiert) und dann ausgedruckt. Reflecta hat einen Scanner für Negative und Dias im Programm, der bei ca. €200,- liegt; kann man hier bei späteren Prints bis A4 Größe noch brauchbares erwarten. Gibt es hierzu Erfahrungen?
Freue mich über Antworten!
Axel.
 
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volkerm schrieb:
Das ist eher ein Kopfproblem und nix Technisches.

So ganz sicher, bin ich mir da nicht. Denk doch mal an Spielfilme, die digital gedreht wurden, da sieht man auch ganz krass den Unterschied zu Zelluloid.
 
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Oldie FM2 schrieb:
Wie entsteht denn diese Eigenschaft (oder besser: warum fehlen den Digitalfotos die Eigenschaften der analogen?)

es gibt sujets, bei denen man den analogen touch sehr deutlich sieht und den man beim digitalen äquivalent nur mit grossem bearbeitungsaufwand hinbekommen würde (möglich ist es!)
bei 99% aller bilder die du bis a4 ausbelichtest, wirst du keinerlei unterschied sehen...
 
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moin axel,

meine persönliche einschätzung: dia und farbe gibt sich nichts im resultat, auf dem schirm oder als ausbelichtung von der datei.
s/w: feinkörniger film und digitales s/w gibt sich wenig bis nichts, sofern die sw-umwandlung des digiatlen sehr gut gemacht wird.
bei grobkörnigem film muß digital, wenigstens ohne massive ebv passen. bei einem scan wird auch die nicht völlig gleichmäßige kornstruktur des filmes miterfaßt und macht den unterschied.
für sw wird der entscheidende unterschied wohl beim print durch die weiterverarbeitung erreicht. sw-film im naßlabor ohne digitale zwischenstufe und digital als ausbelichtung von der datei bzw. als ausdruck.

von reflecta gibt es sehr taugliche scanner, sicher kann zu deisem gerät noch jemand etwas beisteuern.

gruß
klaus
 
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comabird schrieb:
So ganz sicher, bin ich mir da nicht. Denk doch mal an Spielfilme, die digital gedreht wurden, da sieht man auch ganz krass den Unterschied zu Zelluloid.

Das wird aber vermutlich an den technischen Möglichkeiten liegen, die beim Dreh in digital möglich sind. Rein von der Aufnahme her würde ich die Unterschiede auch eher als psychologisch erachten.

Grüße
Andreas
 
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Hallo,

bei digitalen Kompakt-Knipsen, bei denen der Benutzer sich nicht wirklich um technische Details kümmern will, kommen die Bilder oft von Hause aus überschäft aus der Kamera. Zumindest war das früher mal so. Solche Bilder sehen tatsächlich etwas seltsam aus. Welche physikalische Größe für "leblose" Bilder zuständig ist, kann ich spontan nicht sagen. "Kalte" Bilder entstehen möglicherweise durch die gewählte Farbtemperatur. Insofern kann man digitale Bilder so "kalt" oder "warm" machen wie man will. Über die Qualität digitaler Bilder kann man trefflich streiten - meiner Meinung nach haben sie (vergleichbare Equipment vorausgesetzt) analoge Bilder schon lange abgehängt.

Ein simpler Vergleich mit der Aufforderung, der Zweifler möge konkret sagen, welches von zwei Bildern denn nun "analog" ist und welches "digital" führt dann meist auf den richtigen Pfad zurück. Wie Volker schon sagt: Kopfproblem.

Ciao
HaPe
 
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Kann mir jemand etwas zu dem €200,- Scanner von reflecta sagen? Erfahrungen?
Dias einscannen und dann ausdrucken lassen ist ja schweineteuer geworden!
Axel.
 
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Oldie FM2 schrieb:
...wurde, wenn ich das richtig verstanden habe, bei den Digitalfotos bemerkt, dass diesen gegenüber den analogen das Natürliche fehle, dass die Digitalfotos leblos und kalt wirken würden.
Wie entsteht denn diese Eigenschaft...?
Moin!

Ich bin kein Pixelanalytiker und deshalb kann ich Dir das nicht genau erklären, aber analoges Korn hat eine natürliche Anmutung, die mir sehr gut gefällt. Das ist bei digitalen Fotos einfach nicht der Fall. Perfekt, aber irgendwie viel zu glatt. Bei der Einführung der D2H warb Nikon zum Beispiel damit, dass das digitale Rauschen ihrer Bilder fortan "more grain like" sei - so wie das Korn beim Film. Muss wohl was dran sein am analogen Bild, wenn die sich bei Nikon anstrengen, ihre Pixel so zu stylen als wärs Film.

Besten Gruss

Tim
 
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Zu den Filmscannern von Reflecta:

Der iScan 3600 ist recht preiswert (um 100 Euro), aber qualitativ nichts besonders:

http://www.filmscanner.info/ReflectaIScan3600.html

Du meinst wahrscheinlich den CrystalScan 7200. Dieser ist für knapp über 200 Euro Preis-Leistungsmäßig so ziemlich ohne Alternative und durchaus zu empfehlen, vor allem wegen der automatischen Infrarot-Staubentfernung ICE. Allerdings spielt er seine volle Leistung erst mit der Software SilverFast aus. Mit SilverFast ist er für ca. 270 Euro zu bekommen:

http://www.filmscanner.info/ReflectaCrystalScan7200.html

Auf der verlinkten Seite kannst Du viele Tests auch zu anderen Filmscannern lesen.

Als Anfänger kommt man allerdings (vor allem bei Negativen) nur mit recht viel EBV-Übung zu guten Resultaten. Hier wäre für den Anfang ein Flachbettscanner (z.B. der neue Epson V200 für schon unter 100 Euro) eine Empfehlung, vor allem wenn man auch Fotos oder Mittelformat-Filme einscannen möchte. Damit kommt man automatisch recht schnell zu druckbaren und vorzeigbaren Ergebnissen. Allerdings ist die tatsächliche gemessene optische Auflösung deutlich geringer (hier ca. 1000 dpi im Vergleich zum CrystalScan, der tatsächlich ca. 3000 dpi liefert).

Ergänzung: Vom Preis mit dem CrystalScan vergleichbarer Flachbettscanner wäre der Epson Perfection 4490 Photo, welcher auch ICE hat.

Allgemein ist zu bemerken, dass Scannen recht viel Übung und Probiererei anverlangt, damit es richtig gut wird. Fast mehr als man mit einer Digiknipse wissen und können muß ;~)

Grüße - Bernhard
 
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dongil schrieb:
Richtig! Im Kopf sitzen nämlich die Augen, und der Eine sieht damit den Unterschied, der Andere eben nicht! so what?

Um ganz sicher zu gehen, schreibt man dann doch lieber Tri-X oder HP5 unter das Bild, gell ?
 
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Oldie FM2 schrieb:
...Reflecta hat einen Scanner für Negative und Dias im Programm, der bei ca. €200,- liegt; kann man hier bei späteren Prints bis A4 Größe noch brauchbares erwarten. Gibt es hierzu Erfahrungen?
Freue mich über Antworten!
Axel.

Hallo Axel,

den "Reflecta Crystalsacan 7200" hab ich mir vor einigen Wochen gekauft. Mit Silverfast. Bin von dem Gerät ganz angetan, obwohl ich noch weit davon entfernt bin, seine Möglichkeiten auszuschöpfen.
Wenn man mit der Einschränkung leben kann, das keine Filmstreifen automatisch durchgezogen werden können, sondern jedes einzelne Negativ/Dia separat eingelegt werden muss, macht man damit sicher keinen schlechten Kauf. Paar von den gescannten Negativen siehst Du unten bei den Fotos. Aber, wie gesagt, die Technik ist von mir ganz sicher noch nicht ausgereizt.
 
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dongil schrieb:
Richtig! Im Kopf sitzen nämlich die Augen, und der Eine sieht damit den Unterschied, der Andere eben nicht! so what?
Moin!

Es hat was mit den Sehgewohnheiten und der Signalverarbeitung im Gehirn zu tun. Nach Merz / Baier "Schwarzweiß-Fotografie digital" ist das menschliche Auge an unregelmässige Strukturen gewöhnt; in der Natur sind solche Strukturen die Regel. Das Filmkorn ist chaotisch auf der Oberfläche des Bildes verteilt und somit wird Film vom Auge angenehmer empfunden als das unnatürlich gleichförmig geordnete Pixelbild.

Tim
 
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woici schrieb:
und das nutzt was? werde ich auch mal probieren...

Probier es mal aus. Und vergiss nicht die Gegenprobe, Digitalbilder unter falscher Flagge segeln zu lassen. Ich empfehle "Tri-X", die Wirkung dieses magischen Schlüsselwortes ist ca. 73% besser als eine uncoole Ilford Typenbezeichnung. Nochmals steigern kann man die Wirkung durch Hinweise auf Bildformate größer als Kleinbild, dann wird dein Bild umjubelt werden.
 
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sodele, welches ist denn analog und welches digital?

#1



#2



#3



#4



#5

 
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woici schrieb:
und das nutzt was? werde ich auch mal probieren...
Moin!

Es informiert den Betrachter über den verwendeten Film. Eine nützliche Zusatzinformation, vor allem in Webforen. Dort liegen alle Bilder digital vor, auch das analoge Foto. Wenn es sich nicht gerade um den Scan eines sehr hochempfindlichen Films mit typisch grobem Korn handelt, ist der Unterschied zwischen digitalem und analogem Bild in einer 800 Pixel Webversion nicht wirklich sichtbar. Die Unterschiede werden beim Digitalisieren und Skalieren verwischt. Deshalbe sage ich den Leuten gerne, mit was ich fotografiert habe. Was ist daran verkehrt?

Tim
 
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