Mitmachthema Best of Ireland

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Klaus Harms

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Die Idee für diesen Dauer-Thread in unseren "Irland-Forum" ist, alle Mitglieder, die diese wunderbare Insel schon einmal besucht haben, zu bitten, ihre persönlichen Bild-Highlights zu zeigen.

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Inch

Wir freuen uns auch, wenn Ihr zu den Bildern einige wenige und kurze Erläuterungen zum Entstehen der Bilder und der Örtlichkeit preisgeben würdet.

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Vielleicht gewinnen wir dadurch noch einige Erkenntnisse zu unserem geplanten NF-F Irlandtreffen 2013, zu dem wir gern noch Interessensbekundungen entgegen nehmen!:)

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Dingle

Wann Dingle Stadt wurde, ist nicht überliefert. Im Jahre 1607 wurde der Stadt von König Jakob I. ein Statut gegeben, das die von Königin Elizabeth I. von England im Jahre 1585 in Aussicht gestellten Stadtrechte bewilligte, so dass Dingle als Stadt erst 400 Jahre alt wäre. Die Stelle wurde jedoch bereits vor mehr als 400 Jahren besiedelt, lange bevor der König das Stadtrecht erteilte. Ihr gälischer Name ist Daingean Ui Chúis oder O'Cush's Festung. Die Tatsache, dass es keine Aufzeichnung des Clans der O'Cush gibt, führte zu der Annahme, dass der Name eine Verstümmelung von Hussey oder Huysse ist, einer flämischen Familie, die im 13. Jahrhundert hierher kam. In einem Dokument von 1290 wird der Name der Stadt mit Dengynhuysse angegeben. Als im 13. Jahrhundert normannische Siedler ankamen, entwickelte sich Dingle schnell zum Handelshafen für Butter, Wolle, Häute, Fisch und Fleisch und als Importplatz für Kohle, Salz, Kleidung und Wein. Bis zum 14. Jahrhundert war es ein irisches Handelszentrum, insbesondere im Austausch mit Spanien und Frankreich. Während der „Desmond Rebellions“ zwischen 1569 und 1583 ging die spanische Rolle über die eines Handelspartners hinaus, denn spanische Truppen verbanden sich mit den irischen Rebellen gegen die Engländer. Ihr Eingriff war erfolglos und fast das gesamte spanische und päpstlich-italienische Heer wurde von den Engländern bei Smerwick, westlich von Dingle, massakriert. Der Earl of Ormond (Black Earl) tötete Männer, Frauen und Kinder, nahm die Viehbestände an sich und zerstörte die Ernten und Häuser auf der Halbinsel.

Wegen der landschaftlichen Vorzüge ist die Wirtschaft vom Tourismus geprägt. Dingle befindet sich etwa 30 km westlich von Tralee und ist von dort aus mit Bus oder Auto bequem in rund 45 Minuten Fahrtzeit erreichbar. Der Westen der Halbinsel ist ein Gaeltacht-Gebiet, viele Einwohner sprechen Irisch – eine gälische bzw. keltische Sprache.

Zahlreiche Pubs, Sea-Food-Restaurants und Craft-Shops bieten Vieles an Traditionellem und Touristischem. Zu beachten ist jedoch vor allem die enorme Dichte an archäologischen Sehenswürdigkeiten auf der Dingle-Halbinsel. Die Halbinsel ist und war auch Heimat vieler, vor allem irischsprachiger Dichter und Schriftsteller.

Als Tagesausflüge bieten sich Touren in die nähere Umgebung an. Sehenswert sind unter anderem der Connor Pass (der höchste Pass Irlands) und Slea Head, eine steil abfallende Klippe im Westen der Halbinsel. Ebenfalls im Westen der Halbinsel liegt der westlichste Ort Irlands – Dunquin. Von Dunquin aus lohnt sich auch die Überfahrt mit einem Fischerboot zur Insel Great Blasket.

Der berühmteste Local bzw. „Einheimische“ Dingles ist der Delfin „Fungi“, der seit dem Jahr 1984 die Bucht von Dingle zu seiner Heimat erklärt hat und mittlerweile eine der touristischen Hauptattraktionen ist. Zahlreiche Fischer bieten Ausflüge zu „Fungi“ an

Bevor die Touristen begannen, Dingle für sich zu entdeckten, erlebte der kleine Ort seinen ersten wirtschaftlichen Aufschwung, als sich Ende der 1960er-Jahre hier über Monate der gesamte Stab des Films Ryans Tochter (Originaltitel: Ryan's Daughter, 1970) aufhielt. Das Filmepos wurde zwar an verschiedenen Lokationen der gesamten irischen Westküste gedreht, doch zu ihrem Hauptquartier hatten die Filmemacher die pittoreske Ortschaft Dingle auserkoren.

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Auch Ron Howard entdeckte 1992 für seinen Film In einem fernen Land mit Tom Cruise und Nicole Kidman die Halbinsel. Der Beginn des Films wurde hier und auf den Blaskets gedreht.

Quelle: Wikipedia
 
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Ich tu dann mal zwei alte Scans dazu.
Das erste Bild heißt "Have a Guiness tonight", entstanden irgenwo im Süden.

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Das zweite Bild zeigt den ersten Schritt in der Herstellung von Kerrygold; ist aber auf der Halbinsel Beara aufgenommen worden.

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Ist das schon entschieden, Klaus, oder kann ich noch ein bisschen Werbung machen für Killarney als BaseCamp? :rolleyes:


Hier gibt es das Mackross House mit Muckross Gardens direkt vor der Tür, mit wunderschönem Wald und herrlich an einem großen See gelegen.

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Ebenfalls gleich am Ort steht das Ross Castle mit seinen bunten Booten.

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Man kommt schnell und leicht mit dem Auto zu den schönsten Aussichtspunkten, wie z.B. Ladie´s View

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oder Upper Lake

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Ebenso ist man schnell im Black Valley, wo es wunderbare Seen und Felswände gibt (bei uns leider gerade im Nebel und Regen gewesen).

Von Killarney ist es nur ein kurzes Stück bis zu vielen herrlichen Seen, an denen man alleine schon eine Woche bleiben könnte.

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Wer möchte, kann ohne lange Anfahrtswege schnell mehr oder weniger weit und hoch in die MacGillycuddy Reeks hinein.

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Außerdem ist Killarney ein hübsches, fröhliches, buntes Städtchen mit einem großen Angebot an Unterkünften aller Art, Pubs & Restaurants, Geschäften, Bahnanbindung und Ziel der Überlandbusse von Dublin aus (für die, die öffentlich anreisen wollen).
Nebenbei ist man von Killarney aus schneller auch am Südbogen des Ring of Kerry, den ich persönlich interessanter fand als die Nordhälfte.


Eine Alternative?

Viele Grüße, Sylvia


P.S. Mehr Bilder rund um Killarney und aus Kerry gibt es hier
 
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Du kannst gern Werbung für Killarney machen, zumal wir sicherlich einige Zeit dort und in der Umgebung verbringen werden. Der Killarney Nationalpark ist ein unbedingtes "MUSS" für uns!:)

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Torc Waterfall (Killarney Nationalpark)

Wir sind mittlerweile allerding in den Recherchen soweit, dass wir vermutlich in Glenbeigh Unterkünfte (B&B) für alle Teilnehmer anbieten bzw. vermitteln werden können.

Ich erwarte Details zu Preisen bis Mitte dieser Woche.

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Ist das schon entschieden, Klaus, oder kann ich noch ein bisschen Werbung machen für Killarney als BaseCamp? :rolleyes:
 
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Oh, erst jetzt gesehen - ein Irlandforum! Da wollte ich 2011 eine Fotoreise durch machen, allerdings fiel fast der gesamte Mai dermassen ins Wasser, dass wir täglich fast nicht mehr als eine trockene Fotografierstunde hatten, wenn überhaupt. Trotzdem waren wir gern in Irland!

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Garinish Island

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Killarney NP (glaube ich)

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Sheeps Head

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Causeway

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Dark Hedges

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Last sheep standing
 
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Glenbeigh Beach, der geplante zentrale Treffpunkt unseres Irlandtreffens 2013:

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na...dann möchte ich den "Irländern 2013" mal zeigen, wie die glenbeigh beach bei niedrigwasser im september 2012 aussieht (übrigens super fisch lokal dort:

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und als tipp für euren besuch unbedingt mal hier vorbeischauen:
"kurz nach der Ortschaft Portmagee weisen Schilder auf einen Aussichtspunkt hin. Er ist privat und kostet ein wenig. Den einzigartigen Ausblick auf die Klippen und auf die Skellig Islands sollte man sich nicht entgehen lassen"

ein bild könnt ihr hier einsehen:
https://picasaweb.google.com/104581...RingOfKerryVollbildUndF11#5795109292737617906

grüße vom sigi
 
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Die Blennerville Windmühle, die größe Windmühle Irlands, liegt 2km westlich von Tralee an der N86 und wurde von Sir Rowland Blennerhassett im Jahre 1800 erbaut und für über 30 Jahre betrieben. Die Mühle ist in Turmbauweise errichtet und hat 5 Stockwerke. Obwohl des öfteren versucht wurde die alte Mühle zu nutzen, erst als Dampfmühle, dann als Lagerhaus, verfiel das Gebäude etwa 1890 und bestand als Ruine bis ins Jahr 1984, als ein ambitioniertes Programm unter der Leitung des Industrie Archäologen Dr. Fred Hamond begann und im Jahre 1989 abgeschlossen wurde. Heute ist sie nur noch eine Touristenattraktion mit Museum.
Im neunzehnten Jahrhundert war Blennerville der wichtigste Hafen der Emigration aus dem County Kerry nach Nordamerika. Jeanie Johnston betrieb von hier aus das berühmte Hungersnot Schiff zwischen 1847 und 1858.


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in FARBE:


viele grüße vom sigi
 
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Wenn ich noch einen Vorschlag machen darf: West Clare ist ein seeeehr sehenswertes Fleckchen Erde. Es liegt am nördlichen Ufer des Shannon Estuary. Es gibt dort soviel zu sehen, daß es den Rahmen hier sprengen würde.

Hier ein paar Eindrücke.

Bridges of Ross
Hier kann man Riesenhaie (> 8m), Delphine, seltene Vögel beobachten.

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Loop Head Lighthouse
am westlichsten Zipfel des Countys Clare. Kann wieder besichtigt werden.

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Das Kraftwerk Moneypoint mit dem Friedhof von Kilimer im Vordergrund. Moneypoint ist das größte Kraftwerk Irlands, bedient ca. 25% des irischen Stromverbrauchs und hat mit den beiden 220m hohen Schornsteinen die höchsten Gebäude Irlands.

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Der Friedhof von Kilrush mit seinen beeindruckenden Grabmälern.

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Und zum Schluß: Ein verfallenenes Crofter House. Man läßt sie dort stehen, wo sie vor Generationen gebaut wurden und baut ein neues Haus daneben. So führt man den folgenden Generationen die Vergänglichkeit allen menschlichen Tuns und Strebens vor Augen.

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