... festgestellt das die Raws im Vergleich zu den Aufnahmen mit den beiden 85igern im Schnitt um ca. 1/2 Blende dunkler waren.
Das ist ziemlich blöd, da ich dann die Blitzleistung ändern muss, was ich als ziemlich lästig empfinde.l
Er/Sie schrieb: im StudioWas Leoval meint, ist sicher der für ihn unerklärliche Belichtungsunterschied, wenn denn doch bei beiden Objektiven ThruTheLens (TTL) gemessen wird.
Hallo,
nun ja, das Zoom-Objektiv hat einige Linsen mehr verbaut und dann gibt es Bauteiltoleranzen (Blende & Co-). Ob das in Summe eine halbe Blende ausmachen kann ...
Aber der Einwurf von Latte ist berechtigt: Woher genau weißt Du, dass eine halbe Blende Differenz vorhanden ist? Wenn sich ein bewegliches Motivteil im Bild befand (Mensch, Tier), dann waren die Bilder nicht vergleichbar. Dito, wenn das Zoom-Objektiv nicht exakt den gleichen Bildwinkel aufgenommen hat wie die Festbrennweiten. Es gibt viele Möglichkeiten, die die Vergleichbarkeit von Aufnahmen zunichte machen. Und wir sprechen ja nur von der Differenz von der allgemein akzeptierten drittel Blende und einer halben Blende. Das ist nicht wirklich viel.
Ciao
HaPe
Dass der von Dir berichtete Unterschied von etwa 1/2 Blendenstufe an einer unterschiedlichen Transmission liegen kann, halte ich für höchst unwahrscheinlich. Denn moderne Objektive - auch solche mit veränderlicher Brennweite - weisen in der Regel Transmissionsverluste von unter 5% auf.Ich hatte mir schon gedacht, dass das an der unterschiedlichen Transmission der Objektive liegen muss.
Alle Objektive haben im Nikon-Bajonett ein winziges Spiel in Einschraubrichtung.Ich habe kürzlich mal das AF-S 70-200 2.8 VRII im Studio benutzt und später am Rechner festgestellt das die Raws im Vergleich zu den Aufnahmen mit den beiden 85igern im Schnitt um ca. 1/2 Blende dunkler waren.
Interessanterweise unterscheiden sich das AF-S 85mm 1.4G und das AF-S 85mm 1.8G nicht, obwohl das eine nur 7 Blendenlamellen hat und das andere 9.
Leoval
ich denke, dass nach allen vorstehenden beiträgen klar sein sollte, dass form und anzahl der blendenlamellen für die erklärung des eingangsproblems total wumpe sind.
Und welche Erklärung ist dann Deiner Meinung nach die richtige?
Dass der von Dir berichtete Unterschied von etwa 1/2 Blendenstufe an einer unterschiedlichen Transmission liegen kann, halte ich für höchst unwahrscheinlich. Denn moderne Objektive - auch solche mit veränderlicher Brennweite - weisen in der Regel Transmissionsverluste von unter 5% auf.
Für wahrscheinlicher halte ich es, dass ein solcher Unterschied von etwa 1/2 Blendenstufe an einer etwas unglücklichen Addition der jeweiligen Abweichungen innerhalb der Toleranzen für die mechanische Übertragung der an der Kamera eingestellten Blendenzahl auf das jeweilige Objektiv liegt.
Und welche Erklärung ist dann Deiner Meinung nach die richtige?
das sind normale toleranzen bei einer mechanischen blendensteuerung mit einem stellweg von 1 mm pro ganzem blendenwert. wenn ein objektiv nur einen viertel mm vom normwert abweicht und ein anderes einen viertel mm in die andere richtung, unterscheiden sich die beiden schon um eine halbe blende.
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