Belichtungsmessung D80 (mal wieder)

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paul_le

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Moin,

hier mal ein typisches "Problembild" aus der D80. Normale (ausreichende) Lichtverhältnisse. Die dunkleren Partien saufen relativ stark ab, die Belichtung als ganzes ist - meines Erachtens - nicht gerade ausgewogen. Die Exif-Daten finde ich eigentlich relativ normal. Leider kommen solche Bilder recht häufig vor. Habt Ihr einen Tipp?

Hersteller: NIKON CORPORATION
Kamera: NIKON D80
Blende: f 2,5
ISO-Wert: 400
Belichtungszeit: 1/320 s
EV -0,33 EV
Programm: A - Zeitautomatik
Meßmodus: Multisegment
Blitz: Aus
Weißabgleich: Automatik
Weißabgleichmodus: Auto Weißabgleich

P.S. Eigentlich bin ich mit der D80 sehr zufrieden, nur ist sie belichtungstechnisch irgendwie sehr wankelmütig... :rolleyes:

 
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Die Matrixmessung versucht relativ ausgewogen zu belichten. Dadurch, dass in der Mitte der Aufnahme sehr helle Bildstellen sind, tut sie sich jedoch schwer.

Du hättest hier eine manuelle Belichtungskorrektur nach + machen können. Ist aber nicht umbedingt eine Lösung für alle Fälle, da je nach Helligkeitsverteilung im Bild die Matrixmessung unterschiedliche "Fehlmessungen" macht.

Andere Möglichkeit, die Belichtungsmessung auf mittenbetont oder Spot umzuschalten und punktuell anmessen. In diesem Fall hier also die Belichtung mehr am linken oder rechten Bildrand messen (in den dunkleren Stellen) und dann zurückschwenken.
 
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ich finde das bild gut belichtet. der kontrast ist einfach sehr stark, woher soll die automatik wissen wo du gern den schwerpunkt hättest. sollen die dunklen bereiche
besser ausgeleuchtet sein hast du in der mitte ein starke überbelichtung. ich würde es
auf jeden fall so lassen und per d-lightning die abgesoffenen bereiche hochziehen. alternativ so wie sebastian geschrieben hat mit dem mangel eines überbelichteten zentrums.
 
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Okay, danke für die Tipps. Es ist halt keine "Kompaktknipse", aber das passt schon... ;)
 
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nur mal quick and dirty die dunklen partien hochgezogen . . .
1462747a44573b811e.jpg
 
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In Zeiten der digitalen Fotografie ist es doch nahezu kostenneutral möglich, bei kritischen Motiven Belichtungsreihen bzw. nach Kontrolle des Histogramms einen zweiten Schuss zu machen. Es ist nun 'mal trotz ausgereizter Technik nicht möglich, sich voll auf die Matrix-Messung zu verlassen - bzw. wenn man es tut, muss man eben in Kauf nehmen, immer 'mal wieder vermeintlich fehlbelichtete Bilder zu bekommen.

Gruß Norbert
 
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Es ist nun 'mal trotz ausgereizter Technik nicht möglich, sich voll auf die Matrix-Messung zu verlassen - bzw. wenn man es tut, muss man eben in Kauf nehmen, immer 'mal wieder vermeintlich fehlbelichtete Bilder zu bekommen.

Stimmt, aber manchmal nervts einfach etwas, wenn man nur mal so fotografieren will und das Bild erst im dritten Anlauf was wird... :heul: :winkgrin:
 
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Das Bild ist absolut korrekt belichtet. Wenn die Kamera heller belichtet hätte wäre das Bild kaputt und Andy's Bearbeitung nicht mehr möglich gewesen, weil die hellen Anteile ausgefressen und damit nicht mehr rettbar gewesen wären.
In den Schatten ist vor allem bei NEFs noch sehr viel Spielraum. Deswegen ist es immer eine gute Idee auf die Lichter zu belichten.
 
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Stimmt, aber manchmal nervts einfach etwas, wenn man nur mal so fotografieren will und das Bild erst im dritten Anlauf was wird... :heul: :winkgrin:

Besser im 3. Anlauf als überhaupt nicht, oder? Das Bild ist doch gut belichtet und wie man sieht kann man mit ein wenig Bearbeitung auch noch mehr rausholen.
 
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