Ich will perfekte Fotos machen.
Dann musst Du aber hier besser mitlesen und umsetzen, was Dir vorgeschlagen wird.
Konsens nach den ersten Bildern war, dass der Kontrast durch den zu hohen Sonnenstand zu hoch war und die Bilder primär darum nicht so toll geworden waren.
Entweder hast Du diese Aussage falsch verstanden, oder ignoriert, jedenfalls machst Du einen zweiten Versuch, ebenfalls bei hartem Licht.
Perfekte Bilder brauchen perfektes Licht. Das perfekte Licht zu sehen und gut umzusetzen, das ist die eigentliche Herausforderung. Das aber braucht reichlich Erfahrung, die Du innerhalb eines Jahres nicht sammeln kannst.
Insbesondere weißes Gefieder ist fast immer problematisch. Das perfekte Bild eines weißen Vogels kriegst Du ohne Nachbearbeitung selten zustande.
Die Kamera hat hier alles richtig gemacht, die Matrixmessung war die rechte Wahl. Du hast Fehler bei der Motivgestaltung gemacht (Schatten in des Gesichtern der Vögel), bei der Wahl der Lichtrichtung (zu viel Gegenlicht, auch wenns von rechts vorn kam), wie auch bei der Wahl der Tageszeit.
Bei blauem Himmel ists oft schwer gutes Licht zu finden. Ein paar Wolken und eine halb verdeckte Sonne kann da schon helfen.
Zum Deinem vorletzten Beitrag:
Deine Ausführungen zu 3. verstehe ich nicht. Was hat die Messmethode mit der Belichtungszeit und der ISO zu tun? Da hast Du was falsch verstanden.
Zu Deiner Frage: Aus 1. (ISO so hoch, wie nötig) folgt: Bei 600mm aus der Hand brauchts keine 1/4000sec., schon gar nicht vom Stativ. Bei stehenden Vögeln brauchts keine 1/1000sec., die für die 600mm aus der Hand aber schon angebracht wären.