Belichtungskorrektur D40

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starship_trooper

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Hi!

Ich hätte eine Frage zur Belichtungskorrektur.

Wenn ich im Programm "M" meine Blende gewählt habe, zeigt mir doch die Lichtwaage meine benötigte Verschlußzeit.
Aber wenn mir anschließend das Histogramm zeigt, dass ich überbelichtet habe weil die Messung falsch war, bleiben mir doch folgende Möglichkeiten:

- kleiner Blende, mit entsprechender Verschlußzeit
- kürzere Verschlußzeit, mit entsprechender Blende

Falls ich aber die Blende, z.B. wegen Isolierung des Hauptmotives vom Hintergrund nicht ändern will, muss ich dann die Belichtungskorrektur verwenden?

Welche Umstände können noch eine Belichtungskorrektur erforden?


Gruß
Patrick
 
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Hi, Patrick!

starship_trooper schrieb:
Hi!

Ich hätte eine Frage zur Belichtungskorrektur.

Wenn ich im Programm "M" meine Blende gewählt habe, zeigt mir doch die Lichtwaage meine benötigte Verschlußzeit.
Aber wenn mir anschließend das Histogramm zeigt, dass ich überbelichtet habe weil die Messung falsch war, bleiben mir doch folgende Möglichkeiten:

- kleiner Blende, mit entsprechender Verschlußzeit
- kürzere Verschlußzeit, mit entsprechender Blende

Falls ich aber die Blende, z.B. wegen Isolierung des Hauptmotives vom Hintergrund nicht ändern will, muss ich dann die Belichtungskorrektur verwenden?

Im (M)anuellen Modus hat die Belichtungskorrektur keine Funktion! -Du entscheidest selber über Blende und Verschlusszeit. Wenn die ISO-Automatik auch ausgeschaltet ist, hast Du (z.B. mit Hilfe der Lichtwaage) entweder die richtige Zeit-Blenden-Kombination gewählt, oder das Bild wird über- oder unterbelichtet.
Die Belichtungskorrektur ist dazu da, in den Belichtungsautomatikmodi (P,A,S) die von der Kamera bestimmte Belichtung nach "Plus" oder "Minus" anzupassen.

starship_trooper schrieb:
Welche Umstände können noch eine Belichtungskorrektur erforden?

Alle Situationen, in denen die Belichtungsmessung der Kamera daneben liegt.
Du fotografierst in P,A oder S, schaust Dir das Bild / das Histogramm an , erkennst eine Unter-oder Überbelichtung des Motivs und regelst nach!

Gruss,

Peter
 
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Im konkreten Fall war es so:

Ich wollte zur Mittagszeit einen kleinen Hund im Programm "A" fotografieren, der mit seiner Decke in der Wiese gespielt hat.
Die Decke war ziemlich hell und wurde bei großer Blende zu einem weissen Etwas ohne Zeichnung. Bei kleinerer Blende wurde es besser, aber die Tiefenschärfe nahm zu. Also bin ich auf "M" umgestiegen.

Hätte ich also nur im "A" Modus die Belichtung per Korrektur zurückfahren müssen?
Vielleicht ist noch zu erwähnen, dass ich ein 55-200 4-5.6 verwendet habe. Sollte die Verschlußzeit nicht in etwa immer dem Wert der Brennweite entsprechen?
 
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starship_trooper schrieb:
Hätte ich also nur im "A" Modus die Belichtung per Korrektur zurückfahren müssen?

Richtig. Dann hätte die Kamera eine kürzere Belichtungszeit gewählt.

starship_trooper schrieb:
Vielleicht ist noch zu erwähnen, dass ich ein 55-200 4-5.6 verwendet habe. Sollte die Verschlußzeit nicht in etwa immer dem Wert der Brennweite entsprechen?

Dies ist ein Anhaltswert, um Unschärfe durch Verwackeln weitestgehend auszuschließen. Bei DSLRs mußt du aber zusätlich noch den Cropfaktor von 1.5 mit berücksichtigen, als Belichtungszeit=1/Brennweite / Cropfaktor. Natürlich darf die Zeit auch kürzer sein;)
 
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Im Modus A (Zeitautomatik) wählst Du die Blende vor und die Kamera wählt den Wert für die Verschlusszeit, den sie aufgrund ihrer Messung für geeignet hält, das Bild korrekt zu belichten.-Wählst Du eine kleinere Blende, verlängert die Kamera die Zeit entsprechend. Theoretisch (wenn sich das Licht oder der Bildausschnitt inzwischen nicht fundamental geändert haben) ist die Belichtung dann immernoch dieselbe. Wenn dir also wichtige Motivteile (die Decke) überbelichtet erscheinen, kannst Du die Belichtung in Richtung (-) korrigieren.

Die Verschlusszeit solltest Du kürzer halten, als die aktuelle Brennweite (*1,5 bei DSLR) um Verwacklungen durch Kamerabewegung zu vermeiden. z.B bei 100 mm Brennweite wäre der "Richtwert" mindestens 1/150s.
 
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Ich nehme mal an, dass es besser ist eher unter als über zu belichten, oder?

Wenn etwas nur noch als weiße Fläche erscheint, ist doch die Zeichnung verloren. (bei Raw wird wohl noch ein wenig zu machen sein)
Bei den dunklen Flächen ist dank dem Dynamikumfang des Sensors eher wieder was herzustellen.
Lieg ich da richtig?
 
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Das ist wohl so, Du kannst ja unter diesem Aspekt mal die D-Lighting-Funktion der D40 ausprobieren!
 
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starship_trooper schrieb:
Ich nehme mal an, dass es besser ist eher unter als über zu belichten, oder?

Wenn etwas nur noch als weiße Fläche erscheint, ist doch die Zeichnung verloren. (bei Raw wird wohl noch ein wenig zu machen sein)

Wenn du im RAW Format fotografierst ist es besser über- als unterzubelichten. Auch bei Aufnahmen, die stellenweise stark überstrahlt sind, läßt sich im RAW Konverter die Zeichnung wieder zum Vorschein bringen.
 
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