Beispielbilder Kleinbildobjektive am 33x44mm Sensor

Mir gehen bei diesem durchaus spannenden Thread einige Aspekte durch den Kopf. Der Typ, der Sensoren mit einer Auflösung weit über denen der Linsen arbeitet, war ich nie, genausowenig habe ich bisher Altglas wegen bestimmter ästhetisch nutzbarer Abbildungsfehler genutzt. Das könnte sicher auch mal kommen, bisher bin ich aber eher an den alten Linsen interessiert, die auch heute noch super performen.

Positiv sehe ich bei diesem Mittelformat-Experiment, dass man ggf. vorhandene Linsen noch weiter nutzen kann, wenn das Geld für entsprechende Fuji oder Hasselblad noch nicht zusammengekratzt wurde oder man für bestimmte Brennweiten nicht das Maximum an Qualität benötigt. Das gibt einem natürlich Flexibilität, auch bei den Investitionen. Andererseits: Wer für den Systemumstieg nicht alle Fototaschen ratzekahl leerverkauft, hat i.d.R. eine vorhandene Kamera, die man ggf. für diese zweitrangigen Brennweiten weiternutzt. Trotzdem verlockend.

Verwundert bin ich allerdings über einen anderen Aspekt. Ich bin bisher (auch hinsichtlich des parallel verlaufen Mittelformat-Threads) zu der Einschätzung gelangt, dass die Vorteile neuer Hasselblad oder Fuji Mittelformatkameras insbesondere in der reinen High-End-Qualität ihrer Linsen liegen. Wenn plötzlich Kleinbild-Linsen an diesen Kameras einen super Job machen, führt das die ganze Diskussion ad absurdum.

Und dann bleibt noch die Verwundern, dass man in seiner Fototasche vielleicht jahrzehntelang Mittelformat-Linsen herumgeschleppt hat, ohne es zu wissen. Wobei ich vermute, dass die größere Bildkreis-Abdeckung eher ein Abfall-Produkt bei der optischen Entwicklung war.

Unterm Strich sehe ich das alles positiv: Es lädt zum Experimentieren ein, und das dient der Freude an der Sache, und eben auch der Kreativität. Also alles gut! Wenn man von der latenten Gefahr absieht, vielleicht doch ne Hassi zu kaufen, weil man ja mit vorhandenen Linsen anfangen könnte. Und am Ende doch wieder fünfstellige Beträge versenkt. Weil Ausgaben immer Ausgaben nachsichziehen. War schon immer so.
 
5 Kommentare
twinfighter kommentierte
exakt so !!! und nicht anders !

Altglas an MF = Spielerei. Punkt ! Spaß, ja. Technisch, nein.

top moderne MF Objektive = extrem teuer UND extrem gut
 
pixelschubser2006 kommentierte
Interessant wäre die Frage, wie gut Mittelformat-Spitzenobjektive an dem kleinen MF-Format abbilden. Meine Bronica-SQ-Linsen könnte ich adaptieren, aber das wären keine spannenden Brennweiten. So eine Kombi wären meiner Z7 II mit dem Z 2,8/70-200 vermutlich haushoch unterlegen. Da nützen auch keine 100 Megapixel. Vielleicht täusche ich mich aber auch. Wenn ich eine Fuji GFX hätte, würde ich mir einen Adapter zulegen. Eine willkommene Ergänzung wäre es allemal.
 
P
pulsedriver kommentierte
Ich kenne das nur von der 645D und Z. Die D mit dem alten CCD, Mikrolinsen nicht lpckenlos, verstärkt die Mikrokontraste. An der macht praktisch jedes Pentax 645 und 67 Altglas Freude, gibt nur wenige Ausnahmen. Die 645Z war wesentlich anspruchsvoller bezüglich Glas.
 
twinfighter kommentierte
stimmt. Was ist eigentlich mit dem ganzen Pentax MF Altglas? Das soll ja bis auf ein paar Chromatische Aberrationen sehr gut sein in der Auflösung. Aber ich glaube das ist schon wieder zu makellos und hat nicht den gewünschten Effekt.
 
P
pulsedriver kommentierte
Die Fuji hat ja auch den modernen Sensor, der 100 MP noch mit kleineren Pixeln als die 645Z. Einige werden richtig gut gehen, wie z.B. das 45-85mm. Andere eher nicht, so hat das 150-300 ED viel Freude an der 645D gemacht, zur Not auch mit Konverter, an der 645Z war es doch recht weich.
 
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Hier mal ein anderes Beispiel. Heute nur aus Neugier dran gemacht, sah an der Kamera ab 90 oder 95mm gut aus. Aber das RAW hat schwarze Ecken. Denn die Kamera steht auf 3:2. Mit 3:2 sieht man die schwarzen Ecken nur ganz am kurzen Ende, bei vollem 4:3 bei jeder Brennweite. Hier 135mm, volles 4:3, keine Korrektur Vignette. Objektiv: AiS 80-200/4



Die Schärfe ist bei f/8 bei den meisten Brennweiten erstaunlich gut, bis ganz nah an die dunklen Ecken. Nur bei 200mm, da bringt f/11 noch ein wenig was mehr am Rand. Sicher keine Empfehlung für alle, aber wenn wenig 4:3 macht, warum nicht.
 
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Und dann hab ich noch was probiert. Bei so winzigen dunklen Ecken und eine Lamdschaftsmotiv könnte man ja auch so tun, als ob es viel Verzeichnung hätte. Tatsächlich reicht beim gleichen RAW eine relativ milde Einstellung (30 von max 120) mit dem generischen Profil in C1, damit das Bild nachher so aussieht:



Am Hochaus sieht man das natürlich trotzdem schon. Bei einem reinen Landschaftsmotiv sieht man das aber kaum. Sicher nicht das, was ich nun dauernd machen will, schon gar nicht mit 'nem Telezoom, das wohl nur sehr wenig verzeichnet. Zumal ich ja oft eh 3:2 nutze.
Aber grade das 28-70mm AF-S muss oich mal untersuchen, ob es am grossen Sensor Verzeichnung hat. Wenn da deutlich was ist, gibt es sogar einen guten Grund, diese Funktion zu nutzen.
 
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Und so sähe es in voller Grösse aus, aber geschnitten auf 3:2 Format. Bis zu jeder üblichen Horizonthöhe ist das für mich scharf genug:

 
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Grundsätzlich kann man die KB Linsen auch im 35mm Modus betrieben. In den Spezifikationen. Das gibt ein 61 MP Bild, aber mit 16 Bit. Das gibt es noch nicht als KB DSLM zu kaufen. Dazu hat die Kamera einen extrem guten Stabi. Hab mit Viel Ausschuss schon 1 Sekunde hingekriegt. Mit 135mm. Preislich nimmt sie sich gebraucht nicht viel mit einer R5 erster Generation oder eine A7R IV, also jeweils den nicht mehr ganz taufrischen KB DSLM mit viel MP. Nur die Nikon Z Riehe ist billiger.
Der grosse Sensor bietet halt oft die Möglichkeit, noch mehr als KB zu nutzen. Zum Beospiel zum Freistellen - da reicht es dann auch, wenn der Rand ausgeleuchtet wird, unscharf ist er eh, ich tu mein Motiv nicht in die Ecke.

Und er bietet Auflösungsreserven für Breitformate. Die sogar KB Objektiven entgegen kommen, da Bildkreis nur noch sehr wenig grösser als KB. Als eine der weniger Kameras bietet sie sogar mit 65:24 ein richtig heftiges Breitformat.

Ich muss auch nicht alles mit der GFX100s ersetzen. Zur Z7 hab ich ein wunderbares 24-120mm Z, sowas gibt es nicht ansatzweise zur GFX. Bei der EOS R sind es der gute AF, das 15-35/2.8, das 24/1.4 L VCM. Für die zwei Objektive gibt es keinen Ersatz an der GFX. Ich komme auch gut mit verschiedenen Bodies zurecht, auch wenn die GFX100s bei der bedienung echt etwas quer steht in der Landschaft, das ist jetzt das erste Gerät seit sehr langem, wo ich keine Möglichkeit sehe, die Belichtungskorrektur auf das hintere Rädchen zu setzen (ohne +- Taste zu drücken). Zum Glück kann die Kamera sehr gut selbst ETTR, sonst wäre das echt nervig. Ist sonst bei jeder meiner Kameras so, dass man vorne die Blende macht und hinten die Belichtung. Ohne Zusatztasten.
 
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exakt so !!! und nicht anders !

Altglas an MF = Spielerei. Punkt ! Spaß, ja. Technisch, nein.

top moderne MF Objektive = extrem teuer UND extrem gut

Sorry, aber das ist völliger Quatsch und das typische Vorurteil von Menschen, die noch nie wirklich mit Altglas an einer Mittelformat-Kamera gearbeitet haben.

Es fängt schon mal damit an, dass es immer eine Frage des Sujets ist. Zu Tode korrigierte, rattenscharfe MF-Gläser sind beispielsweise nicht wirklich zielführende Objektive in der Portraitfotografie, wenn man die Menschen nicht erstmal mit Tonnen von Makeup vollkleistern oder stundenlang am Rechner retuschieren will. Davon ab kann auch der allgemeine Schmelz solcher Objektive durchaus gewinnbringend für das Motiv sein - nicht von ungefähr sind so viele wieder auf der Suche nach dem analogen Look, der aber eher in den Objektiven der damaligen Zeit begründet war, als am Film an sich.

Darüber hinaus habe ich auch schon beispielsweise farbverbindliche Produktfotografie von Klinkerriemchen mit Altglas gemacht, wo jedes einzelne Sandkorn im Ziegel rattenscharf war (und das war sogar von einer belächelten Handelsmarke (Revue), sowie Makroaufnahmen von Wohnmobil-Aufbauschnitten, ebenfalls mit Altglas. Das hätte man auch mit Deinen tollen MF-Gläsern nicht besser / anders hinbekommen.
 
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twinfighter kommentierte
"Sorry, aber das ist völliger Quatsch und das typische Vorurteil von Menschen, die noch nie wirklich mit Altglas an einer Mittelformat-Kamera gearbeitet haben."

Na gut... dann bin ich ja schon mal raus. Soll ich dann noch weiter lesen?

Das ganze Thema ist doch nur noch subjektiv! An den blöden ratten-scharfen Objektiven mit super schnellen Linearmotoren kannst du wenigstens technische Ansprüche stellen und die 102 MPx Kamera in der 4....5 Genration für 6000....8000 Euro wenigstens bis an ihrer Leistungsgrenze treiben. Da kann ich sogar im Alltag die GFX 100 II nehmen. Auch bei der Fahrradfahrt zur Arbeit, bei der Videokonferenz und Abends bei der Fototour in der dreckigen und verlassenen Lagerhalle. Und im Anschluss mache ich damit noch Astro und Abend die nackige Perle im Bett.

Natürlich machen Black-Mist-Filter extrem viel Spaß und kreieren einen tollen Look. Ich verwende diese doch selber. Oft werde ich dann ausgelacht: "sooooo eine teure Kameraausrüstung und dann schraubst du den Tiffen Black Mist davor ???? Du Idiot ! ". Oder immer wenn ich Sony Objektive auf die Nikon adaptiere oder Canon Autofokus EF Objektive an die GFX packe. Oft wird man ausgelacht. Ja... das macht Spaß und man erhält sehr coole kreative Effekte. Aber ja, am Ende des Tages stellt sich die Frage: Muss es dazu die GFX sein oder die Z8 ? Reicht da nicht eine MFT mit alten Videoobjektiven oder die Nikon Zf mit ihren 24 MPx und netten Altglas. Aber auch das ist wieder subjektiv. Habe ja gelernt und gut verstanden, dass man den Swirl-Effekt bis auf 44x33mm auskosten möchte. und das verstehe ich dann auch. Den mag ich nämlich ebenso.
 
twinfighter kommentierte
ich vermisse einfach den Look einer echten MF Kamera. Das was aus den 6x6 und 6x7 Analogkameras mit einem 80mm f2.8 raus kam, wird bestenfalls nur noch von einem GF 55mm f1.7 erreicht. Wobei ich den 3D Pop und Bildlook eines Nikon Z 50mm f1.2 mehr schätze. Liebäugle immer wieder mit dem Teil. Leider etwas zu groß für die tägliche Verwendung. Ansonsten kann man sich auch das Mitakon auf die GFX packen. Leider ohne AF im Jahre 2025. Und viel Schärfentiefe hat man leider nicht.
 
Ich werde kaum alte Objektive an die GFX 100 II anschliessen, da ich die Scharfeinstellung umständlich finde, aber die Belichtung ist absolut kein Problem. Es käme es mir aber nie in den Sinn, über die Altglas-Fotografen zu lästern, da es doch sehr schöne Ergebnisse gibt und ihre Versuche und Ergebnisse finde ich spannend.
 
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Ich werde kaum alte Objektive an die GFX 100 II anschliessen, da ich die Scharfeinstellung umständlich finde, aber die Belichtung ist absolut kein Problem.
Inwiefern umständlich? Bzw. bei welchen spiegellosen Kameras wäre es weniger umständlich?
 
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twinfighter kommentierte
Nikon Zf und Sony E. Erstere kann manuellen Fokus mit Altglas und Motiverkennung kombinieren
 
1bildermacher1 kommentierte
Motiverkennung bei manuellen Fokus, das ist das beste Verkaufsargument der Hersteller für Anfänger .....
 
twinfighter kommentierte
oder Kenner ... nenne es wie du magst. Früher gab es Schnittbildsucher. Das hat keine Systemkamera. Dafür jetzt mit Eye-MF an einer Zf. Soweit ich weiß ist das einmalig. Mit MF-Objektiven, die einen elektronischen Anschluss bieten auch mit grünen Indikator, wenn es scharf ist. Kann das die GFX 100 II. Oder bin ich zu weit unten?
 
1bildermacher1 kommentierte
Ich habe keine Fremdobjektive mit elektronischen Anschluss für die GFX. Es wird wahrscheinlich wie bei Nikon funktionieren mit dem grünen Indikator. Ich schaue mir das Bild mit der Lupe an, da ich nur meine manuellen 1,4er Objektive bei Offenblende an der GFX ganz selten verwende, da mir Focuspeaking nicht so genau ist. Aber für was eigentlich, da nehme ich eine Nikon Z, einfacher und bequemer. Gruss Wolfgang
 
Und ein weiterer Kandidat, das 90mm 2.8 Apo Skopar SL (Nikon F). Volles 34:3, keine Vignettierungskorrektur. Volle Grösse hier:



Richtig, das wird ganz aussen am Rand weich. Aber Obacht: Das Bild ist f/2.8. Ja, Offenblende. f/4 bringt nicht viel, bei f/5.6 werden die Bereiche ganz aussen am Horizont gut. Das Teil ist winzig, nur 4cm lang, 52mm Filter und performt richtig gut an der Fuji.
 
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Als kleines Set habe ich jetzt 5 Objektive.

Laowa 12-24/5.6: Ja, bei 12mm geht nur 21:9 und breiter. Die mir wichtigen 5:4 und 3:2 gehen je nach Wichtigkeit der Ecken ab 14 bis 16mm. Ganzes 4:3 braucht noch ein klein wenig mehr, geht aber auch. Ist zudem klein und macht gute Sonnensterne.

Nikon 35/2.8 PC: Ab Offenblende keine speziellen Randprobleme, ein wenig Abblenden erhöht die Leistung wie bei vielen älteren Objektiven

AF-D 50/1.8 - noch ein bisschen das Sorgenkind, wenn Ecken wichtig sind. f/8 bis eher f/11 geht bei 3:2, 4:3 bleiben die Ecken ganz aussen weich. 50mm bleibe ich dran.

Apo Skopar 90/2.8 SL II: Ab Offenblende ganzer Sensor gut

135/2.0 DC: Dito.

Das alles passt mit der GFX100s in eine Tenba DNA-8. gross ist davon nur das 135/2.0. Die fünf Objektive wiegen ca. 2.1kg.

Beim 50er teste ich noch weiter, da gibt es so viele, wäre doch gelacht, wenn nicht eines noch besser geht, das trotzdem schön klein ist. Ansonsten sind drei uneingeschränkt nutzbar und das 12-24 im oberen Brennweitenbereich auch, unten halt mehr Richtung Breitformate. Was nicht so schlimm ist, denn mit 12mm (9mm@KB) ist es nicht ganz einfach, die volle Bildhöhe zu nutzen. Die Gestaltung anspruchsvoll, ein 21:9 geht da eher mal.

Bei den Zooms bin ich ganz neu daran, das AF-D 80-200/2.8 zu testen. Bei 3:2 gingen alle brenweiten, jetzt mal die RAW Files abwarten, ob auch 4:3 geht. Und 3:2 sieht am Display ab f/4 überall gut aus, bis auf eine ganz leichte Dezentrieung bei 80mm bei meinem Exemplar - linke Ecke oben schärfer als rechte.

28-70/2.8 AF-S (nutzbar für mich ab 35mm) und 80-200/2.8 wäre auch schön, wenn das wirklich so gut klappt, wie ich es mir vom Telezoom erhoffe. Das GFX System hat noch keine 2.8er Zooms - und das zu einer Zeit, wo es schon ein paar 2.0er Zooms für KB gibt - das erste mir dem 24-35 ART sogar schon lange.
 
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Hier ein Kollege, der auch recht viel an digitalem Mittelformat adaptiert:



Man sollte zudem erwähnen, dass es auch viele analoge Mittelformatobjektive gibt (Mamiya 645, oder Pentax 67) die man mit guter Qualität an digitales Mittelformat adaptieren kann, viele dieser Objektive bekommt man schon für wenige hundert USD.
 
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olynik kommentierte
Interessant. Der Adapter ist der Techart Canon EF Lens to Hasselblad X1D Autofocus Adapter TCX-01. Um ein Objektiv mit Nikon-F-Bajonett anschliessen zu können, braucht es da noch einen weiteren Adapter dazwischen, und natürlich auch noch das Nikon E 100mm 2.8. Ich addiere:
Eur 500 Techart Adapter, mit Autofocus (!)
Eur 25 Adapter Nikon F zu Canon EF
Eur 100 Nikon E 100mm 2.8
Eur 625 Summe
Viel Geld für eine Adapterlösung, wenn ich auch zugeben muß, dass der Autofokus hier schon seinen Reiz versprüht.
Trotzdem, vielleicht doch lieber ein wenig länger sparen und nach einem gebrauchten Hasselblad XCD 90mm 3.2 Ausschau halten.
 
HaDiDi kommentierte
Ich würde da nicht auf AF gehen. Will ich guten AF, dann greife ich zu meinen Sonys, der sitzt dann präzise auf der Pupille. Hasselblad soll einen gemächlichen, häufig unpräzisen AF haben. Dann mache ich das lieber manuell.

Habe zudem ein Video gesehen, in dem lichtstarke Voigtländer-Objektive an eine X1D II adaptiert wurden (50/1.2 und 75/1.5) mit einem Crop-Faktor von 0,79 hatte das Hauptmotiv einen tollen 3D-Pop und das Bokeh war outstanding. So ein Hasselblad-Body mit ausgesuchten, lichtstarken (manuellen) Objektiven könnte schon ziemlich interessant sein. Habe gerade mal geschaut, einen X1D II Body, kaum benutzt, gibts für rund 3500 USD, also durchaus erschwinglich.
 
P
pulsedriver kommentierte
Auch bei Fuji ist es ziemlich erschwinglich. Die GFX100s, die ich geholt hab, hatte eine 1 vorne am Preis. OK, in USD wäre dann gerade 'ne 2 vorne dran. Eine R5 erster Generation oder eine A7R IV kosten hier ungefähr gleich viel.
Und ja, lichtstarkes 75mm. Das ist 'ne Wucht an der Fuji, auch wenn meines kleine schwarze Ecken hat am grossen Sensor (7Artisans 75/1.25).
 
olynik kommentierte
Hersteller aus China haben einige interessante Angebote fürs Mittelformat, ob nun für Fuji oder für Hasselblad XCD. Neben dem 7Artisan 75mm 1.25 gibt es z.B. auch ein TTartisan 90mm 1.25 das in der Anschaffung neu auf weniger als o.g. Summe kommt, für dich in Asien sowieso.
 
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Die Pentax 645 Objektive kenne ich schon von 645D und 645Z. So positiv die Erfahrungen mit der 645D mit den meisten davon sind, mit dem Sensor der 645Z, der in etwa dem einer 50 MP Fuji entspricht, sieht das doch was anders aus. Auch da gibt es gute, aber das sind längst nicht mehr fast alle, wie an der 645D.
Für die KB Objektive spricht auch, dass sie recht klein und handlich sind, insbesondere gemessen an der Lichtstärke. Insbesondere, wenn man auch solche in Betracht zieht, die erst abgeblendet am ganzen 33x44 Sensor scharf sind. Was ich in vielen Fällen für akzeptabel halte. Wenn ich mit KB entsprechend f/2 oder noch grösser fotografiere, brauche ich selten scharfe Ränder, sondern will freistellen. Ausnahme wäre primär Astro. Da tut sich die GFX100s aber eh bisher schwer, gegen das Canon24/1.4 L VCM anzustinken. f/1.4 scharf ab Offenblende und kaum Coma ist halt ein Argument.
 
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Hier ein neues Objektiv, mit 35mm und f/8.



Es ist ein Zeiss PC Distagon 35mm f/2.8, um die maximalen 10mm geshiftet. Und trotzdem scharf bis zum Rand. EXIF Daten sind Quatsch, kommt daher, dass ich nur einen AF Adapter auf EF habe, dieses Objektiv füttert als rein manuelles aber die Kontakte nicht.

Das Nikon 35/2.8 PC ist offen ungeshiftet in der Mitte etwas schärfer. Zum Rand hin ist das Zeiss aber deutlich besser bei 2.8. Und es ist geshiftet deutlich besser. Bei Nikon gehen mit viel Abblenden noch 4, vielleicht 5mm, das Zeiss ist ab f/5.6 voll nutzbar mit vollem Shift.

Da es etwas grösser ist, hat nun vermutlich das 50er nicht mehr Platz in meiner Tasche. Ich probiere das mal, wie ich mit 12-24, 35 Shift, 90/2.8 und 135/2.0 auskomme. Vermutlich werde ich mit dem 35mm dann auch öfters den Super35 Modus nutzen müssen und ggf. auch den mal noch leicht croppen müssen. Was bei 61 MP im Super35 Modus auch noch gut geht. 30 bis 40 MP ist auch noch eine ganze Menge.

Ein bisschen ungewohnt ist es aber, so ein doch sehr teures Objektiv. Das ist auch gebraucht alles andere als günstig. Meistens bin ich mit bezahlbaren Linsen unterwegs mit zwei Ausnahmen (15-35 L und 24/1.4 L).

Dann warte ich noch gespannt auf den Adapter auf M42. Der Test mit dem berühmtem 50/1.4 Takumar 8 Element steht noch aus. An der Z7 ist das eine Wucht.
 
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Ich habe diese Woche ein AF 180/2.8 ED ergattern können. Es geht ab Offenblende richtig gut an der GFX100s, auch mit vollem Bildkreis. Auch die Sonnenblende kann man nutzen ohne Vignette. Es wird sich nun etwas mit dem 135 DC abwechseln.
135 ist etwas nah an 90, wenn man wie ich die FB grundsätzlich mit vollem Sensor und Super35 nutzt. Obwohl ein klein wenig länger als das 135mm passt es richtig ausgestattet (flachster Drückdeckel, dne ich hab) auch noch in die DNA-8, Tasche. Mit dem kleinen 50/1.8 darunter. Das geht wieder in die Tasche, seitdem ich mit dem Series E ein besonders flaches Pancake habe.

Aktuell geht also rein:
12-24/5.6
35/2.8 PC Distagon an der Kamera montiert
50/1.8 Series E
90/2.8 SL II Voigtländer
135/2.0 DC oder 180/2.8 ED
 
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Selbst so ein Zoom wie das Tamron 17-35 F2.8-4 DI OSD funktioniert an der GFX100S bestens. Nur bis 19mm gibt es eine richtige Vignette, darüber hinaus lässt es sich mit einer RAW-Entwicklung beheben. Allerdings ist es eher was für Portraitfotograf:innen / urbane Fotograf:innen. Fineart-Landschaftsfotografen werden die Render wahrscheinlich nicht perfekt genug sein.
 
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