Mir gehen bei diesem durchaus spannenden Thread einige Aspekte durch den Kopf. Der Typ, der Sensoren mit einer Auflösung weit über denen der Linsen arbeitet, war ich nie, genausowenig habe ich bisher Altglas wegen bestimmter ästhetisch nutzbarer Abbildungsfehler genutzt. Das könnte sicher auch mal kommen, bisher bin ich aber eher an den alten Linsen interessiert, die auch heute noch super performen.
Positiv sehe ich bei diesem Mittelformat-Experiment, dass man ggf. vorhandene Linsen noch weiter nutzen kann, wenn das Geld für entsprechende Fuji oder Hasselblad noch nicht zusammengekratzt wurde oder man für bestimmte Brennweiten nicht das Maximum an Qualität benötigt. Das gibt einem natürlich Flexibilität, auch bei den Investitionen. Andererseits: Wer für den Systemumstieg nicht alle Fototaschen ratzekahl leerverkauft, hat i.d.R. eine vorhandene Kamera, die man ggf. für diese zweitrangigen Brennweiten weiternutzt. Trotzdem verlockend.
Verwundert bin ich allerdings über einen anderen Aspekt. Ich bin bisher (auch hinsichtlich des parallel verlaufen Mittelformat-Threads) zu der Einschätzung gelangt, dass die Vorteile neuer Hasselblad oder Fuji Mittelformatkameras insbesondere in der reinen High-End-Qualität ihrer Linsen liegen. Wenn plötzlich Kleinbild-Linsen an diesen Kameras einen super Job machen, führt das die ganze Diskussion ad absurdum.
Und dann bleibt noch die Verwundern, dass man in seiner Fototasche vielleicht jahrzehntelang Mittelformat-Linsen herumgeschleppt hat, ohne es zu wissen. Wobei ich vermute, dass die größere Bildkreis-Abdeckung eher ein Abfall-Produkt bei der optischen Entwicklung war.
Unterm Strich sehe ich das alles positiv: Es lädt zum Experimentieren ein, und das dient der Freude an der Sache, und eben auch der Kreativität. Also alles gut! Wenn man von der latenten Gefahr absieht, vielleicht doch ne Hassi zu kaufen, weil man ja mit vorhandenen Linsen anfangen könnte. Und am Ende doch wieder fünfstellige Beträge versenkt. Weil Ausgaben immer Ausgaben nachsichziehen. War schon immer so.
Positiv sehe ich bei diesem Mittelformat-Experiment, dass man ggf. vorhandene Linsen noch weiter nutzen kann, wenn das Geld für entsprechende Fuji oder Hasselblad noch nicht zusammengekratzt wurde oder man für bestimmte Brennweiten nicht das Maximum an Qualität benötigt. Das gibt einem natürlich Flexibilität, auch bei den Investitionen. Andererseits: Wer für den Systemumstieg nicht alle Fototaschen ratzekahl leerverkauft, hat i.d.R. eine vorhandene Kamera, die man ggf. für diese zweitrangigen Brennweiten weiternutzt. Trotzdem verlockend.
Verwundert bin ich allerdings über einen anderen Aspekt. Ich bin bisher (auch hinsichtlich des parallel verlaufen Mittelformat-Threads) zu der Einschätzung gelangt, dass die Vorteile neuer Hasselblad oder Fuji Mittelformatkameras insbesondere in der reinen High-End-Qualität ihrer Linsen liegen. Wenn plötzlich Kleinbild-Linsen an diesen Kameras einen super Job machen, führt das die ganze Diskussion ad absurdum.
Und dann bleibt noch die Verwundern, dass man in seiner Fototasche vielleicht jahrzehntelang Mittelformat-Linsen herumgeschleppt hat, ohne es zu wissen. Wobei ich vermute, dass die größere Bildkreis-Abdeckung eher ein Abfall-Produkt bei der optischen Entwicklung war.
Unterm Strich sehe ich das alles positiv: Es lädt zum Experimentieren ein, und das dient der Freude an der Sache, und eben auch der Kreativität. Also alles gut! Wenn man von der latenten Gefahr absieht, vielleicht doch ne Hassi zu kaufen, weil man ja mit vorhandenen Linsen anfangen könnte. Und am Ende doch wieder fünfstellige Beträge versenkt. Weil Ausgaben immer Ausgaben nachsichziehen. War schon immer so.
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Kommentare
Interessant wäre die Frage, wie gut Mittelformat-Spitzenobjektive an dem kleinen MF-Format abbilden. Meine Bronica-SQ-Linsen könnte ich adaptieren, aber das wären keine spannenden Brennweiten. So eine Kombi wären meiner Z7 II mit dem Z 2,8/70-200 vermutlich haushoch unterlegen. Da nützen auch keine 100 Megapixel. Vielleicht täusche ich mich aber auch. Wenn ich eine Fuji GFX hätte, würde ich mir einen Adapter zulegen. Eine willkommene Ergänzung wäre es allemal.
P
Ich kenne das nur von der 645D und Z. Die D mit dem alten CCD, Mikrolinsen nicht lpckenlos, verstärkt die Mikrokontraste. An der macht praktisch jedes Pentax 645 und 67 Altglas Freude, gibt nur wenige Ausnahmen. Die 645Z war wesentlich anspruchsvoller bezüglich Glas.
P
Die Fuji hat ja auch den modernen Sensor, der 100 MP noch mit kleineren Pixeln als die 645Z. Einige werden richtig gut gehen, wie z.B. das 45-85mm. Andere eher nicht, so hat das 150-300 ED viel Freude an der 645D gemacht, zur Not auch mit Konverter, an der 645Z war es doch recht weich.
Altglas an MF = Spielerei. Punkt ! Spaß, ja. Technisch, nein.
top moderne MF Objektive = extrem teuer UND extrem gut