Beispielbilder Kleinbildobjektive am 33x44mm Sensor

pulsedriver

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In diesem Thread soll es um Kleinbildobjektive am 33x44mm Sensor, also dem "kleinen digitalen Mittelformat" gehen. Die Marke der Kamera ist egal, solange sie sich an diese Sensorgrösse hält. Da sich in der Regel die Frage nach der Abschattung der Ecken stellt, wäre es hilfreich, immer mitzuteilen, ob es ein Bild vom ganzen Sensor ist oder ob irgendwie gecropt wurde, und sei es nur ein anderes Seitenverhältnis als 4:3

Ich fange mal gleich an: AF-S 28-70/2.8 bei 50mm und f/2.8, ganzer Sensor:



Der Regler für Vignette in C1 steht auf 40 (von 120).
 
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Jetzt gibt es was für die Pixelzähler: Auch das 28-70, 50mm f/8 (sorry, IBIS stand noch auf 35mm, hat bei der Verschlusszeit aber keine Auswirkung)
Achtung, volle Grösse, voller Sensor, Korrektur Vignette wieder 40/120 in C1.



Für mich sehr gut brauchbar. Weshalb? Weil ich fast nie 4:3 fotografiere. 3:2, 16:9 oder dann gleich 5:4 oder 7:6 mache ich meistens. Ja, es wird plötzlich sehr weich nach ganz aussen, aber das ist so weit draussen, dass es bei den genannten Formaten nicht mehr stört. Für 4:3 ist es hingegen nicht ideal.
 
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Und nun das untere Limit für mich, 35mm. Man kann zwar noch ein kleines bisschen mehr raus zoomen, aber die Ecken leiden dann schon zu sehr, werden auch ganz schnell dann schwarz beim weiter Zoomen. Auch wieder volle Grösse. Vignette 50/120. Bitte etwas gnädig sein mit der Schärfe, das sind ungefähr 0.4s freihand. Hat bestimmt auch die eine oder andere Bewegungsunschärfe im Laub.
Auch das Rauschen bitte was tolerieren, es ist ISO 400, deutlich aufgehellt. In 100% rauscht das dann halt was bei 100 MP, die Pixel sind kleiner als bei einer Z7. Wieder volles 4:3, kein Crop

 
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Und 70mm, hier nur f/5.6, daher geringe Tiefenschärfe. 1/6 Sekunde. Volles 4:3, keine Voignettierungskorrektur. Schärfe am Rand bitte links am Baumstamm schauen, der ist im Fokusbereich, der etwa auf der Feuerstelle liegt.

Wieder volles Bild zum Pixelchen zählen:

in or on the picture

Ingesamt überrascht mich das 28-70' positiv. 35-70mm sind sehr gut brauchbar, speziell, wenn man eher Richtung 3:2 oder ähnlich geht. Oder die Ecken mal nicht wichtig sind bezüglich Zeichnung. Der Rand auf üblicher Horizonthöhe stimmt eigentlich immer gut abgeblendet, auch bei vollem 4:3.

Das Bokeh wirkt was harsch im Übergang von scharf zu unscharf, das können heutige Objektive vermutlich was besser. Nativ gibt es aber kein Zoom mit f/2.8 für meine Kamera. 30mm gibt es nicht besser als 3.5, erst 45mm könnte man mit 2.8 haben.
 
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Und nochmal das 28-70/2.8 mit 35mm f/11. Volles 4.3, keine Korrektur Vignette



Das 28-70 wird bei mir wohl häufiger im Einsatz sein an der MF Kamera. Ein GF 35-70, das etwa den gleichen nutzbaren Bereich bietet, wird zwar grade weit aussen im Bild sicher noch besser im Bild sein, aber das hier hat f/2.8 dabei. Nativ würde man dann wieder zwei Objektive brauchen, 35-70 und ein 45/2.8 zum Beispiel.
 
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In der Forenauflösung kann ich die Qualität eines Bildes nicht beurteilen. Bokeh kann man erkennen und die Vignette ginge auch, aber die hast Du korrigiert. Aber der Sonnenstern ist schön. Wenn ich Unschärfe anhand von Bilder in Forenauflösung erkennen kann, halte ich das Ergebnis nicht mehr für brauchbar. Ich halte die gewählten Motive für eine Beurteilung auch für ungeeignet. Man braucht mindestens 100% Ausschnitte von Ecke oder Rand.

Für brauchbare Bilder würde ich keinen größeren Sensor wählen, sondern dann die Gewichtsvorteile eines kleinen Sensors ausnutzen. Brauchbare Bilder macht auch mein iPhone. Eine Mittelformatkamera würde ich so einsetzen, dass sie mir mehr bringt als eine Vollformatkamera. Oder mindest auf Augenhöhe abliefert.
 
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pulsedriver kommentierte
Drei der Bilder sind in voller Auflösung verlinkt. 100% crops von hier und da werde ich nicht anfertigen, das ist mir zu mühsam . Das fängt nur schon damit an, dass mein Bildschirm 150% skaliert ist, C1 das aber nicht berücksichtigtige und somit 100% eigentlich 67% entsprechen und die nächste Stufe von 200% eigenltich 133%.
Wer in 100% schauen will, möge sich doch bitte die Bilder in voller Grösse laden, warum soll ich von jedem zwei, drei Crops machen und dann einstellen? Ich hab je eines mit 35, 50 und 70mm eingestellt.

Wirklich voll auskorrigiert habe ich die Vignette nicht, ich habe sie nur leicht reduziert.

Nicht in 100% verlinkt sind das Hundebild, die Brücke und der Wald mit dem Sonnenstern. Bei den letzten beiden ist noch nichtmal die Vignette korrigiert. Beim Hundebild macht 100% keinen Sinn, der Hund ist mehrheitlich sogar im APSc Bereich...

Ich denke, eher lönnte man die recht langen Verschlusszeiten freihand und die ISO 400 kritisieren. Ein Objektivtest bei Sonnenlicht und mit ISO 100 von meinem Gitzo Series 5 aus fotografiert wäre sicher optimaler, das stimmt.
 
P
pulsedriver kommentierte
. Falsch zitiert, bitte löschen
 
Nikon AF-S 85mm 1.8 G (= 68mm KB-Äquivalent) an Hasselblad X1D II - 50C, ganzer Sensor, keine Korrektur der Vignette:






Das Ergebnis ist brauchbar aber nicht herausragend und wäre nach meiner Ansicht am originalen Systembody Nikon D850 besser. Ein Vergleich zum originären Hasselblad Objektiv fehlt, da immer noch nicht eingetroffen, seufz. Wie immer gilt: ein Anwendungsfehler vom Nutzer sollte nicht ausgeschlossen werden.
 
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Sigma 70mm 2.8 DG Macro (= 56mm KB-Äquivalent) an Hasselblad X1D II - 50C, ganzer Sensor, keine Korrektur der Vignette:


Das Ergebnis ist brauchbar und gut. Der Ziegelwandtest bei 100%-Ansicht ist bestanden.
 
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Yongnuo YN 40mm 2.8N (= 32mm KB-Äquivalent) an Hasselblad X1D II - 50C, ganzer Sensor, keine Korrektur der Vignette:






Zu meiner großen Überraschung liefert dieses KB-Billigobjektiv ein mehr als brauchbares Ergebnis am 33x44 Sensor. Allerdings, mit zunehmendem Abblenden wird es im Sucher dunkler bis zappenduster und das seltsamerweise auch im .raw-Bild. Um ein ansehnliches .jpg zu erhalten brauchte es ein Aufhellen von 1 2/3 Blendenstufen, in der Nachbearbeitung. Der Ziegelwandtest bei 100%-Ansicht ist knapp nicht bestanden, was den Gesamteindruck aber nicht trübt.
 
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Nikon AF-S 50mm 1.8 G (= 40mm KB-Äquivalent) an Hasselblad X1D II - 50C, ganzer Sensor, keine Korrektur der Vignette:






Das Ergebnis ist brauchbar aber nicht herausragend und wäre nach meiner Ansicht am originalen Systembody Nikon D850 wesentlich besser geworden. Der Ziegelwandtest bei 100%-Ansicht ist, ähnlich wie beim Nikon AF-S 85mm 1.8G, knapp nicht bestanden. Beide, das Nikon AF-S 50mm 1.8G und Nikon AF-S 85mm 1.8G sind an der Nikon D850 besser aufgehoben als an der Hasselblad X1DII - 50C, nach meiner Meinung und Erfahrung.
 
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Nikon AF-S 58mm 1.4 G (= 46,4mm KB-Äquivalent) an Hasselblad X1D II - 50C, ganzer Sensor, keine Korrektur der Vignette:






Das Ergebnis ist mehr als brauchbar und nmM sogar richtig gut. Der Ziegelwandtest bei 100%-Ansicht ist bestanden, die Schärfe knackig und gut.

So, das war es jetzt erst mal von meiner Seite.

Mein Fazit: Eine Adapterlösung ist, obwohl man damit natürlich arbeiten und leben kann, eben nur eine Adapterlösung.
Trotz guter bis sehr guter Leistung von bestimmten Kleinbildobjektiven am 33x44 Sensor, in meinem Fall
Yongnuo YN 40mm 2.8N
Nikon AF-S 58mm 1.4 G
Sigma 70mm 2.8 DG Macro
kann ich es kaum erwarten, meine Hasselblad X1D II - 50C endlich mit einem Objektiv von Hasselblad auszuführen.
 
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Ein paar Objektiv-Empfehlungen (Kleinbild an der Fujifilm GFX100S) hatte ich mal hier in meinem Blog gegeben. Da kann man sich auch alle Bilder in Farbe in 100% Auflösung herunterladen. Es wurde dabei nichts an Vignette, Schärfe o.ä. korrigiert.

 
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pulsedriver kommentierte
Danke für den Tipp, sicher eine gute Inspiration für weitere Möglichkeiten. Im Moment habe ich aber noch genug damit zu tun, die Linsen zu probieren, die ich hab und adaptieren kann.
 
nette Spielereien... @pulsedriver
da gibt es aber auch gute Testseiten im Internet wo viele Objektive an GFX getestet wurden. Siehe z.B. : Beitrag #13 ! Die Seite hatte ich mir damals auch angeschaut. Oft bleibt aber ein fader Nachgeschmack. Das Bokeh ist nicht immer schön, zum Rand hin nimmt die Qualität des Bokehs deutlich ab und einige Vignetten enthalten keine Informationen mehr. Sprich: Einfach aufhellen bringt nichts mehr an Foto zurück.
Und einige Bilder hättest du ja auch 1:1 mit einer MFT Kamera oder Handy machen können. Die letztere Erkenntnis - vorausgesetzt man hat diese - ist durchaus belastend und geht mir auch immer wieder durch den Kopf
 
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P
pulsedriver kommentierte
Absolut, hier ist bisher kein Bild dabei, das ohne den grossen Sensor nicht gegangen wäre. Man hätte z.B. für Sony Vollformat das 28-70/2.0 nehmen können für das Hundebild, oder ich mein 24-35/2.0 ART für die DSLR. Oder 'ne FB. Oder sogar APSc mit 'nem 23/1.4 oder mFT mit dem 17/1.2.

So richtig gleichwertig ist aus meiner Sicht da aber nur KB mit 'nem 28-70. Grade wenn wie bei kleineren Formaten üblich nur 20 bis 24 MP im Spiel sind, ist für mich für Landschaft kein nennenswertes Crop Potential mehr da und die an der GFX nutzbaren 35-70mm des 28-70/2.8 wären mit 3 FB zu ersetzen, entsprechend 35, 50und 70mm an der GFX. Zwei davon mit f/1.4 (APSc) bzw 1.2 (mFT), die dritte meinetwegen mit weniger Licht. Die Ausnahme ist da Fuji mit den 40 MP APSc, da tun es zwei FB, um den Bereich abzudecken, Rest kann man croppen.

Was bietet mir der grossen Sensor also mehr?

16Bit. Das kann bei sehr fordernden Verhältnissen im Gegenlicht hilfreich sein. Gibt es nicht für KB APSc oder KB. Sony hat vom Sensor der A7R IV ein Geschwister Modell, das Hersteller frei kaufen können. Der IMX 455. Der kann 16 Bit. Mit 61 MP. Vermutlich könnte das Sogar der Sensor der A7R IV auch, halt zulasten der Geschwindigkeit, wenn man das nutzt. Es liegt also daran, dass niemand ein interesse hat, eine auf Bildqualität maximierte KB DSLM zu bringen, sobald das Tempo etwas darunter leiden könnte und sei es nur, wenn man sie auch wirklich auf 16 Bit stellt.

Mehr MP für die sehr breiten Formate und Shift Simulation per Crop. Nein, ich brauche nicht furchtbar viel MP. Auch für grosse Drucke. Um die 4000 Pixel an der kurzen Seite reicht mir. Die kurze Seite drucke ich nie grösser als 60cm, oft sogar kleiner. Bis 16:9 ist das alles kein Thema, meine 30 MP EOS R hat gecropt auf 16:9 immer noch 3800 an der kurze Seite. Aber wenn es noch breiter wird, z.B. 21:9, ist mehr MP schön. Klar kann man das auch als einreihiges Pano machen, ich ziehe aber das 12-24mm Laowa am 100 MP Sensor vor.
Aber auch das ginge gut mit KB, ein Canon R7 Sensor in KB Grösse hätte 80 MP, die 40 MP APSc Fuji skaliert auf KB sogar 90 MP. Unter der Grösse der Pixel scheint die Bildqualität noch nicht zu leiden.
Das Gleiche gilt für Architektur. Kamera Hochformat grade halten, Brennweite so kurz, dass doch alles drauf ist was soll, Rest am PC als Breitformat ausschneiden. Gibt bei einem 33x44mm Sensor immer noch 50 MP, die übrig bleiben (33x22mm). Entzerren des Restes an Verzerrung trivial, weil das Objektiv nicht geshiftet wurde, einfach Profil vom Hersteller drüber und alles ist grade.

Also beides wäre mit einer 16 Bit 80-100 MP KB DSLM genauso machbar. Die gibt es aber nicht.
 
Hier mal noch was Spezielleres. Bewusst als Test fotografiert, weil der Baum bis in die Ecke oben ragt. 35mm/2.8 PC mit 5.5mm Shift nach oben. Volles 4:3. Keine Korrektur der Vignettierung. Man sieht schön, wo es weich wird. Mag Motive geben, bei denen das da schon stört. Bei anderen ist es egal.



5.5mm Shift ist recht wenig für den grossen Sensor, zumindest wenn wir von Architektur reden. Ich hab aber inzwischen schon einige Landschaftsbilder damit gemacht, wo ich statt Kippen geshiftet hab. Das war immer unter 5mm. Ist also kein Ersatz für das GF 30mm Shift - wäre ja aiuch frech, wenn das mit 150 Fr. statt über 3000 ginge. aber ohne Shift ist alles schön scharf. Und ein bisschen Shift geht auch. Übrigens: Bei 3:2 fehlen oben und unten fast 2mm, entsprechend mehr Shift geht, bis die Ecke gleich aussieht.
 
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Und hier das gleiche RAW als volles 4:3, Vignettierung nicht korrigiert. Das 35mm PC hat auch geshiftet keine so heftige.



Ist ohne Geli, müsste man separat probieren, ob die was verschlechtert. Die HN-1 schattet aber eh wenig ab, bringt nicht so viel, da kann man sie auch mal weglassen.
 
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Wenn Du den Blog schon kennst, dann kennst Du vielleicht auch diesen Beitrag, wo ich geschildert habe, warum eine MF-Kamera in meinen Augen tatsächlich ideal für Altglas ist: https://www.schlicksbier.com/fujifi...-auch-fuer-einsteiger-oder-altglas-liebhaber/

Zudem sollte man sich immer vor Augen halten, dass es nichts subjektiveres als "Bokeh" gibt und dass es auch immer davon abhängt, was man fotografiert. Eventuelle Randproblematiken können bei Landschaft, Architektur etc. sicher schwierig sein, bei Portraits sind sie gar kein Problem und oft sogar recht gewinnbringend.

Selbst Produktfotos / -makros habe ich mit der GFX und Kleinbild-Altglas geschossen ohne auf irgendwelche Qualität verzichten zu müssen.
 
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pulsedriver kommentierte
Selbst ich als Landschaftsfotograf komme durchaus mit KB-Glas zurecht. Halt nicht mit jedem. Das schöne 28/1.4 7Artisans hat zum Beispiel einfach schwarze Ecken bei 33x44mm, das 75/1.25 ebenso. Oder das 24/2.8 AiS. Oder...

Ich brauche aber auch keine Ecken, die in 100% betrachtet bei 100 MP rattenscharf sind. Genügend Schärfe für einen Druck in 60x90 reicht mir. Und es reicht mir, wenn das abgeblendet so ist. Wenn ich Schärfe bis zum Rand brauche, kann ich zu 98% abblenden. Und für die 2% hab ich das 24/1.4L VCM und das 16/1.8 Viltrox - dann geht es nämlich ausschliesslich um Astrobilder, da hätte ich tatsächlich gerne scharf abgebildete Sterne in den Ecken bei Offenblende.
Ich muss aber mit der MF Kamera auch kein Astro fotografieren, dafür haben die KB Anbieter eh die passenderen Objektive im Angebot, solange man sich nicht noch eine Nachführung anschafft.

Für mich taugt ein KB Objektiv an der Fuji, wenn es diese genügende Schärfe überall im Bild bei f/8 bringt. Und wenn es dazu noch viel mehr Licht bietet mit gutem Bokeh aber ohne scharfe Ecken, dann erweitert es die Möglichkeiten. Siehe 28-70/2.8 AF-S. Fuji baut kein 2.8er GF Zoom. Diese Flexibilität bei der Brennweite bei so viel Freistellen gibt es nur mit adaptiertem Glas.

100 MP waren halt nötig, um die 16 Bit zu bekommen und sie bieten noch was mehr Cropreserven als 50 MP. Wenn das längste Tele mal zu kurz ist, ich Shift simuliere oder für Breitformate.
 
Moin, nein... kannte ich noch nicht. Jetzt ja. Habe ich mir auch durchgelehsen und auch die schönen Bilder betrachtet. Diese wären vermutlich aber auch mit einem Kleinbildsensor ähnlich oder gleichschön oder schöner gewesen. Naja... je nach Altglas und je nach Bearbeitung und Umsetzung eben. Aber eine Frage: Kannst du mir bitte in 2...3 Sätzen kurz schildern was genau dieses "ideal" sein soll? Wie und wo ist für dich dieses "ideal". Das es tolle Spielereien sind, die oft überraschen und sehr motivieren, weiß ich ja schon. Und natürlich kann man mit etwas Mühe stets das ein oder andere faszinierende Bild gewinnen. ABER was exakt ist dieses "ideal".

PS: Das was in deinem Beitrag als "Einsteiger" geschrieben steht bezieht sich in erster Linie auf Genration X und Babyboomer.

100 MP waren halt nötig, um die 16 Bit zu bekommen und sie bieten noch was mehr Cropreserven als 50 MP. Wenn das längste Tele mal zu kurz ist, ich Shift simuliere oder für Breitformate.
ich habe an der Sony A7R5 den 26 MP Modus geliebt. So konnte man wählen zwischen 61 MPx - den hochaufgelösten Modus mit den Nachteilen des Bayer- RGB Filters - und 26 MPx - die etwas niedrigere Auflösung ohne Bayer-Effekte und etwa 40 MPx Detailauflösung verglichen zum Bayer-Muster.

An den ganzen GFX Kamera fehlt mir dieser Modus. Man hat 102 MPx und könnte im schlimmsten Fall einfach ein Vierer-Binning machen via Software und hätte extrem detaillierte und nahezu rauschfreie 25,5 MPx. Oder man macht das was Sony macht und hätte dann 43,5 MPx mit dem normalen Rauschen. So wäre es möglich die GFX Kamera deutlich flexiblerer einzusetzen. Einerseits mit Altglas und andererseits im Alltag als 0-8-15 Kamera für eine jede Situation. Naja... schade... ein jedes Bild zu erhalten mit 102 MPx ist für mich fern ab meiner Definition von "ideal". Es gibt auch noch die GFX 50 S II. Aber auch mit allen Nachteilen der alten Kamera und des Sensors. Da hat man es zumindest nicht hin bekommen ein Tracking zu realisieren und den EVF richtig zu bedienen. Und Letzteres ist schon ein derbes Downgrade, wenn man ansonsten "vernünftige" und moderner EVFs gewöhnt ist. Generell sagt mit die ganze GFX 50 und 100er Serie nicht zu. Schade, dass es eine GFX 100 S II nicht besser gemacht hat. Hatte überlegt diese zu nehmen. Aber im Vergleich zur 100s gab es am Gehäuse selber keine wirklichen Sprünge nach Vorne. Und im Inneren irgendwie auch nicht. Ok... ein besserer IBIS. Naja... . Und ansonsten gab es die GFX 100 II. Eigentlich die einzige GFX, die mit der Qualität einer A7R5 oder Nikon Z Kameras mithalten kann. Oder die eigene im Hause Fuji existierende X-H2, welche schamlos demonstriert was an einer GFX 100s MK1 und MK2 bedauernswert ist. Da vergeht auch schnell die Freude an Altglas. Letzteres wäre an einer Zf besser aufgehoben mit all den tollen Features, die einem das Leben leichter macht. Ebenso die 24 MPx, welche eine bessere Harmonie bietet zu den teilweise 40...50...60 Jahre alten Gläsern.

Ansonsten waren es eher bei mir 45mm IRIX, 65mm Mitakon und 90mm TTartisan, die den Weg auf die GFX gefunden haben. Sind aber alle auch irgendwie passend zum Bildkreis des 44x33mm Sensors. Also nicht wirklich Crop- oder Abblend-bedürftig. Die waren auch noch kristall-scharf bei Blende f1.4 oder f1.25
 
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pulsedriver kommentierte
Das Irix ist mir auch schon aufgefallen als günstige Option. Wobei es ja das gleiche zu sein scheint wie für KB Mounts, einfach nur mit GFX Mount.

Mir ist noch das 135/2.0 DC besonders positiv aufgefallen, wenn es um Schärfe bei deutlich grösserer Blende als f/8 geht. Das 105 DC muss man für ganz am Rand auch stark abblenden, das 135er nicht.

Die GFX100s hat auch einen Crop Modus. 35mm nennt sich das. Fix auf 3:2 und eben mit 61 MP. Im Gegensatz zu den verschiedenen Seitenverhältnissen, die null Einfluss auf das RAW haben, wird dieser Modus auch beim RAW angewendet. Ist aber im Menü versteckt, eine Möglichkeit, das wie bei der Z7 auf Funktionstaste + Rädchen zu stellen, hab ich noch nicht gefunden. Die Z7 stelle ich so super bequem häufig zwischen 3:2, 16:9, 5:4 und DX um.

EDIT: Hab nachgeschaut, das kann man auf die Funktionstasten legen. Hab die FN4 genommen, die ist vorne neben dem Objektiv, wie bei der Z7. Wechselt dann von Aus auf Auto auf Ein und wieder auf Aus. Damit ist jetzt auch die Möglichkeit da, schnell 1.3mal "mehr Brennweite" zu haben.
 
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twinfighter kommentierte
ja, aber Crop. Ich sprach ja von der vollen Sensorfläche
 
P
pulsedriver kommentierte
Ach so, einfach Files wo das Demosaicing schon gemacht wurde. Davon bin ich was weniger Fan. Die High Efficency RAWs von Nikon sind aus meiner Sicht der bessere Ansatz zu weniger MB pro File.

Bezüglich Croppen: Gerade mit lichstarken KB Objektiven ist das für mich eine gute Option. Als Beispiel das 28-70/2.8. Es gibt kein 2.8er GF Zoom. Man verliert also beim Freistellen im 35mm Modus wegen der f/2.8 nichts gegenüber einem GF Zoom und auch das Rauschen ist nicht schlechter, weil zwar nicht der ganze Sensor zum Zug kommt, aber die Blende 'ne Stufe grösser sein kann und damit die ISO entsprechend tiefer.

Bei FB teilweise ähnlich, mit f/1.4 gibt es auch nicht viel für GF und je nach Brennweite wird es sogar viel schwächer. Ich denke nur schon an richtig WW, bei den kurzen Brennweiten gibt es noch nichtmal f/2.8er GF FB.
 
twinfighter kommentierte
nein... auch MB sind irrelevant. Es geht tatsächlich um die MPx wie auch benannt. Zum Demosaicing kann ich nicht viel sagen. Aber ja, beim 4er Binning fliegt natürlich das Bayer Muster zwangsläufig raus. Beim Sony-Verfahren sind einige Hintergründe unbekannt. Soweit ich weiß hat Sony sich dazu nie geäußert.
 
Aber eine Frage: Kannst du mir bitte in 2...3 Sätzen kurz schildern was genau dieses "ideal" sein soll? Wie und wo ist für dich dieses "ideal".
Steht zwar eigentlich auch in dem Artikel, aber noch mal die TL;DR Version:

Wer auf Altglas steht, steht v.a. auch wegen dem "charaktervollen" Look darauf, der in "Wahrheit" oftmals die Abbildungsfehler sind. Je weiter am Rand, desto deutlicher oft die Fehler, die im KB vielleicht gar nicht so auftauchen, weil der eigentlich Bildkreis des Objektivs größer als KB ist und bei KB nur der Sweet Spot der Linse genutzt wird. Im MF hast Du dann die ganze Pracht. Z.B. wirst Du bei der früher von Dir erwähnten MFT-Kamera beim Helios 44-2 kaum Swirl sehen, bei der GFX swirlt es dann bis zum Abwinken (deckt übrigens auch den Sensor ganz ab).

Mit einer MF-Kamera wie der GFX kann ich also auch mehr vom Bildkreis (und dem besondern "Schmelz") eines Objektives nutzen, ich kann aber auch MF-Objektive sinnvoll nutzen und gleichzeitig kann ich eine GFX aber auch in einen 35mm Crop Modus stellen, wie @pulsedriver schon geschrieben hatte, und habe dann neben der 100MP MF-Kamera gleichzeitig eine 60MP Vollformat-Kamera und kann alle KB ganz normal nutzen - auch die, die bei MF sonst vignettiert hätten. Ich bekomme also zwei Kamerawelten zum Preis von einer ...
 
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twinfighter kommentierte
ja, ok... dann war es doch kein TL-DR Problem. Dann habe ich alles richtig verstanden und gelesen und nun bleibt immer noch die Frage über: Warum "ideal" ?. Es müsste vielmehr heißen: Der 44x33mm Sensor bietet die zusätzliche Option die extremen Randbereiche mit einzubeziehen. Und ja, das ist schon richtig. Ich dachte eher, dass die GFX eine tolle Fähigkeit bietet, die ich übersehen hätte. Zum Beispiel Eye-Fokus bei MF Objektiven wie das eine Nikon Zf kann. Das macht es schneller und angenehmer. Die GFX - insbesondere eine 50 S II - ist eigentlich das Gegenteil von "ideal" weil diese den MF unnötig schwer macht. Und eine Hasselblad mit fehlenden mechanischen Verschluss dürfte auch nicht die erste Wahl sein. Verbleiben nur noch 100s sowie 100s II und 100 II. Da habe ich dieses "ideal" halt nie so erleben dürfen. Aber ja... da hast du vollkommen Recht: Der 44x33mm kann gut die - sorry - matschigen Ränder mit brutaler Vignette besser einfangen. Sofern man genau danach sucht. Spaß macht es allemal und einen besonderen Look erzielt man somit auch. Alles gut
 
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