Back to the roots-"LANDSCHAFTS-CAM" ohne Schnörkel


Spitzlicht

Unterstützendes Mitglied
Hallo zusammen,
ich traue mich fast nicht, mein Anliegen darzustellen und gleichzeitig meine Meinung zu sagen:
Wer hat Erfahrungen mit einer Cam. aus der 3000er oder 5000er-Serie hptschl. im Bereich Landschaft?
Ich suche eine Kamera, die Landschaft kann, d.h. die Darstellung von Himmel und zugleich Feld/Wald/Wiese mit möglichst ausgeglichener Darstellung von Hell und Dunkel ohne zu stark ausgefressene Lichter oder Schatten.
Ich fotografiere schon einige Jahrzehnte (nur JPegs). Bis letztes Jahr war ich hptschl. mit der D300 unterwegs und dabei meist mit den Ergebnissen zufrieden. Sogar die ausgeglichene Belichtungsqualität in dusteren, engen Gassen war und ist für mich immer wieder beeindruckend. Das Teil wird mir aber langsam zu schwer, so dass ich mir eine 5600 und eine 7500 zugelegt habe. Mit beiden kann ich für meine Zwecke nicht das anfangen, was die D300 geliefert hat.
Die zwei "Neuen" können zwar knackige Fotos auch bei höheren ISOS. Aber: Helligkeit und Schattenteile in einem Motiv ergibt regelmäßig Helligkeit zu hoch, Schatten zu dunkel. Deshalb dachte ich an die o.g. "Einsteiger"kameras, über die ich mich noch nicht informiert habe. Sind die etwas gnädiger mit kontrastreicheren Motiven?
Vielleicht gibt es ja das, was ich suche, bei Nikon überhaupt nicht?!
Für eure Erfahrungen im Voraus besten Dank.
Gruß
Spitzlicht
 
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Klaus Harms

Administrator
Teammitglied
Also ich denke, dass alle von Dir genannten Kameras durchaus gute Landschaftsaufnahmen machen können.

Vielleicht zeigst Du mal Beispiele, damit wir ggf. schauen können, wo es klemmt?
 

cjbffm

Sehr aktives Mitglied
Vielleicht gibt es ja das, was ich suche, bei Nikon überhaupt nicht?!
Ich glaube, das wird bei allen Herstellern recht schwierig.

Die Z6 könnte ziemlich gut zu deinen Anforderungen passen, denn die JPGs, die sie liefert,
sind sehr gut brauchbar, auch ohne nachträgliche Berbeitung.

Wenn Du selbst sehen möchstest, was ich damit meine, dann guck mal hier rein:
https://www.nikon-fotografie.de/community/threads/z6-meine-ersten-bilder.289892/

Ansonsten: im RAW-Format fotografieren und bearbeiten.
Ich fand es vor zehn Jahren auch noch saudoof, daß man seine Fotos bearbeiten soll - auch noch
in Eigenregie. Aber jetzt, wo ich das kenne und auch recht gut kann, würde ich es nie mehr anders
machen wollen.

Daß in meinem Thread nur unbearbeitete JPGs aus der Z6 gezeigt habe, hatte den Grund, daß ich
einfach mal ausprobieren wollte, was deren JGP-Engine kann. Regulär akzeptiere ich keine JPGs, die
die Kamera mir liefert, sondern mache mir meine JPGs selbst, nachdem ich die RAW-Dateien
bearbeitet habe. Die Ergebnisse sind deutlich besser.

Grüße, Christian

P.S.: Beispiele wären mehr als hilfreich, da hat Klaus recht!!!
 

dembi64

Nikon-Clubmitglied
ich tue mir etwas schwer Dir eine Empfehlung zu geben. Du hast zwei Kameras die in der Lage sind Deine Anforderungen zu erfüllen. In Thread "zu dunkel" hast Du ja bereits von Deinen Nöten gesprochen.

Bitte stelle doch einfach mal zwei drei Beispielbilder mit Exif-Daten ein damit wir die Probleme sehen und analysieren können. Wenn ich sehe was im WEB an Bildern gezeigt wird die mit diesen Kameras gemacht wurden kann ich mir nicht vorstellen das ausgerechnet deine beiden das nicht können sollen. Was die derzeitige Sensortechnik der aktuellen Nikons kann, können Kameras anderer Hersteller sicherlich auch nicht besser.

Gerne wird Dir hier geholfen. Aber dazu brauchen wir halt etwas mehr an Infos.
 

Spitzlicht

Unterstützendes Mitglied
Hallo Christian,
danke für die Bilder. Nr 4 (das mit dem reflektierenden Gebäude) ist exakt der Knackpunkt, den ich meine. Dieses "Belichtungsverhalten" legt meine 7500 in ähnlichen Situationen (auch bei Landschaft) regelmäßig an den Tag. Dass solche Lichtsituationen immer problematisch sind, ist mir schon klar. Für mich aber ein Rückschritt, da meine D 300 das besser kann, zumindest, wenn man die Aufnahmeparameter anders einstellt. Ich hatte schon ganze Serien (z.B, Krka-Wasser(fälle), die ja am Anfang unter bewaldetem Terrain fließen), bei denen nicht ein Foto wirklich brauchbar war. Aber was solls?!
Meine "üblen" Bilder habe ich leider schon alle gelöscht.
Danke an dieser Stelle auch für die anderen Antworten
Gruß
Spitzlicht
 

dembi64

Nikon-Clubmitglied
@Spitzlicht

jetzt bitte, stell doch einfach Bilder ein. Ansonsten ist jede Diskussion sinnlos. Wenn Dir geholfen werden soll musst Du schon selbst was dazu beitragen. Die Bilder von Christian sind aus einer andern Kamera und stehen somit nicht zur Diskussion.

Was ist bitte daran so schwer zu verstehen :motz:
 

cjbffm

Sehr aktives Mitglied
...da meine D 300 das besser kann,...
...zumindest, wenn man die Aufnahmeparameter anders einstellt.
Siehst Du, das ist eben der Knackpunkt. Die Aufnahmeparameter...

Mein erwähntes Foto habe ich natürlich auch in RAW auf meinem Rechner, denn ich habe nicht
nur in JPG fotografiert. Und wenn ich das nachbearbeite, dann kann ich sowohl die Schatten
aufhellen, als auch aus den hellsten Stellen noch soviel Zeichnung herausholen, so daß diese
Stellen gut aussehen.
Dasselbe gilt auch für die Fotos 6, 7 und 15.

Ich weiß nicht, ob Du das weißt, aber das JPG-Format kann keine so hohe Dynamik (=Kontrast)
darstellen wie es der Sensor kann. Und weil die Kamera ein hirnloses Gerät ist, welches nicht
wissen kann, worauf es bei einem Foto ankommt, versucht sie, alles so halbewegs passend zu
machen, also die Daten so zurecht zu biegen, daß sie JPG-gerecht werden. Das kann bei hohen
Kontrasten nur schiefgehen, denn es muß "oben" und "unten" etwas weggelassen werden.
Das ist dasselbe Problem, als wenn Du deine schönen Dias in ein Labor für Papierabzüge schickst.
Wenn die der Automat macht, kommt auch kein befriedigendes Ergebnis heraus.

Der Schlüssel zu dem, was der Sensor alles an Farbe und Kontrast liefern kann, ist, die RAW-Datei
selber zu bearbeiten. Im RAW ist alles drin was die Kamera / der Sensor kann, und das ist weitaus
mehr, als ein JPG jemals wird enthalten und darstellen können.
Das ist einfach so. - 8 Bit zu 14 Bit, wenn Du weißt, was ich meine. Dazwischen liegen nicht vier
oder das vierfache, sondern JPG kann 256 Farben darstellen, 14Bit RAW 65000!
Das hat zwar noch nichts mit dem Kontrastumfang zu tun, aber es zeigt dir, daß der Unterschied
zwischen RAW und JPG bedeutend ist.
Nach diesem Artikel:

kann ein Sensor bei 14 Bit 14 Blendenstufen darstellen, demnach kann eine JPG-Datei lediglich
8 Blendenstufen darstellen, was - ganz grob gerechnet - die Hälfte an Blendenstufen ist. Allerdings
bedeutet jede Blendenstufe eine Verdoppelung resp. Halbierung der Belichtungsmenge... !

Grüße, Christian
 
Zuletzt bearbeitet:

of51

Nikon-Clubmitglied
Das verstehe ich nicht. Da wird viel Geld für hochwertige Aufnahmetechnik ausgegeben aber die enormen Möglichkeiten
dieser Technik werden nicht ausgenutzt. Raw ist ein Teil dieser Möglichkeiten.
Aufnahmetechnik - der Mann hinter der Kamera - EBV. Das gehört zusammen, das muß zusammen passen, dazu muß ich bereit sein.
Ansonsten brauche ich keine DSLR.
 

Beuteltier

Platin Mitglied - NF "proofed"
Hallo Spitzlicht,

mir scheint, dass dein Nickname das Problem gut beschreibt, dass du mit Landschaftsaufnahmen hast.

Wenn du nicht, wie unisono hier empfohlen, grundsätzlich und immer mit JPGs + NEFs (14 Bit!) fotografieren und bei Nichtgefallen der JPGs die NEFs mit Nikons Capture NX-D (nur das versteht alles, was Nikon in den NEFs gespeichert hat) entwickeln willst,

kann ich dir nur empfehlen, die Einstellung für ADL in der Kamera nicht auf Automatik (default) zu belassen, sondern auf Extra High ein zu stellen.
Damit werden die dunklen Stellen des Motives maximal aufgehellt während die Spitzlichter noch nicht ausbrennen.

Solltest du dich dann doch zu einer Nachbearbeitung bzw. Entwicklung eines JPGs aus den NEFs entschließen und die Kamera wie oben beschrieben auf JPGs + NEFs einstellen, kannst du die ADL-Einstellung trotzdem auf Extra High belassen - Capture NX-D kann diese jederzeit verändern...
 

soulbrother

Sehr aktives Mitglied
so dass ich mir eine 5600 und eine 7500 zugelegt habe. Mit beiden kann ich für meine Zwecke nicht das anfangen, was die D300 geliefert hat. ...
Doch das liegt sicher nicht an den Kameras.

Die zwei "Neuen" können zwar knackige Fotos auch bei höheren ISOS. Aber: Helligkeit und Schattenteile in einem Motiv ergibt regelmäßig Helligkeit zu hoch, Schatten zu dunkel.
Nur selten verhält sich eine Kamera, wie eine andere, besonders wenn etliche Jahre Entwicklungszeit dazwischen liegen.

Also "back to the roots" und ganz kurz überlegen, wo was zu ändern ist, damit das rauskommt, was der Fotograf sich vorstellt.

Wenn man zwar auf RAW und die perfekten anschließenden Möglichkeiten verzichten will , muss sich aber dennoch damit auseinandersetzen.
Denn die Digitalkamera nimmt ein RAW auf - und zwar immer - und wandelt es bei Einstellung "jpg" sofort um.
Und die Einstellungen dafür bestimmt der Fotograf, ganz ähnlich wie beim RAW entwicklen am Rechner.

Der große Nachteil: Es muss natürlich vorher alles justiert werden.
Wer sich allerings auf die vielen Automatikfunktionen verlässt...darf keine Wunder erwarten.

Bei diesem ""Problem"" würde ich nun einfachst wie folgt rangehen:
- Das Motiv ist sehr kontrastreich, also muss die Kamera genau andersum entwickeln, d.h. kontrastarm.
- und umgekehrt...

by the way:
Wo sind die beiden Fotos die dasselbe Motiv zeigen, einmal mit der D300 ("gut") und dann mit einer der anderen Kameras ("schlecht")?
Und beide mit vollständigen Exifs, dann kann auch geholfen werden!
 

fx33

NF-F Premium Mitglied
Ich hatte schon ganze Serien (z.B, Krka-Wasser(fälle), die ja am Anfang unter bewaldetem Terrain fließen), bei denen nicht ein Foto wirklich brauchbar war. Aber was solls?!
Meine "üblen" Bilder habe ich leider schon alle gelöscht.
Von diesen Wasserfällen habe ich auch viele Bilder. Gemacht mit der D500, die denselben Sensor hat wie die D7500. Klar, hohe Kontraste sind diffizil, und auch nicht alle Bilder sind aufhebens- oder gar zeigenswert. Aber nicht wegen der Belichtung.
Wenn im Motiv sehr helle und sehr dunkle Stellen vorhanden sind, wird die JPG-Engine in der Kamera immer versuchen, eine mittlere Belichtung zu finden, in denen die Lichter eben noch nicht ausgefressen und die Schatten noch nicht abgesoffen sind. Diese mittlere Belichtung kann ja nach Bildanteilen hell/dunkel dann eben heller oder dunkler ausfallen.
Ich habe meine Bilder wie üblich RAW gespeichert und manuell nachbearbeitet. Dabei liegt es in meiner Hand, die mittlere Helligkeit zu steuern, ohne Lichter zu hell und Schatten zu duinkel darzustellen.
Was Du Dir wünschst, ist, dass der Sensor einen geringeren Dynamikumfang hat und die JPG-Engine deshalb nicht mit sehr hellen und sehr dunklen, aber immer noch ausdifferenzierten Bildanteilen umgehen muss.
Auf den Eindruck Deines Auges kannst Du dich als Maßstab nicht verlassen, denn das Gehirn berechnet innerhalb von Sekundenbruchteilen das von den Augen wahrgenommene Bild anders, so dass der Seheindruck nicht den tatsächlichen Lichtverhältnissen entspricht. Diesen höchst individuellen Vorgang mit seinem höchst individuellen (und für niemanden nachvollziehbaren) Seheindruck kann eine Elektronik billigerweise nicht nachstellen.
Der Sensor ist unbestechlich und liefert ein objektives Abbild der Realität. Es deinem individuellen Seheindruck anzupassen, ist deine höchstpersönliche Aufgabe.
Sobald Du dich erstmal darauf einlässt, wirst Du die Ergebnisse bekommen, die Dir vorschweben und Du wirst Dich fragen, wie Du jemals mit den ooc-JPGs zufrieden sein konntest.
 

departure69

Sehr aktives Mitglied
@fx33

Hallo Jörg,

ich muß kurz zwischendurch, ohne Bezug zur Frage, klugscheißen.

Die D7500 und die D500 haben hiernach:


anscheinend NICHT den gleichen Sensor, die D500 hat einen Nikon-Sensor, die D7500 einen von Toshiba. Daß die beiden dennoch die gleiche Auflösung liefern, ist wohl Zufall.

Klugscheißmodus aus. ;-)



Viele Grüße

von

departure69
 

schwyps

NF-F Premium Mitglied
Ich glaube, alle weitere Überzeugungsarbeit macht hier nicht viel Sinn und ist vergebliche Liebesmühe
Der TE jedenfalls hat keinen der Beiträge seit Freitag nachmittag mehr gelesen....
Vermutlich fühlt er sich unverstanden mit seiner Argumentation, die D7500 sei keine gute Kamera :rolleyes:
 

nikcook

Registrierte Benutzer_B
Klugscheißmodus an:

Als die D7500 auf den Markt kam, hat Toshiba schon keine Sensoren mehr gebaut/produziert. Der letzte Toshiba Sensor (Nikon Design?) wurde in der D7100 verbaut. Die Toshiba Fabrik hat Sony übernommen.

 
Zuletzt bearbeitet:

fx33

NF-F Premium Mitglied
Da will ich mal mit klugscheissen: Auf der Nikon-Homepage steht erstens, dass D7500 und D500 20,9MPx haben und dann steht da bei der D7500 der Satz: "Fangen Sie die Schönheit Ihrer Motive mit der DX-Premium-Bildqualität ein, die diese Kamera von der D500, dem Nikon-Spitzenmodell, übernommen hat. "
 
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