Ausnutzen der S5-Vorteile in der RAW-Entwicklung

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AW: Ausnutzen der S5-Vorteile in der RAF-Entwicklung

Ich betrachte das JPEG im Normalfall als das Ende der Bearbeitung. Wenn ich von einem Bild eine s/w und eine Farbversion ausprobieren möchte dann wären bei mir halt 2 JPEGs das Ergebnis (in Adobe Lightroom erstelle ich stattdessen eine virtuelle Kopie der Rawdatei und "entwickle" eine Version in s/w, eine andere in Farbe).


So unterschiedlich kann man arbeiten!

Ich sehe als optimales Resultat des RAW Konverters ein 16 Bit TIFF, bei dem alle relevanten Lichter und Schatten noch Zeichnung haben und die Farben stimmen. ALso Weissabgleich gemacht (sofern nötig, ich stell draussen eh immer fix auf sonnig, die S5 soll sich wie ein Film verhalten). Und die Belichtung korrigiert, evtl auch der Kontrast.

Dann kann ich es ganz normal wie einen Scan weiterbearbeiten. Was ich allerdings noch mache: Von den 12 MP auf 2400x3600 Pixel runterrechnen, das TIFF nimmt ja recht viel Platz ein, da lohnt es sich, in die Nähe der Tatsächlichen Auflösung runter zu gehn. Das RAW behalte ich, lange es aber ein der Regle nicht mehr an.
EIn reiner RAW Konverter bis zum JPEG ginge bei mir bei 20% der Bilder nur, wenn er ebenenfähig ist (Grauvlerauffilter emulieren, in einem Teil des Bildes die Sättigung erhöhen, aber bitte nur für die gelben und orangenen Farbanteile,...)
 
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AW: Ausnutzen der S5-Vorteile in der RAF-Entwicklung

So unterschiedlich kann man arbeiten!
Sagen wir es so: der Schritt "Export" (zum Beispiel in ein JPEG) ist der letzte Bearbeitungsschritt. Du hast in Deinem Workflow halt zwischen Raw und wie auch immer gearteter Ausgabedatei noch TIFF dazwischen - das brauche ich in meinem Workflow dank Lightroom nicht (Grauverlaufsfilter uvm. ist in v2 ebenfalls möglich).
 
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AW: Ausnutzen der S5-Vorteile in der RAF-Entwicklung

Sagen wir es so: der Schritt "Export" (zum Beispiel in ein JPEG) ist der letzte Bearbeitungsschritt. Du hast in Deinem Workflow halt zwischen Raw und wie auch immer gearteter Ausgabedatei noch TIFF dazwischen - das brauche ich in meinem Workflow dank Lightroom nicht (Grauverlaufsfilter uvm. ist in v2 ebenfalls möglich).


Stimmt, ich mache am Schluss auch noch JPEG in sRGB. Aber nur, um sie auf einen Laptop mit 250 GB HD zu tun, den ich als mobiles Mutli Media Ding (mit eingeschränkten Fähigkeiten in der Bildqualität) nutze. Und natürlich noch immer ein kleines, 800 Pixel für die längere Seite, für ins Web. Klar, wenn ich schnell schnell ein File aus meinem Pixma 4500 ausdrucken will, dann tut es auch dieses JPEG.

Abzüge, die wirklich gut werden sollen, mache ich aber aus den TIFF (Adobe RGB) im Fachlabor. Ja, die sind teuer. Aber auch gut. Und ich habe festgestellt, dass es sinnvoller ist, die 2 oder 5 besten Bilder eines Monats (je nach Erfolg) in 30x40 auf einem Durst Lambda ausbelichten zu lassen, anstatt 20 Bilder oder mehr in 20x30 über einen hochwertigen Tinter (damals noch Pixma Pro 9500) zu jagen. Der Preis des Fachlabors sorgt dafür, dass man absolut pingelig ist beim Aussuchen, und so ein 30x40cm ist schon toll beim Vorführen!

Wobei, wenn ich ehrlich bin, der Anteil der S5 Pro an diesen Abzügen war eher tief. Die meisten stammen von Gelegenheiten, wo ich bewusst zum Fotografieren lsogezogen bin, nicht einfach nur die S5 Pro tasche mitgenommen habe nach dem motto "Wer weiss....". Dann war in letzter Zeit immer nur Penatx im Spiel - als 4.5x6 oder 6x7. 30x40 erachte ich bei der S5 Pro schon als arg grenzwertig (geht soeben noch), wenn man höchste Qualitätsansprüche hat. Selbst wenn ich der kürzeren Seite 2400 Punkte Auflösung gebe (statt 2000), dann sind das grade nur noch 200 DPI, darunter läuft nichts auf einem Durst Lamdba.
 
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AW: Ausnutzen der S5-Vorteile in der RAF-Entwicklung

Was ich allerdings noch mache: Von den 12 MP auf 2400x3600 Pixel runterrechnen, das TIFF nimmt ja recht viel Platz ein, da lohnt es sich, in die Nähe der Tatsächlichen Auflösung runter zu gehn.

Hhm, bei mir im RAW-Konverter (hab mir gerade CS4 angeschafft) werden alle RAF's nur mit 6,1 Megapixel ausgewiesen. Wenn ich RAW fotografiere, dann in der Einstellung RAW/L Fine. Die jpg's werden in PS korrekt angezeigt.

Grüße
Erhard
 
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Ich hab da heute mal wieder ein schönes Beispiel produziert. :) Eigentlich ein Belichtungsunfall... dachte ich jedenfalls zunächst... RAF mit "Adobe Standard" Kameraprofil in Lightroom 2.2 nur auf 5:4 zurechtgeschnitten sieht so aus:
picture.php


Und dann RAF in Lightroom 2.2 auf 5:4 zurechtgeschnitten, Belichtungskorrektur global -1, dann in den oberen 2/3 einen Verlauf mit nochmals -1.6 Belichtungskorrektur um die Zeichnung im Himmel zurückzubringen... das einzige was in dem Photo tatsächlich überbelichtet ist ist die Sonnenscheibe:
picture.php


Achja: ISO400 nur weil ich ein Depp bin und heute den "pre flight check" vergessen habe... :mad:
 
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Ich hab da heute mal wieder ein schönes Beispiel produziert. :) Eigentlich ein Belichtungsunfall...

Schon mal mit FDR-Tools ein DRI draus gemacht? Ich finde es witzig, wie mit ein paar Mausklicks Locker 4 Stops passend geschnitzt werden :)


picture.php


zeigt das Original, das ich in der RAW-Entwicklung zwischen +1 und -4 Blenden abspeicherte (erst ab -4 waren keine Überstrahlungen mehr im Pelz) und mit den FDR-Tools

picture.php


"entwickelte".
:D

greets
richie
 
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Weils grad so schön um s/w geht... Ich liebe die s/w Filter von Alien Skin Exposure 2, BW Film. Da kann man so schön die Körnung von Filmen simulieren.
 
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Hallo,

ein sehr gutes Buch zum Thema, wenn man mindestens Foddoschopp CS3 einsetzt: http://www.amazon.de/dp/3836503859/?tag=netzwfotognik-21
Digitale Fotografie für Fortgeschrittene - Schwarz /Weiss, von John Beardsworth

hier wird nicht nur erklärt, wie man umwandeln sollte sondern auch warum und welche Einflussgrößen man zur Verfügung hat, an die man zunächst gar nicht denkt. Auch als eingefleischter Analogie habe ich mich hier gleich wiedergefunden.

Viele Grüße

Stefan
 
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