Ausklänge entstehen aus dem Alltag, aus der Situation. Und doch sind es jene kleinen Momente, denen ich für kurze Zeit meine Aufmerksamkeit schenke. Und weil das Aussen immer das Innen reflektiert, entstehen kleine Momente des Innehaltens ...
Auf der Heimfahrt von der Arbeit hörte ich eine Interpretation von Beethovens 7. Sinfonie ... mit dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks unter der Leitung von Mariss Jansons. Eine Liveaufnahme aus Japan ...
Wahnsinn und ich kam Beethoven so nahe ... und letztlich ich mir selbst ...
....sehr real ist die Tatsache, dass nun auch die scheue Katze, welche wir mit unseren Pflegekinder mit aufgenommen haben, langsam Vertrauen gewinnt ...
Hartnäckigkeit und Beständigkeit zahlen sich aus und so kommt sie nun immer öfters in die Küche oder in die Wohnstube ...
...sie half schon, die 7. von Beethoven. Pauken, Bläser und die Bässe bliesen mir im Auto die Emotionen hinaus ....
Langsam konnte ich mich entspannen. Ich hielt an ging zum Fluss. Fotografieren hilft, sich neu zu strukturieren. Farben nahm ich nicht wahr, und das Handy musste zum Fotografieren reichen ...
Wenn man sich ausklingt, dann hat eine neue Melodie Platz ...
Beethovens 7. noch immer in den Ohren, den ganzen Tag, endete in Farben. So fand ich Struktur und Farbe wieder in mir und wünschte mir, wie mir meine Eltern als Kind gesagt haben, dass man sich unter dem Regenbogen etwas wünschen darf ...
Die letzten Wochen habe ich mich oft Mühe, mich in den Tag einzuklingen. Und ich denke dann immer, dass es wichtig ist, wenn man sich wieder ausklingen möchte ...
Es ist Regenbogenzeit, grosse und kleine ... manchmal kaum sichtbar ...