Ausklang ...

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Ausklang umfassen Impressionen während des Tages bis hinein in den Abend ...

Die Gerste wird langsam braun, der Weizen steht noch im vollen Grün, die Blicke verändern sich ...

Hie und da lassen die Bauern für die Feldlerchen ein Stück ungesät frei, in der Hoffnung, dass ein Paar dort brüten wird ... und so entstehen kleine Microgemeinschaften, oft mit Kornblumen, Mohn oder eben auch andern Blumen ...


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Den Tag liess ich mit Lesen und den Wellensittichen ausklingen ... die beiden geniessen nun sichtlich ihre grosse Voliere. So ganz sicher sind sie noch nicht und sie halten sich meistens auf den oberen Ästen auf ...

Das Fenster ist nun den ganzen Tag offen und draussen hören sie die Vögel pfeifen ... und stimmen ein in den Gesang ...


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Beruflich führte mich gestern die Reise ins Berner Oberland. Mit dabei war meine kleine V2, völlig veraltet und ich liebe sie ...

Ich nutzte die Zeit aus dem Zug auf den Bahnhöfen zu fotografieren und mich mit der Biographie von J.S. Bach auseinander zu setzen ...

Und so verschmolz einmal mehr Fotografie und Musik zu einem und ich begab mich in diese Welt, die beide mit Komponieren zu tun haben ...


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In der Bahn, wenn ich zum Fenster hinaus schaue, wird mir bewusst, wie schnell die Zeit an mir vorbei streicht. Ein Motiv jagt das andere und es besteht keine Möglichkeit stehen zu bleiben. Man bleibt zwar sitzen, aber mit den Motiven die schnell verschwinden, verschwindet auch die Auseinandersetzung damit ...

Das Leben wird flüchtig und doch hat es seinen Reiz ...

Wenn man das Objektiv nicht ganz an die Scheibe hält, dann wird das Bild zu einer Doppelbelichtung ...


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Hallo Sam
Die V2 ist für mich gar nicht veraltet.... auch ich liebe Sie und neben der D5 hat sie ein Stammplatz in der Fototasche.

Gruss Wolfgang
 
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Die kurzen Wartezeiten auf dem Bahnhof lassen etwas Ruhe in mir aufkommen. Bahnhöfe sind Geschichten: warten und gehen, ankommen und abreisen.

Und es schien mir, als ob ich mit Bach reiste und ich froh war, den Bach-Reisezug hie und da verlassen zu können, um zum Gelesenen und Gehörten etwas Distanz zu haben ...


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Danke Wolfgang ... ich meine natürlich im Vergleich zu dem was uns zur Zeit an Neuem präsentiert wird ...

Musik mag technisch gut oder nicht gut sein. Musik kann man mit verschiedener Wahrnehmung beurteilen ...

Die Auseinandersetzung mit welcher Bach an biblische Texte und weit darüber hinaus an die Musik heran ging, ist tief berührend ...


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Und so setzte ich mich gestern Abend bis spät noch einmal an die Biographie und liess das Weihnachtsoratorium, welches ich auf der Reise hörte, noch einmal an mir vorbei ziehen ...

Die Bilder des Tages kamen mir im Vergleich zu diesem Werk fast stümperhaft vor, aber sie sind authentisch ....


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Menschen kommen und Menschen gehen ...

Auch wenn die Kontakte zu einem Menschen beruflich sind, kann mich das beschäftigen ...

Jeder Mensch wirft Schatten, auch solche, die ihren Platz in der Gesellschaft nie gefunden haben ...


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Bach wurde sein Leben lang mit dem Tod konfrontiert. Seine Eltern starben, als er noch ein Junge war, seine Frau starb und mehrere Kinder ...

Wohl eines der Geheimnisse von Bach in seiner Musik ...


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Das heisse Wetter macht selbst mich nicht an, den Tag durch die Kamera in die Hand zu nehmen ...

Am Sonntag fuhren wieder einmal in den kleinen Zoo wo Siri wohnt. Und wie immer wurden wir aufs herzlichste begrüsst. Und wie fast immer, bringen wir ihr und dem noch übrig gebliebenen Albinojungen ein Ei...


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Ausklang: unser Tag beginnt mit Tieren und endet mit Tieren. Seit Jahren. Und auch wenn es viel zu tun gibt, viel zu organisieren und wir oft absorbiert sind mit Tieren, möchte ich die Anwesenheit, die Nähe mit Tieren nie missen ...


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Wie schön, Sam, mal wieder etwas von der kleinen Suri (Siri?) zu lesen.

Das die Kleine Euch immer noch so herzlich begrüßt, ist einfach nur wunderbar -ein Leben ohne Tiere können wir uns auch nicht vorstellen.
 
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