Fokusverlagerung sollte an sich mit jedem Objektiv funktionieren, allerdings wäre ein "Superzoom" jetzt nicht meine erste Wahl dafür. Wichtig ist: Du darfst nicht stark abblenden, vor allem nicht im eher weitwinkligen Bereich - dort müsste weit aufgeblendet werden. Wenn Du aber im Bereich 50-150 mm etwa unterwegs bist, Blende 5,6 wählst und eine große Schrittweite in der Kamera, wirst Du sicher Fokusverlagerung erkennen - geh mal von diesen Parametern versuchsweise aus.Inzwischen bin ich auf eine Sache gestoßen, bei der ich nicht weiterkomme. Ich habe in den letzten Tagen immer wieder versucht, mit "Aufnahme mit Fokusverlagerung" zu arbeiten, bekomme aber keine brauchbaren Ergebnisse. Ich kann keine systematische Fokusveränderung erkennen, egal welche Einstellungen ich im entsprechenden Menüpunkt vornehme.
Bei der Z7II muss ich die Sequenz im Menü starten - Druck auf den Auslöser führt nur zu einem einzigen Bild. Ist das vielleicht bei Dir das Problem?Die Kamera löst tatsächlich bei beiden Objektiven aus, aber verlagert eben den Fokus nicht
Da ist möglicherweise ein Firmware-Update für diese Fremdobjektive hilfreich. Sigma Deutschland beispielsweise bietet seinen Kunden diesen Service ohne Kostenberechnung....
Die Kamera löst tatsächlich bei beiden Objektiven aus, aber verlagert eben den Fokus nicht
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Nein, das hab ich auch schon rausgekriegtBei der Z7II muss ich die Sequenz im Menü starten - Druck auf den Auslöser führt nur zu einem einzigen Bild. Ist das vielleicht bei Dir das Problem?
Danke, Christoph! Ich glaube, ich muss tatsächlich noch mehr mit der Schrittweite und Anzahl der Bilder rumspielen. Mein ursprüngliches Szenario war ein aufgebautes Schachspiel, und die Idee war, Schärfe von vorn bis hinten zu haben. Ich habe gerade nochmal mit einem Setup mit größerer Tiefe rumprobiert, und da deutlich Veränderungen gesehen. Also vielen Dank, es funktoniert, ich muss nur mehr üben.Fokusverlagerung sollte an sich mit jedem Objektiv funktionieren, allerdings wäre ein "Superzoom" jetzt nicht meine erste Wahl dafür. Wichtig ist: Du darfst nicht stark abblenden, vor allem nicht im eher weitwinkligen Bereich - dort müsste weit aufgeblendet werden. Wenn Du aber im Bereich 50-150 mm etwa unterwegs bist, Blende 5,6 wählst und eine große Schrittweite in der Kamera, wirst Du sicher Fokusverlagerung erkennen - geh mal von diesen Parametern versuchsweise aus.
Generell gilt: Alle Parameter zu Belichtung und Weißabgleich sollten manuell kontrolliert werden, um Variabilität zwischen den Einzelbildern zu verhindern.
Danke Nicname, ich bleib dran!Da ist möglicherweise ein Firmware-Update für diese Fremdobjektive hilfreich. Sigma Deutschland beispielsweise bietet seinen Kunden diesen Service ohne Kostenberechnung.
Allerdings stimme ich Christoph zu, wenn er sagt, dass Deine Objektive auch im Normalbetrieb fokussieren und schon deshalb Fokusverlagerungen können sollten.
Ich würde seine Tipps mal ausprobieren und mich auch beim Tamron Service erkundigen.
Perfekt. Ja, für die jeweils gut passende Parameterkombination muss man ein wenig Gefühl entwickeln; mehr als Faustregeln gibt es da an sich auch nicht, jedenfalls keine absolut immer passenden Setups. Das ist aber letztlich kein Hexenwerk.Ich glaube, ich muss tatsächlich noch mehr mit der Schrittweite und Anzahl der Bilder rumspielen. Mein ursprüngliches Szenario war ein aufgebautes Schachspiel, und die Idee war, Schärfe von vorn bis hinten zu haben. Ich habe gerade nochmal mit einem Setup mit größerer Tiefe rumprobiert, und da deutlich Veränderungen gesehen. Also vielen Dank, es funktoniert, ich muss nur mehr üben.
Das verstehe ich jetzt nicht so ganz. Der Fokuspunkt spielt letztlich ja sowieso beim Stacken keine Rolle, weil die Software aus den ganzen Frames jeweils die schärfsten Elemente rausfiltert und zusammenrechnet. Es gibt also in jedem Einzelbild einen technischen Schärfepunkt (bzw. Schärfeebene parallel zur Sensorebene), aber der ist effektiv nicht wichtig bei dreidimensionalen Objekten.Eines ist mir aber noch aufgefallen: Wenn ich den Fokuspunkt auf das am weitesten vorn gelegene Objekt lege, finde ich zwar Veränerungen im Fokus, allerdings wird als schärfster Punkt immer noch der ursprüngliche Fokuspunkt angezeigt. Muss das so sein?
Hm, vermutlich fehlts mir hier an Fachbegriffen. Was ich meine ist Folgendes: In der Kamera kann ich mir die Bilder in der Wiedergabe anschauen, und dabei auf den gesetzten Fokuspunkt zoomen lassen (ich habe leider keinen Plan wie das korrekt heißt). Bei allen Bildern, die in einer Focus-Stacking Serie entstehen, bleibt der Punkt gleich. Ich hätte erwartet, dass er mit dem Fokus in den Hintergrund wandert. Ich hoffe, so ist es verständlicher... Danke Dir!Perfekt. Ja, für die jeweils gut passende Parameterkombination muss man ein wenig Gefühl entwickeln; mehr als Faustregeln gibt es da an sich auch nicht, jedenfalls keine absolut immer passenden Setups. Das ist aber letztlich kein Hexenwerk.
Das verstehe ich jetzt nicht so ganz. Der Fokuspunkt spielt letztlich ja sowieso beim Stacken keine Rolle, weil die Software aus den ganzen Frames jeweils die schärfsten Elemente rausfiltert und zusammenrechnet. Es gibt also in jedem Einzelbild einen technischen Schärfepunkt (bzw. Schärfeebene parallel zur Sensorebene), aber der ist effektiv nicht wichtig bei dreidimensionalen Objekten.
Danke, Tom! Die ganze Stackerei macht ja in der Tat nur dann Sinn, wenn man die Einzelbilder anschließend weiterverarbeitet. Ich hatte eine falsche Vorstellung von der Arbeitsweise des Systems hier...Mein letzten Stacks sind schon ziemlich lange her aber ich denke, der AF-Punkt ist bei den Stacks irgendwie sinnlos. Es wird da entsprechend der Vorgaben zur Schrittweite der AF einfach weitergedreht. Wozu soll der AF also im gesamten Motiv einen Punkt suchen, der zufällig exakt auf dieser Schärfebene liegt.
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