Im laufe des Tages kamen auch ab und an Mönchsgeier zum Luderplatz.
Der Mönchsgeier ist in etwa, von der Spannweite, so groß wie der Bartgeier.
Der Mönchsgeier oder Kuttengeier ist eine Vogelart, die zu den Altweltgeiern gehört. Mit einer Länge von über einem Meter handelt es sich um den neben dem etwa gleich großen Bartgeier größten Greifvogel Europas.
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Robert Goppelt, auf Flickr
Der Mönchsgeier erreicht ein Körpergewicht von 7 bis 12 kg sowie eine Flügelspannweite von 250 bis 300 cm und ist damit eine der größten Geierarten. Er hat ein einfarbig dunkelbraunes Gefieder, welches aus der Ferne schwarz wirkt. Sein kurzer, nackter, bläulich-rosafarbener Hals ist von einer dunklen Federkrause umgeben. Die Flügel sind breit, der Schwanz ist oft leicht keilförmig.
Der Mönchsgeier ist in Südeuropa und Zentralasien verbreitet. Heute findet man ihn von Spanien über die
Balearen, den Balkan,
Vorderasien und Nordindien bis nach Südsibirien, Nordchina und in die Mongolei. Überwinterungsquartiere liegen auch weiter südlich, etwa im Sudan, dem mittleren Osten, in Nordwestindien, Pakistan und Korea. In Südeuropa wandern die erwachsenen Tiere im Winter nicht ab, in Asien ziehen vor allem die der nördlichen Populationen in der kalten Jahreszeit in südlichere Gefilde.Früher war die Art auch in Marokko, Portugal, Italien, Ex-Jugoslawien, Albanien, Rumänien, Republik Moldau und Israel verbreitet, wo sie heute nicht mehr vorkommt.
Der Mönchsgeier gilt laut
IUCN als „potenziell gefährdet“. Nach Meinung von Experten des
Nationalparks Monfragüe in Spanien, wo sich die größte Kolonie in Europa befindet, schwindet allerdings sein Bestand, so dass seine Einstufung als „bedrohte Tierart“ absehbar sei. Vor allem in Europa ist er in vielen Teilen seines ursprünglichen Verbreitungsgebietes selten geworden oder bereits gänzlich verschwunden. In Spanien konnten sich die Bestände allerdings in jüngerer Zeit von 200 Brutpaaren im Jahr 1970 auf fast 1000 im Jahr 1992 erholen.Auf Mallorca gibt es eine Naturschutzorganisation zur Erhaltung des Mönchgeiers.Sie betreibt Zählungen und fängt junge Mönchsgeier ein, um sie in
Südfrankreich oder auch
Nordmazedonien auszusiedeln. Seit 1966 vergrößerte sich die Zahl der Mönchsgeier auf der Insel von etwa 20 auf 57 Tiere im Jahr 1991.
Daneben finden sich in Europa geringe Restbestände des Mönchsgeiers in Griechenland (ca. 16 Paare), Bulgarien (1 Paar), auf der
Krim-Halbinsel (3–6 Paare) und im europäischen Teil Russlands (ca. 50 Paare). Über die Bestände in Asien ist wenig bekannt. Im asiatischen Teil der ehemaligen Sowjetunion leben insgesamt wahrscheinlich über 1000 Paare. Die
IUCN schätzt den Gesamtbestand auf 7.200 bis 10.000 Paare.
Der Lebensraum des Mönchsgeiers sind vor allem bewaldete Hügel und Berge, auf Nahrungssuche überfliegt er aber auch häufig offenes Gelände. Im
Nationalpark Monfragüe in Spanien wurde beobachtet, dass der Mönchsgeier zunehmend von
Gänsegeiern verdrängt wird, die dessen Nester besetzen.
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Robert Goppelt, auf Flickr
Die damals über unsere Zählungen verfaßte Arbeit findet sich hier: http://www.raptors-international.org/book/birds_of_prey_1986/Kostrzewa_Ferrer-Lerin_1986_182-190.pdf Insgesamt fanden wir 16 Brutplätze des Bartgeiers und einige neue Kolonien von Gyps vulvus.
1981 hatte ich noch das Novoflex 5,6/400-3B, ab 84 dann das Nikkor AIS 5,6/400 IF-ED. Der Fotoabstand war aber jeweils viel zu groß...