Wer schon immer einmal den nächtlichen Himmel fotografieren wollte, sich dies aber nicht zutraute, sollte nun die Gelegenheit nutzen dies bei diesem interessanten Objekt zu versuchen.
Der zur Zeit mit freien Auge sichtbare Komet 17P/Holmes eignet sich hervorragend mit relativ kleiner Fotoausrüstung fotografiert zu werden.
Ein stabiles Dreibeinstativ, ein möglichst lichtstarkes Teleobjektiv und ein klarer dunkler Sternenhimmel reichen um den Komet samt umliegenden Sternen zu fotografieren.
Optimale Einstellungen an der Kamera:
- Spiegelvorauslösung aktivieren (SVA), falls vorhanden
- Möglichst hohe ISO-Einstellung
- Langzeitbelichtung einschalten: Es wird zusätzlich ein Dunkelbild gemacht um das Rauschen zu reduzieren.
-Autofokus an einen hellen Stern, danach auf manuell umschalten oder manuelle Einstellung der Schärfe.
-Manuellmodus wählen: möglichst lange Belichtungszeit (meistens vom System auf ca. 30sek begrenzt), möglichst offene Blende.
Bezüglich ISO-Einstellung, Blendenöffnung und Belichtungszeit sollte man verschieden Kombinationen ausprobieren um die Ideale Einstellung zu finden.
Aufsuchen des Kometen: Das auf dem Foto eingezeichnete „W“ ist das Sternbild Kassiopeia und befindet sich zurzeit (Anfang November) um 20 Uhr abends fast genau oberhalb unseren Köpfen (=Zenit). Geht man dann gedanklich östlich in Richtung Horizont so findet man den Kometen als schwach leuchtenden „Stern“, der im Gegensatz zu den anderen Sternen kein typisches „Funkeln“ aufweist. Als Aufsuchhilfe kann auch der Feldstecher zur Hilfe genommen werden. Dabei sollte man sich die Positionen auf dem Aufsuchfoto einprägen.
Dieses Foto wurde mit einer D200 bei ISO800, Blende: F4,Brennweite: 28mm und Belichtungszeit: 30sek aufgenommen. Selbst gute Kompaktdigis sollten zu solch einer Aufnahme fähig sein!
Das zweite Foto zeigt den Kometen mit D200 bei ISO1250, Blende: F5.6,Brennweite: 200mm und Belichtungszeit: 30sek. Hier ist die Erdrotation schon deutlich bei den Sternspuren ersichtlich.
Weitere Infos: http://de.wikipedia.org/wiki/17P/Holmes
Wichtig: der Komet ist nur mehr wenige Wochen sichtbar und bewegt sich relativ schnell weiter. Aber auch Versuche andere Objekte, wie die Milchstraße zu fotografieren, lohnen.
Also wer hat Lust bekommen auf ein neues fotografisches Betätigungsfeld?
Für noch bessere Ergebnisse verwenden Amateurastronomen Teleskope welche die Kamera der Erddrehung nachführen, Fernauslöser für längere Belichtungszeiten und Spezialsoftware um mehrere Fotos zu einem zu kombinieren.
Aber dazu lass ich die Experten unter euch zu Wort und Bild kommen...
Grüsse Sigi
"Aufsuchkarte:" (28mm, F4, ISO800, 30sek)

Komet 17P/Holmes bei Brennweite 200mm, F5,6 ISO1250, 30sek:

Der zur Zeit mit freien Auge sichtbare Komet 17P/Holmes eignet sich hervorragend mit relativ kleiner Fotoausrüstung fotografiert zu werden.
Ein stabiles Dreibeinstativ, ein möglichst lichtstarkes Teleobjektiv und ein klarer dunkler Sternenhimmel reichen um den Komet samt umliegenden Sternen zu fotografieren.
Optimale Einstellungen an der Kamera:
- Spiegelvorauslösung aktivieren (SVA), falls vorhanden
- Möglichst hohe ISO-Einstellung
- Langzeitbelichtung einschalten: Es wird zusätzlich ein Dunkelbild gemacht um das Rauschen zu reduzieren.
-Autofokus an einen hellen Stern, danach auf manuell umschalten oder manuelle Einstellung der Schärfe.
-Manuellmodus wählen: möglichst lange Belichtungszeit (meistens vom System auf ca. 30sek begrenzt), möglichst offene Blende.
Bezüglich ISO-Einstellung, Blendenöffnung und Belichtungszeit sollte man verschieden Kombinationen ausprobieren um die Ideale Einstellung zu finden.
Aufsuchen des Kometen: Das auf dem Foto eingezeichnete „W“ ist das Sternbild Kassiopeia und befindet sich zurzeit (Anfang November) um 20 Uhr abends fast genau oberhalb unseren Köpfen (=Zenit). Geht man dann gedanklich östlich in Richtung Horizont so findet man den Kometen als schwach leuchtenden „Stern“, der im Gegensatz zu den anderen Sternen kein typisches „Funkeln“ aufweist. Als Aufsuchhilfe kann auch der Feldstecher zur Hilfe genommen werden. Dabei sollte man sich die Positionen auf dem Aufsuchfoto einprägen.
Dieses Foto wurde mit einer D200 bei ISO800, Blende: F4,Brennweite: 28mm und Belichtungszeit: 30sek aufgenommen. Selbst gute Kompaktdigis sollten zu solch einer Aufnahme fähig sein!
Das zweite Foto zeigt den Kometen mit D200 bei ISO1250, Blende: F5.6,Brennweite: 200mm und Belichtungszeit: 30sek. Hier ist die Erdrotation schon deutlich bei den Sternspuren ersichtlich.
Weitere Infos: http://de.wikipedia.org/wiki/17P/Holmes
Wichtig: der Komet ist nur mehr wenige Wochen sichtbar und bewegt sich relativ schnell weiter. Aber auch Versuche andere Objekte, wie die Milchstraße zu fotografieren, lohnen.
Also wer hat Lust bekommen auf ein neues fotografisches Betätigungsfeld?
Für noch bessere Ergebnisse verwenden Amateurastronomen Teleskope welche die Kamera der Erddrehung nachführen, Fernauslöser für längere Belichtungszeiten und Spezialsoftware um mehrere Fotos zu einem zu kombinieren.
Aber dazu lass ich die Experten unter euch zu Wort und Bild kommen...
Grüsse Sigi
"Aufsuchkarte:" (28mm, F4, ISO800, 30sek)

Komet 17P/Holmes bei Brennweite 200mm, F5,6 ISO1250, 30sek:
