Astrofotografie - damals (70-er,80-er) und heute

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Hallo Thomas, welche Brennweite wird dein C8 dann haben? Ich bin gespannt wie lange du ohne Autoguiding belichten kannst.
 
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welche Brennweite wird dein C8 dann haben
Es handelt sich um einen
Meade 4000 6,3 field flattener focal reducer.
Also Faktor 0,63 ergibt bei 2000mm Brennweite dann 1260mm f 6,3.
Bei Beobachtungen mit dem Seestar von Mond, Sonne und Planeten sehe ich ja, wie ungenau das Seestar nachführt. Bei der aktuellen SW kann es bis 30 sec pro Bild belichten.
Mit dem C8 habe ich dann eine Äquatorialmontierung mit in der Geschwindigkeit regelbaren Synchronmotoren ...
Ich bin auch gespannt, aber auch zuversichtlich. Bei den Dias habe ich ja meist deutlich über 15min belichtet - mit der primitiven Handbox zum Korrigieren. Und von der D780 heißt es, dass sie den Sony IMX410 Sensor verbaut hat, den ZWO auch in einer AstroCam für 4000,-€ verbaut hat. O.k. - ohne Kühlung.
Die D780 kann ja nur mit elektronischem Verschluss arbeiten - also ohne Variationen... also nicht nur Nachteile. Und auf dem Display kann man ja gleich kontrollieren, wie die Sterne aussehen.
Sicher nicht so optimal wie fester Beobachtungsort und aktuelled Equipment ... aber bevor ich alles neu anschaffe ... Träum.
Vielleicht wird es ja irgendwann mal wieder so klar, dass es für mehr als einen Seestar-Schuss zwischen zwei Wolkenfronten reicht?
Clear Skies ;-)
 
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Da bin ich auf die Resultate gespannt, meine längste Brennweite sind 1200mm, nah dran aber ohne Nachführung habe ich es noch nicht probiert.
 
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Ich bin mal gespannt, inwieweit sich bei der alten Montierung der periodische Schneckenfehler auswirkt, trotz kurzer Belichtungszeiten - PEC wird es da wohl noch nicht gegeben haben. Ich hatte damals das C8 mit Fadenkreuzokular nur als Leitfernrohr eingesetzt für eine aufgeflanschte Kamera mit max. 200mm Objektiv. Da konnte man sehr feinfühlig korrigieren, bekam aber recht bald einen steifen Nacken und einen schmerzenden Rücken. Ich glaube, die Zeiten sind mit einem Autoguider mit Korrektureingang an der Montierung einfacher geworden.
 
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inwieweit sich bei der alten Montierung der periodische Schneckenfehler auswirkt
Ich denke, bei der alten Gabelmontierung gibt es keine Schnecke(?).
Da sind zwei Synchronmotoren, die mittels jeweils eines Zahnrades den Zahnkranz der RA-Achse antreiben.
Was ich aber noch weiß ist, dass es jeweils eine Weile dauerte, bis die RA-Achse sich wirklich mit der erforderlichen Speed mit drehte.
 
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Ich denke schon, dass auch die Gabelmontierungen Schneckengetriebe verbaut haben. Zumindest bei meinem Meade 8" LX200 ist dies der Fall. Der periodische Schneckenfehler wird über die Funktion "Smart Drive" ausgeglichen, allerdings nur bei parallaktischer Ausrichtung.

Liebe Grüße
Manfred
 
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Thomas hat recht, die alten, orangefarbenen C8 haben zwei Motoren, in denen jeweils Untersetzungsgetriebe wie in einem Uhrwerk stecken.
 
2 Kommentare
Whakaahua kommentierte
Stimmt, ich hatte übersehen, das Thomas noch die frühe Serie (orange) benutzt.
 
Thomas Ferber kommentierte
Mir sind gerade meine alten Sky&Telescope in die Hände gefallen - und darin taucht das Orange C8 bereits mit Schneckengetriebe auf. War dann schon die nächste Generation ;-)
 
Teilweise Sonnenfinsternis 29.03.2025

Bei leichtem Regen trotzdem wenigstens mein Grab&Go Celestron C90 mit Sonnenfilter, Minitrack Nachführung und Manfrotto Stativ eingeladen und ab in die Pfalz. Konkret: Lemberg.

Dort gab es wenigstens so was wie Wolkenlücken.

Eine zum Aufbauen, eine in der Nähe des Maximums. Meistens aber Wolken oder Sonne durch vorbeiziehende Wolken mehr oder weniger zu erahnen/sehen.


Das Foto entstand mit ans 18mm Okular gehaltenen Pixel Handy.

Also recht improvisiert.


Recht cool waren einige Besucher, die von der SoFi wussten, sie aber wetterbedingt abgehakt hatten.


Fasziniert hat mich, dass die Minitrack tatsächlich das C90 lange auf der Sonne gehalten hat- trotz total spontanem, unpräzisen Aufbau und "Einnordung".

Das war besonders geschickt in den Zeiten, in denen die Wolken eine besonders große Deckkraft hatten.


Auch der Rand vom Mond, der deutlich Unregelmäßigkeiten zeigte.


Und die Sonnenflwcken.... Recht wenige verglichen mit den letzten Wochen.


CS Thomas

 
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